Bin zufällig über ein Quartet mit Militärflugzeugen gestolpert.
Habe dann gesehen, der EUROFIGHTER hat eine Reichweite von ~500km.
D.h wenn der mit 2000km/h fliegt, ist in 15 Minuten Schluss!
Dachte naiv bisher immer die können so mal ruckzuck über'n Atlantik und
zurück fliegen. Bin enttäuscht.
Wikipedia sagt:
Einsatzradius: 1.389 km (bei externen Zusatztanks)
Überführungsreichweite: 3.790 km
USA ist natürlich ein bisschen weiter.
Deswegen fliegen die da auch immer über Grönland hin wenn die solche
Kisten überführen. Da kann mein Schwiegervater ein paar schöne
Geschichen zu erzählen. Wie z.B. das Gefühl über den Point of no return
zu sein und dann über Funk zu erfahren dass der Flughafen in Grönland
wegen Schneeunwetter dicht ist. Da heißt es dann: Was ist schneller weg.
Der Sprit oder das Unwetter.
>Wikipedia sagt:>Einsatzradius: 1.389 km (bei externen Zusatztanks)>Überführungsreichweite: 3.790 km
Ich denke jetzt mal, Wikipedia sagt die Wahrheit, und mein Quartet lügt.
Ich werde mal ein Foto der Eurofighter-Quartet-Karte machen und hier
posten.
In der Ranking Liste über die Verlässlichkeit von Quellen rückt Quartet
zwei Stufen nach unten. :-]
> D.h wenn der mit 2000km/h fliegt, ist in 15 Minuten Schluss!
Beim Bugatti Veyron ist sogar schon nach 12 Minuten Schluss, wenn man
ihn richtig tritt. Und das ist "nur" ein Auto :)
Wenn der Jet mit Höchstgeschwindigkeit und damit voller
Nachbrennerleistung unterwegs ist, dann ist sogar noch deutlich früher
Schluss - 3 Minuten ungefähr. In aller Regel wird aber unterhalb der
Schallgrenze geflogen.
Die Concorde hatte für einen Transatlantikflug bei vergleichbarer
Geschwindigkeit eine Tankkapazität von annähernd 100 Tonnen Kerosin.
Der Eurofighter zwischen 4,3 und 6,2 Tonnen.
Da gibt es halt physikalische Gesetze...
@ Oliver Döring (odbs)
Naja, die Concorde flog Mach 2,23 bzw. 2.405 km/h (auf 18.000 m
Flughöhe).Die Concorde wurde für die Aufnahme von maximal 128
Passagieren zertifiziert.
Da sieht der Eurofighter vergleichsweise alt aus.
So ein Kampfflugzeug sollte zumindest dem Gegner mehr Schaden zufügen,
als es selber gekostet hat, sonst stimmt der Wirkungsgrad nicht.
Im Umkehrschluss kann man seinen Gegner auch damit besiegen, wenn man
ihn dazu bringt, sein Geld in solche "Spielsachen" zu investieren...
Seneca schrieb:
> So ein Kampfflugzeug sollte zumindest dem Gegner mehr Schaden zufügen,> als es selber gekostet hat, sonst stimmt der Wirkungsgrad nicht.> Im Umkehrschluss kann man seinen Gegner auch damit besiegen, wenn man> ihn dazu bringt, sein Geld in solche "Spielsachen" zu investieren...
Die sind vor allem sehr gut geeignet, um Piraten am Horn von Afrika zu
bekämpfen und den Taliban in Afghanistan ein erstauntes Ohhhhhh
abzuringen...
Uhu Uhuhu schrieb:
> Die sind vor allem sehr gut geeignet, um Piraten am Horn von Afrika zu> bekämpfen und den Taliban in Afghanistan ein erstauntes Ohhhhhh> abzuringen...
Nicht zu vergessen, dass man damit durch Bankfurt donnern kann, um
einem Leichtflugzeug den Garaus zu machen. Schade nur dabei, dass
so'n Düsenjäger ein paar Kilometer Wendekreisdurchmesser hat...
Jörg Wunsch schrieb:
> Nicht zu vergessen, dass man damit durch Bankfurt donnern kann, um> einem Leichtflugzeug den Garaus zu machen.
Aber seit die Banken von selbst einstürzen, braucht man den Eurofighter
dort auch nicht mehr...
Arno H. schrieb:
> @Uhu: sollen wir jetzt Fighter-Quartette nach Afghanistan und Somalia> schicken?
