Wie seht ihr das, Studienbeginn mit 23 Jahren? Zu spät hinsichtlich der
späteren Konkurrenzsituation mit Turbostudenten unter 25? Nimmt man
unter gleichen Voraussetzungen immer den Jüngeren?
Schließlich sind sie doch alle 19 / 20, wenn sie sich an der Uni
einschreiben...
Oder bin ich einfach nur paranoid?! Danke. ;)
Die Jobaussichten sind für Ingenieure so oder so schlecht. Ohne
Berufserfahrung gibts keinen Job und ohne Job gibts keine
Berufserfahrung. Ohne gutes VitaminC, kurze Studiendauer, sehr guter
Abschlussnote und gesammelte Berufserfahrung während des Studiums, läuft
leider garnichts! Die Pflichtpraktika genügen keineswegs. Glaube nicht
alles, was in der Zeitung steht. Gesucht werden nur erfahrene
Spezialisten. Niemand will Anfänger einarbeiten.
>Ohne gutes VitaminC, kurze Studiendauer, sehr guter>Abschlussnote und gesammelte Berufserfahrung während des Studiums, läuft>leider garnichts!
Schwachsinn. Das ist Loser-Geplänkel.
Wenn Dich Technik wirklich interessiert, solltest Du ein Studium
anfangen. Ist auch Voraussetzung, um später vernünftig freiberuflich
arbeiten zu können.
>Gesucht werden nur erfahrene>Spezialisten. Niemand will Anfänger einarbeiten.
Deswegen studiert auch keiner mehr. Wenn Du schlau bist, handelst Du
antizyklisch. Wenn Du jetzt anfängst, hast Du zum Stidiumsabschluss kaum
Mitbewerber.
Das rät Dir einer, der auch zu einer beschissenen Zeit studiert hat (in
den 80ern) und froh darüber ist.
Mein Vorredner (absolvent) übertreibt da ein bisschen.
Im Allgemeinem würde ich (fast) jeden zu einem Studium raten. Die
Jobchancen sind deutlich besser als für einen Facharbeiter. (Zumindest
bei Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik, u.ä.)
Hast du vorher einen Beruf gelernt? Möchtest du in diese Richtung dann
auch studieren?
>Schwachsinn. Das ist Loser-Geplänkel.
Das hoffe ich, so mies kann es doch nicht aussehen. :(
>Wenn Dich Technik wirklich interessiert, solltest Du ein Studium>anfangen. Ist auch Voraussetzung, um später vernünftig freiberuflich>arbeiten zu können.
Ich möchte vor allem Technik mitgestalten; wenn ich es schaffe, dann
könnte ich mir ein Leben in der Entwicklung und Forschung vorstellen.
Deshalb visiere ich auch ein Unistudium an. Wobei mir das an einer FH
sicherlich auch möglich wäre.
>Hast du vorher einen Beruf gelernt? Möchtest du in diese Richtung dann>auch studieren?
Ja, ich habe eine abgeschlossene Ausbildung + Abitur.
Mich interessieren Physik, Elektrotechnik, Informatik und auch
Mathematik. Die gesamte Palette finde ich interessant. :)
>Mich interessieren Physik, Elektrotechnik, Informatik und auch>Mathematik. Die gesamte Palette finde ich interessant.
Beste Voraussetzungen für ein Studium. Wenn du im Gymnasium mindestens
durchschnittlich in Mathe/Physik warst (und es nicht abgewählt hast)
wirst du auch das Studium in der Regelsemesterzeit schaffen.
>dann könnte ich mir ein Leben in der Entwicklung und Forschung vorstellen
Wenn du in die Forschung bei öffentlichen Instituten möchtest oder einen
Doktor oder Professor anstrebst bist du an einer Uni besser aufgehoben,
ansonsten wird es keinen großen Unterschied machen. Das Studium an der
FH soll aber immer noch ein bisschen praxisnäher sein.
Als ich bei einer FH angefangen hatte lag das Durchschnittsalter bei
25-26. Das Alter scheint in den letzten Jahrgängen gesunken zu sein,
aber das ist ein subjektiver Eindruck.
