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Forum: Offtopic Reihenschaltung von Transformatoren


Autor: Julius (Gast)
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Hallo,

angenommen man schaltet mehrere Transformatoren in Reihe, d.h. man 
verbinden die Spulen der Primärseite in Reihe mit der Spannungsquelle 
und die Spulen der Sekundärseite in Reihe mit dem Messgerät.

Man betrachtet einen bestimmten Transformator.
Gilt hier die Regel über das Spannungsverhältnis U1/U2=n1/n2, wobei U1 
"der über die Primärspule abfallende Spannung" und U2 die "über die 
Sekundärspule abfallende Spannung" ist?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Nö, bei gleichen Kernen würde es sich idealerweise mit dem Quadrat
der Windungszahlen ändern, da das Quadrat der Windungszahl die
Induktivität bestimmt.  Da spielen dann aber noch weitere Faktoren
eine Rolle (wie die nicht unendlich kleine geometrische Ausdehnung
der Wicklung, parasitäre Effekte usw.), und bei nicht gleichen
Kernen stimmt das alles sowieso nicht mehr.

Autor: Julius (Gast)
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>>Nö, bei gleichen Kernen würde es sich idealerweise mit dem Quadrat
>>der Windungszahlen ändern, da das Quadrat der Windungszahl die
>>Induktivität bestimmt.

Wenn man die Spulen auf z.B. der Primärseite betrachtet, dann steigt die 
Induktivität einer Spule mit dem Quadrat der Windungszahl. Und damit 
hängt ja auch zusammen welche Spannung über einer bestimmten Spule 
abfällt (Spannungen müssen sich ja zur Gesamtspannung addieren).

Aber mich interessiert ja wie sich Spannung an der Primärseite und and 
der Sekundärseite teilen...

Autor: Beobachter (Gast)
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Angenommen, das sekundäre "Messgerät" ist ein idealer Spnnungsmesser:

Die angelegte Spannung teilt sich ensprechend der Primärimpedanzen der 
Trannsformatoren auf.
Sek. hat man dann die ( genaugenommen geometrische, die Primärimpedanzen 
sind ja nicht rein induktiv, die Sek.-Wicklungen können gegeneinander 
geschaltet sein ) Summe der mit den jeweiligen Übersetzungsverhältnissen 
erhaltenen Sekundärspannungen.

Fliesst ein Sekundärstrom, wird's eine Fleissaufgabe.

Für jeden Transformator gilt die Transformatorgleichung, und dann wird 
es bei verschiedenenartigen Exemplaren etwas komplizierter ...

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