Wäre zumindest billiger, als die Jungs in grün da hin zu schicken,
und vermutlich nicht weniger wirksam.
Diese Quartette haben eh total falsche Angaben. Letztens habe ich ein
Quartett aus meiner Jugend gefunden, erste Karte war mein Traumwagen
(BMW Z1). Da stand Gewicht: 650 kg, die Beschleunigung und
Höchstgeschwindigkeit waren auch völlig übertrieben. Im Internet findest
du dann ein Gewicht von 1200 kg.
Da tat damals dem Spielspass aber keinen Abbruch....
So viel ich weiß, können alle Jagdflugzeuge nur für kurze Zeit
(max. 15 Minuten) Vmax fliegen.
Weil mit Nachbrenner der Verbrauch extrem hoch ist.
Außerdem erhitzt (!) sich der Rumpf zu stark, wegen der Reibung.
die meisten modernen jagdflugzeuge werden auf "super-cruise" getrimmt.
das heißt nichts anderes, als das das triebwerk ohne nachbrenner in der
lage ist, den flieger auf überschallgeschwindigkeit zu halten. meistens
liegt das so im bereich mach 1,2 bis 1,5.
höchstgeschwindigkeit mit nachbrennerbetrieb lässt in der tat die nadel
sichtbar richtung "empty" wandern, is relativ erschreckend.
es gibt ja recht realistische flugsimulatoren, und wenn man dann nach 3h
handbuch lesen endlich das triebwerk an hat, und dann im geradeausflug
sich freut den schubhebel mal auf maximale nachbrennerleistung zu
schieben, und dann so nach paar minuten "fuel empty" aufblinkt, is man
doch erstmal baff :) und bohrt die F15 gekonnt in die erde ...
es is auch echt wahnsinn wie träge die dinger sind. also auf mach 2 zu
beschleunigen dauert da richtig lange, auch wenn man voll stoff gibt. je
nach flughöhe (luftdichte) kommen die teile garnich richtig in die
pötte. also man denkt echt son jäger wär viel agiler zu fliegen,
schubhebel vor un zack mach2, aber das dauert gefühlt ewig...
und das bei nem flugzeug, das nen positives schub/gewichts verhältnis
hat, also mehr schub, als eigengewicht, und daher senkrecht (90 grad
anstellwinkel) steigen kann ! also, theoretisch.
die fähigkeit, mach 2 und mehr zu fliegen, war früher bei jagdflugzeugen
eigentlich nur interessant, um entsprechende bomber abzufangen, die mit
mach 2-3 unterwegs sind.
die neueren jäger werden auch höchstens noch auf mach 2 getrimmt,
während ältere durchaus 2,5 bis über mach 3 geschafft haben.
das is relativ sinnvoll, weil man diese geschwindigkeiten größtenteils
garnicht braucht. normale reisegeschwindigkeit liegt etwas unter mach 1,
und luftkampf etc über mach is auch absolut nonsense...
überführungsreichweiten sind teilweise deutlich größer, weil die dinger
dann mit tanks zugehängt werden statt mit bomben oder raketen, wobei man
da auch auf luftbetankung zurückgreift, also man muss nicht immer
zwischentanken.
nen kumpel is grad von der BW aus drüben in den USA, um dort an
eurofightern zu schrauben. die fliegen die teile am stück rüber, wird
zwischendrin halt 2x betankt oder so.
Warren Spector schrieb:
> höchstgeschwindigkeit mit nachbrennerbetrieb lässt in der tat die nadel> sichtbar richtung "empty" wandern, is relativ erschreckend.
Und der famose Starfighter F-104 G konnte sich ohne Nachbrenner garnicht
in der Luft halten...
Scherzkeks! Speed ist Leben, aber so schlimm wars denn doch nicht.
Ich vermute, du sprichst aus der erfahrungsfreien Theorie.
Der Starfighter hatte ein einziges großes Problem: ab einem bestimmten
Verhältnis von Länge zu Spannweite spricht man nicht mehr von
Flugzeugen, sondern von Flugkörpern. Und die landen nicht, sondern
schlagen auf.
Arno
Schabe schrieb:
> mal was anderes, Fallschirmspringer sind ja schon ein lustiges Völkchen,> welcher normale Mensch würde aus einem intakten Fluggerät springen?
Habe ich schon gemacht, kein Tandemsprung. Einzigartig!
Schabe schrieb:
> Respekt! Ich bin eigentlich kein Feigling, aber sone Sachen ,wo ich im> Fehlerfall an nichts mehr groß rumbiegen kann, nee nee.
