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Forum: Gesperrte Threads Selten so gelacht


Autor: Hedgefond (Gast)
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Warum E-Technik oder andere Ingenieurswissenschaften so anspruchsvoll 
sein sollen, verstehe wer will. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die 
meisten Studenten dieser Fächer eher durchschnittlich begabt sind und 
daher der Ruf von einem extrem harten Studium kommt. 
Ingenieurswissenschaften (MB,E-Technik) sind nicht unbedingt die 
Lieblingsfächer von Hochbegabten!

Und wieso beherrschen die meisten Ingenieure noch nicht einmal BWL 
Grundlagen, wenn es denn so einfach ist?

Autor: A. K. (prx)
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Hedgefond schrieb:

> Und wieso beherrschen die meisten Ingenieure noch nicht einmal BWL
> Grundlagen, wenn es denn so einfach ist?

Abgrundtiefe Verachtung für alle die im Schlips zur Vorlesung kommen 
(oder von denen er sich das so vorstellt).

Autor: Justus Skorps (jussa)
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Hedgefond schrieb:

> Ingenieurswissenschaften (MB,E-Technik) sind nicht unbedingt die
> Lieblingsfächer von Hochbegabten!

ich hab noch keinen BWLer erlebt, der irgendwie begabt gewesen wäre...

> Und wieso beherrschen die meisten Ingenieure noch nicht einmal BWL
> Grundlagen, wenn es denn so einfach ist?

- weil sie damit beschäftigt sind, wichtige Sachen zu lernen
- weil sie zu viel Zeit damit verbringen müssen, die Fehler der BWLer 
auszubaden
- weil sie sich für stupides Auswendiglernen zun schade sind
- weil sie einen richtigen Beruf haben wollen
- weil sie etwas Produktives tun wollen
- weil sie wissen, dass das Beschäftigen mit BWL-Stoff ihren IQ in den 
Keller gehen lassen wird
...

Autor: A. K. (prx)
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- weil sie viel zu beschäftigt sind, in allen Technikforen lautstark 
über die eigene Chancenlosigkeit und den Arbeitsplatzexport und die 
Zumutungen durch die BWLer in den Betrieben herzuziehen.

Autor: Rick (Gast)
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@Hedgefond
Soll ich daraus schliessen, das BWL anspruchsvoller als 
Ingenieurwissenschaften ist ? Ich glaube nicht.

Mir ist bis jetzt auch noch kein BWLer begegnet der eine technische 
Begabung hätte, kenne vielleicht auch nur die falschen leute.

Im normalen Ingenieurstudium (E-Technik, Maschinenbau) werden 
betriebswirtschaftliche Grundlagen bestenfalls am Rand erwähnt.
Im BWL-Studiengang sind technische Berechnungen aber auch eher 
unwichtig.
Dafür gibt es ja die Wirtschaftingenieure, die können beides, bzw. 
beides ein bischen, im schlechtesten Fall beides nicht richtig.

"Ingenieurswissenschaften (MB,E-Technik) sind nicht unbedingt die
Lieblingsfächer von Hochbegabten!"
Was studieren dann die Hochbegabten? BWL ? Jura ?

Ingenieurwissenschaften (E-Technik) gelten als so schwierig, weil man es 
dort mit besonders abstrakten Werten zu tun hat, zumindest etwas 
abstrakter als zB: in der normalen Betriebswirschaft.

Autor: Gast (Gast)
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DONT FEED TROLLS

@ Hedgefond
Mein Wort darauf das jeder halbwegs vertrottelte E-Technik Ingenieur die 
tätigkeiten eines BWLers innerhalb 1-2 Monaten zur vollsten 
Zufriedenheit ausüben könnte.

Aber auch mein Wort darauf, dass überhaupt kein BWLer die Tätigkeit 
eines E-Technik Ingenieurs nur annäherungsweise übernehmen kann.

Selten so gelacht ist die passende Überschrift.
:-)


Hätte es beinahe vergessen.
Hochbegabte findet man ausschließlich bei BWlern.
Das zeigt sich mir an jedem einzelnen Arbeitstag.

Schaff die BWLer ab und man wird kaum was merken.
Schaff die E-Techniker ab und du lebst nach 1 Jahr wohl nicht mehr.

