Hi Leute,
ich habe folgendes Problem. Ich habe eine µC-Schaltung mit einem
Atmega128L, welcher mit 3V betrieben wird.
Wenn ich die Spannungsversorgung einschalte, hängt der µC von 3
Startversuchen mindestens einmal und tut nicht das was er soll. An der
Resetleitung hängt ein 47K gegen VCC und 100nF gegen GND. Kann es sein,
dass die Resetzeit zu gering ist?
Wie könnte ich das Problem beseitigen? Größeren Widerstand oder
Kondensator? Resetcontroller? Wäre für jede Hilfe sehr dankbar...
MFG Spice
>An der Resetleitung hängt ein 47K gegen VCC
Was sagt denn das Datenblatt bzw. die dazugehörige App-Note zu diesen
Werten?
Oliver
P.S. 47K ist zu groß...
Der Widerstand ist überflüssig. Einfach weglassen.
Allerdings glaube ich nicht, dass der Widerstand das Problem ist.
Verwendest Du einen externen Takt? Wenn ja, läuft der zuverlässig an?
Wie sehen Deine Fuses aus?
> Wie könnte ich das Problem beseitigen?
Am besten erst mal den Schaltplan posten.
Was hängt sonst noch an dem Pin?
Wie merkst du, dass der Controller "hängt"?
Hat deine SW noch einen Macken?
Hallo,
Danke erstmal an alle für die Hilfe...
ich stelle das "hängen" fest, weil mein controller nicht anläuft bzw die
ports nicht gesetzt werden und meine LEDs nicht angehen an bestimmten
Portpins.
Externer Takt ist vorhanden, siehe schaltplan...
Relevanter Schaltungsteil ist angehängt, vielen Dank nochmal an alle.
Ich werde gleich mal den Widerstand auf 10K und den Kondensator auf
4,7nF bis 10nF ändern.
Gruß Spice
22pF sind verbaut, das "n.B." ist für den Fall dass der interne Takt
läuft, externer Quarz ist eingestellt und auch alles bestückt. Der
Controller läuft ja, aber halt nicht immer nach jedem Einschalten der
Spannung -.-
Besten Dank nochmal
Gruß Spice
> Externer Takt ist vorhanden, siehe schaltplan...
Im Schaltplan ist eben KEIN externer Takt vorhanden, sondern ein Quarz
(external resonator or crystal)!
Ich hab die Vermutung das der Quarz nicht immer anschwingt.
Kannst Du ihn ohne größeren Aufwand mal tauschen?
-Wie schnell steigt Deine Betriebspannung auf 3V?
-Wie stehen die Fuses für den Takt?
- Oszilator auf Full-Swing setzen
- längste interne Resetzeit
- Brownout einschalten
Als externer Reset wurden früher beim 8051 10k/10µF genommen. Deine
100nF sind daher vollkommen witzlos. Mit dem internen Pullup (50k) mußt
Du mindestens 2,2µF nehmen.
Mit Brownout geht aber auch Reset direkt an VCC.
Brauchst Du den EEPROM, mußt Du eh das Brownout einschalten.
Peter
Andreas Vogt schrieb:
> Der Widerstand ist überflüssig. Einfach weglassen.
Unsinn.
Nicht, wenn Du irgendwann man resetten oder ISP-programmieren
willst. Dann sollten da 10kOhm ein. Oder es gibt einen gepflegten
Kurzschluss, wenn Du RESET auf Low ziehst.
Die Anstiegszeit der Spannung kann ich mit den Mitteln hier nicht
feststellen. Aber ich habe ein Datenblatt von dem Schaltreglermodul
welcher im Einsatz ist. Seite 16 (unten) liefert jedoch eventuell
brauchbare informationen. Kann es an dem Softstartgedöns von dem Modul
liegen? Datenblatt hänge ich an. Danke nochmal... Fuses sind und sollten
richtig sein. Werde mal als nächstes die Kondensatoren am Quarz ändern
Dank nochmal an alle
Ich glaube das Problem ist, dass mein Zeitkonstate von der Resetzeit bei
47K und 100nF = 4,7ms ist und mein Schaltreglermodul erst nach 5-10ms
die volle Spannung erreicht??? Fuses schaue ich gleich noch nach...
danke und gruß
Bill Fruge schrieb:
> Andreas Vogt schrieb:>>> Der Widerstand ist überflüssig. Einfach weglassen.>> Unsinn.>> Nicht, wenn Du irgendwann man resetten oder ISP-programmieren> willst. Dann sollten da 10kOhm ein. Oder es gibt einen gepflegten> Kurzschluss, wenn Du RESET auf Low ziehst.
Selber Unsinn.
Lies mal das Datenblatt. Der Reset-Pin hat einen internen Pullup. Da
gibts keine Kurzschlüsse. Ein externer Pullup am Reset ist flüssiger als
Wasser - nämlich überflüssig.
@Spice:
AVCC und AGND sehen in deinem Schaltplan so aus, als wären sie nur auf
irgendwelche Pins gelegt. Du musst die beiden an VCC und GND
anschließen, sonst wird der MC sehr viele sehr merkwürdige Dinge tun.
Gruss
Andreas
Andreas Vogt schrieb:
>> Nicht, wenn Du irgendwann man resetten oder ISP-programmieren>> willst. Dann sollten da 10kOhm ein. Oder es gibt einen gepflegten>> Kurzschluss, wenn Du RESET auf Low ziehst.> Selber Unsinn.> Lies mal das Datenblatt. Der Reset-Pin hat einen internen Pullup. Da> gibts keine Kurzschlüsse. Ein externer Pullup am Reset ist flüssiger als> Wasser - nämlich überflüssig.
Deiner Beschreibung nach sollte er den externen Pullup weglassen, d.h.
den Reset-Pin direkt an VCC anschliessen. Peng.
Bill Fruge schrieb:
> Andreas Vogt schrieb:>>>> Nicht, wenn Du irgendwann man resetten oder ISP-programmieren>>> willst. Dann sollten da 10kOhm ein. Oder es gibt einen gepflegten>>> Kurzschluss, wenn Du RESET auf Low ziehst.>>> Selber Unsinn.>> Lies mal das Datenblatt. Der Reset-Pin hat einen internen Pullup. Da>> gibts keine Kurzschlüsse. Ein externer Pullup am Reset ist flüssiger als>> Wasser - nämlich überflüssig.>> Deiner Beschreibung nach sollte er den externen Pullup weglassen, d.h.> den Reset-Pin direkt an VCC anschliessen. Peng.
Wie kommst Du darauf? Ich schrieb, er soll den Widerstand weglassen. Ich
schrieb NICHT, dass er ihn durch eine Drahtbrücke ersetzen soll.
Andreas Vogt schrieb:
>> Deiner Beschreibung nach sollte er den externen Pullup weglassen, d.h.>> den Reset-Pin direkt an VCC anschliessen. Peng.>> Wie kommst Du darauf? Ich schrieb, er soll den Widerstand weglassen. Ich> schrieb NICHT, dass er ihn durch eine Drahtbrücke ersetzen soll.
Weiss nicht, war wohl noch nicht ganz ausgeschlafen, sorry :-)