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Forum: Offtopic TV Bericht über Leiharbeit


Autor: Gast (Gast)
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Jetzt im WDR

Der Hammer - Ausbeutung pur.

Autor: qwertz (Gast)
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weniger als 530 euro Lohn bei Bayer! - und dann der Werbespruch "for a 
better life!"

Das reicht doch nichtmal für die Miete!

Autor: _Gast_ (Gast)
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Der Bericht mit Markus Breitscheitel (so heißt der Journalist, der 
freiwillig eine Zeitlang sich mit ALG-II  durchschlagen wollte, um 
einmal mitzuerleben, was dort abgeht) wurde bereits vor ein paar Monaten 
gezeigt und ist sehr aufschlussreich.

das beste ist das Sprüchlein des Besitzers des Erdbeerfeldes:

wörtlich meinte der Mann

"Die Helfertätigkeit ist ja nicht dazu da, um seinen Lebensunterhaöt zu 
verdienen, sondern um sich was hinzu zu verdienen."

Da hat der gute Mann nicht das "System Arge" verstanden; von 
Freiwilligkeit kann da für die meisten nicht die Rede sein; die 
Entlohnung von etwas über 3 Euro für so eine schwere Tätigkeit in 
knieender Haltung bei gleisender Sonne + Steckmücken und Bienen ist ein 
Witz bzw. Ausbeutung in Reinform.

Sogar Wolfgang Clement ist erschrocken, als man ihm Bilder aus diesem 
Bericht vorgespielt hat. Was Politik verordnet und glaubt dann sinnvoll 
eingerichtet zu haben und was bei den Menschen die es betrifft dann 
draus wird, ist immer wieder ein erstaunlicher Gegensatz der selbst die 
Macher und Verantwortlichen bei Kenntnisname verblüfft.

Autor: *.* (Gast)
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Was hast du gegen Bienen?

Autor: _Gast_ (Gast)
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> Was hast du gegen Bienen?

kannst ja mal eine Handvoll davon mit in dein Büro mitnehmen, mal 
schauen ob du dann noch gute Layouts hinbekommst ;)

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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3 Euro stimmen nicht ...
im Moment ist der Tarif / Mindestlohn 6,80
Und die Entlohnung mag zwar gering sein, aber

a) brauchts dafür kein Studium
b) will der Verbraucher ja hauptsächlich "billig"

Haben die auch gesagt, was der Bauer für die
Erdbeeren bekommt? Du würdest Dich wundern wie wenig
vom VK an der Ladentheke beim Erzeuger ankommt.

Autor: _Gast_ (Gast)
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> 3 Euro stimmen nicht ...

Bei dir vielleicht, aber im gezeigten Bericht war das so. Der angebliche 
Tariflohn ist nur ein Placebo, dass keiner erreicht, weil das Soll an 
Paletten viel zu hoch angesetzt war, um es zu erreichen. Heraus kamen 
etwas über 30 Euro für 11 Std. quasi Akkordarbeit. Prost Malzeit!

Autor: _Gast_ (Gast)
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> Haben die auch gesagt, was der Bauer für die
> Erdbeeren bekommt?

Seit wann lässt sich ein Unternehmer in seine Kalkulation schauen?

Wenn es sich für den Unternehmer nicht rechnet, würde er seine 
Unternehmung aufgeben.

Autor: _Gast_ (Gast)
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> a) brauchts dafür kein Studium

war noch nie ein Argument für Dumpinglöhne

> b) will der Verbraucher ja hauptsächlich "billig"

"den Verbraucher" gibt es in Deutschland nicht. Es gibt Verbraucher die 
MÜSSEN billig einkaufen, um über die Runden zu kommen. Oder wie sollte 
Herr Breitscheitel von der Kohle die er dort verdient sich teure 
Lebensmittel kaufen? Und es gibt Verbraucher die könnten auch höhere 
Preise locker wegstecken, gehn aber trotzdem zum Discounter. Die 
gesparte Kohle wandert dann beim nächsten Urlaub in die Karibik.

Autor: Kroko (Gast)
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Was ist denn nun an diesem Bericht neu ?


Kurz nach den Anfängen der Leiharbeit mutierte diese schnell zu dem was 
sie Heute ist.
Ausbeuterei.

Schnell fielen die Fristen und die prozentualen ausschlüsse flach und 
gleichzeitig die Löhne ins Erdgeschoss.
Dazu kastrierte man die Rechte recht flott.

