Eurovision Songcontest

Gast #1265894
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Der deutsche Beitrag konnte sich durchaus sehen lassen. Immerhin haben 
uns die Briten 7 Punkte gegeben, wer hätte das erwartet? Interessant 
ist, dass es von der Schweiz 0 Punkte für Germany gab. Das sehe ich als 
kleinlich-peinliche Retourkutsche weil Peer Steinbrück mal Klartext mit 
der Schweiz gesprochen hat. Gerade von der Schweiz gab es in der 
Vergangenheit immer wieder Punkte.

Der Gewinnersong ist gar nicht schlecht bez. hat mir gut gefallen und 
hat für mich zu recht gewonnen.
Gast #1266073
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Ich hab's ausschnittsweise zwangsgeschaut. Teilweise schrecklich & 
grauenhaft. Teilweise nett  & herzig. Das mit den Nachbarpunkten ist 
leider Schrott. Wenn man da nicht in einem Verbund ist, hat man keinen 
Punkt.
Gast #1266377
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>> Das sehe ich als kleinlich-peinliche Retourkutsche weil Peer Steinbrück >> mal 
Klartext mit der Schweiz gesprochen hat.

Matthias Lipinsky (lippy) wrote:

> Schwachsinn! Der vertauscht Ursache und Wirkung!

Das geht schon deswegen nicht, weil die Chronologie dann nicht stimmen 
würde, insofern war DEIN Einwand "Schwachsinn".
Gast #1266390
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>Das geht schon deswegen nicht, weil die Chronologie dann nicht stimmen
>würde,

Du hast meinen EInwand nicht verstanden. Ich meine, der Steinbrück soll 
sich mal lieber überlegen, warum es so viele Schwarzarbeiter und 
Steuerflüchtlinge gibt!
Gast #1266415
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Matthias Lipinsky (lippy) wrote:

> Du hast meinen EInwand nicht verstanden. Ich meine, der Steinbrück soll
> sich mal lieber überlegen, warum es so viele Schwarzarbeiter und
> Steuerflüchtlinge gibt!

Und was hat das jetzt bitte mit dem Song Contest hier zu tun? Das ist OT 
(hier im Thread).

Aber ich will dein Argument dennoch aufgreifen. Du solltest mal 
bedenken, dass auch US-Bürger Steuerflucht betreiben und Geld illegal in 
der Schweiz horten (am US-Fiskus vorbei). Willst du den Amis deswegen 
Steursenkungen vorschreiben? Vielleicht solltest du mal überlegen, dass 
dieses ewig stupide Argument Steueflucht würde nur betrieben, weil 
Steuern zu hoch seien purer Nonsons ist. Wenn Unternehmen ihre Fabriken 
aus Deutschland abziehen und immer dem gerade billigsten Standort 
hinterherhecheln, dann regen wir uns (zu recht) auf und sehen unseren 
Wohlstand und Arbeitsplätze gefährdet. Genau so ist das auch bei den 
Steueroasen. Keine Steuererleichterungen werden jemals Kapitalflucht 
beseitigen können. Das Geld wandert immer da hin, wo es sich am meisten 
vermehren kann, weil die Gier die Leute antreibt. Da kannst du noch so 
viele Steuern senken, das nächste Land steht dann schon auf der Matte 
mit noch besseren Konditionen. Diesen Wettlauf kann Deutschland niemals 
mithalten. Mit Steuersenkungen Kapitalflucht bekämpfen zu wollen ist 
eine Illusion. Diejenigen, die soviel Geld haben, um ein Konto in der 
Schweiz zu führen, leiden keine Not wenn sie hier ihr Geld versteuern 
müssen. Das sollte endlich diesen Gierhälsen mal klar gemacht werden. 
Soviel Schnitzel kann man gar nicht am Tag fressen, wie man allein an 
Zinsen ab gewissen Summen hinterhergeschmissen bekommt.
Gast #1266500
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Wenn ich Geld hätte, wüßte ich auch nicht wieso ich das Geld dem Staat 
in den Hintern schieben soll.

Die Leute müßten zwar nicht gierig sein aber ich verstehe sie. Man 
könnte es auch genau umgekehrt sehen wieso ist der Staat so gierig- 
damit die Politiker mit dem Steuergeld nicht satt werden.

Kleineren Unternehmen bzw. Leuten die kaum Geld haben zu überleben 
wieviel wurde denen die letzten Monate geholfen.
Gast #1266505
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> Kleineren Unternehmen bzw. Leuten die kaum Geld haben zu überleben
> wieviel wurde denen die letzten Monate geholfen.

