Neuer PC - welches OS?

Gast #1268292
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Hallo Leute!

Da ich seit Jahren meinem Hobby - der Musik (Homerecording) - nachgehe, 
habe ich mir am Samstag im Internet einen PC zusammengestellt, der 
meinen Anforderungen gerecht wird. Da ich mir eine neue 
Sequenzersoftware (Cubase 5 von Steinberg) gekauft habe möchte ich auch 
auf genügend Leistungsreserven zurückgreifen.

Nun zum PC-System. es ist ein Intel Core 2 Duo (E8500), 4 GB RAM und 
eine Grafikkarte MSI 9800GTX. (Mainboard ist ein MSI P45-Platinum).

Die Frage ist: Welches Betriebssystem soll ich verwenden?

Die 4 GB RAM werden ja von WIN XP unterstützt...Da ich noch einige 
Zusatzprogramme (VST-PlugIns) verwende, die KEIN 64bit unterstützen, 
würde ich jetzt zur 32bit-Windows XP-Version dentieren.
Aber: Kann ich dann die "Volle Leistung" meines PCs nutzen?

Wie ist euere Meinung dazu?
Gast #1268325
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Soo...gerade mal in einem Forum nachgeschaut von diesen VST-PlugIns. Die 
gehen wohl alle nicht richtig unter 64bit-Windows Vista....Leute ich 
bleibe beim guten alten 32 bit. ich pfeif auf den 1 GB Arbeitsspeicher 
der dann "ungenutzt" bleibt.
Is mir immer noch lieber, als wenn ich das ganze software-material neu 
kaufen muss.
Gruß
Gast #1268632
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> gerade mal in einem Forum nachgeschaut von diesen VST-PlugIns. Die
> gehen wohl alle nicht richtig unter 64bit-Windows Vista
kann ich mir nicht vorstellen das es an 64bit liegt, eine 32bit 
anwendung bekommt von den 64bit überhaupt nichts mit. Ich vermute mal es 
liegt mehr am Vista als an den 64bit.

Nur bei Treiber ist das was anderes, weil sie von Kerner der ja dann 
64bit ist angeprochen werden müssen.
#1268785
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Sven P. schrieb:
> Mehr als 4 GB RAM geht auch ohne 64bitter:
>
> Mit PAE (physical address extension) kann man den Adressraum strecken.
> Das geht heute eigentlich mit jedem Linux, bei Windoof wenn ich mich
> recht entsinne mal wieder nur mit den teuren
> Server/Enterprise-Versionen, musst nachlesen, da kenn ich mich nicht
> mehr aus.

Geht auf allen XP-Versionen (in der boot.ini hinter den Eintrag ein /PAE 
setzen). PAE ist ab SP2 automatisch aktiviert, wenn der Prozessor No 
eXecute unterstützt und DEP aktiviert ist (afair).
#1268846
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Sven P. schrieb:
> Oki, dann ist der Eintrag in der Wikipedia nicht ganz korrekt.

Nein, nur meine Antwort war nicht ganz eindeutig, da muss noch 
hinzugefügt werden, das unter XP der Speicher nur bis 4 GB direkt vom OS 
verwendet wird, darüber nicht. Alles über 4 GB kann aber als RAM-Disk 
verwendet werden (z.B. http://www.superspeed.com/desktop/ramdisk.php)

http://www.microsoft.com/whdc/system/platform/server/PAE/pae_os.mspx
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/aa366778.aspx
Gast #1269506
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Dann war meine Aussage auch nicht ganz eindeutig:
Schreib ichs mal idiotensicher wie dus vorgemacht hast :-)

Mit PAE können fast alle nicht total überalterten Linux-Versionen den 
Adressraum so strecken, dass mehr als 4 GB RAM genutzt werden können, 
und zwar auch für Prozesse (also nicht nur als RAM-Disk). So müsste es 
eindeutig sein.
#1269676
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Εrnst B✶ schrieb:

> PAE ist im Prinzip dasselbe wie XMS/EMS beim 268er.

Nein. Das Äquivalent zu EMS nennt sich unter Windows "Address Windowing 
Extensions". Damit kann man in 32bit Prozessen mehr als 2GB Speicher 
nutzen, indem man über einen Windows API Speicherseiten umschaltet. Darf 
man getrost als genauso antiquiert betrachten wie EMS.

PAE hingegen erweitert das Paging von 4-Byte auf 8-Byte Einträge, 
wodurch es erst sinnvoll möglich wird, mehr als 4GB physikalischen 
Adressraums mit dem üblichen 4KB Paging direkt und frei zu adressieren. 
Die 4-Byte Einträge haben nicht genug Platz für Adressbits. PAE ist die 
Grundlage jeder effizienten Verwendung von mehr als 4GB physikalischen 
Adressraums in 32bit oder 64bit Betriebssystemen.

Unter 32bit XP gibt es dann noch das Lizenzlimit. Ob PAE oder nicht, bei 
4GB Speicher ist Schluss. Ohne PAE kann man nicht, mit PAE könnte man, 
aber man darf nicht.

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