Seit rund 2 Jahrzehnten wird die Leiharbeit seitens der Politik 
systematisch zur schönung der arbeistlosenstatistik genutzt und in 
Wahljahren ganz besonders.

Ich habe Anfang der 80er mal 6 Monate auf leih gearbeitet.
Damals gabs für nen Facharbeiter noch 15 Mark die Stunde.
die Leihfirma schlug beim Kunden was drauf so das sie ca. 20% drann 
verdienten.
Die Regel war 6 Monate beim Kunden und dann 6 Wochen woanders (Konnte 
man auch splitten. also zb. 4 Wochen beim Kunden und eine Woche pause).
eine Interessensgemeinschaft ala IG-Metall und Tarife gabs nicht.

Anfang der 90er "musste" ich nochmal 5 Monate (Nach pleite der alten 
Firma keinen passenden Job gefunden) ran.
Da gabs dann zwar 16 DM aber die Leihfirma kassierte beim Kunden schon 
fast 40 DM.
Tariflöhne waren auch da fehlanzeige.

Heute würde ich ca. 8 Euro bekommen was den 16 DM anfang der 90er 
entspricht aber wie jeder weiss sind die Lebenshaltungskosten 
(Miete,Nebenkosten,Strom,Lebensmittel,Kleidung,Fortbewegung 
(Auto/Sprit,Bahn/Bus)usw.) wesentlich gestiegen so daß das reale 
Einkommen wesentlich gesunken ist.
Davon leben geht so gerade noch aber mehr nicht.
Von ner Urlaubsreise kann man da nur träumen oder man macht seine reise 
"Zufuß" und pennt im Zelt.
Aber bei nur 20 Tagen im jahr erübrigt sich das eh.
Ein guter Teil geht für betriebsbedingte Schließungen beim Kunden drauf 
(Auf Deutsch, man wird nicht gefragt.Man hat frei ob man will oder 
nicht)
und den Rest kann man auf Weihnachten verballern (Siehe einen Satz 
vorher).
Und was die Chancen auf ne Übernahme angeht so sind die bei nahe Null 
angekommen.
Man kann ja von der Lehre bis zur Rente durchgehend bei einem Kunden 
arbeiten ohne je Ansprüche auf Betriebliche Leistungen zu haben.
Man ist jederzeit abbestellbar und bei der Leihfirma 14 Tägig 
betriebsbedingt zum Monatsende kündbar.
(Betriebsbedingt bedeutet hier ------ "Keine Aufträge = Tschüss)
Tarife sucht man auch Heute noch vergebens.

Dazu darf man als Leiharbeiter oft die dreckigsten Jobs machen.

Da bin ich froh eine feste Stelle mit annehmbarem Gehalt zu haben.



Sorry aber ich verstehe die Leiharbeiter voll und ganz das sie wenig 
Antrieb haben.
Meist ist Hartz4 in etwa gleich (Man spart sich ja 
Fahrtkosten,Verpflegung, Wäschereinigung usw.) aber auf Hartz kann man 
um 9:00 Morgens nochmal den Arsch rumdrehen und noch ne Runde pennen.

Der Tätigkeit angepasste Löhne wären sinvoll dann macht die Arbeit auch 
mehr spass. ;-)

Autor: _Gast_ (Gast)
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Schön und treffend dargelegt, nur ein Punkt:

> Meist ist Hartz4 in etwa gleich (Man spart sich ja
> Fahrtkosten,Verpflegung, Wäschereinigung usw.)

Breitscheitel musste für sein ALG-II bei seiner Leiharbeitsstelle mit 
seinem persönlichen PKW anfahren; da war nix mit Fahrtkosten sparen; er 
musste auf Abruf binnen kürzester Zeit bei seiner Leiharbeitsstelle 
antanzen, also nix mit gemütlich mit dem Bus hinfahren ..

das Erdbeerfeld ließ sich auch nicht ohne weiteres ohne Fahrzeug 
erreichen

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Sorry, aber Erdbeeren sind kein
Grundnahrungsmittel und Luxus kostet Geld.
Die Grundnahrungsmittel kann er sich mit der Kohle leisten
und für alles darüber muss er halt Stunden kloppen.

> Wenn es sich für den Unternehmer nicht rechnet, würde er seine
> Unternehmung aufgeben.

und genau das passiert zunehmend in der LuF ... nennt sich 
Strukturwandel.
Die meisten Bauern haben nur das Problem den richtigen Zeitpunkt
zu erwischen um aufzuhören. I.d.R. sind es dann die Banken oder
andere Gläubiger, die dann den Stecker ziehen ... leider.

