mikrocontroller.net

Forum: Offtopic Mutet es nicht seltsam an?


Autor: Vasquez J. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da stürzt ein Flugzeug über dem Atlantik ab und niemand kann sagen wo 
genau. Auf N24 zeigen sie ein Bild kurz vor der Küste (500km) von 
Südamerika. Dann sagt ein ein Pilot mitten im Ozean auf halber Strecke 
(1300km) und ein anderer Sender behauptet kurz vor der afrikanischen 
Küste wo auch Suchmannschaften mit Booten ausrücken.

In welchem Zeitalter leben wir überhaupt? Im zweiten Weltkrieg konnten 
Funcksprüche in wenigen Sekunden eingepeilt werden. Das Radar war damals 
gut genug, um Objekte mit einem Querschnitt von weniger als einem Meter 
über Kilometer zu peilen und es ist mit heutiger Technik, die im 
Gigahertzbereich arbeitet, kaum mehr vergleichbar.

Da gibt es Atomuhren und Funkprotokolle (Peilung), GPS und die 
Treibstoffberechnung für Langstreckenflüge (Zeitabschätzung nach 
Havariemeldung), die eine Reserve von 10-20 Minuten zulässt und keiner 
weiss, wo der Vogel runtergegangen ist.

Das gibt mir gleich ein völlig neues Vertrauen in unsere Sicherheit!

(Ich tippe mal auf Überspannung durch Blitzeinschlag, da neuere CPU's 
aufgrund des niedrigeren Spannungshubs dafür sehr viel anfälliger sind. 
Bestimmt hat man es nicht richtig durch- bzw. nachgerechnet. Die Dinger 
sind einfach umgerüstet worden.)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vasquez J. schrieb:
> In welchem Zeitalter leben wir überhaupt? Im zweiten Weltkrieg konnten
> Funcksprüche in wenigen Sekunden eingepeilt werden.

Und wenn man gerade nicht gepeilt hat? Dann wußte man auch nicht, wo es 
herkommt...

> Das Radar war damals
> gut genug, um Objekte mit einem Querschnitt von weniger als einem Meter
> über Kilometer zu peilen und es ist mit heutiger Technik, die im
> Gigahertzbereich arbeitet, kaum mehr vergleichbar.

Das ist ja alles recht und schön, aber welche Luftüberwachung macht sich 
absichtlich zusätzliche Arbeit und überwacht Lufträume, die sie nicht 
überwachen muß?

Hinterher ist man eben immer klüger...

Autor: dude (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Das ist ja alles recht und schön, aber welche Luftüberwachung macht sich
>absichtlich zusätzliche Arbeit und überwacht Lufträume, die sie nicht
>überwachen muß?

>Hinterher ist man eben immer klüger...

Radar hat nur bestimmte Reichweiten... es gibt da ja noch ne 
erdkrümmung. Und wenn die bordelektronik/versorgung ausfällt ist es doch 
nachvollziehbar, dass nichts mehr gesendet wird.

Und woher soll man dann wissen, wie weit das Flugzeug, und vor allem 
wohin ohne Navigation, geflogen ist...

Autor: Bertram Luchs (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Da gibt es Atomuhren und Funkprotokolle (Peilung), GPS und die
>Treibstoffberechnung für Langstreckenflüge (Zeitabschätzung nach
>Havariemeldung), die eine Reserve von 10-20 Minuten zulässt und keiner
>weiss, wo der Vogel runtergegangen ist.

Ja und? Wenn man die Blackbox gefunden hat, wird ihr GPS auch verraten, 
dass sich das Flugzeug dort bewegt hat, wo es sich bewegt hat. Aber was 
nützen dir GPS-Aufzeichnungen, an die du nicht herankommst?
Die letzte automatische Positionsmeldung ist bekannt, aber auch per 
Gesetz kannst du nicht erzwingen, dass ein Flugzeug, dessen gesamte 
Elektronik ausfällt, weiter Positionsmeldungen absetzt, während es 
vielleicht noch 5000km weiterfliegt und dann auf einer unbewohnten Insel 
eine Notlandung hinlegt.

