Hallo!
Ich habe eine Frage undzwar, ich würde gerne über den PC also beim
Programmieren in den EEPROM meines AtMega32 eine Zahl reinschreiben, sie
ich im Programm selbst am AVR dann nurmehr auslese, und nur unter
bestimmten umständen möchte ich die Zahl überschreiben und auch danach
die überschriebene Zahl beibehalten auch wenn der AVR Stromlos ist ...
Nun kenne ich die Befehle um im Programm eine variable im EEPROM zu
deklarieren, den EEPROM zu lesen und zu schreiben
Aber ich möchte ja nicht jedesmal den EEPROM beim Programmstart
beschreiben, sondern ich möchte das ich den EEPROM einmal mit der Zahl
beschreibe und danach nurmehr lese bzw. überschreibe.
Ich verstehe nicht ganz wie genau das funktioniert
Kann mir jemand helfen?
Danke
stefan08
Oh ja sorry klar programmiere ich in C ...
Hab mir das Tut schon sooo oft angesehen, komm aber ned drauf wie ich
das machen soll... wie gesagt variablen deklarieren aus eeprom
lesen/schreiben ist klar ...
Aber wie ich das Problem wie schon geschrieben angeh weiß ich nicht
Hab ich, wie gesagt, ich versteh wie ich lese, wie ich schreibe...
Aber!!!
Wie kann ich einen Wert einmal ins EEPROM schreiben ( diese einmalige
schreiben darf ja nicht in dem Programm ansich erfolgen ) und danach
nurmehr rauslesen, aber nur unter best. umständen überschreiben...
weißt du nun wie ich das meine?
>Nein genau das ist mir nicht klar wie ich einmalig den EEPROM per PC>beschreibe
OK. Die genaue Vorgehensweise hängt davon ab, welche
Entwicklungsumgebung Du benutzt. Falls Du AVRStudio verwendest, gibt es
im Dialog zum Programmieren auch den Punkt EERPOM schreiben. Dort musst
Du ein HEX-File angeben und nach Druck auf "programmieren" schreibt er
dieses HEX-File.
Wenn es einen (oder mehrere) unmögliche Werte gibt, dann geht es auch
über das Programm auf dem uC. Du testest einfach ob der unmögliche Wert
drinsteht und programmierst dann einen der möglichen Werte.
Das macht dein Brennprogramm.
Im C Code markierst du die Variebale als EEMEM und gibst ihr einen Wert.
Der Compiler, bzw die Toolchain erstellt daraus ein weiteres Hex-File,
welches dein Brennprogramm in den µC schiesst.
Ja also so wie hier:
deklaration:
uint8_t eeFooByte EEMEM = 59;
lesen:
myByte = eeprom_read_byte(&eeFooByte);
nur wird ja jedesmal AVR neu starten die Zahl 59 erneut ins EEPROM
geschrieben oder ?
>nur wird ja jedesmal AVR neu starten die Zahl 59 erneut ins EEPROM>geschrieben oder ?
Nur, wenn Du wieder den Originalwert haben willst. Oder was meinst Du
mit "jedesmal". Ansonsten kannst Du per Fuse einstellen, das beim
löschen des Flashs das EEPROM nicht mit gelöscht wird.
Welcher Prozessor?
AtMega32 wie oben schon erwähnt.
Ich meine wenn ich den AVR Sromlos schalte, und ihn wieder neu
einschalte. Führt er doch die variablendeklaration in den EEPROM neu aus
und schreibt mir den Wert "59" wieder in das EEPROM oder?
Wenn Deine SW auf dem uC den Wert verändert hat und Du wieder den
Originalwert haben willst, dann schon: Dann musst Du das Hex-File erneut
reinbrennen.
stefan08 schrieb:
> AtMega32 wie oben schon erwähnt.>> Ich meine wenn ich den AVR Sromlos schalte, und ihn wieder neu> einschalte. Führt er doch die variablendeklaration in den EEPROM neu aus> und schreibt mir den Wert "59" wieder in das EEPROM oder?
Nein
Die Werte, die du hier als Initialisierungen angibst werden gesammelt,
landen in einem extra Hex-File und mussen von dir mit dem Brennprogramm
übertragen werden.
Sorry. Habe ich überlesen mit dem uC.
>nur wird ja jedesmal AVR neu starten die Zahl 59 erneut ins EEPROM>geschrieben oder ?
Nein. Die Deklaration ist nur für den Compiler. Er erzeugt daraus die
Belegung für das EEPROM und den Inhalt der HEX-Datei für das EEPROM.
Wenn Du den Prozessor neu startest, wird nichts im EEPROM veränder nur
weil es im Quelltext mit einem bestimmten Startwert initialisiert wurde.
Nur, wenn Dein Programm das so will wird der Wert nochmal verändert.
Achso... ok, das ändert das natürlich, aber ich habe gestern Abend das
genauso versucht habe also die Variable deklariert und mit = 59 gleich
den Wert reingeschrieben, gleich daraus habe ich sie ausgelesen und es
stand der wert "255" drin. Erst wenn ich den zusätzlichen Befehl für
schreiben benutzt habe, stand 59 drin.
Das ist doch nicht normal oder?
@ Karl Heinz : Uääääh.
@ stefan08
Anders, ausgedrückt, der Startwert für das EEPROM wird nur dann wieder
auf den Initialisierungswert gesetzt, falls und wenn Du das HEX-File für
das EEPROM erneut reinbrennst.
>Das ist doch nicht normal oder?
Nein. Und man müsste mal klären wie Du festgestellt hast, das der Wert
255 drinstand. Hast Du das im Simulator getestet oder per Ausgabe oder
wie?
Man müsste mal den kompletten Quelltext sehen, bei dem das Problem
auftrat. Wahrscheinlich hast Du den aber nicht mehr, oder?
Dabei musst Du auch auf die Reihenfolge achten:
1. Das FLASH programmieren
2. Das EEPROM programmieren
Falls nämlich die oben genannte Fuse nicht gesetzt ist, wird bei jedem
Flashen das EEPROM mit gelöscht.
Naja, das macht PonyProg eh von selbst, das er zuerst den Flash und dann
den EEPROM beschreibt. Also müsste das eigentlich passen.
Ausgabe ist über ein angeschlossenes LCD, deshalb hab ich gewusst das
der Wert 255 in dem EEPROM stand.
Sorry, war mal tanken.
>Ausgabe ist über ein angeschlossenes LCD, deshalb hab ich gewusst das>der Wert 255 in dem EEPROM stand.
Na ja. Das kann also, wiegesagt, ganz verschiedene Ursachen gehabt
haben.
Wenn es aber jetzt funktioniert, dann willst Du das vielleicht auf sich
beruhen lassen. Falls nicht, werden wir ohne den Sourcecode, der genau
diesen Fehler zeigt, nicht weiter kommen.