Naja, der Sprung mit dem Fallschirm ist statistisch sicherer als wieder
mit dem Flugzeug zu landen. Ausserdem hast du 2 Schirme, oeffnet der
eine nicht oeffnest du den anderen, ist der eine verheddert trennst du
ihn ab und oeffnest den anderen, unter einer bestimmten Hoehe bei zuviel
Sinkgeschwindigkeit oeffnet der Schirm automatisch.
Ich hatte auch beim Sprung keine Angst, du kletterst ins Flugzeug,
fliegst nach oben, bist aufgeregt, merkst dass es einfach kalt wird,
ohne dass irgendwie Wind weht. Wenn dann die Tuer in 3500 Metern Hoehe
aufgeht und du unter der Tragflaeche stehst, waehrend du dich so eben
festhalten kannst, machst du einfach was du gelernt hast und denkst
nicht nach. Abspringen, Blackout kriegen, wieder "aufwachen",
Runterfallen, Hoehenmesser checken, Schirm irgendwann aufmachen, Schirm
pruefen, mit dem Wind runter fliegen, seitlich zum Wind, gegen den Wind
landen, wackelig stehen. Und dann - nach ein paar Minuten - fragst du
dich warum du gerade aus einem intakten Flugzeug gesprungen bist :)
>Nicht zu vergessen, dass man damit durch Bankfurt donnern kann, um>einem Leichtflugzeug den Garaus zu machen. Schade nur dabei, dass>so'n Düsenjäger ein paar Kilometer Wendekreisdurchmesser hat...
Man kann auch Seilbahnen mit sowas kappen...
Arno H. schrieb:
> Der Starfighter hatte ein einziges großes Problem: ab einem bestimmten> Verhältnis von Länge zu Spannweite spricht man nicht mehr von> Flugzeugen, sondern von Flugkörpern. Und die landen nicht, sondern> schlagen auf.
Der F-104 G hatte gegenüber der US-Version ein großes Manko: er war
dermaßen mit zusätzlichen Geräten vollgestopft, daß er ganz einfach zu
schwer war. Die Strecke war jedenfalls beachtlich: über 100 tote
Starfighter-Piloten.
Aber der "Verteidigungs"-Minister Franz Joseph Strauß hatte sich bei der
Anbahnung des Geschäftes auf Kosten des Herstellers Lockheed in New York
köstlich mit Nutten vergnügt. Nur leider wurde er bei der Gelegenheit
von einer der Damen beraubt und so wurde die Geschichte ruchbar...
Man kann eben nicht ungestraft einen Schönwetterjäger zum
Universalkampfflugzeug umstricken.
Die Bestechung Strauss´ wurde nicht nachgewiesen. Es ist aber gerade bei
Berücksichtigung seiner anderen Eskapaden schwer vorstellbar, dass alle
anderen Lockheed-Kunden bestochen wurden, nur Strauss nicht.
Arno
Uhu Uhuhu schrieb:
> Warren Spector schrieb:>> höchstgeschwindigkeit mit nachbrennerbetrieb lässt in der tat die nadel>> sichtbar richtung "empty" wandern, is relativ erschreckend.>> Und der famose Starfighter F-104 G konnte sich ohne Nachbrenner garnicht> in der Luft halten...
Die F104 hatte ein J79 Triebwerk.
Technische Daten (J79-GE-17 der F-4F Phantom II)
Schub: 52,8 kN, 79,6 kN mit Nachbrenner
Spezifischer Verbrauch: 200 kg/(h·kN) mit Nachbrenner
15920kg/h bei 79,6kN schub
Bei einer internen Treibstoffkapazität von etwa 3392kg sind das ganze 21
Minuten Flugzeit mit Nachbrenner ..
der normale flug wurde daher mit trockenschub -ohne nachbrenner-
durchgeführt.
lediglich zum start und zum beschleunigen auf überschall wurde der
nachbrenner genutzt.
>so'n Düsenjäger ein paar Kilometer Wendekreisdurchmesser hat...
Meines Wissens kann der 'auf der Stelle' wenden.
Ich habe da mal ein Werbevideo gesehen, wo der so ein Manöver gemacht
hat.
Thilo M. schrieb:
>>so'n Düsenjäger ein paar Kilometer Wendekreisdurchmesser hat...>> Meines Wissens kann der 'auf der Stelle' wenden.