Autor: Lupin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wäre doch gut, wenn jede Passagier-Maschine seine Position und höhe an 
ein zentrales System weiterleiten müsste (eine Art weltweite 
Flugüberwachung). Auf diese Daten könnten dann andere Piloten, 
Notfall-Teams und die jeweilige Flugüberwachung der einzelnen Länder 
zugreifen.

Autor: Lupin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
In welchen Abständen werden denn diese Positionsmeldungen gemacht und 
durch wen oder was?

Ich meinte ein automatisiertes System welches unabhängig von der 
Boardelektronik ist.

Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Angelegenheit ist ein Problem der digitalen Schmierfinken (spiegel 
online, etc.) Auf den Seiten der z, B, der ARD hat ist die Grafik der 
mutmaßlichen Absturzposition einfach geändert worden. Es geht nur noch 
darum etwas anzubieten. Mit Information oder gar Wahrheit hat das alles 
nichts mehr zu tun.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Im Zeiltalter, wo man nahezu alles auf VORRAT mal eben speichert, wäre 
es doch sicher kein Problem im Minuten, oder von mir aus im 
viertelstunden Takt die Koordinaten von Flugzeugen zu speichern.

Prinzip Ringspeicher der, wenn der Flug erfolgreich war gelöscht wird, 
falls das ein Problem sein sollte.

Ich hatte den gleichen Gedanken als ich die Einblendungen sah. Der 
Kringel, der den möglichen Absturzort anzeigen sollte, erstreckte sich 
Südamerika bis Afrika. Sowas ist einfach nur lächerlich.

Ich frage mich, wie diese Identifikation für die Fluglotsen 
funktioniert.
Oder können die nicht so weit verfolgen? Dann muß man eben auf die alte 
Kurzwellenfunktchnik zurückgreifen, die alle paar Minuten die 
Koordonaten sendet.

guude
ts

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vasquez J. schrieb:

> Da stürzt ein Flugzeug über dem Atlantik ab und niemand kann sagen wo
> genau.

Zivile Radarsysteme mit grosser Reichweite für die Überwachung der 
Atlantikflüge existieren keine. Und weder Brasilianer noch Afrikaner 
haben ein auf grosse Reichweiten konzipiertes militärisches 
Frühwarnsystem wie die Amerikaner, aus dem sich ggf. im Nachhinein etwas 
ablesen liesse.

> In welchem Zeitalter leben wir überhaupt? Im zweiten Weltkrieg konnten
> Funcksprüche in wenigen Sekunden eingepeilt werden.

Funksprüche peilt man ein wenn man sie einpeilen will. Von alleine 
geschieht dies nicht. Diese A330 war ja kein zu versenkendes U-Boot.

> Da gibt es Atomuhren und Funkprotokolle (Peilung), GPS und die
> Treibstoffberechnung für Langstreckenflüge (Zeitabschätzung nach
> Havariemeldung), die eine Reserve von 10-20 Minuten zulässt und keiner
> weiss, wo der Vogel runtergegangen ist.

Dazu müsste das Flugzeug permanent seine Position über Funk/Satellit 
bekannt geben. Dies geschieht jedoch nicht. Ob die Position im 
Flugdatenschreiber aufgezeichnet wird weiss ich nicht, aber ein paar 
Kilometern unter Wasser innerhalb eines riesigen Bereiches nützt das 
nichts.

> (Ich tippe mal auf Überspannung durch Blitzeinschlag, da neuere CPU's

Solche Systeme sind sowohl auf EMV getestet als auch hochgradig 
redundant vorhanden, erst recht bei fly-by-wire Systemen wie in diesem 
Fall.

Und die in solchen Systemen verwendeten Rechnersysteme sind nicht 
zuletzt deshalb gewöhnlich von steinalter Konstruktion. Weil die 
Zertifizierung für einen solchen Einsatzzweck schweinemässig viel 
kostet.

Autor: Vasquez J. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Und wenn man gerade nicht gepeilt hat? Dann wußte man auch nicht, wo es
>herkommt...
Der Funkspruch muss doch bloss von zwei oder mehr Stationen aufgenommen 
werden. (Das können auch andere Flugzeuge sein.) Dann kann man über die 
Atomzeit die genau Lage feststellen. Schein noch niemand drauf gekommen 
zu sein.