Mach dich nicht verrückt, wenn du unter 30 fertig wirst ist das in
Ordnung. Wenn du eine abgeschlossene Ausbildung hast bist du den
Turbogängern einiges Voraus und läufst nach dem Studium nicht so sehr
Gefahr in Praktika zu versinken (obwohl ich das vermehrt nur bei
Wirtschaftsmenschen gesehen habe ;-)
>Das Studium an der FH soll aber immer noch ein bisschen praxisnäher sein.
Mh, nicht mehr wirklich. Dank des Bachelors sind die (sinnvollen)
Praxissemester nahezu weggefallen. Die Studiendauer FH zu UNI ist
identisch. Von daher spricht kaum noch etwas für die FH, wenn man die
Wahl hat.
BaWü Bachelor Uni: üblicherweise 6 Semester
BaWü Bachelor FH: üblicherweise 7 Semester
Die Unis tun sich allgemein sehr viel schwerer als die FHs, einen
halbwegs vernünftigen Bachelor auf die Beine zu stellen.
Wenn's Dich interessiert, fang an mit dem Studium. Die Arbeitslosigkeit
unter Akademikern ist immer noch niedriger als unter allen anderen
Qualifikationen. Nach unten orientieren kannst Du Dich nach dem Studium
immer noch. Der durchschnittliche Student (Diplom) ist mit 27 Jahren
fertig. Im Endeffekt kommt es darauf an, was Du dem Unternehmen bringst,
nicht ob Du mit 24 oder 27 fertig bist. Ein Turbostudent kann auch ein
Auswendiglerner sein, ohne Praxisbezug (Wie sieht ein Widerstand aus?)
Wenn Du in die Forschung willst oder einen Dr. anstrebst, mach Uni,
vielleicht sogar eher Physik. Für die Entwicklung reicht die FH locker.
Am Rande, zu Informatik Master an den meisten Universitäten: Setz dich
vorher mal in Vorlesungen und schau dir mal die Hausaufgaben an --
Informatik hat weniger mit Programmieren zu tun, als man erwarten würde.
Es ist sehr, sehr, sehr, sehr theorielastig.
Soll heißen: Überlege dir, ob Informatik tatsächlich das ist, was du
möchtest (sofern es für dich überhaupt in Betracht kommt). Ich
programmiere auch gerne und das schon lange und so weiter, ist halt ein
Hobby, aber als Studium und Beruf...eher nicht.
Ein ehemaliger Lehrer hat mal gesagt: Wenn einem der Unterricht in
Mathematik/Informatik am Gymnasium/... Spaß gemacht hat, dann sollte man
das Studium in diesen Fächern besser bleiben lassen :-)
Ganz Unrecht hatte er damit nicht.
>Ein ehemaliger Lehrer hat mal gesagt:
Na ob das der Lehrer beurteilen kann? In seinem Studium auf Lehramt hat
er doch wenn überhaupt 1/3 Mathe im Vergleich zum Mathematiker gehabt.
Schließlich ist er in 1/3 Mathe, 1/3 anderes Fach und 1/3 Pädagogik
ausgebildet worden.
Vorallem aber ist er Doktor und studierter Mathematiker und kam erst
später an die Schule (was sicherlich auch nicht optimal ist, aber naja).
Aber das konntest du ja nicht riechen :-) sorry.
Insbesondere bei der Informatik ist da aber was dran. Das liegt aber
nicht zuletzt daran, dass die meisten Informatiklehrer reichlich Pfeifen
sind.
Sven P. schrieb:
> Am Rande, zu Informatik Master an den meisten Universitäten: Setz dich> vorher mal in Vorlesungen und schau dir mal die Hausaufgaben an --> Informatik hat weniger mit Programmieren zu tun, als man erwarten würde.> Es ist sehr, sehr, sehr, sehr theorielastig.
Deswegen sollte man das nicht an der Uni studieren, sondern an der FH.
Wer auf die Idee kam, dass Informatik als eigenstaendiges Fach an der
Universitaet gelehrt werden soll, frage ich mich schon lange...
> Die Arbeitslosigkeit> unter Akademikern ist immer noch niedriger als unter allen anderen> Qualifikationen.
