Aufklärung zu FETs (verpolung)

Gast #1280597
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Servus Forumsgemeinde,

vermutlich eine recht einfache Frage, aber ich finde einfach keine 
Antwort, der ich zu 100% traue. Es geht darum, Leistungs-FETs quasi 
verpolt einzubauen. Also beispielsweise wird ein N-Kanal FET ja 
normalerweise mit seiner Drain an plus/Verbraucher und seinem Gate an 
GND angeschlossen.
Baut man ihn nun verkert herum ein, dann leitet die meist integrierte 
Body-Diode und über den FET fällt eine Spannung von ca. 0,7V ab. Wenn 
ich ihn nun aber ganz normal aktiviere, also z.B. UGS=10V (=> UGD=10,7V 
unwichtig aber für mich grad irgendwie interessant), wird der FET dann 
ganz noraml leitend und UDS sinkt (je nach Strombelastung natürlich) 
unter 0,7V? Und ist dieser Zustand mit quasi rückwärts fließendem Strom 
zulässig oder geht da was kaputt?

Ich danke euch schonmal
Gast #1280611
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"Ganz normal" wird ein FET so angeschlossen: Source an Masse, zwischen 
Drain und + der Verbraucher und Gate ist dein Steueranschluss.

Zeichne mal deine Schaltung auf, ich werd da nicht schlau draus.

Maximalstrom der internen Diode steht normalerweise im Datenblatt.
Gast #1280626
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Es geht, nur kannst du den FET nicht 'richtig' ausschalten - er wird 
dann zu einer Diode, die in Flussrichtung geschaltet ist. Und wenn du 
ihn einschaltest (UGS > xV), dann wird diese Diode recht niederohmig 
überbrückt.
Meines Wissens kann die Diode soviel Strom wie der FET, da wird eher 
durch die deutlich höhere Verlustleistung eine Grenze gesetzt.
Das Stichwort 'aktiver Gleichrichter' ist ja schon gefallen.

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