>Ja und? Wenn man die Blackbox gefunden hat, wird ihr GPS auch verraten,
>dass sich das Flugzeug dort bewegt hat, wo es sich bewegt hat. Aber was
>nützen dir GPS-Aufzeichnungen, an die du nicht herankommst?
>Die letzte automatische Positionsmeldung ist bekannt, aber auch per
>Gesetz kannst du nicht erzwingen, dass ein Flugzeug, dessen gesamte
>Elektronik ausfällt, weiter Positionsmeldungen absetzt, während es
>vielleicht noch 5000km weiterfliegt und dann auf einer unbewohnten Insel
>eine Notlandung hinlegt.
Also, wenn die gesamte Elektronik ausfällt, dann würde ich das doch 
durch den Piloten gegenchecken, gelle?

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:

> Im Zeiltalter, wo man nahezu alles auf VORRAT mal eben speichert, wäre
> es doch sicher kein Problem im Minuten, oder von mir aus im
> viertelstunden Takt die Koordinaten von Flugzeugen zu speichern.

Es bringt dich in einem solchen Fall nicht wirklich weiter, wenn du 
diese Information lokal speicherst. Denn um anschliessend diese 
Information zu finden, müsstest du die exakte Position des 
Datenschreibers kennen, und die kennt ja nur der Datenschreiber selbst.

Tausende von Quadratkilometern Ozeanboden in ein paar Kilometern Tiefe 
danach abzusuchen ist praktisch unmöglich.

> Prinzip Ringspeicher der, wenn der Flug erfolgreich war gelöscht wird,
> falls das ein Problem sein sollte.

Macht man ja auch. In alten Datenschreibern wird Magnetband verwendet, 
in neueren Modellen Flash-Memory oder Ähnliches.

> Ich hatte den gleichen Gedanken als ich die Einblendungen sah. Der
> Kringel, der den möglichen Absturzort anzeigen sollte, erstreckte sich
> Südamerika bis Afrika. Sowas ist einfach nur lächerlich.

Die ersten Informationen von Nachrichtenagenturen und TV-Sendern 
erfüllen zwar den Wunsch der Zuschauer nach Information, haben aber 
erfahrungsgemäss wenig mehr Informationsgehalt als ein paar Würfel.

Wenn bereits Stunden nach einer Katastrophe irgendwelche Experten schon 
mehr als allgemeine Phrasen verkünden, dann haben die entweder mehr 
Ego/Kamerasucht als Hirn, oder sind keine.

> Ich frage mich, wie diese Identifikation für die Fluglotsen
> funktioniert.

Transponder. Der sendet auf Anfrage ein paar Grundinformationen zurück. 
Wenn man den abschaltet, dann sieht der Lotse nur noch einen anonymen 
Punkt auf dem Schirm, aber weder Höhe noch Kurs noch Flugnummer. Das war 
beispielsweise das Grundproblem bei 9/11, die Terroristen hatte die 
Transponder abgeschaltet und die Lotsen waren infolgedessen ziemlich 
ahnungslos.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eben hat der Deutschlandfunk gemeldet, es seien Trümmerteile gefunden 
worden.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vasquez J. schrieb:

> Der Funkspruch muss doch bloss von zwei oder mehr Stationen aufgenommen
> werden. (Das können auch andere Flugzeuge sein.) Dann kann man über die
> Atomzeit die genau Lage feststellen. Schein noch niemand drauf gekommen
> zu sein.

Na, da haben wir aber Glück, dass du da jetzt drauf gekommen bist!

Ganz ehrlich: was würde es denn nützen?  Würde einer von denen, die
da jetzt auf dem Meeresboden liegen, wieder lebendig werden, wenn
wir nur genauer wüssten, wo sie denn liegen?

Vermutlich nicht.  Wofür also diesen Aufwand?

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vasquez J. schrieb:

> Also, wenn die gesamte Elektronik ausfällt, dann würde ich das doch
> durch den Piloten gegenchecken, gelle?

Bei der A330 gibt's dann nicht mehr viel zu gegenzuchecken, weil die 
Steuersysteme nicht mechanisch sondern elektronisch arbeiten. Wenn bei 
solchen Flugzeugen die gesamte Elektronik ausfällt, dann ist Feierabend.