Das liegt aber daran, weil viele Absolventen und auch viele arbeitslos
gewordene Ingenieure etwas ganz anderes arbeiten, oft für sehr schlechte
Bezahlung. Nur ganz wenige Ingenieure arbeiten lange Zeit in der
Technik. Viele finden nach dem Studium nichts und verkommen in der
Verwaltung oder machen notgedrungen Billigjobs.
>Vorallem aber ist er Doktor und studierter Mathematiker
Das sind wohl die wenigsten Lehrer. Manche sind noch ehemalige
Volksschullehrer, Schnellpresslehrer nach dem Krieg oder kommen vom
Institut für Lehrerbildung (Fachschule ohne Abi). Solange sie gute
Pädagogen sind, habe ich nichts dagegen, aber ein Urteil über die
Zustände bei einem Hochschulstuium können die nicht abgeben, weil sie
selber nie eine besucht haben.
>Das liegt aber daran, weil viele Absolventen und auch viele arbeitslos>gewordene Ingenieure etwas ganz anderes arbeiten, oft für sehr schlechte>Bezahlung.
Das stimmt wohl, aber immerhin bekommen sie noch den Job als Verkäufer,
während der gelernte Verkäufer arbeitslos zu Hause sitzt. Nicht schön,
aber immer noch besser, als gar keine Perspektive (H4) mehr.
Hallo DEMOKRITisch,
das ganze ist ganz einfach, wenn du dich dafür interessiert umd des
spannend findest, dann mache es. Sonst ärgerst du dich später masslos
und beisst dir fett in den Bauch, warum du es nicht gemacht hast, obwohl
du die Möglichkeit hattest.
Pfeif auf die Kommentare, das man nachher nix findet und man für Appel
und ein Ei arbeiten muss. In die Zukunft kann sowieo keiner schaun. Und
die Möglichkeiten die du mit einem Studiumabschluss, sind wesentlich
vielfältiger als ohne.
Ich habe mit 25 angefangen an einer Uni zu studieren. Alles kein
Problem.
War einer der besten Zeiten in meinen Leben. Ich würde es jederzeit
wieder machen. Nicht nur wegen meines jetzigen Job, sondern auch wegen
den Erfahrungen und Erlebnissen während dieser Zeit, die ich um nix in
der Welt missen möchte. Hiermit meine ich nicht nur die fachlichen
sondern auch die persönlichen und sozialen :-)
Paul schrieb:
>1/3 Pädagogik ausgebildet worden.
Das träumst Du vielleicht nachts ;-)
Viele Gymnasiallehrer hatten vielleicht ein Zehntel Pädagogik im Studium
- un das ist eher noch großzügig geschätzt.
DEMOKRITisch schrieb:
> Wie seht ihr das, Studienbeginn mit 23 Jahren? Zu spät hinsichtlich der> späteren Konkurrenzsituation mit Turbostudenten unter 25? Nimmt man> unter gleichen Voraussetzungen immer den Jüngeren?>> Schließlich sind sie doch alle 19 / 20, wenn sie sich an der Uni> einschreiben...>> Oder bin ich einfach nur paranoid?! Danke. ;)
Wichtiger ist die Frage warum du studieren möchtest ? Weil nix zu tun,
alle anderen machen es, weil du was auch immer .. oder weil du dein
hobby zum job machen möchtest und mit herz und seele arbeiten möchtest -
falls ja dann bist du (fast) nie zu alt zum studieren.
Eine job chance bekommt jeder - was man daraus macht ist eine andere
sache - mit etwas pech wird dein chef einer von deren sein der studiert
hat weil mama es so wollte - aber eigentlich sogar in deutschland haben
die meisten schon verstanden das jemand der gerne arbeitet mehr wert ist
als jemand der 'die karte nach 8 stunden abstempelt' <- das sind
meistens die die 23 einen diplom haben.
>Das träumst Du vielleicht nachts ;-)>Viele Gymnasiallehrer hatten vielleicht ein Zehntel Pädagogik im Studium
Dann muß meine Ex einen Sonderstudiengang gehabt haben, bei der war's
so. (Geschichte und Deutsch auf Lehramt)
Paul schrieb:
> Dann muß meine Ex einen Sonderstudiengang gehabt haben, bei der war's> so. (Geschichte und Deutsch auf Lehramt)
Wenn das in den letzten paar Jahren war, mag sein. Ist aber noch nicht
so lange her, da hat man im Lehramtsstudium viel Wert auf die fachliche
und wenig Wert auf die pädagogische Ausbildung gelegt.