> Seit wann lässt sich ein Unternehmer in seine Kalkulation schauen?

kannste, ist sogar hier im Netz offengelegt, nennt sich Agrarbericht.
http://www.bmelv.de/cln_045/nn_752130/SharedDocs/d...

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Zitat:
...
Der Strukturwandel in der Landwirtschaft folgte auch im Jahr 2006 dem 
langjährigen
Trend: So waren im Jahr 2006 rd. 1,24 Millionen Arbeitskräfte haupt- 
oder
nebenberuflich in der deutschen Landwirtschaft tätig. Gegenüber 2005 war 
dies ein
Rückgang um 2,6 Prozent. Mit 61 Prozent überwogen wiederum die 
Familienarbeitskräfte.
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ab 2 ha LF lag 2006 in
Deutschland bei rd. 353 300 und ging damit gegenüber 2005 um 3,5 Prozent 
zurück.
Die Abnahmerate lag im Bereich des langjährigen Mittelwertes von etwa 3 
Prozent.
Die durchschnittliche Flächenausstattung erreichte rd. 48 ha LF, etwa 2 
ha mehr als
2005.
...

noch Fragen?

Autor: _Gast_ (Gast)
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> Sorry, aber Erdbeeren sind kein
> Grundnahrungsmittel und Luxus kostet Geld.

Seit wann sind Erbeeren Luxusgut? Hier geht es nicht um Champagner und 
Kaviar.

> Die Grundnahrungsmittel kann er sich mit der Kohle leisten
> und für alles darüber muss er halt Stunden kloppen.

bei 11 Stunden am Tag auf dem Feld?

> noch Fragen?

und du glaubst jetzt mit den Problemen die die Landwirtschaft 
(andauernd) hat, Lohndumping rechtfertigen zu können?

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Ich hab auch nicht weniger Stunden und unter ähnlichen Bedingungen ...
kann kein Dumping erkennen.
Ich muss garnix rechtfertigen ... es ist einfach so.

Einfache Rechnung, ich kann nicht mehr zahlen als ich für
mein Produkt bekomme. Zahlt der Verbraucher mehr, kann der
Bauer mehr zahlen.

Wenn einer nix gelernt hat, gering qualifiziert ist,
wie hoch willst Du den entlohnen? € 10,- , €20,-
€100,- ?¿ Erdbeeren rupfen ist noch relativ angenehme
Arbeit, ich weiß garnicht was Du hast.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Ja, Erdbeeren sind Luxus, kein Grundnahrungsmittel.

Kopfsalat, Brot, Kartoffeln, Käse, Wurst, das sind Grundnahrungsmittel
ok, für die Vitamine nehmen wir noch Äpfel dazu.
Etwas fade mit der Zeit, aber der Mensch kann damit
leben.

Autor: _Gast_ (Gast)
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> Ich hab auch nicht weniger Stunden und unter ähnlichen Bedingungen ...

So? du arbeitest also 11 Stunden auf den Knieen und rupfst Erdbeeren für 
3,30 EUR die Stunde aus dem Feld?

> kann kein Dumping erkennen.

So wie der Plantagenbesitzer seine Negersklaven immer fair entlohnt sah.

> Einfache Rechnung, ich kann nicht mehr zahlen als ich für
> mein Produkt bekomme. Zahlt der Verbraucher mehr, kann der
> Bauer mehr zahlen.

Andere Rechnung, wenn du kein Produkt anbieten kannst, dass auf fairer 
Lohnzahlung beruht, dann solltest du gar kein Produkt anbieten. Dann ist 
dein Produkt eben nicht so viel Wert, um damit angemessene Lohnkosten 
decken zu können.

> Wenn einer nix gelernt hat, gering qualifiziert ist, ..

Wieso glauben Leute wie du immer, hier würden nur ungelernte anderen die 
Erdbeeren vom Feld holen? Die Mehrheit dieser Arbeitskräfte ist weder 
ungelernt noch gering qualifiziert. Gerade der Ausdruck "gering 
Qualifiziert" ist typisches Neusprech, vernehmlich in Kreisen rund um 
Wolfgang Clement, Florian Gerster u.a. zu finden.

> wie hoch willst Du den entlohnen? € 10,- , €20,-
> €100,- ?