So was dummes wie von dir habe ich schon lange nicht mehr gehört.

Autor: Chauvi (Gast)
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BWL ist super für Leute mit etwas über dem Durchschnitt liegender 
Intelligenz, aber ohne besondere Begabungen oder Interessen. Wer das Abi 
in der Tasche hat und nicht weiss was er will macht eben BWL.

Vorteil: hohe Frauenquote und später großer Einsatzbereich in der 
Wirtschaft, zudem kann jeder das BWL-Studium auch bei mittelmäßigem 
Einsatz mit einem guten bis sehr guten Ergebniss abschliessen

Autor: Wiing (Gast)
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ich bezweifle das die Masse an Ingenieuren einen BWLer ersetzen kann, 
wenn ich die ganzen Leichen sehe die nicht Tageslichttauglich sind, bei 
der Präsentation rumstammeln, stottern wäre die Firma nach 2 Jahren 
pleite weil keine Aufträge an Land gezogen werden.

Autor: Gast (Gast)
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Was ich noch vergessen habe.

Ein E-Ingenieur darf oder muß sich ständig in neue Technologien und 
Topologien einarbeiten, da fast täglich ein neuer Mikrocontroller oder 
eine Speichertechnologie auf den Markt kommt, die er für das Projekt 
ensetzen will oder soll.
Ergo, der E-Ing muß sehr flexibel sein und permanent dazulernen in den 
verschiedensten Bereichen wie Analogtechnik, HF Technik, Digitaltechnik.
Desweiteren gibt es Disziplienen wie analoge und digitale 
Regelungstechnik, passive, aktive Filter und solche die auf dem Rechner 
als IIR oder FIR ablaufen.

Sofern du BWLer bist, danke Gott dafür.

Beim BWLer ist die schwierigste Frage, die er zu lösen hat gleich 
morgens die Entscheidung, welche Krawatte am besten zu seinen Schuhen 
passt.

(Im grunde bewundere ich BWLer
kaum Leistung und Gutes Gehalt)

Autor: Gast (Gast)
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@ Wiing

Reden ist ein Talent, das man ausbauen kann.
Gibt genügend E Technik Ingenieure die das auch in Perfektion 
beherschen.

Das Wesentliche sollte zudem der Inhalt sein und nicht die 
serviertechnik.

Wenn der Inhalt Müll ist, dann bringt die beste Vortragstechnik nichts.

Wie bereits gesagt, ich bewundere BWLer.
Kaum Leistung dahinter und dennoch gut Geld.

Autor: Trafowickler (Gast)
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> Ingenieurswissenschaften (MB,E-Technik) sind nicht unbedingt die
> Lieblingsfächer von Hochbegabten!

Hedgefond, du hast da was nicht verstanden!

Ingenieurwissenschaften sind was für Technikbegeisterte.
Solch ein Studium ist kein Verlegenheitsstudium. Ganz im Gegenteil zum 
Jura- und BWL-Studium. Sowas studiert man aus Langeweile.

Geh' mal in der Menschheitsgeschichte einige 100 Jahre zurück: Es waren 
die Technikbegabten, die uns den Fortschritt brachten. So ganz ohne 
BWLer haben die das geschafft, allenfalls ein Kaufmann alter Güte stand 
denen zur Seite.
Die Fraktion der BWLer entstand nur aus dem Ziel heraus, allen Leuten, 
alles andrehen zu wollen.

Die aktuelle Finazkrise ist durch die überhebliche Selbsteinschätzung 
dieser BWLer-Fraktion entstanden.

Eigentlich sollten wir wieder auf die BWLer verzichten, ein Hamburger 
Kaufmann tuts auch.

Autor: Erich R. (riedi)
Datum:

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Leute,

regt euch doch nicht über einen offensichtlich einfach nur provozieren 
wollenden, neoliberalen Penner auf!
Ich vermute mal, diese Art einen Thread in einem Fachformun zu starten 
und dabei bewusst das ansässige Klientel zu attackieren, basiert auf 
seiner gegenwärtigen, offensichtlichen Unzufriedenheit. Vielleicht 
findet er keinen Job, ist neidisch oder schlichtweg einfach nur 
untervögelt.
Zu dem Thema ist wohl schon alles gesagt worden... Auswendiglerner, 
Geldgeilheit, mangelhafte Fähigkeit zum Transferdenken etc. - ich spare 
mir meinen Atem.

