Unerwünschter Stadt-Anzeiger. Wie loswerden?

Gast #1270962
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Wöchentlich bekommen wir diese Stadtanzeiger 
(http://www.ora-anzeigenblaetter.de/) in die Zeitungsrolle gestopft. 
Diese zu 95% aus Werbung bestehende "Zeitung" lesen wir nicht. Neben der 
Energieverschwendung finde ich diese Dinger einfach nur lästig.
Ein Aufkleber "KEINE Werbung einwerfen!" hilft in diesem Fall nicht. 
Eine eMail an den Verlag wurde noch nicht beantwortet.

Was kann man machen, damit dieser "Terror" ein Ende nimmt???
#1270971
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Da diese Dinger mangels Abo nicht individuell adressiert sind, kann der 
Verlag tatsächlich nichts machen. Und um Werbung im Sinne des Aufklebers 
handelt es sich dabei nicht, auch wenn du das natürlich so empfindest.

Du kannst nur versuchen, das explizit auf den Kasten zu schreiben, 
sofern für die entstehende Liste genug Platz drauf ist.
Gast #1270975
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- Hausverbot erteilen, ggf. Exekutive einschalten ( Polizei ).

- Zeitung, verziert und wertgesteigert mit Hundeexkrementen o.ä.
  persönlich zum Verlag zurückbringen, nach Vorwarnung, wäre zwar nicht
  legal, könnte aber auch Spass machen ...
Gast #1270982
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"Da diese Dinger mangels Abo nicht individuell adressiert sind, kann der
Verlag tatsächlich nichts machen."

Kein Mensch zwingt den Verlag, eine Adressen(ausschluss)liste NICHT zu 
führen.

Der Geschäftsführer des Verlages ist und bleibt für sein Handeln 
verantwortlich !
Gast #1271000
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>Das kostet nämlich Geld, und nicht zu knapp.

Naja... Die "werben" auf ihren Internetseiten doch, dass sie eine 
wöchentliche Auflage von 5 Mio haben. Wenn von denen dann 3 Mio den 
Empfang "verwigern", dann wird sich deren Werbeeinnahmen auch 
verringern.

In der zum Haus gehörenden Altpapiertonne finden sich jeden Mittwoch 
(Tag der Austragung) drei der vier ausgeteilten Zeitungen wieder (meine 
eingeschlossen). Die vierte Ausgabe wird sicher nur zum verpacken von 
Küchenabfällen genutzt... ;-)
Gast #1271010
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Leute machts doch nicht so kompliziert. Es brauch nicht immer Gesetze, 
Berbote, Regelungen etc.  Schreib einfach "Kein Werbung und keine 
Anzeigenblätter" an den Kasten und gut ist. Die Zusteller sind auch nur 
Menschen und die meisten halten sich an so eine Bitte.
#1271018
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Andererseits kannst du sowohl dir als auch den armen Verteilern etwas 
entgegen kommen. Indem du deine Papiermülltonne nicht im Keller oder der 
Garage versteckst, sondern draussen direkt neben dem 
Brief/Zeitungskasten plazierst. In Verbindung mit einer Notiz auf dem 
Kasten kann das einem charakterlich schwachen Verteiler durchaus eine 
Zeitlang zu einem höheren Stundenlohn verhelfen, jedenfalls solange bis 
es bei einer Kontrolle am hinteren Ende der Strasse auffliegt.
Gast #1271051
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einfach ein Gerät bauen, dass mittels Bilderkennung arbeitet und sich 
einem Sortieralgorithmus bedient mit dessen Hilfe ein kleines Förderband 
aktiv wird, dass die Werbung von richtiger Post trennt und direkt in die 
blaue Tonne befördert.
Gast #1271071
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A. K. schrieb:
> Andererseits kannst du sowohl dir als auch den armen Verteilern etwas
> entgegen kommen. Indem du deine Papiermülltonne nicht im Keller oder der
> Garage versteckst, sondern draussen direkt neben dem
> Brief/Zeitungskasten plazierst.
Ist ne prima Idee. Hier im Dorf hatte dann ein Einwohner regelmäßig 
einen 100er-Packen der Zeitungen in der Mülltonne.
#1271081
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Terraner schrieb:

> Ein Aufkleber "KEINE Werbung einwerfen!" hilft in diesem Fall nicht.
> Eine eMail an den Verlag wurde noch nicht beantwortet.

