Der Sensor wird natürlich nicht ganz eingetaucht, sonst könnte er keinen
Differenzdruck mehr messen. Man muss ihn von der anderen Seite gesehen
haben um das Funktionsprinzip zu verstehen:
http://up.picr.de/2270476.jpg.
Der Sensor hat von dieser Seite eine zylinderförmige Öffnung die fast
ganz durchgeht und auf einer Seite von einer "Membran" begrenzt wird.
Die "Membran" und der Sensorkörper sind ein einziges Teil aus Al2O3
(siehe Schnittbild im Datenblatt). Man muss den Sensor also mit der
Seite die die Öffnung hat auf eine in einer Sackbohrung befindliche
Dichtung drücken. Dazu kann man eigentlich nur Druck auf ca. 1mm Rand um
das Anschlusskabel herum ausüben, ich konnte bisher auch keine genaueren
Angaben finden. Der Sensor misst dann den Differenzdruck über der
"Membran". Absolutdruck ist dann gemessene Druckdifferenz +
Umgebungsluftdruck.
Ich stelle mir das im Eigenbau so vor:
1) 1 Messingplatte (z.B. 40x40x10) mit einer Bohrung und irgendeinem
Rohrgewinde zum Anschluss.
2) Platte mit einer Bohrung 18,xmm, z.B. 40x40x5
3) noch eine Platte (z.B. 40x40x10) mit einer Bohrung ca. 16mm
Jetzt 2) auf 1) schrauben, eine Dichtung und den Sensor einlegen und
dann 3) auf 1) schrauben, habe ich aber noch nicht ausprobiert (ob das
bei 100bar noch hält? Mir reicht zum Glück deutlich weniger).
Das Ausgangssignal habe ich so interpretiert, dass es bei 0 bar 1mV/V
sind und bei Nenndruck 4mV/V. Seht ihr das auch so?
Es gibt auch ein fertiges Gehäuse (hab den Link nicht abgespeichert, sah
jedenfalls teurer aus als der Sensor) in das dann der gewünschte Sensor
eingelegt wird.
Falls jemand eine bessere Idee hat oder einen besseren Sensor kennt
würde mich das natürlich auch interessieren. Ich habe ihn bisher weder
angeschlossen noch eingebaut.