Autor: Klaus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Diese A330 war ja kein zu versenkendes U-Boot.

Vielleicht hat aber genau das jemand gedacht und die desshalb versenkt? 
;)

Autor: Vasquez J. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Bei der A330 gibt's dann nicht mehr viel zu gegenzuchecken, weil deren
>Steuersysteme nicht mechanisch sondern elektronisch arbeiten. Wenn bei
>solchen Flugzeugen die gesamte Elektronik ausfällt, dann ist Feierabend.
Na, dann fliegt es aber auch keine 5000km mehr, wie weiter oben 
behauptet. Überhaupt, wenn es noch für eine automatische Havariemeldung 
gereicht hat, warum standen da nicht die GPS-Daten mit drin?

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vasquez J. schrieb:

> Der Funkspruch muss doch bloss von zwei oder mehr Stationen aufgenommen
> werden. (Das können auch andere Flugzeuge sein.)

Es ist in den letzten Jahrzehnten nicht arg oft vorgekommen, dass 
Flugzeuge spurlos und ohne Ankündigung über Ozeanen verschwunden sind. 
Erstens weil mitten im Flug auf Reiseflughöhe recht selten etwas 
geschieht. Zweitens weil in den meisten Fällen noch Zeit für Funkkontakt 
bleibt.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vasquez J. schrieb:

> Na, dann fliegt es aber auch keine 5000km mehr, wie weiter oben
> behauptet. Überhaupt, wenn es noch für eine automatische Havariemeldung
> gereicht hat, warum standen da nicht die GPS-Daten mit drin?

Vielleicht weil das zwei völlig getrennte Systeme sind.

Was GPS angeht wäre zudem zu bedenken, dass dieses System, so nützlich 
es ist, nie so tief in die Information und Steuerung der zivilen 
Luftfahrt eingreifen darf, dass es für den Betrieb notwendig würde. 
Weder Verfügbarkeit noch Genauigkeit von GPS sind hinreichend sicher 
gewährleistet. Das ist folglich immer bestenfalls Zusatzinformation, nie 
Grundlage.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@A.K.

Weiter oben meinte ich natürlich nicht lokal die Position speichern, 
also an Bord des Fliegers, sondern wie ich schrieb per Meldung an eine 
erreichbare Bodenstation.

guude
ts

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, das könnte man machen. Man müsste natürlich dafür eine neue 
weltweite Infrastruktur aufbauen, das ganze in die Flieger einbauen - 
und irgendwen finden, der das bezahlt.

Wie Jörg schon schrieb: Was wäre der Nutzen? Es rettet kein Leben, denn 
ein ansatzloser Absturz aus 11km Höhe mitten über dem Ozean lässt sich 
nicht überleben.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Wie Jörg schon schrieb: Was wäre der Nutzen? Es rettet kein Leben, denn
> ein ansatzloser Absturz aus 11km Höhe mitten über dem Ozean lässt sich
> nicht überleben.

Na ja, für die Unfalluntersuchung wäre es vielleicht schon von Nutzen - 
die könnte ja immerhin weitere Unfälle dieser Art verhindern helfen.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich verstehe sowieso nicht warum in Fliegern Schwimmwesten vorhält. Was 
kommt als nächstes, Fallschirme auf Kreuzfahrtschiffen?

guude
ts

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Entscheidend ist eher ob man die Flugschreiber findet. Wenn das dazu 
beiträgt, ok. Aber: Wenn ein Flugzeug alle 15min eine Positionsmeldung 
abgibt, ist das bei der Suche nach den Datenschreibern in 3-4km Tiefe 
weniger nützlich als die Trümmer im Meer. Wird ohnehin spannend ob sie 
die erstens finden und zweitens da unten rausfischen können.

Für eine Unfallanalyse ohne Datenschreiber wäre eine solche Information 
praktisch nutzlos. Um genug Information für eine Analyse zu übermitteln 
bräuchte man de fakto einen permanenten Informationskanal pro Flugzeug. 
Sowas ist mittlerweile machbar (in Zeiten von Telefonie/Internet im 
Flieger), aber bislang bestand kein Bedarf.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:

> Ich verstehe sowieso nicht warum in Fliegern Schwimmwesten vorhält. Was
> kommt als nächstes, Fallschirme auf Kreuzfahrtschiffen?