DEMOKRITisch schrieb:
> Wie seht ihr das, Studienbeginn mit 23 Jahren? Zu spät hinsichtlich der> späteren Konkurrenzsituation mit Turbostudenten unter 25? Nimmt man> unter gleichen Voraussetzungen immer den Jüngeren?
Ach was... absolut kein Problem.
Mach es einfach ! Wenn dir es zu heiß ist dann den Techniker und fertig.
Ich fang jetzt mit 22 Abi an + Studium. Wenn du in der selben
Richtungstudieren willst wie du schon Ausbildung gemacht hast oder
gearbeitet hast kannst du dir auch paar Sach anrechnen lassen und kannst
damit die Studienzeit verkürzen.
Yob.
> Schließlich sind sie doch alle 19 / 20, wenn sie sich an der Uni> einschreiben...>
Äh, nein. ;-) Ich würde sagen, dass der Durchschnitt locker bei 24
liegt... da rennen ja auch Meister/Techniker rum und die bekommen danach
auch einen Job.
> Mein Vorredner (absolvent) übertreibt da ein bisschen.>> Im Allgemeinem würde ich (fast) jeden zu einem Studium raten. Die> Jobchancen sind deutlich besser als für einen Facharbeiter. (Zumindest> bei Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik, u.ä.)>
Dem kann ich auch nur zustimmen, evtl. kannst du dich auch noch
interessanter für die Firmen machen:
-Jobben in einer Firma, mit einer Aufgabe/Richtung die du später auch
einschlagen möchtest. (Werksstudent, bei einem Mittelständler, sowas
besprichst am besten mit einem Prof. an deiner Uni/FH, die kennen
solche Firmen schon)
-Für Siemens und Co. sind Auslandspraxissemester immer sehr interessant,
ist aber kein Zwang.
Ansonsten wurden die wichtigen Dinge schon gesagt, wegen
Arbeitslosigkeit solltest du nicht studieren, sondern aus Interesse.
> Wenn du in der selben>Richtungstudieren willst wie du schon Ausbildung gemacht hast oder>gearbeitet hast kannst du dir auch paar Sach anrechnen lassen und kannst>damit die Studienzeit verkürzen.
An der FH wird Dir höchstens das 16wöchige Vorpraktikum angerechnet. Den
Techniker sehe ich als Sackgasse. Er hat nicht das Ansehen und Einkommen
eines Ingenieurs, er wird zunehmend Konkurrenz von oben durch den
Bachelor bekommen und hat im Handwerk den billigeren Meister als
Konkurrent. Über den Begriff Sgt weiß das Volk auch wenig, du bist dann
angeblich dasselbe wie ein Waschmaschinentechniker ohne Ausbildung.
Nutze Deine Jugend und mache ein Hochschulstudium. Nach unten
"dowgraden" kannst Du immer noch.
Ich hab jetzt Informatik fertig studiert und bin 29. Ich hab mit 24,5
zum Studieren angefangen.
Machs wie ich - zieh das Studium vernünftig durch und brauch nicht
länger als die Regelstudienzeit ist, dann hast du wieder Zeit aufgeholt.
Zumindest hab ich mit Studium, 10 Jahre berufserfahrung und Ausbildung
eine bessere Qualifikation als jeder der 25jährigen "Turbostudenten".
Grüße
Gast
Gast schrieb:
> Ich hab jetzt Informatik fertig studiert und bin 29. Ich hab mit 24,5> zum Studieren angefangen.>> Machs wie ich - zieh das Studium vernünftig durch und brauch nicht> länger als die Regelstudienzeit ist, dann hast du wieder Zeit aufgeholt.>> Zumindest hab ich mit Studium, 10 Jahre berufserfahrung und Ausbildung> eine bessere Qualifikation als jeder der 25jährigen "Turbostudenten".
