Neuling mit Frage (alten Rechner an PCI-Bus koppeln)

OP #1281810
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Hallo,

bevor ich mich in neue Materie einarbeiten muss, wollte ich 
grundsätzlich erstmal die Machbarkeit meiner Idee abklären.
Wenn ich total daneben liege, danke ich trotzdem fürs Feedback.

Meine Idee besteht daraus, dass ich mittels einer PCI-Bridge meinen 
alten Computer an einen PCI-Slot eines x-beliebigen PCs koppeln möchte.
Der alte Rechner (80er Jahre - Amiga1000) verfügt über einen Systembus 
welcher die vollständige Kontrolle über das System zulässt.
(Die altbekannten Turbokarten mit 68030 Upgrades etc.)

Vor etwas über einem Jahr fing ich an ein "Bastelkiste" für diese Idee 
aufzusetzen, zu diesem Zeitpunkt hatte ich von jemanden die Zusage, dass 
er sich an eine Spartan PCI-Bridge für das Projekt setzt.
Als die Grundlage geschaffen war, hat sich der (anfänglich begeisterte) 
FPGA-Mann aus dem Staub gemacht ... hat wohl doch leicht mit seinem 
Können übertrieben.

Nun habe ich das Problem, dass ich zwar die Spitze vom Griff eines 
Lötkolbens unterscheiden kann, aber ansonsten elektronisch NULL Ahnung 
habe.
(OK, etwas mehr .. mit SPRINT mal eine Layout machen etc.)

Also die Grundsätzliche Frage, ist es vorstellbar eine PCI-Bridge zu 
bauen welche den alten Rechner als 16MB Fenster im Adressbereich des PCs 
erscheinen lässt?
Und ich mit Unterstützung dieses Vorhaben kostengünstig und 
hardwaretechnisch gestemmt bekomme?
Ziel wäre den Amiga über diese Bridge mittels softwaremässige 
CPU-Emulation zu betreiben.

http://www.a1k.org/forum/showthread.php?t=6745

In welchem Forenteil bin ich damit am besten aufgehoben und gibt es 
zufällig jemanden aus dem Raum OWL (Bielefeld) der Spaß und 
Experimentierfreude an einem solchen Projekt hätte?

Danke im voraus.
Gruß
Andre
#1281846
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Machbar wäre das. Aber nicht für jemanden mit deinem Kenntnisstand. 
Neben dem Platinen-Design, was bei PCI nicht ohne ist, brauchst du noch 
jede Menge Erfahrung mit FPGAs und fundierte VHDL Kenntnisse. 
Desweiteren sind zur Inbetriebnahme einer selbstgebauten PCI Karte 
einige Messmittel erforderlich. Dann benötigst du Erfahrung mit 
Kernel-Treiber-Programmierung. Dazu das WDK, wenn die ganze Sache unter 
Windows laufen soll. Dann einen 2. Rechner als Kernel-Debugger. Mit 
einem Studium in E-Technik und ein paar Jahren Erfahrung danach ist das 
machbar.

Einfacher gehts eventuell über USB, auf Geschwindigkeits kommts ja bei 
der Amiga-Möhre nicht an. Da könntest du eventuell den Cypress FX2 Chip 
im 128er Gehäuse nehmen, der hat den Daten- und Adressbus herausgeführt. 
Kann aber sein, dass die Adressen dann nicht reichen. 16MB sind ja 
immerhin 24 Bit. Aber das ließe sich vielleicht in Software machen.

Auf jeden Fall ist das kein Projekt für jemanden mit Sprint-Layout 
Erfahrung und der Kenntnis, auf welcher Seite der Lötkolben heiß ist.
OP #1282407
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Vielen Dank für euer Feedback.
Emulatoren verwende ich gelegentlich.
Ist ja auch nicht so, dass ich nicht am PC sitze.
Am alten Rechner schrauben ist auch mehr Fun, eventuell vergleichbar zu 
Leuten die Oldtimer sammeln.

Das tolle am RetroComputing ist die Tatsache dass man Zeit hat.
Jedes Handy hat heute mehr Power, als kann man die Sache ruhig angehen 
lassen.

Für den Spartan2 wurde an der TU-Chemnitz mal eine freiverfügbare 
PCI-Bridge entwickelt.
Mit Busentkopplung und Buffer, die Unterlagen habe ich freundlicherweise 
zugeschickt bekommen.
(http://www.infotech.tu-chemnitz.de/~knoll/vhdl_pci_bridge/)

Wenn ich mich in sowas einarbeiten möchte, womit fange ich an?
Gibt es sowas wie eine Standard Einsteigerlektüre .. sowas wie die 
Bibel.

Gibt es eventuell auf Opencores.org eine PCI-Bridge die empfehlenswerter 
ist?

Gruß
Andre

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