Würde mich interessieren, wie das gehen soll. Die haben auf Grund
ihrer Tragflächengestaltung minimale Geschwindigkeiten von vielleicht
500 km/h, selbst wenn du eine Radialbeschleunigung von 5g zulässt
(bei der es dem Piloten schon das Gehirn ziemlich kräftig in die
Ecke quetscht), bist du noch bei mehreren 100 m Wendekreisradius.
Jörg Wunsch schrieb:
> Thilo M. schrieb:>>>so'n Düsenjäger ein paar Kilometer Wendekreisdurchmesser hat...>>>> Meines Wissens kann der 'auf der Stelle' wenden.>> Würde mich interessieren, wie das gehen soll. Die haben auf Grund> ihrer Tragflächengestaltung minimale Geschwindigkeiten von vielleicht> 500 km/h, selbst wenn du eine Radialbeschleunigung von 5g zulässt> (bei der es dem Piloten schon das Gehirn ziemlich kräftig in die> Ecke quetscht), bist du noch bei mehreren 100 m Wendekreisradius.
Ich meine, dass ich davon auch schon ein Video gesehen habe, finds beim
schnellen suchen aber nicht mehr. Das Flugzeug zieht irgendwie so hoch,
dass es "hochkant" geradeaus fliegt, und dann dreht es sich weiter. Oder
so.
>Ich meine, dass ich davon auch schon ein Video gesehen habe, finds beim>schnellen suchen aber nicht mehr. Das Flugzeug zieht irgendwie so hoch,>dass es "hochkant" geradeaus fliegt, und dann dreht es sich weiter. Oder>so.
Womit es den Bogen nach oben macht, also doch nicht auf der Stelle
dreht, das können nur Helis und Senkrechtstarter ala Do29 um mal was
deutsches ins Feld zu führen ;)
Hier sieht man die Wendigkeit recht gut:
http://www.youtube.com/watch?v=rSeXBGSq5bw&feature=related
Leider ohne Ton.
Beschleunigungen bis 9g sind die Regel, mit Schutzanzug kein Problem.
Das Teil ist nach 300m in der Luft, einzigartig bis jetzt.
Thilo M. schrieb:
> Hier sieht man die Wendigkeit recht gut:
Naja, man hat nicht viel Vergleich. Wenn du daneben die Wendigkeit
eines Ultraleichtflugzeuges fotografierst, dürfte der Unterschied
mehr als eine Größenordnung sein. Für das Ding wäre ein stinknormaler
Polizeihubschrauber das adäquate Gegenmittel gewesen, aber damit kann
man halt nicht herumprotzen, und der Einsatz der Bundeswehr im Inneren
hätte sich damit auch nicht begründen lassen.
>Wenn du daneben die Wendigkeit eines Ultraleichtflugzeuges fotografierst
Naja, Äpfel mit Birnen sollte man nicht vergleichen.
Der Sinn dieses hoffnungslos überteuerten Teils erschließt sich mir auch
nicht, ist wohl wirklich nur Prestigesache.
Und die vielen technischen Probleme stärken auch nicht grade das
Vertrauen.
Lustig fand ich folgendes, gesehen in einer Fernsehreportage: neuer
Eurofighter vor dem ersten Flug, Pilot schaltet das System ein,
Selbsttest liefert eine Fehlermeldung. Ich denk naja, jetzt geht das
Ding zurück ins Werk und wird erst mal zwei Wochen lang
auseinandergenommen und komplett geprüft, schränkeweise Testprotokolle
durchgegangen, usw. Aber da war ich zu naiv, die Fehlerbehebung ging
genauso wie es jeder von seinem Windows-Rechner kennt: Reboot,
Fehlermeldung ist weg, los geht's!
Thilo M. schrieb:
>>Wenn du daneben die Wendigkeit eines Ultraleichtflugzeuges fotografierst> Naja, Äpfel mit Birnen sollte man nicht vergleichen.
Es ging ja aber dabei um eben dieses Äpfel-und-Birnen-Spiel, das
sie damals über Bankfurt zelebriert haben. Da wurde ein Düsenjäger
in die Luft geschickt, um mitten in der Stadt ein Ultraleichtflugzeug
zu verfolgen, dessen Pilot damit gedroht hatte, das Ungetüm in ein
Hochhaus zu lenken.
Mit Schubvektorsteuerung und einem Schub- Gewichtsverhältnis >1 kann man
vieles machen.
Die erste die diese Manöver fliegen konnte und vor allem öffentlich
vorgeführt hat, war die X31 in Le Bourget 1995. Geiles Gerät, obwohl die
M_ünchener B_astel-B_ude daran mitgebaut hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rockwell-MBB_X-31
Vor allem kann man nicht für verschiedene Einsatzzwecke konstruierte
Flugzeuge ohne weiteres miteinander in Einzeldisziplinen vergleichen.