Wie wäre es wenn man wenigstens den Arbeitskräften den tariflich 
zugesicherten Mindestlohn nicht auch noch vorenthalten würde?

Was du dabei insgesamt nicht bedenkst, hier geht es nicht um 
Freiwilligkeit und Hinzuverdienen, wie der Feldbesitzer so schön zu 
meinen scheint, sondern um Zwang und die damit verbundete genadenlose 
Ausbeutung. Ob auf dem Erdbeerfeld oder beim Industrieanbieter Opel. Als 
Leiharbeiter hat man die Arschkarte gezogen, da man quasi per Gesetz 
seiner natürlichen Arbeitnehmerrechte beraubt wird und wer sich wert 
wird vom Amt schikaniert. Wundert dich da eigentlich noch, wenn die 
Leute nicht sonderlich motiviert sind?

Autor: _Gast_ (Gast)
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> Ja, Erdbeeren sind Luxus, kein Grundnahrungsmittel.

> Kopfsalat, Brot, Kartoffeln, Käse, Wurst, das sind Grundnahrungsmittel
> ok, für die Vitamine nehmen wir noch Äpfel dazu.

Und das willst DU bestimmen?

Autor: Atzomann (Gast)
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Das ist ja das schöne in dem Land hier. Statt dass sich die Wut gegen 
die richtet die Menschen ausbeuten (denkt ihr der Opel-Pressesprecher 
verdient 3,30 die Stunde?), richtet sie sich gegen die, die die Zustände 
ertragen müssen. Ja Erdbeeren! Hallo! Erdbeeren sind Luxus! Der Mensch 
muss auch von Wasser und Brot leben können, dass muss ja wohl reichen! 
3,30 die Stunde sind doch angemessen. Was für eine Scheiße sie da reden 
merken so Spinner immer erst, wenn sie selbst rausfliegen. Aber dann ist 
es zu spät.

Autor: schwups... (Gast)
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Bei solchen Hungerlöhnen würde ich aber ganz langsam und 
sorgfältig(übervorsichtig) arbeiten. Pausen und Arbeitsvorschriften
müßten auch eingehalten werden.
Die hier erwähnte Berichterstattung ist aber schon ein alter Hut
und ob das ganze nicht auch gestellt und gefäkt wurde ist auch
nicht sicher. Ist eben Fernsehen und das soll unterhalten, irgendwie.
Kürzlich war eine vergleichbare Sendung mit einer jungen Frau
(Journalistin) die das mal versucht hat. Das schien mir etwas
glaubwürdiger. Solche Arbeit war die natürlich überhaupt nicht
gewohnt.

Autor: weinbauer (Gast)
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Sklaverei? ... Sag mal merkst Du noch was?

dem Typen steht frei den Acker fluchtartig zu verlassen
und wenn der HiWi die Minderbezahlung, so sie tatsächlich
stattfand (was ich sehr bezweifle) meldet bekommt der Bauer
den Hintern aufgerissen dass es nur so kracht.


Ist doch super, dann veröden wir hier die Kulturlandschaften,
füttern noch n paar mehr ALG2 durch und importieren hochbelastetes
Futter aus ner Bananenrepublik, in der die Arbeiter tatsächlich
versklavt sind und noch billiger Arbeiten ...

Mann, schon mal was von Marktwirtschaft gehört?

> So? du arbeitest also 11 Stunden auf den Knieen und rupfst Erdbeeren für
> 3,30 EUR die Stunde aus dem Feld?

z.Zt. krieche ich durch den Weinberg und entferne Stocktriebe und
Wasserschosse ... mein Stundenverdienst liegt Brutto um irgendwas
bei € 5,- ... na und? Dann bringen es halt die Stunden, sprich
10-11h/Tag, 6 Tage die Woche, Urlaub ~ 10 Tage p.a. krank ~ 2 Tage p.a.
Na und, ich habs mir ausgesucht, es macht mir Spaß, sehe keinen
Grund zur Klage.