Solch ein armes, klischebehaftetes Würstchen :-)

Grüße

P.S.
Kleiner Nachtrag: Zum Thema "Hochbegabt" - Bezog ein großzügiges 
Stidendium (Begabtenförderung!) während meines Studiums.
BWL Grundlagen: waren durchaus (teils freiwillig) Inhalt meines Studiums 
und somit weiß ich, was ich sage, wenn ich sage: LÄCHERLICH - versuch 
du's mal mit E-Technik Basics!

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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ich kann mich daran erinnern, daß ich anfangs in meiner Uni den 
Fachbereich Wirtschaftswissenschaft ohne böse Absicht als 
"Wirtschafts_kunde_" benannt habe. Oh man, die waren aber so was von 
eingeschnappt, und wollten ihre Disziplin als "Wissenschaft" tituliert 
wissen. "Kundler" reiht sich nach deren Verständinis ein in Vogelkundler 
und anderee seltsame Menschen, dei vor sich her krosen.

Autor: Software-Fuzzy (Gast)
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Wenn ein Ing von der Entwicklung zum Vertrieb wechselt, steigt der IQ in 
beiden Abteilungen.

Autor: Markus (Gast)
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... Topologien einarbeiten ...

Meinst du die kleine rothaarige aus der Buchhaltung?

Autor: 345 (Gast)
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>>Wenn ein Ing von der Entwicklung zum Vertrieb wechselt, steigt der IQ in
>>beiden Abteilungen.

ROFL³

Autor: Hedgefond (Gast)
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Ich bin selber Ingenieur, aber in der Finanzindustrie tätig. Ehrlich 
gesagt, die Anforderungen sind dort wesentlich höher als auf der Uni. 
Das war immer nur Schema F in den Klausuren. Und ich habe nicht 
unbedingt an einer "Wald und Wiesen Uni" studiert.

Autor: P. S. (Gast)
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Hm, was hochbegabte so studieren, wuerde mich jetzt aber schon 
interessieren. Hoffentlich nicht Germanistik ;^/

Autor: Timmo H. (masterfx)
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>Hm, was hochbegabte so studieren, wuerde mich jetzt aber schon
>interessieren. Hoffentlich nicht Germanistik ;^/
Wenn ich hochbegabt wäre, dann würde ich doch das studieren wofür ich 
eine Begabung habe. Ein Hochbegabter kann z.B. nicht unbedingt Mathe und 
Fremdsprachen gleich gut.
Oft ist es wohl auch so, dass die Hochbegabten gerne mal von ihren 
Eltern gesagt bekommen was sie denn machen sollten. Denn wenn Eltern 
doch einen sooo hochbegabten Sohn haben, dann wollen sie doch in ihrem 
Bekanntenkreis nicht sagen "Mein hochbegabter Junge hat E-Technik 
studiert" sondern lieber "Mein Sohn hat Jura Studiert und macht nun 
einen Doktor"
Ein hoher IQ bedeutet ja auch nicht unbedingt, dass man alles besser 
kann. Klar im Test sind sie überdurchschnittlich, aber wenn sie nicht 
wissen wie man diesen Vorteil einsetzen soll, dann bringt ihnen der hohe 
IQ auch nichts.
Fakt ist aber, dass der TO wohl nicht den höchsten IQ hat :-)

Autor: P. S. (Gast)
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Timmo H. schrieb:
>>Hm, was hochbegabte so studieren, wuerde mich jetzt aber schon
>>interessieren. Hoffentlich nicht Germanistik ;^/
> Wenn ich hochbegabt wäre, dann würde ich doch das studieren wofür ich
> eine Begabung habe.

Das sollte man sich auch bei mangelnder Begabung ueberlegen. Klappt 
meist am besten.

> Ein Hochbegabter kann z.B. nicht unbedingt Mathe und Fremdsprachen
> gleich gut.

Kaum jemand ist in allem gleich gut. Aber IQ-Tests sind dennoch recht 
breit gefaechert. Was du beschreibst, nennt sich partielle Hochbegabung. 
Der Extremfall sind Autisten, die schneiden in allgemeinen IQ-Tests 
unter dem Strich in der Tat mieserabel ab.