Zum Wenderadius: die SR71 hatte bei voll Speed ca.150km.
Arno
Da kommt man mit einer MIG29 schon ein paar Kilometerchen weiter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mikojan-Gurewitsch_MiG-29
Auf der Stelle wenden konnten die aber auch nicht. ;-)
Wenn das aber doch geschehen ist, dann hatte entweder der Funkorter
oder der Planzeichner gepennt.
MfG Paul
Ahnungslos_0815 schrieb:
> Ist eigentlich schon mal jemand von euch mit so einem Düsenjäger> mitgeflogen?
Die üblicherweise eingesetzten Exemplare sind Einsitzer.
Es gab zuweilen Lehrflugzeuge (sogenannte Strahltrainer?), die einen
zweiten Sitz haben. Vermutlich sind die aber so selten, dass man
da kaum eine Chance haben wird, auf ein benutzbares Exemplar samt
geeignetem Piloten zu treffen.
also, von nahezu allen jägern wurden zweisitzige trainermodelle gebaut.
und jets die aktuell noch geflogen werden, benötigen auch öfters neue
piloten, die auch noch ausgebildet werden.
einfach so aus spaß mal wo mitfliegen, das geht wohl nur wenn nen
privatmensch son jet hat (paar reiche spinner haben sowas) oder wenn man
irgendwelche guten verbindungen hat und ne reportage oder sowas macht.
als privatmensch dürfte das schwierig werden.
Jörg Wunsch schrieb:
> Würde mich interessieren, wie das gehen soll. Die haben auf Grund> ihrer Tragflächengestaltung minimale Geschwindigkeiten von vielleicht> 500 km/h, selbst wenn du eine Radialbeschleunigung von 5g zulässt
Wieder Wikipedia: 203km/g Minimalgeschwindigkeit und ein Limit von 9g.
Allerdings geht aerodynamisch sicherlich nicht beides zusammen.
Aber die Wendemanöver mancher Kisten dürften eher wenig mit Aerodynamik
zu tun haben. Mit Schubvektorsteuerung und Beschleunigung >1g bist du
nicht mehr so sehr darauf angewiesen.
Die kann man normalerweise schon kaufen, aber sie werden - so viel ich
weiss - unbrauchbar gemacht und taugen dann nur noch dazu, sich diese
Jets in den Garten zu stellen.
> Kann man nicht so'nen Düsenjäger gebraucht kaufen?
Ja, kann man prinzipiell, wenn auch keinen Euro-Fighter.
Das Problem dabei ist aber, dass Du auch Infrastruktur brauchst:
Ersatzteile und Know-How etc. Und das macht diesen Spaß richtig teuer
und kompliziert. Ausserdem machen Dir die Behörden der meisten
westlichen Staaten einen Strich durch die Rechnung, Stichwort Luftrecht.
Musst eben in ein Land gehen, in dem das nicht so eng gesehen wird oder
eben entsprechende Verbindungen zu Behörden haben.
Zitat Veranstalter:
> Die Flugzeit beträgt 25 Minuten Blocktime
Uhh! Blockzeit! Wenn das ein "normales" Angebot wäre, würden
Verbraucherschutzorganisationen den Anbieter abmahnen. Finger weg!
Johnny schrieb:
> Die kann man normalerweise schon kaufen, aber sie werden - so viel ich> weiss - unbrauchbar gemacht und taugen dann nur noch dazu, sich diese> Jets in den Garten zu stellen.
Aber man sollte vielleicht etwas vorsichtig mit dem Anlanden des
Geräts sein, sonst passiert dann sowas...
http://www.youtube.com/watch?v=YL1FblthxQ0
@ Johnny (Gast)
>Die kann man normalerweise schon kaufen, aber sie werden - so viel ich>weiss - unbrauchbar gemacht und taugen dann nur noch dazu, sich diese>Jets in den Garten zu stellen.
Passt scho.
Wo gibt's die und was muss man so anlegen?
Jörg S. schrieb:
> Das Technik Museum hatte doch ne Concorde für'n Euro bekommen, wenn ich> mich nicht irre.
Kann sein. Aber bis das Ding da stand, wo's jetzt steht sind wohl noch
zwei oder drei € geflossen. ;)
Das Museum ist 15 Autominuten von mir entfernt, ein Besuch lohnt sich
allemal!