Autor: weinbauer (Gast)
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und jetzt ist Mittag ... Mahlzeit

Autor: weinbauer (Gast)
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ach so,

Zitat:
Als Grundnahrungsmittel werden die Nahrungsmittel bezeichnet, die im 
jeweiligen Kulturkreis mengenmäßig den Hauptbestandteil der menschlichen 
Ernährung ausmachen. Sie stellen die Grundversorgung mit Kohlenhydraten, 
Eiweiß und Fett sicher, nicht jedoch unbedingt eine ausreichende 
Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen. Zu den weltweit 
wichtigsten Grundnahrungsmitteln gehören Getreide wie Weizen oder Reis, 
Speicherwurzeln (Knollen, Rhizomen) wie Kartoffeln oder Yams, 
Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen und Früchte wie Datteln und Feigen, 
bzw. daraus hergestellte Produkte wie Brei und Brot. Ebenfalls zu den 
Grundnahrungsmittel gezählt werden Fisch, Fleisch, Milch und Eier, die 
neben Hülsenfrüchten zu den wichtigsten Eiweißquellen zählen.
/Zitat:

http://de.wikipedia.org/wiki/Grundnahrungsmittel

Autor: weinbauer (Gast)
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Erdbeeren fehlen in der Liste :o))

Autor: Penner (Gast)
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ach isses schön, daß es so billigen Wein gibbet, prösterchen..

Autor: _Gast_ (Gast)
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> Sklaverei? ... Sag mal merkst Du noch was?

> dem Typen steht frei den Acker fluchtartig zu verlassen

Du weißt offensichtlich nicht wovon du redest. Von Freiwilligkeit konnte 
bei Markus Breitscheitel gar keine Rede sein. Als ALG-II Bezieher wurde 
er angewiesen diese Tätigkeit zu verrichten.

> Mann, schon mal was von Marktwirtschaft gehört?

Schon mal was von sozialer Marktwirtschaft gehört? Genau die wird hier 
aufs Schärfste verletzt.

> Ist doch super, dann veröden wir hier die Kulturlandschaften,

Was hat das mit Kulturlandschaft zu tun, wenn ein Feldbesitzer ein Feld 
eigens dafür anlegt maximalen Profit daraus zu schlagen, den er aber nur 
erreicht durch Einsatz von minderentlohnten Arbeitern? Für angemessene 
Arbeit ist gefälligst auch ein angemessener Lohn zu entrichten, alles 
andere funktioniert auf Dauer nicht bzw. führt zu Verarmung ALLER!

Autor: schwups... (Gast)
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>Du weißt offensichtlich nicht wovon du redest. Von Freiwilligkeit konnte
>bei Markus Breitscheitel gar keine Rede sein. Als ALG-II Bezieher wurde
>er angewiesen diese Tätigkeit zu verrichten.

Von Rechts wegen mag das stimmen, aber seid Beginn der
Wirtschaftskrise können die polnischen Erntehelfer nicht
mehr in anderen Ländern so viel verdienen und ackern
lieber wieder hier, sehr zur Freude deutscher Landwirte
und ALG-2-Empfängern ist das Los erspart weil die Bauern
sich nicht mit den Rechtsverwöhnten Arbeitern rumärgern
müssen.

Autor: _Gast_ (Gast)
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Was willste denn mit den polnischen Erntehelfern? Müssen die etwa 
deutsche Lebenshaltungskosten abdrücken?

> Rechtsverwöhnten Arbeitern

Und was sind denn "Rechtsverwöhnten Arbeitern"? Arbeitnehmer die ihre 
Rechte kennen und davon Gebrauch machen? Seltsame Auffassungen in einem 
Rechtsstaat wie Deutschland.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Zum Einen war der Herr keineswegs am Acker angedübelt,
konnte sich also entscheiden zu gehen ... klaro mit
Konsequenzen, aber er hat die Wahl.

Die Polen müssen, so sie hier arbeiten auch hier leben,
wodurch ihre Lebenshaltungskosten zumindest zum Teil hier anfallen.
Versichert müssen sie auch werden, hier, nicht in Polen bzw.
zum Teil muss sogar doppelt gezahlt werden, hier und in Polen.

> Und was sind denn "Rechtsverwöhnten Arbeitern"? Arbeitnehmer die ihre
> Rechte kennen und davon Gebrauch machen? Seltsame Auffassungen in einem
> Rechtsstaat wie Deutschland.

Meine Beobachtung, es gibt solche uns solche Arbeiter. Manche kennen
fürwahr nur ihre Rechte, ihre Pflichten werden aber als
"Sollklausel" interpretiert.
Beileibe nicht alle, aber es sind mir schon Fälle untergekommen.

Ach so, was die 3 Euro angeht ... das er vom Arbeitsamt da noch
kräftig zugezahlt bekommt war vermutlich auch nicht im Bericht, oder?

... interessant ist, ich hab gerade nen Elektriker auf dem Acker.
€ 6,80 Netto/h + Wohnung und er ist sehr zufrieden.

