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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Citizen Dispalü von Pollin


Autor: Anselm (Gast)
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Hi,

http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&p...
ich habe dieses Display entdeckt, und frage mich ob es für 
normalsterbliche möglich ist den darauf befindlichen Controller 
anzusteuern...
Auflösung 640x480 16 Graustufen

Hier dass Datenblatt des Controllers:
http://members.elysium.pl/ytm/doc-hardware/ct65545.pdf
Controller: 65540 / 545
High Performance
Flat Panel / CRT VGA Controller

für 10€ wäre es schon schnuckelig, aber mir ist es noch nicht gelungen 
auch nur herauszufinden was ich dem Display senden muss damit es 
irgendwas macht.
Aber in diesem Bereich bin ich recht frisch  g 

Gruß Anselm

Autor: A. K. (prx)
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Unter dem Link finde ich ein 320x240 Display. Wohl 120 249 gemeint.

Autor: Anselm (Gast)
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Ups, im Shop ändert er die URl nit..

Dies sollte es sein
http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=OA==&a=MDU...

Autor: A. K. (prx)
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Der von dir verlinkte Controller jedenfalls ist für Anbindung den guten 
alten ISA Bus vorgesehen. Wenn der tatsächlich auf dem Display drauf 
sein sollte (woher weisst du das?), dann legt das nahe, dass der 
Anschluss eben ein ISA Bus ist. Klingt nicht unbedingt pinsparend und 
auch nicht unbedingt nach den Pollin'schen "8 Bits".

Autor: Anselm (Gast)
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wenn man in diesem datenblatt nach dem namen des Displays sucht, wird 
man fündig.. Seite 220 im PDF...

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Wenn der tatsächlich auf dem Display drauf sein sollte...
wären auf jeden Fall mehr als 20 Anschlussleitungen nötig (allein schon 
28 + 32 für Daten und Addressen).
Laut Pollin:
Anschluss über 20-polige Flexprint-Buchse.

Der CT ist ein VGA-Controller, den du auf alten Mainboards finden 
könntest.

Das Display selber ist vermutlich ganz ohne "Intelligenz" und erwartet 
nur die Pixel-Daten, Sync-Impulse und den Takt an seinen 
Anschlussleitungen. Das Display ist wahrscheinlich wie ein DSTN-Display 
anzusteuern, und kann eigentlich nur zwei Farben: Pixel hell und Pixel 
dunkel. Die Graustufen werden über PWM erzeugt. Kurz gesagt: So ohne 
weiteres wird das nichts werden...

EDIT:
> wenn man in diesem datenblatt nach dem namen des Displays sucht, wird
> man fündig.. Seite 220 im PDF...
D.h. nur, dass der CT das Display ansteuern kann. Es heißt nicht, dass 
er auf dem Display verbaut ist.

Autor: A. K. (prx)
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Das auf Seite 220 ist der Connector zwischen Controller und Display. Und 
so war wie üblich auch hier der Controller auf dem Baseboard vom Laptop 
und zwischen ebendiesem Controller und dem Display lief ein eher 
klassischer 8 Bit breiter LCD Datentransfer.

Das bringt dich insofern weiter, als du damit die Pinbelegung hast und 
aus den Parametern auf der rechten Seite mit etwas Arbeit auf die 
Frequenz vom Display schliessen kannst. Aber den Rest vom Datasheet des 
LCD-Controllers kannst du in die Tonne kloppen.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Das bedeutet aber nur, dass im Datenblatt des Controllers die Anbindung 
an genau dieses Display beschrieben wird. Dieser Controller ist also 
nicht im Display verbaut. Er kann aber für die Ansteuerung des 
Displays verwendet werden.

Autor: Anselm (Gast)
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Sieht nicht gut aus, eben auf der Herstellerseite was gefunden..
http://www.citizen-lcd.com/ ganz unten steht, ein OEM-Produkt, da gibts 
nix an weiteren Infos.

So, nun aber erstmal Pause rum.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das Display ist ein klassisches monochromes STN-Display.

Die Ansteuerung sieht üblicherweise so aus, daß das Display in zwei 
gleichzeitig angesteuerte Hälften geteilt wird, eine obere und eine 
untere mit je 240 Zeilen Auflösung.

Die Datenleitungen werden gleichmäßig auf die obere und die untere 
Displayhälfte verteilt.

Das Display wird rein monochrom angesteuert, d.h. jedes übertragene Bit 
auf den Datenleitungen entspricht einem Pixel des Displays. Mit jedem 
Takt auf der Pixeltaktleitung werden acht Pixel gleichzeitig 
angesteuert, je vier auf der oberen und je vier auf der unteren 
Displayhälfte.
Die vier Pixel sind horizontal angeordnet.

Nach 640/4 = 160 Pixeltakten wird mit einem Zeilentakt auf die nächste 
Pixelzeile umgeschaltet, nach 240 Zeilentakten wird die Bildinformation 
erneut ausgegeben.

Eine Graustufendarstellung erfolgt durch abwechselndes Ausgeben von ein- 
und ausgeschalteten Pixeln. Daher ist die Bildwechselfrequenz, mit der 
das Display angesteuert wird, höher als die tatsächlich nutzbare.

Die Bildqualität dieser Displays ist mit "matschig" noch recht 
euphemistisch umschrieben, jedweder Aufwand, für so etwas eine 
Ansteuerungselektronik zu entwickeln, ist sinnarm.

Die Bildqualität nimmt bei Graustufendarstellung entsprechend ab; am 
erträglichsten ist sie noch bei Verzicht auf Graustufen.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> das Display in zwei gleichzeitig angesteuerte Hälften geteilt wird
Und deshalb  Dual-Scan STN  kurz  DSTN  heisst  ;-)
http://en.wikipedia.org/wiki/Dual_Scan

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Eben.

Und --genauso wie mit den 70er Jahren-- ist es gut, daß so etwas 
Geschichte ist.

Autor: Sebastian (Gast)
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Wenn du es unbedingt ansteuern willst, dann schau dir mal das hier an:

Beitrag "LCD Controller für 640x480 LCD mit mega8515"

Oder eben einen Displaycontroller kaufen, z.B. den im Thread erwähnten 
Epson.

Sebastian

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