Hast du den in New York gewasserten Flieger schon wieder vergessen? Oder 
den ebenso bekannten weil gefilmten vor den Komoren.

Kann man sich höchstens fragen, ob sie irgendwie verbessern müsste. Denn 
nicht selten blasen die Passagiere sie in ihrer Panik trotz vorheriger 
Warnung schon vor dem Verlassen des Fliegers auf und kleben dann 
rettungslos verloren an der Decke, oder was immer dann grad oben ist.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
...ach, ich vergaß: Der Spruch war von Bodo Bach!

guude
ts

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:

> ...ach, ich vergaß: Der Spruch war von Bodo Bach!

Bildungslücke? Wer ist das?

PS: Hast du mal neben einem solchen Ozeanriesen gestanden? Da kann der 
Gedanke an Fallschirme schon kommen ;-).

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Bei der A330 gibt's dann nicht mehr viel zu gegenzuchecken, weil die
>Steuersysteme nicht mechanisch sondern elektronisch arbeiten. Wenn bei
>solchen Flugzeugen die gesamte Elektronik ausfällt, dann ist Feierabend.
Steuerbar bleibt es aber noch, da Hydraulikdruck für das Höhen- und 
Seitenruder durch eine kleine Stauturbine erzeugt wird. Zusätzlich wird 
noch etwas Strom generiert.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hessischer ähhh Komödiant (weil schon älter). Bekannt aus dem Rundfunk 
mit seinen Telefonanrufen.

Wenn Du nicht aus Hessen kommst kann man mal darüber hinwegsehen.

guude
ts

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gast schrieb:

> Steuerbar bleibt es aber noch, da Hydraulikdruck für das Höhen- und
> Seitenruder durch eine kleine Stauturbine erzeugt wird. Zusätzlich wird
> noch etwas Strom generiert.

Hier war nicht von Stromausfall durch kompletten Triebwerksausfall, 
sondern von Elektronikausfall die Rede. Und da nützt dir die RAT auch 
nichts, denn die beste Hydraulik tut nichts wenn sie vom Steuerrechner 
keine Signale kriegt.

Alle Airbusse ab A320 steuern elektronisch, die Umsetzung des 
elektronischen Signals in Steuerbewegung erfolgt dort wo die Hydraulik 
sitzt. Beim A320 ist das Seitenruder noch mechanisch, ob das bei den 
späteren Baureihen auch noch so ist weiss ich nicht.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Hier war nicht von Stromausfall durch kompletten Triebwerksausfall,
>sondern von Elektronikausfall die Rede. Und da nützt dir die RAT auch
>nichts, denn die beste Hydraulik tut nichts wenn sie vom Steuerrechner
>keine Signale kriegt.
Ist natürlich die Frage, ob (ein) Blitz(e), die Systeme so beschädigen 
kann, dass der Pilot wirklich kein Steuerimpuls mehr geben kann. 
Normalweise ist doch bei sowas wichtigem eine 3-fache Redundanz 
vorhanden und auch eine entsprechende Dimensionierung der Bauteile.
Aber bei dem Verein Airbus ist alles möglich.

Autor: Hauptschul-Ing. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Scheint ja alles Steinzeittechnik zu sein. Wahrscheinlich traut sich 
keiner mal was neues einzufuehren aus Angst irgendwelche Freigabetests 
nicht zu bestehen.

Jedes kleine Boot hat z.B. einen Peilsender der auf Notfallfrequenzen 
sendet wenn er mit Wasser in Beruehrung kommt.
Jeder Dreck wird uebermittelt, man macht sich Gedanken ueber 
Mobiltelefonieren und Internetsurfen im Flugzeug, aber man ist offenbar 
nicht in der Lage sekundenweise Trackingdaten auszusenden.

Natuerlich waere es noch wichtiger zu wissen wie es zu einem Absturz 
kommen konnte. Ab einer gewissen Flughoehe muesste es doch moeglich sein 
ein trudelndes Flugzeug wieder abzufangen. Wenn das Piloten nicht 
koennen dann doch hoffentlich Regelkreise die schnell genug die Lage 
erfassen und die Kontrolle uebernehmen bis das Flugzeug wieder 
stabilisiert ist.