Sicher, aber auch dafür bräuchte es dann genau das Geld, was hier 
illegal verschoben wird. Die Abwrackprämie war übrigens auch ein 
Steuergeschenk, das diesmal nahezu ausschließlich der Mittelschicht 
zugute kam (und SATT mitgenommen wurde).
Gast #1266538
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Gast (Gast) schrieb:

> Das sollte endlich diesen Gierhälsen mal klar gemacht werden.
> Soviel Schnitzel kann man gar nicht am Tag fressen, wie man allein an
> Zinsen ab gewissen Summen hinterhergeschmissen bekommt.


Durch solche Aussagen zeigt man, dass man keine Ahnung von (Schwarz)Geld 
hat.

Die Leute, die ihr Geld ins Ausland bringen nutzen zwar eine Verzinnsung 
auf den Auslandsbanken, aber wichtig ist denen vor allem, dass der 
deutsche Staat(Finanzamt, Strafverfolgung) von diesem Geld nichts 
erfährt.

Die Schwarzgeldbesitzer könnten genauso gut ihr Geld im Garten 
vergraben, was, im übertragenen Sinne, mehr und mehr geschiet. Das 
Risiko des Bar-Transfers in die Schweiz/Luxemburg ist viel zu hoch.

Und hier zeigt sich die Verlogenheit der P.Steinbrück. Das Problem des 
Schwarzgeldes liegt nicht in der Schweiz sondern bei uns in Deutschland.


Wer versteuertes Geld im Ausland anlegt kann das weiterhin in beliebigen 
Ländern zu beliebigen Zinzsätzen machen, natürlich bei offenlegung der 
Zinseinkünfte.
Gast #1266549
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Mir ist aber noch eine Sache unklar.

Beim Gehaltseinkommen wird ja das Geld versteuert. Somit stiehlt der 
Staat schon ein Stück des Kuchens.

Wenn ich das Geld ins Ausland bringe bzw. anlege wieso ist das dann 
Steuerhinterziehung. Der Staat hat ja seinen Teil bekommen. Der Staat 
kann mir ja nicht vorschreiben was ich mit meinem Geld mache bzw. wo ich 
es anlege.

Oder kommt als nächstes Gesetz dass mir der Staat vorschreiben kann bei 
welcher Bank ich es anlege.
Gast #1266551
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> Durch solche Aussagen zeigt man, dass man keine Ahnung von (Schwarz)Geld
> hat.

Und was hast du jetzt neues erzählt? Nichts!

> Und hier zeigt sich die Verlogenheit der P.Steinbrück. Das Problem des
> Schwarzgeldes liegt nicht in der Schweiz sondern bei uns in Deutschland.

Warum sollte die Bundesregirung schuld tragen, wenn Leute mit 
krimineller Energie Geld ins Ausland schaffen? Hier werden Gesetze 
gebrochen und das Gemeinwesen (= EHRLICHEN ALLE STEUERZAHLER) 
geschädigt, das solltest du mal begreifen.
Gast #1266555
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> Wenn ich das Geld ins Ausland bringe bzw. anlege wieso ist das dann
> Steuerhinterziehung. Der Staat hat ja seinen Teil bekommen.

Die die Zumwinkel's der Welt ihre Boni auf ausländischen Konten parken, 
kann von "der Staat hat ja seinen Teil bekommen" wohl nicht die Rede 
sein.
Gast #1266565
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Es ist völlig legal, versteuertes Geld im Ausland anzulegen.

Steuerhinterziehung wird es erst dann, wenn man die Erträge sprich 
Zinsen nicht versteuert.

Dieses ist ein wesentlicher Anreiz in den sogenannten Stueroasen.

Es ist schon erschreckend, wieviel Nicht- und Halbwissen hier unterwegs 
ist.
Gast #1266586
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> Es ist völlig legal, versteuertes Geld im Ausland anzulegen.

> Steuerhinterziehung wird es erst dann, wenn man die Erträge sprich
> Zinsen nicht versteuert.

> Dieses ist ein wesentlicher Anreiz in den sogenannten Stueroasen.

> Es ist schon erschreckend, wieviel Nicht- und Halbwissen hier unterwegs
> ist.