Was die Soziale Marktwirtschaft angeht, das haste wohl im Grundgesetz
gelesen ... brav, studiers nur weiter, bringt einen weiter im Leben.
Fakt ist, wir haben für sehr viele Produkte einen Weltmarkt, der
bestimmt den Preis eines Gutes, der Produzent muss dann sehen, dass
er damit klar kommt. Kann er das nicht, ist er weg vom Fenster und
ein sehr großer Brocken bei vielen Produkten ist einfach Löhne und 
Gehälter.
Wenn alle Anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind muss jeder
Produzent auch an diese Schraube ran. Was glaubst Du warum
z.Zt. viele auf "Kurz" geschickt werden? Als Freizeitbonus?
Da gehts um Kohle, sonst nix.

Autor: Conlost (Gast)
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Wenn ein Unternehmer keine vernünftigen Löhne zahlen kann,
oder wenigstens den Mindestlohn, der eh schon zu niedrig ist,
dann soll er den Laden dicht machen.

Es geht doch wohl nicht an, das der Staat dauernd nur noch
Lohnzuschuß bezahlt und damit die Lohndrückerei auch noch
unterstützt.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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> Es geht doch wohl nicht an, das der Staat dauernd nur noch
> Lohnzuschuß bezahlt und damit die Lohndrückerei auch noch
> unterstützt.

gilt das nur für kleine Unternehmen? Landwirte?
Oder in gleichem Maße dann für Opel, Daimler Benz,
BASF, Scheffler etc.?

Was wenn Großunternehmen am Markt vorbei produzieren
und tausende Arbeitsplätze dran hängen?
Weiß hier noch wer wie die Werften gestützt wurden?

Mindestlohn ist der Lohn, ab welchem kein Arbeiter mehr
zur Arbeit erscheint ... kommt keiner mehr muss sich der
Unternehmer was überlegen.
Wenn Leute für das Geld arbeiten wollen, soll ich sie dran hindern?

Rechne doch mal ... 6,80 x 40h x 4 Wochen ergibt rund
1000 Euro NETTO, plus Wohnung. ist das wirklich so schlecht
für Hilfswichtel Tätigkeit?

Autor: Conlost (Gast)
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Ich meinte selbstverständlich nicht nur die kleinen Betriebe.

Erst baut man Mist und dann ruft man nach staatlichen Hilfen.
Die Manager die das verbockt haben bekommen selbst dann noch
ihre Prämien, weil es ja so im Vertrag steht

Der Staat muß endlich begreifen, das er nur erpresst wird,
mit Drohungen wie Arbeitsplatzabbau.

Autor: schwups... (Gast)
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@_Gast_
>Und was sind denn "Rechtsverwöhnten Arbeitern"? Arbeitnehmer die ihre
>Rechte kennen und davon Gebrauch machen? Seltsame Auffassungen in einem
>Rechtsstaat wie Deutschland.

Natürlich, denn ausländische Saisonarbeiter sind Ihr
heimisches Recht gewohnt(was hier nicht gilt) und die
einheimischen Arbeiter eben das hiesige Recht das uns
vertraut ist und gilt.

Was die geringen Einkommen angeht müßte ein Arbeitgeber erst mal
den Nachweis führen das er wirklich nicht mehr zahlen KANN.
In die Kalkulation läßt sich aber kein Unternehmer reinschauen.

Allerdings muß ein Arbeiter von seinem Lohn aber auch leben können, 
ungeachtet der Unternehmerprobleme. Das ist schließlich sein Risiko.
Für den Arbeiter sind nur die Lebenshaltungskosten relevant.
Kann der Unternehmer keine kostendeckende Löhne zahlen muß
er sich mehr Mühe geben. Manche tun das nämlich nicht und halten
lieber Ihre Arbeiter kurz mit unwahrem Gejammer.
Wegen der fehlenden Kalkulationseinsicht hat der AG ja auch
leichtes Spiel.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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> Der Staat muß endlich begreifen, das er nur erpresst wird,
> mit Drohungen wie Arbeitsplatzabbau.

Der Staat? Ja was ist denn das? ... Du, Ich, wir alle,
wir bildenden Staat. Es steht Dir frei ne Demo zu
organisieren, eine Petition einzubringen GEGEN die
Staatsbürgschaften, GEGEN die Abwrackprämie etc..
Es liegt an Dir, nicht an irgendeinem ominösen Neutrum.
Demnächst ist wieder Wahl, Du musst ja nix kreuzen, wenn
Dir keiner der Herren und Damen passt, gib den Wahlzettel
leer ab. Das zählt auch, nur bekommt keiner die Stimme.