Wenn Du die letzten 4,5 Jahre studiert hast - wie hast Du dann davor
bitte 10 Jahre Berufserfahrung erlangt? Vielleicht in Deinen Träumen?
;-)
>> Ich hab jetzt Informatik fertig studiert und bin 29. Ich hab mit 24,5>> zum Studieren angefangen.>>>> Machs wie ich - zieh das Studium vernünftig durch und brauch nicht>> länger als die Regelstudienzeit ist, dann hast du wieder Zeit aufgeholt.>>>> Zumindest hab ich mit Studium, 10 Jahre berufserfahrung und Ausbildung>> eine bessere Qualifikation als jeder der 25jährigen "Turbostudenten".> Wenn Du die letzten 4,5 Jahre studiert hast - wie hast Du dann davor> bitte 10 Jahre Berufserfahrung erlangt? Vielleicht in Deinen Träumen?> ;-)
Vermutlich Nebenjobs im passenden Bereich, Berufserfahrung heißt ja
nicht, dass er Berufserfahrung als Dipl.-Ing. oder so hat. ;-)
Wenn man einem Personaler 10 Jahre Nebenjobs als 10 Jahre
Berufserfahrung verkaufen will, dann wird das Vorstellungsgespräch sehr
bald zu Ende sein... wenn man überhaupt auf eins eingeladen wird ;-)
Mark Brandis schrieb:
> Gast schrieb:>> Ich hab jetzt Informatik fertig studiert und bin 29. Ich hab mit 24,5>> zum Studieren angefangen.>>>> Machs wie ich - zieh das Studium vernünftig durch und brauch nicht>> länger als die Regelstudienzeit ist, dann hast du wieder Zeit aufgeholt.>>>> Zumindest hab ich mit Studium, 10 Jahre berufserfahrung und Ausbildung>> eine bessere Qualifikation als jeder der 25jährigen "Turbostudenten".>> Wenn Du die letzten 4,5 Jahre studiert hast - wie hast Du dann davor> bitte 10 Jahre Berufserfahrung erlangt? Vielleicht in Deinen Träumen?> ;-)
Ich war für die gesamte Hardware-Entwicklung zuständig, die letzten 10
Jahre. Ungefähr 2 Jahre vollzeit-, den Rest teilzeitbeschäftigt. Dabei
hat sich aber an meinem Tätigkeitsfeld nicht geändert. Ich hab jetzt nur
noch studiert um was Schwarz auf Weiß zu haben und um promovieren zu
können :-)
Grüße
Gast
1. Was will man überhaupt mit Dr. := Hochstapler
2. 23? Es kommt auf die intellektuelle Reife an. Die Profs sind nämlich
Muttersöhnchen (firefoxer)
Also ich glaub da fest dran. Und studieren ja/nein -> auf jeden Fall.
Gast schrieb:
> Zumindest hab ich mit Studium, 10 Jahre berufserfahrung und Ausbildung> eine bessere Qualifikation als jeder der 25jährigen "Turbostudenten".
Ich sehe nicht so ganz, was an einem Abschluss mit 25 "Turbo" sein soll.
Ich habe ja "nur" Informatik studiert, aber das war in den gesetzten 4
Jahren problemlos zu schaffen. Und das trotz damals noch 15 Monaten
Zivildienst, die heute viele gar nicht mehr machen muessen - denen
bleibt also noch locker ein Jahr Luft.
Mit der "Berufserfahrung" ist das so eine Sache - fuer die einen
Arbeitgeber existierst du erst ab deinem Diplom, andere interessiert
nur, was du hochoffiziell mit Arbeitsvertrag und Zeugnis vorher/nebenher
gemacht hast und wieder andere gucken eher auf deine Hobbies um zu
erfahren, wie engagiert und interessiert du eigentlich bist.
Werd auf jeden Fall fertig bevor du 30 bist. Das ist so eine magische
Zahl bei Personalern. Besser natürlich mit 28 in Regelzeit.
Wenn du bisher schon was technisches gearbeitet hast, ist das ein ganz
normaler Weg mit rotem Faden. Ansonsten reinhängen, gut sein und
Praktika nicht vergessen. Was immer in erster Linie zählt, ist neben
deiner Person das, was du in den letzten Jahren geleistet hast.
