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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bewerbung und Nebenjob


Autor: Halbsklave (Gast)
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Ich werde mich demnächst bewerben und frage mich wie ich mit folgendem 
Umstand verfahren soll. Neben meiner Vollzeittätigkeit als Angestellter 
habe ich noch einen Nebenjob. Nebenjob ist vielleicht etwas zu schwach 
ausgedrückt, ich habe nebenbei eine Firma gegründet und mittlerweile 
Umsätze im 6 stelligen Bereich.

Wie soll ich damit in der Bewerbung umgehen ? Im Lebenslauf aufführen, 
nur auf Nachfrage mitteilen oder wie ? Wie sieht es aus wenn der 
Nebenjob zu Qualifikationen geführt hat die evtl. für die zukünftige 
Stelle interessant sind ?

Meine Angst ist das mein zukünftiger Arbeitgeber denken könnte dass ich 
während der regulären Arbeitszeit mein eigenes Ding mache und lieber 
jemanden sucht der voll von ihm abhängig ist.

War hier jemand mal in meiner Situation und wenn ja, wie lief die 
Bewerbung ?

Autor: Matthias (Gast)
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Mein Arbeitsvertrag verbietet sowas weitestgehend, mit dem einfachen 
Hintergrund das der Arbeitgeber glaubt, dass ich bei einer solchen 
Nebentätigkeit mich nicht mehr voll auf meinen Job konzentrieren kann. 
Darüber hinaus kann man mit so einer Tätigkeit auch in (in)direkte 
Konkurenz zum Arbeitgeber treten, was dann schon den nächsten 
Vertragspunkt verletzen würde. Also ist da durchaus Vorsicht angebracht. 
Wie man da vorgeht? Keine Ahnung, aber erwähnen sollte man es mit 
Sicherheit, sonst kann es m.M.n. zum bösen Erwachen kommen. Aber hat man 
sowas nicht mehr oder minder automatisch im Lebenslauf? Man will sich 
doch rühmen :) Wenn du solche Umsätze machst, wieso dann noch n Vollzeit 
Job? Ist dir langweilig? ;)

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Hm, wenn die Nebentätigkeit fünf Minuten pro Woche ausmacht, dann wird 
das wohl keinen Arbeitgeber jucken. Wenn sie fünf Stunden pro Tag 
ausmacht, dann wird es dem Arbeitgeber mit Sicherheit nicht egal sein, 
bzw. ich meine man ist auch verpflichtet so etwas dann anzugeben. Wo 
genau die Grenze liegt? Keine Ahnung.

Autor: pogo (Gast)
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Ich habe ein Gewerbe. Während meiner Bewerbungsphase wurde dies bei den 
Vorstellungsgesprächen als sehr positiv angesehen. Auf meinem Lebenslauf 
war der Punkt immer markiert. Ich wurde auch ausführlich dazu ausgefragt 
(wie das angefangen hat, welche Probleme es gab, Umgang mit 
problematischen Kunden,...) Mein Gewerbe hat nichts mit meinem jetztigen 
Job zu tun.
Außerdem wurde es mir erlaubt mein Gewerbe fortzuführen (unter der 
Voraussetzung, dass meine gesamte Arbeitszeit 10h/Tag nicht übersteigt)
Ich würde es also empfehlen sowas im dem Lebenslauf anzugeben. 
Spätestens bei einer Einstellung musst du es sagen oder deine Firma 
verkaufen/auflösen.

Autor: Halbsklave (Gast)
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Danke erstmal fuer die Rückmeldungen.

Es ist nicht so dass mein Nebenjob nichts mit meinem Beruf zu tun hätte. 
Ich bin Elektronik-Ing. Und habe sowohl in meinem Hauptjob mit 
E-Entwicklung zu tun als auch in meinem Nebenjob. So ist es leider nicht 
so einfach wie mit einem Nebenjob der gar nichts mit der 
Hauptberufmaterie zu tun hat.

Angenommen es kommt zu einer Anstellung und der Nebenjob ist im 
Lebenslauf angeführt. Brauche ich dann noch eine Erlaubnis für den 
Nebenjob oder ist das "gekauft wie gesehen" ?

Autor: HildeK (Gast)
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>Brauche ich dann noch eine Erlaubnis für den
>Nebenjob oder ist das "gekauft wie gesehen" ?
So wird das kaum ablaufen. Das wird mit Sicherheit besprochen.
Ich denke mal, du musst verhandeln, wie dein Nebenjob gehandhabt werden 
muss (siehe oben: 10h max./Tag, keine Überschneidungen usw. ). In 
normalen Verträgen steht üblicherweise drin, dass eine Nebentätigkeit 
vom aktuellen AG genehmigt werden muss.

Autor: PJ (Gast)
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Du musst einen Vertrag aushandeln, zu dem sowohl Du als auch der neue 
Arbeitgeber Ja sagen können. Sonst gibt's bestimmt Probleme.

Verheimlichen is' nicht, vergiss das.

Und selbst mit einem optimalen Vertrag kann es noch Probleme geben. Was 
machst Du, wenn der Nebenjob Dich aus irgendwelchen unvorhersehbaren 
Gründen plötzlich stark fordert? Oder der neue Arbeitgeber? Über sowas 
sollte man vielleicht schon mal im Vorfeld nachdenken. Unter Streß 
können die Leute plötzlich anders reagieren.

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