> Klar im Test sind sie überdurchschnittlich, aber wenn sie nicht
> wissen wie man diesen Vorteil einsetzen soll, dann bringt ihnen der hohe
> IQ auch nichts.

Ein gaengiges Vorurteil. Irgendwie ist es heutzutage ueblich, jedem 
Talent etwas Negatives beizuschwaetzen. Geh mal in eine Werkstatt und 
frage die Arbeiter dort, was sie von Ingenieuren halten, da kriegst du 
genau solche Sprueche zu hoeren.

> Fakt ist aber, dass der TO wohl nicht den höchsten IQ hat :-)

Wenn du dich in dem Glauben besser fuehlst...

Autor: edson (Gast)
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>Ich bin selber Ingenieur, aber in der Finanzindustrie tätig. Ehrlich
>gesagt, die Anforderungen sind dort wesentlich höher als auf der Uni.

Und, bist du begabt genug um zu verstehen wo der Unterschied liegt?

Autor: Hedgefond (Gast)
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In der Regel haben Hochbegabte ein sehr gutes Abitur und dazu mehrere 
Klassen übersprungen. Bei Befragungen geben diese als Studienwunsch 
meist Medizin oder Fächer wie Physik, Mathe, Chemie, aber auch Jura an.
Maschinenbau oder E-Technik eher weniger bzw. gar nicht. Selbst ich, ein 
normal begabter Mensch, bin in den Vorlesungen noch nicht mal an den 
Rand meiner intellektuellen Fähigkeiten gekommen. Aber offensichtlich 
leiden hier verdammt viele Leute unter extremer Selbstüberschätzung.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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@ Peter Stegemann
>Der Extremfall sind Autisten, die schneiden in allgemeinen IQ-Tests
>unter dem Strich in der Tat mieserabel ab.
Besser bekannt als Inselbegabung oder Savants. Die bilden aber eher die 
Ausnahme unter den Autisten

>Ein gaengiges Vorurteil. Irgendwie ist es heutzutage ueblich, jedem
>Talent etwas Negatives beizuschwaetzen. Geh mal in eine Werkstatt und
>frage die Arbeiter dort, was sie von Ingenieuren halten, da kriegst du
>genau solche Sprueche zu hoeren.
Nein das war nicht meine Absicht, aber ich habe einen guten Freund, der 
ebenfalls einen IQ-Test gemacht hat (einen richtigen, nicht im Internet 
oder so), und er wahr auch überdurchschnittlich, ich glaube 130 oder so. 
Der hat bis heute aber nichts auf die reihe bekommen. Gut, Realschule, 
Ausbildung (wo er aber erst beim dritten Versuch durchgekommen ist) und 
dann hat er angefangen zu studieren => abgebrochen. Dann lange 
Arbeitslos und nun macht er wieder eine Ausbildung.
Das ist mit Sicherheit kein Einzelfall. Im TV gab es darüber auch 
schonmal was. Es spielt nicht immer nur die Intelligenz alleine die 
Rolle, auch das Umfeld indem man aufwächst (natürlich auch die Eltern) 
spielt eine große Rolle.

Schau dir doch z.B. mal die ganzen 
Langzeitarbeitslosen-und-stolz-darauf-Leute im TV an. Deren Kinder haben 
es auch meist zu nichts gebracht. Die haben die ganze 
Scheissegal-Einstellung ihrer Eltern übernommen oder aber den Eltern war 
es scheissegal ob sie nun zur Schule gehen oder nicht.

Autor: P. S. (Gast)
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Timmo H. schrieb:

> Nein das war nicht meine Absicht, aber ich habe einen guten Freund, der
> ebenfalls einen IQ-Test gemacht hat (einen richtigen, nicht im Internet
> oder so), und er wahr auch überdurchschnittlich, ich glaube 130 oder so.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Zumindest in Statistik habe ich 
aufgepasst.

Dazu ein schoener Spruch: Es ist recht wahrscheinlich, dass es auch 
Penner mit hohem IQ gibt, aber recht unwahrscheinlich, dass es Penner 
mit niedrigem IQ gibt.