Ich kenn ja den Aufkleber auch in der Art "Bitte KEINE Werbung & 
kostenlose Zeitungen einwerfen" -> Problem erledigt.

Oder eben gleich noch was dazu "Kein xy-Anzeiger"
Gast #1271536
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uhu hat es auch schon geschrieben.
Das Schild am Briefkasten muss lauten:
"Keine Werbung und keine Kostenlosen Zeitungen"

Grund ist, das die kostenlose Zeitungen behaupten das Sie
Zeitungen sind und keine Werbung....
Gast #1271626
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>Grund ist, das die kostenlose Zeitungen behaupten
>das Sie Zeitungen sind und keine Werbung....
Das ist ja allgemein bekannt.

Nur dass das hier...
>"Keine Werbung und keine Kostenlosen Zeitungen"
wirksam ist bzw. das die Leute darauf reagieren (müssen), das wage ich 
zu bezweifeln, da es meines Wissens nach nicht rechtlich verfolgt werden 
kann (???) :-/

Werde es aber mal testen! :)
Gast #1271648
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"Keine Werbung und keine kostenlosen Zeitungen und keine Wochenblätter"

Da Wochenblätter mit der selben Argumentationen wie die kostenlosen 
Zeitungen kommen. Das klappt bei mir seit ca. 10 Jahren an vier 
verschiedenden  Wohnorten (Berlin, Jena, und zwei mal in BW)
von sehr seltenen Fehlwürfen abgesehen.
Gast #1276821
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Um meiner Frage einen ordentlichen Abschluss zu geben, hier mal die 
Reaktion, die ich von dem Verlag bekommen habe:
Auf die Frage, was ich denn gegen die Zustellung der Wochenzeitung 
machen könne, antwortete man mir, dass ich doch bitte meine Adresse 
mitteilen solle, damit die Zustellung eingestellt werden kann (sehr 
nobel, wie ich finde).

Diese Lösung finde ich persönlich allerdings sehr unpraktisch. Wie soll 
sich der Zusteller einige wenige Wohnungen inmitten von Hunderten oder 
gar Tausenden merken können? Deshalb meine Frage nach den Aufklebern 
"Keine Werbung und keine Kostenlosen Zeitungen". Die Antwort darauf war, 
dass die Verteiler angewiesen sind, bei den genannten Aufklebern "nicht 
zu stecken".

Na, das hört sich doch schon mal nicht schlecht an... :)
Gast #1277318
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Kann ebenso berichten, dass mit "Bitte keine Werbung und keine 
kostenlosen Zeitungen einwerfen" eine sehr hohe 
Werbungsvermeidungserfolgsquote erzielt wird. Einzig 
Dönerbudenblättchen, das Amtsblatt, die eine oder andere 
Klamottensammlung und kürzlich eine lokale Politikerwahlpostkarte werden 
mir aufgedrängt. Aber damit kann ich leben.
Gast #1277340
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Hallo, bei mir half nichts. Keine Abmahnung, keine Beschriftung am 
Briefkasten. Egal was. Ich habe mit Anwalt gedroht ...

Nichts. Zum Schluss wurde mir die Zeitung in den Jägerzaun gesteckt. 
Also habe ich letztlich den Zusteller abgefangen. Ein Ausländer, ohne 
Zähne und ohne Deutschkenntnisse. Was sollte der arme Kerl auch machen. 
Der brauchte die Kröten und hatte keine Zeit um Romane zu lesen.

Letztlich habe ich Ihn aber überzeugen können. Der hat von da an einen 
Bogen um unser Haus gemacht.


Holli, der immer gang ganz ruhig bleibt ;-)
Gast #1277552
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Das Problem mit dem Werbemüll hat sich hier in Dresden drastisch 
entspannt, seit private Firmen ihre Papiertonnen aufstellen. Die werden 
regelmässig gelehrt und ein Nachbar hat da sogar ein Schild "Werbung 
bitte hier einwerfen" ...

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