Was glaubst du denn jetzt an Nichtwissen beseitigt zu haben? Niemand hat 
etwas anderes behauptet. Nur solltest du nicht voraussetzen, dass es 
sich hier immer um versteuertes Geld handelt. Es geht nicht nur um die 
Nichtdeklarierung von Zinseinkünften, sondern gerade auch um komplett 
unversteuertes Geld aus dubiosen Quellen. In diesem Zusammenhang ist 
hínlänglich bekannt, dass sog. Steueroasen gerade auch massiv zur 
Geldwäche genutzt werden. Das unversteuerte Kapital sucht ein ruhiges 
und sicheres Plätzchen und das findet sich dort, wo Verschwiegenheit 
ihre Tradition wahrt.
Gast #1266590
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Auszug aus Wikipedia

"Zumwinkel hatte gestanden, über eine Stiftung in Liechtenstein Steuern 
in Höhe von knapp 970.000 Euro hinterzogen zu haben. Laut Anklage soll 
Zumwinkel in den Jahren 2001 bis 2007 sogar Abgaben in Höhe von 1,2 
Millionen Euro hinterzogen haben. Bezüglich des Jahres 2001 ließ das 
Gericht die Anklage allerdings nicht zur Hauptverhandlung zu, weil die 
Tat verjährt war .."

Hier ging es wohl nicht nur um Zinseinkünfte.
Gast #1266601
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und noch ein kurzzer Auszug aus Wikipedia

"während Zumwinkel selber die Auszahlung seiner Pensionsansprüche 1) mit 
den Worten „Ich bin doch nicht der einzige (...)“ verteidigte."

Da hat der "gute" Mann recht. Er war bestimmt nicht DER EINZIGE. ;)

1) Pensionsansprüche von 20 Millionen Euro !!
#1267044
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gast schrieb:
> Wenn ich Geld hätte, wüßte ich auch nicht wieso ich das Geld dem Staat
> in den Hintern schieben soll.
>
> Die Leute müßten zwar nicht gierig sein aber ich verstehe sie. Man
> könnte es auch genau umgekehrt sehen wieso ist der Staat so gierig-
> damit die Politiker mit dem Steuergeld nicht satt werden.

Wenn ich so ein dummes Gerede lese, wird mir immer ganz übel. Das 
Verhältnis der notwendigen Ausgaben des Gemeinwesens (deren Resultate 
jeder Staatsbürger als vollkommen selbstverständlich empfindet und sich 
daher offenbar über deren Finanzierung keinerlei Gedanken macht, getreu 
dem Motto "Wozu Kraftwerke, der Strom kommt doch aus der Steckdose") zu 
den Diäten der Politiker ist dergestalt, dass die bewussten Diäten ein 
Tropfen auf den heißen Stein sind. Dass ein Gemeinwesen nun einmal ohne 
Steuern nicht existieren kann, sollte selbst einem zerebralen Weichkeks 
klar sein, es sei denn, er möchte gern das neoliberale Motto "Freiheit 
vor Gemeinwesen" auf die Spitze treiben und jeden das Stück Straße vor 
seiner Tür auf eigene Kosten asphaltieren und die Nachbarn abwechselnd 
abends im Wohnviertel Streife laufen lassen. Dann geht es auch ohne 
Steuern. Klingt wahnsinnig wünschenswert, finde ich.

/Hannes
Gast #1267102
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> Mit Steuersenkungen Kapitalflucht bekämpfen zu wollen ist
> eine Illusion.

Das ist falsch. Es wurde sogar wissenschaftlich untersucht, bei welcher 
Einkommensbelastung das Steueraufkommen maximal ist. Und das liegt weit 
unter dem deutschen Wert.
Gast #1267137
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"Es wurde sogar wissenschaftlich untersucht, bei welcher
Einkommensbelastung das Steueraufkommen maximal ist. Und das liegt weit
unter dem deutschen Wert."

Deswegen haben Länder, wie z.B. Litauen, Estland oder Bulagarien, auch 
solch immensen Haushaltsüberschüsse.

Und NUR deshalb sind sie die grössten Pro-Kopf-Nettozahler in der
EU (-Farce) ...

s. a. ( keine Gewähr ):

http://www.gtai.de/fdb-SE,MKT20050502111123,Google.html

http://www.estemb.de/wirtschaftsstandort_estland/aid-138

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Bulgarien/krise2.html
Gast #1267165
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>Wundert mich grad, dass sich das sowieso noch irgendwer anschaut...

mich auch.
Habe mir unseren Song nur spaßeshalber im Auto angehört. Für mich der 
typische 0815-Englisch-Schrott den man überall von morgens bis abends 
hört.
Seit piep, piep, piep ist das Thema für mich sowieso gegessen.

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