> Das ist mit Sicherheit kein Einzelfall. Im TV gab es darüber auch
> schonmal was. Es spielt nicht immer nur die Intelligenz alleine die
> Rolle, auch das Umfeld indem man aufwächst (natürlich auch die Eltern)
> spielt eine große Rolle.

Sicher ist es so, aber ich habe keinen Grund anzunehmen, dass es die 
Regel ist. Es gibt auch die Faelle, die sind zu intelligent um in 
unserer komischen, von obskuren und unlogischen Regeln durchsetzten 
Gesellschaft zurecht zu kommen. Aber die sind auch die Ausnahme.

> Schau dir doch z.B. mal die ganzen
> Langzeitarbeitslosen-und-stolz-darauf-Leute im TV an. Deren Kinder haben
> es auch meist zu nichts gebracht. Die haben die ganze
> Scheissegal-Einstellung ihrer Eltern übernommen oder aber den Eltern war
> es scheissegal ob sie nun zur Schule gehen oder nicht.

Stimmt, aber ich bezweifle, dass hier in vielen Faellen das haeussliche 
Umfeld eine Hochbegabung "entwertet".

Ich habe hier vor allem reagiert, weil ich einen gesellschaftlichen 
Trend sehe, Begabungen und Faehigkeiten Anderer schlecht zu reden; IMO 
um irgendwie den eigenen Talentmangel schoen zu reden. Im Zweifelsfall 
ist der Andere halt ein praxisferner Fachidiot, statt mal den Schnabel 
zu halten und die Kompetenz anderer mangels eigener Faehigkeiten 
anzuerkennen. Aber auch dazu gibt es schoene Untersuchungen: Um so 
geringer die eigene Kompetenz ist, um so mehr neigt der Mensch dazu, 
diese zu ueberschaetzen.

Ein Symptom dafuer sind auch hier im Forum Diskussionen ueber die 
Relativitaetstheorie, das Perpetuum Mobile oder die Finanzindustrie...

Autor: edson (Gast)
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>Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

>Dazu ein schoener Spruch: Es ist recht wahrscheinlich, dass es auch
>Penner mit hohem IQ gibt, aber recht unwahrscheinlich, dass es Penner
>mit niedrigem IQ gibt.

>Um so
>geringer die eigene Kompetenz ist, um so mehr neigt der Mensch dazu,
>diese zu ueberschaetzen.

Peter, bitte 6 Euro ins Phrasenschwein! ;)

Autor: Hedgefond (Gast)
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Im Übrigen lassen auch die Hobbys diverser E-Techniker bzw. 
Maschinenbauer sehr tief blicken.
Fußball, Trinken und Disco sind nicht gerade interlektuelle Hobbies, 
oder?:)

Autor: AL (Gast)
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> interlektuelle Hobbies,
WTF?

Bei BWLer sehen die Hobby meist so aus:
Koksen, großes schnelles Auto fahren und Nutten f***en, die sie mit dem 
Geld anderer Leute bezahlen.
Das sind wahre Edelmänner. :-)

Autor: Timmo H. (masterfx)
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>Im Übrigen lassen auch die Hobbys diverser E-Techniker bzw.
>Maschinenbauer sehr tief blicken.
>Fußball, Trinken und Disco sind nicht gerade interlektuelle Hobbies, oder?:)

Du meinst damit also, dass BWLer (oder weiß der Teufel welche) keinen 
Spaß am Fußball (oder allgemein Sport) haben und nicht gerne feiern.
Da kenne ich aber genügend andere BWLer

Aber wenn es bei dir anders ist tut es mir echt leid. Kein Hobby, keine 
Parties. Nur Arbeit im Kopf.

Du weißt ja noch nicht mal wie man intellektuell schreibt

Autor: edson (Gast)
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>Fußball, Trinken und Disco sind nicht gerade interlektuelle Hobbies,
>oder?:)

Hast dich gerade für den Dauerthread "Wiederstand und Standart 
zensieren" qualifiziert. Da findest du übrigens noch mehr Hochbegabte.

Autor: Rick (Gast)
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@Hedgefond

Welche Hobbies hast Du ?
Handelsblatt lesen, Golfen und Oper?

Zählt in Foren "dummes" Zeug schreiben auch zu deinen Hobbies ?
Ups, Eigentor.