> Allerdings muß ein Arbeiter von seinem Lohn aber auch leben können,

Wenn er das nicht kann geht er nicht mehr hin und sucht sich nen
anderen Job. Tut er dies nicht geht der Arbeitgeber davon aus, dass
die Arbeitsbedingungen OK sind.

Autor: Conlost (Gast)
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>gib den Wahlzettel
leer ab. Das zählt auch, nur bekommt keiner die Stimme.

Nene, das werde ich ganz sicher nicht tun.

Ich werde ein schönes dickes Kreuz dorthin malen wo es
am meisten weh tut.

Von wegen nicht wählen oder ungültig machen des
Stimmzettels.
Solche Vorschläge könnten direkt von der CDU kommen,
weil die nämlich auf ihre Stammwähler hoffen und
jeder der nicht wählt hilft dieser Partei dadurch.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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@Zacki: bitte mäßigen. Mit Beleidigungen ist keinem gedient.

@weinbauer:
> Wenn er das nicht kann geht er nicht mehr hin und sucht sich nen
> anderen Job. Tut er dies nicht geht der Arbeitgeber davon aus, dass
> die Arbeitsbedingungen OK sind.

Ich denke nicht, dass man es sich so einfach machen kann. Jobs liegen 
nicht mehr auf der Straße und der Radius, ab dem sich die Suche nach 
neuer Arbeit lohnt, ist umso kleiner, je geringer der Lohn ist, einfach 
weil entsprechende Fahrtkosten etc. anfallen.
Für gering bezahlte Tätigkeiten ist er entsprechend klein und der Zwang, 
dann auch Ausbeuterjobs anzunehmen, steigt dann.

So einfach kann man es sich also nicht machen.

Aber: Deine €6,80 netto sind ja schon recht gut am Mindestlohn, den ich 
z.B. vorschlagen würde (8 Euro).

Es kann doch nicht sein, dass jemand voll arbeitet und trotzdem noch 
unterstützt werden muss. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für 
Menschen, die wirklich arbeiten wollen, schon demütigend ist, wenn sie 
sich nicht selbst ernähren können.

Ein Mindestlohn tut praktisch keinem weh, weil es eben alle trifft. Den 
Nutzen würde ich deutlich höher ansetzen: das gibt vielen Menschen ihre 
Würde zurück und die Kaufkraft bleibt bei so niedrigen Einkommen eh hier 
im Land.

Chris D.

Autor: schwups... (Gast)
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@Chris D.

Ich denke nicht, dass man es sich so einfach machen kann.
So einfach kann man es sich also nicht machen.

Hallo Echoooooooooo,fällt mir dazu ein.

>Jobs liegen
>nicht mehr auf der Straße und der Radius, ab dem sich die Suche nach
>neuer Arbeit lohnt, ist umso kleiner, je geringer der Lohn ist, einfach
>weil entsprechende Fahrtkosten etc. anfallen.

Prinzipiell hast du schon Recht aber was eben fehlt ist die Transparenz
und Verantwortung der Arbeitgeber. In meiner Region so ca.30km Umkreis
sind mehr als ca. 100000 Stellen bekannt aber ein Schlachter paßt eben
nicht zum Elektriker oder andersrum. Die Stellenausschreibung ist da
nur auf die Bedürfnisse der AG ausgerichtet. Der AN darf sich nur
bewerben ohne Erkenntnisse über seinen Wert am Markt zu erhalten.
Wir Arbeitnehmer tragen schon reichlich Verantwortung mit unseren
Lebensläufen die nur wenig Gestalltungspielraum(durch Ausbildung)
lassen. Wenn die Arbeitgeber (egal ob klein oder groß) nicht
von ihrem hohen Roß runterkommen wird dieses System bald vor die
Hunde gehen. Die Konjunkturzyklen werden mit der Zeit immer heftiger
und dann kommt die Wirtschaft überhaupt nicht mehr aus dem Jammertal.
Ich möchte nicht wissen wieviel AN sich schon angewidert vom Arbeits-
markt verabschiedet haben.

Der Konsum ist doch auch schon seit Jahren rückläufig.
Mir tun auch die Bauern nicht leid die für Ihre Milch angeblich zu wenig 
Geld bekommen. Sollen die das erstmal beweisen, genauso wie die Ärzte
die auch nur rumjammern. Sollen die doch mal lieber auf Erfolgsprämie
arbeiten und einen Kleinwagen fahren. Das ist denen aber unter Ihrer
Berufsehre.

