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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Symmetrisches Signal Poti zum Pegeländern


Autor: Peter F. (piet)
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Hallo!
Ich suche gerade nach einer möglichst einfachen Lösung um 8 Symmetrische 
Signale in der Lautstärke regeln zu können.
Es handelt sich um 4 Stereo Paare mit Linepegel aus einer Kreuzschiene.

Digitale Potis mit µC, OPs und extra ICs für diese Aufgabe sind mir 
schon in den Sinn geschossen, würd ich auch alles zusammengebastelt 
bekommen.

Nun ist mir das aber alles etwas aufwändig, da habe ich mich gefragt ob 
man nicht einfach ein paar Stereopotis als Spannungsteiler verwenden 
könnte.
Das Problem wird der fehlende gleichlauf sein der ja das 
nichtinvertierte und invertierte Signal unterschiedlich beeinflusst 
wird.
Am Ende wird das also wieder unsauber zusammengebastelt an der Endstufe.

Analogtechnik ist leider ein bisschen Voodoo für mich und ich frage 
mich, wie stark würde sich der Effekt bemerkbar machen?
Ich dachte an Log Potis von Alps, 10k aus der RK09L Serie.

Alternativ habe ich dann überlegt ein paar Stufenschalter zu verwenden 
und mit selber selektierten Widerständen zu bestücken.
Also ne Handvoll 1% oder 0.1% kaufen und sortieren.

Da es sich nur um leichte Hintergrundbeschallung handelt die hin und 
wieder mal lauter gedreht wird bin ich mit einer "durchschnittlichen" 
qualität zufrieden.
Was meint ihr?

Mfg,
Peter

Autor: Gast (Gast)
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Gute Stereopotis haben schon ganz anständigen Gleichlauf - kosten aber 
natürlich auch entsprechend viel.

Autor: Markus ---- (mrmccrash)
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Ich würde es mit dem hier probieren:

http://tonepad.com/getFileInfo.asp?id=2

auch bekannt als "Craig Andertons Volume Pedal De-Scratcher".

Die Platine müsste man einmal je Kanal aufbauen. Dann wird an der ersten 
Platine das Poti angeschlossen. An allen weiteren Platinen wird nur der 
Anschluss für den Schleiferkontakt zur ersten Platine durchverbunden. 
GND und +9V werden Sternförmig an einem Elko zusammengefasst.

Das Tolle daran ist, dass du jetzt nur noch ein einziges Poti für alle 
Kanäle gleichzeitig brauchst.

Aufpassen muss man nur, dass der Eingang für hohe Impendanzen (>500kOhm) 
ausgelegt ist. D.h. evtl. muss man die Widerstände am Eingangs-OPV neu 
dimensionieren, wenn man mit einem Line-Signal (typ. 10kOhm Impendanz) 
ankommt.

Wenn dir der CA3080 zu teuer ist, kannst du das Prinzip auch 
weiterverarbeiten und dir die Schaltung z.b. auf den LM13700 oder NE5517 
ummünzen.

_.-=: MFG :=-._

Autor: skua (Gast)
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Wie wärs damit?


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Autor: skua (Gast)
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Das vergess ich immer wieder.
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Autor: Peter F. (piet)
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Hallo und danke für die Antwort!

> Ich würde es mit dem hier probieren:
>
> http://tonepad.com/getFileInfo.asp?id=2
>
> auch bekannt als "Craig Andertons Volume Pedal De-Scratcher".
>
> Die Platine müsste man einmal je Kanal aufbauen. Dann wird an der ersten
> Platine das Poti angeschlossen. An allen weiteren Platinen wird nur der
> Anschluss für den Schleiferkontakt zur ersten Platine durchverbunden.
> GND und +9V werden Sternförmig an einem Elko zusammengefasst.

Mhmja, die Schaltung verstehe ich soweit, denke ich, allerdings ist 
diese ja auch nur für ein Unsymetrisches Signal ausgelegt.
Hätt ich sogar alles hier bis auf den CA3080 oder etwas ähnliches.

> Das Tolle daran ist, dass du jetzt nur noch ein einziges Poti für alle
> Kanäle gleichzeitig brauchst.

Die Idee ist ja die einzelnen Lautsprecherzonen unterschiedlich regeln 
zu können ;-)
Ich bräuchte also für jedes Signal ein Poti.

> Wenn dir der CA3080 zu teuer ist, kannst du das Prinzip auch
> weiterverarbeiten und dir die Schaltung z.b. auf den LM13700 oder NE5517
> ummünzen.

Der Preis spielt sicher auch eine Rolle aber die Materialkosten können 
schon im dreistelligen Bereich liegen.

Mfg,
Peter

Autor: Peter F. (piet)
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skua schrieb:
> Das vergess ich immer wieder.
>
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> 

Ich muss zugeben das ich nicht ganz verstehe das diese Schaltung macht.
Wenn ich es richtig sehe ist es ein einstellbarer subtrahierer? Ne... 
kann ja nicht.

Würden sich die beiden Spannungen gegenseitig ausgleichen und beide 
gleich viel geschächt werden, oder?

Dann verstehe ich nicht ganz wofür R1, R2, R3 und R4 sind. Diese sollten 
ja je nach fließendem Strom auch eine Spannung abfallen lassen.
Diese müssten also ausreichend genau selektiert sein um keine 
verschiebung zwischen den beiden Signalen zu bekommen, richtig?

Das Poti ist dann relativ unkritisch in diesem Setup.

Mfg,
Peter

Autor: Peter F. (piet)
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Peter F. schrieb:
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> Ich muss zugeben das ich nicht ganz verstehe das diese Schaltung macht.
> Wenn ich es richtig sehe ist es ein einstellbarer subtrahierer? Ne...
> kann ja nicht.

Ich habs verstanden! Das sind zwei belastete Spannungsteiler oder liege 
ich ganz falsch? Nun würde es ja reichen einen Kontakt und den Schleifer 
zu verwenden um einen einstellbaren Widerstand zu haben.
Nun frage ich mich aber noch wie sehr sich die Toleranzen der 
Wiederstände auf die Qualität auswirken bzw. was für Effekte dadurch 
entstehen können.

Mfg,
Peter

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