Passt zum Thema: "Selten so gelacht"

Autor: TFT (Gast)
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@ Hedgefond

Du scheinst einfach nur die falschen Leute zu kennen. Ich treffe 
beruflich im In- und Ausland immer wieder auf deutsche Ingenieure, die 
sowohl bei ihrer fachlichen Kompetenz, als auch ihrer Sozialkompetenz 
deutlich über dem akademischen Durchschnitt liegen.

Autor: Frederik Krämer (n0ll4k)
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Hedgefond schrieb:
> Im Übrigen lassen auch die Hobbys diverser E-Techniker bzw.
> Maschinenbauer sehr tief blicken.
> Fußball, Trinken und Disco sind nicht gerade interlektuelle Hobbies,
> oder?:)

Mich würd aber auch mal interessieren was deiner Meinung nach geeignete 
Hobbys für einen Ingenieur wären.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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TFT schrieb:
> @ Hedgefond
>
> Du scheinst einfach nur die falschen Leute zu kennen. Ich treffe
> beruflich im In- und Ausland immer wieder auf deutsche Ingenieure, die
> sowohl bei ihrer fachlichen Kompetenz, als auch ihrer Sozialkompetenz
> deutlich über dem akademischen Durchschnitt liegen.

kein Wunder, im akademischen Schnitt sind ja auch BWLer dabei.

Autor: Rick (Gast)
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Ein guter Ingenieur hat kein extra Hobby, sein Beruf ist das Hobby, das 
er Tag und Nacht ausüben möchte.

Autor: Zitrone (Gast)
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Hedgefond = Zardoz?

würde mich nicht wundern

by the way

> Ich bin selber Ingenieur, aber in der Finanzindustrie tätig. Ehrlich
> gesagt, die Anforderungen sind dort wesentlich höher als auf der Uni.
> Das war immer nur Schema F in den Klausuren. Und ich habe nicht
> unbedingt an einer "Wald und Wiesen Uni" studiert.

Das glaubst du doch wohl selber nicht?! Kenne u.A. ein paar 
FH-Absolventen (genauer gesagt Absolventinnen :)), die würde im Leben 
nicht mal eine einzige Physik-Klausur an einer FH überstehen. Für ein 
BWL-Studium an einer FH muss man weder besonders helle sein noch muss 
man Mathe mögen. Letzteres ist dem Studium der ET aber bereits deutlich 
abträglich.

Autor: Zitrone (Gast)
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Achso nochwas, in meinem alten Bekanntenkreis (jetzt kein Kontakt mehr) 
befand sich einer der nach einer Banklehre (!) doch noch ein Studium der 
BWL an einer FH begonnen hatte. Vorab, sein Abitur hatte er mit 
Auszeichnung bestanden. Das Studium lief ähnlich erfolgreich, auch dort 
wurde er ausgezeichnet (großes Tamtam, bester im Bundesland ; weiß nicht 
mehr genau, ist bereits ein paar Jährchen her). War an sich ein 
umgänglicher Typ, aber vom Charakter her einer der gerne andere 
ausnutzte und vor allem einer, der so ziemlich das beschissenste 
Sozialverhalten hatte, das mir jemals bei einem untergekommen ist. U.A. 
war seine Lieblingsbeschäftigung sich über andere lustig zu machen (weit 
über das normale Maß hinaus). Ab dem Studium nur noch Geld (späteren 
Verdienst; entsprechende Stellung; Karrierechancen) im Kopp.

Achso, die die ihn für seine guten Leistungen bewundert haben hat er 
erst recht verachtet (aber nur wenn sie gerade nicht anwesend waren). 
Kein Witz!

Autor: Hedgefond (Gast)
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Beantwortet mir doch folgende Frage: Wieso bestehen nur etwa 20-30% der 
Studenten die Mathe- und Physikklausuren beim ersten Versuch? Liegt es 
wirklich an dem hohen Niveau oder vielmehr an den nicht vorhanden 
Fähigkeiten?
Und warum studiert hier keiner nebenher BWL, wenn es doch sooo einfach 
ist?

Autor: D. I. (Gast)
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Hedgefond schrieb:
> Und warum studiert hier keiner nebenher BWL, wenn es doch sooo einfach
> ist?