Grundstudium wird aber nicht einfach, da sehr mathe- und theorielastig.
Das fällt denen, die grad erst Abi geschrieben haben, in der Regel
leichter.
Es gibt sogar nicht mal wenige Menschen, die mit Ende 20 angefangen und
dann mit Mitte 30 fertig geworden sind. Und diese haben fleißig nebenbei
fachspezifisch gejobbt und trotz dem unsäglichen Jugendwahn, der so auch
gar nicht (mehr) stimmt, 'nen gut dotierten Job gefunden. Bestes
Beispiel ich! Den Job, den ich jetzt grad habe, hätt ich nie bekommen,
wenn ich Mitte 20 wär, weil ich dann zum Rest der Truppe einfach nicht
gepasst hätte. Also Jungspunds, nicht verrückt machen. Und das ganze
Gefasel, dass in ein paar Jahren keine Ingenieure mehr gebraucht werden,
könnt ihr doch getrost vergessen. Wer immer nur den Kopf in den Sand
steckt, kann ja auch nur schwarz sehen.
Ich habe jetzt zu wenig Einblick in ein Informatikstudium, um
abzuschätzen, wie realistisch es ist die Regelstudienzeit nicht zu
überschreiben. Für ein Elektrotechnikstudium kann ich sagen: vergesst
es. Das schaffen höchstens 2%-3% der Studenten und das hängt auch davon
ab, an welche Profs man gerät und wie schnell man einen Platz für die
Pflichtpraktika in der Industrie und die Pflichtpraktika/Laborplätze in
der Hochschule findet. Die Hochschule selber spielt dabei natürlich auch
eine große Rolle.
> Ich habe jetzt zu wenig Einblick in ein Informatikstudium, um> abzuschätzen, wie realistisch es ist die Regelstudienzeit nicht zu> überschreiben. Für ein Elektrotechnikstudium kann ich sagen: vergesst> es. Das schaffen höchstens 2%-3% der Studenten und das hängt auch davon> ab, an welche Profs man gerät und wie schnell man einen Platz für die> Pflichtpraktika in der Industrie und die Pflichtpraktika/Laborplätze in> der Hochschule findet. Die Hochschule selber spielt dabei natürlich auch> eine große Rolle.
Nunja, ich kann mich erinnern, dass an der TUM ungefähr 900
Informatik-Studenten damals angefangen haben und ich einer von 2 bin,
die in der Regelstudienzeit fertig geworden sind.
Man muss halt effizient studieren, d.h. das machen was unbedingt
notwendig ist, aber nicht unbedingt mehr. Interessiert hat mich das
meiste eh nicht und die interessanten Sachen hab ich alle in meiner
Freizeit gelernt.
Bei der Bewerbung für eine Stelle an der Uni wollte der Prof dann
wissen, was ich außerhalb der Uni gelernt hab und da hatte ich dann
viel vorzuweisen.
Grüße
Gast
Vor allem muß man innerhalb des ersten Semesters mitbekommen, wie die
Profs. "ticken", d. h. auf welche Sachen sie in der Prüfung Wert legen
könnten. Denn alles lernen kann man nicht, man muß einen Extrakt bilden.
Die Kunst besteht darin, daß der Extrakt so gut wie möglich mit den
Vorlieben des Profs. zusammenpaßt.
ich habe selber recht spät mit dem studium angefangen
nach einer lehre und etwas arbeit hier und da hatte ich kein bock mehr
auf diese 1-jahresverträge und das rumgeschiebe zu verschiedenen
arbeitsstätten wo man meist nach kurzer zeit keine lust mehr hat weil
die arbeit an sich irgendwie auch nicht interessiert
aus dem grunde dachte ich auch auch ...
studieren um hobby zum beruf zumachen
also fix fachabitur nachgeholt 1 jahr lang
dann angefangen zu studieren ...
nun bin ich im 6ten semester umd derzeit grade im praktikum
bin nun 28,5jahre alt und finde dase s anfangs etwas schwierig war sich
da reinzufinden .. grade mathe ... aber ansost definitiv kein fehler
gewesen