Autor: schwups... (Gast)
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Noch was, wenn hier einer mit Zahlen jongliert, bitte immer angeben
ob Brutto(vor Abgabe der Lohnnebenkosten) oder Netto (ausgezahlt).
Nettoeinkünfte sind durch die unterschiedlichen Lohnnebenkosten 
unterschiedlich. Sonst sind die Zahlen nicht nachvollziehbar,
geschweige denn vergleichbar.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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schwups... schrieb:

> Wir Arbeitnehmer ...

Kleine Korrektur: "Ich Arbeitnehmer ..."

Ich bin Arbeitgeber :-)

Chris D.

Autor: Paul (Gast)
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Und ich sage: Wolfgang Clement wußte das schon vor dem Beitrag ganz 
genau. Nicht umsonst ist er Teilhaber an einer Zeitarbeitsfirma. Ich 
glaube, dieser Beitrag ist wohl Grund genug, endlich Zeitarbeit wieder 
zu limitieren, wie es vor der Ära Clement schon war und einen 
Mindestlohn einzuführen, wie ihn fast ganz Westeuropa schon hat.

Autor: schwups... (Gast)
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>Ich bin Arbeitgeber :-)

>Chris D.


@Chris D.

Mein herzliches Beileid. Dann schreib dir meine Worte mal hinter
die Ohren und trag auch mal Verantwortung.
Ich sprach ohnehin nur für die Arbeiterklasse.

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Chris D. schrieb:

> Ich bin Arbeitgeber :-)

Interessant. Also wem gibst du deine Arbeit, und was kriegst du dafür?

Autor: Zacki (Gast)
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Wodim wolltest Du nicht gehen?

Autor: faraday (Gast)
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>Mir tun auch die Bauern nicht leid die für Ihre Milch angeblich zu wenig
>Geld bekommen. Sollen die das erstmal beweisen

Ich weiß ja nicht, wie das in landwirtschaftlichen Großbetrieben ist, 
aber den Arbeitstag/Woche eines Kleinbauern möchtest Du garantiert nicht 
haben.
Aber vielleicht sollte man alle Subventionen streichen. Davon 
profitieren überproportional sowieso nur die Großen. Ich habe gelesen, 
daß in Neuseeland nach Abschaffung der Subventionen und Milchquoten und 
Freigabe des Milchpreises die Bauern nach anfänglichen Schwierigkeiten 
inzwischen ganz gut davon leben können.

Autor: Paul (Gast)
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Die Subventioniererei sollte vor allem nicht so gestaltet sein, daß die 
Bauern Felder brach liegen lassen, um die Lebensmittelpreise künstlich 
hoch zu halten. Im Gegensatz dazu werden hochgezüchtete Pflanzen mit 
riesigem Aufwand an Dünger und Schädlingsbekämpfungsmitteln angebaut, um 
auf der kleineren Fläche gleiche Erträge zu erbringen, wie auf der 
großen Fläche ohne Chemiekeule zu haben gewesen wäre. Die Bauern sind so 
arm dran nicht in Dtl.

Autor: Haribohunter (Gast)
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Die Bauern aus meinem Heimatdorf leben davon, ab und zu ein Stueck Land 
an die Industrie/Siedlungen zu verkaufen.
- Recht gut sogar aber irgendwie deprimierend weil damit die 
Urspruengliche Erwerbsgrundlage Stueck fuer Stueck verkleinert wird.
Durch diese Entwicklung gibts im Dorf nur noch 2 Vollzeitbetriebe wovon 
bei einem die Nachfolge mit Sicherheit nicht angetreten wird. - Die 
anderen Bauern haben sich irgendwo Festanstellungen als Baggerfahrer, 
Elektriker, oder Kindergaertner (Aussenwohngruppe Kinderheim) gesucht.

Fakt ist:
Viele Betriebe sind ohne Subventionen nicht ueberlebensfaehig und werden 
es nie wieder sein. Es ist nicht schoen wenn ein Hof stirbt, aber das 
ist Unternehmerrisiko. Es gibt keinen Grund ausser Hobby einen Hof mit 
zwo Dutzend Milchkuehen zu betreiben. Da koennen die soviel 
Hungerstreiken wie die wollen. Warum steht das nicht in den Medien?

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