Rausgeschmissenes Geld und Zeit.

rm -rf ~

k thx bye

Autor: T.M. (Gast)
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> Und warum studiert hier keiner nebenher BWL, wenn es doch sooo einfach
> ist?

Weils kein Spaß macht! Zumindest kenn ich das so, dass die meisten die 
Technisch interessiert sind sich nich unbedingt so für Wirtschaft 
interessieren.(Gibt natürlich, wie überall, auch Ausnahmen).

Autor: Henne (Gast)
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zum nebenbei BWL studieren:

Ich kenn mittlerweile mehrere Leute, die während ihrer 
Maschinenbau-Dissertation auch nebenbei BWL studieren. Diese Richtung 
scheint also durchaus machbar zu sein.

BWLer, die nebenbei Maschbau studieren, sind mir hingegen nicht bekannt.

VG,
Hendrik

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Gibt es schon, zumindest behaupten es viele.
Es gibt diverse Studiengänge der Art Maschinenbau+BWL, aber das
sind erfahrungsgemäß BWLer, die glauben, zusätzlich Ings zu sein.

Autor: P. S. (Gast)
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edson schrieb:
>>Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
>
>>Dazu ein schoener Spruch: Es ist recht wahrscheinlich, dass es auch
>>Penner mit hohem IQ gibt, aber recht unwahrscheinlich, dass es Penner
>>mit niedrigem IQ gibt.
>
>>Um so geringer die eigene Kompetenz ist, um so mehr neigt der Mensch dazu,
>>diese zu ueberschaetzen.
> Peter, bitte 6 Euro ins Phrasenschwein! ;)

Da gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse zu, sogar mit passendem 
Fachbegriff.

Aber gut, ich gebe eine gewisse Phrasenhaeufung zu. :-)

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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>Ich bin selber Ingenieur, aber in der Finanzindustrie tätig. Ehrlich
>gesagt, die Anforderungen sind dort wesentlich höher als auf der Uni.

Ist schon jemanden aufgefallen das diese Dinge recht schlecht 
vergleichbar sind... Finanzindustrie (Job) und Uni (Ausbildung)...

Autor: Martin Vogel (oldmax)
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Hi
Tolle Diskussion, muß ich sagen. Wenigstens der Titel stimmt. Man, was 
seid ihr doch alle wichtig, vor allem die mit dem IQ. Es ist sowas von 
Wurscht, wer was studiert, ob man dafür besondere Fähigkeiten oder 
zusätzliche Intelligenz benötigt, wenn man mitten im Leben steht und 
einen guten Job macht. Jeder kleine Handwerker steckt vermutlich 
Menschen wie Hedgefond in seinem Beruf in die Tasche. Schon mal drüber 
nachgedacht, was eigentlich Intelligenz ist? Sicherlich nicht eine solch 
hochnäsig geführte Diskussion. Vermutlich hat der ein oder andere extra 
einen Mehrfachzugang, damit er den Blödsinn sich selbst bestätigen kann. 
Man bin ich froh, diese Persönchen nicht persönlich zu kennen, ich müßte 
diese peinliche Bekanntschaft doch glatt vor meinen Freunden 
verleugnen.....
Gruß oldmax

Autor: bob (Gast)
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Wahre Worte...

Autor: Hedgefond (Gast)
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Ich hab u.a. gleich beim ersten Mal Mathe und Physick bestanden. Da ich 
nur 6 Semester bis zum sehr guten Abschluss benötigte, habe ich noch 
nebenbei BWL, Schwerpunkt "Internes Rechnungswesen" belegt. Und dagegen 
war mein NT-Studium reinster Kindergeburtstag.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Hedgefond schrieb:
> Ich hab u.a. gleich beim ersten Mal Mathe und Physick bestanden.

Ja nee, is klar. Und in Deutsch ne 5. Aber auch nur weil's an 
Hochschulen keine 6 gibt.

Autor: Sepp (Gast)
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Selten so gelacht, der Titel stimmt.

Ich habe langsam den Verdacht, daß manche "Wirtschafts-
wissenschaften" falsch verstanden haben, für die könnten das
"Wissenschaften" sein die sich mit Gastwirtschften beschäftigen....

Ein Bierchen am Abend schadet nicht, viele schon,
villeicht waren auch zu viele???????????????????

Gruß

Sepp

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