> Die Info liegt in der Amplitude. Ist ein digitales Signal
Bei einem digitalen Signal kommt es ja nicht auf die exakte Amplitude
an. Sie muss nur so genau sein, dass man eindeutig zwischen high und low
unterscheiden kann. Dann ist aber doch dieser Vorschlag von Alexander
genau richtig:
> 3. HP-Filter anschließend Komparator (1xOpAmp als Komparator mit
> Hysteres)
Sind die Störungen unterhalb von 60Hz so stark, dass ihre Amplitude
trotz der HP-Filterung immer noch größer als die des Rechtecksignals
ist, versagt der Komparator natürlich. Dann gibt es folgende
Möglichkeiten:
1. Du erhöhst die Filterordung, damit die Störung weiter reduziert wird.
2. Du nimmst einen Hochpass 1. Ordnung mit einer Grenzfrequenz, die hoch
genug ist, dass die Amplitude der Störung deutlich geringer als die
des (ungefilterten) Rechtecksignals wird. Durch dieses Filter wird
natürlich auch das Rechtecksignal verunstaltet, dessen Flanken werden
aber trotzdem als Spannungsimpulse in voller Höhe übertragen. Um aus
den enstehenden positiven und negativen Impulsen wieder ein Rechteck-
signal zu generieren, bastelst du dir ein spezielles Flipflop, das
bei einer Eingangsspannung oberhalb eines bestimmten positiven
Schwellwerts gesetzt und bei einer Eingangsspannung unterhalb des
entsprechenden negativen Schwellwerts wieder zurückgesetzt wird. Am
Ausgang erhältst du ein sauberes Rechtecksignal, das gegenüber dem
ursprünglichen nur um die Schaltzeit des Flipflop verzögert ist.