Aber offenbar ist Multimedia-Droehnung mal wieder wichtiger als 
elementare Funktionen...

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gast schrieb:

> Normalweise ist doch bei sowas wichtigem eine 3-fache Redundanz
> vorhanden und auch eine entsprechende Dimensionierung der Bauteile.

Ist so. Die Dinger sind wohl sogar von verschiedenen Herstellern.

Ich würde dieser in den Medien verbreiteten Information über einen 
totalen Elektronikausfall auch nicht allzu grosse Bedeutung beimessen. 
Dem der das gesagt hat ist schlicht nichts anderes eingefallen. Alles 
zur potentiellen Ursache, was über allgemeingültige Information 
hinausgeht, ist derzeit reine Spekulation und ziemlich frei erfunden.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hauptschul-Ing. schrieb:
> Scheint ja alles Steinzeittechnik zu sein. Wahrscheinlich traut sich
> keiner mal was neues einzufuehren aus Angst irgendwelche Freigabetests
> nicht zu bestehen.
>
> Jedes kleine Boot hat z.B. einen Peilsender der auf Notfallfrequenzen
> sendet wenn er mit Wasser in Beruehrung kommt.

Du meinst die EPIRB die über Sattelit ein Notsignal, oft auch mit GPS 
Koordinaten absetzen.

Tja. So ein Boot hat gegenüber einem Flugzeug einen unschätzbaren 
Vorteil: Es sinkt nicht so schnell. Bis die Rettungsmannschaften vor Ort 
sind, stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass ein Schiff auf See 
(nicht allzuweit von der Küste entfernt) sich zumindest soweit über 
Wasser halten kann, dass die Crew eine reelle Chance hat. Und trotzdem 
verschwinden jedes Jahr genügend Schiffe.

Ein Flugzeug hingegen hat wenig Chance eine Notwasserung im Atlantik 
lang genug schwimmend zu überstehen um auf Rettungskräfte zu warten. Vor 
allen Dingen dann nicht, wenn es sich bereits während des Falles in 
seine Einzelteile zerlegt hat.

> nicht in der Lage sekundenweise Trackingdaten auszusenden.

Wozu soll das gut sein? Von der Titanic kannte man die exakte Position 
und es dauerte trotzdem lange Jahre, ehe sie gefunden wurde.

> Natuerlich waere es noch wichtiger zu wissen wie es zu einem Absturz
> kommen konnte. Ab einer gewissen Flughoehe muesste es doch moeglich sein
> ein trudelndes Flugzeug wieder abzufangen. Wenn das Piloten nicht
> koennen dann doch hoffentlich Regelkreise die schnell genug die Lage
> erfassen und die Kontrolle uebernehmen bis das Flugzeug wieder
> stabilisiert ist.

Ein Verkehrsflugzeug beginnt nicht einfach so zu trudeln. Wenn 
Verkehrsflugzeuge abschmieren dann ist das entweder menschl. Versagen 
oder ein massives techn. Problem. Da hilft dir dann auch der beste 
Kunstflugpilot nichts mehr. Ein Stein beschreibt nun mal im wesentlichen 
eine Wurfparabel, egal wie gut der Werfer ist.

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Vermutlich nicht.  Wofür also diesen Aufwand?

Die Leute auf dem Meeresboden würden in der Tat nicht mehr lebendig. 
Durch die konsequente und minutiöse Ursachenforschung bei jedem 
Flugzeugunglück konnte aber in den letzten 50 Jahren die Luftfahrt 
immens sicherer gemacht werden. Zehntausende Menschen verdanken ihr 
Leben den Erkenntnissen aus früheren Katastrophen. Daher ist es schon 
sehr wichtig, das Wrack zu finden und zu analysieren.

Autor: Thomas S. (tsalzer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Karl heinz Buchegger (kbuchegg)


>> nicht in der Lage sekundenweise Trackingdaten auszusenden.

>Wozu soll das gut sein? Von der Titanic kannte man die exakte Position
>und es dauerte trotzdem lange Jahre, ehe sie gefunden wurde.


Bei der Titanic dauerte es solange, weil es bis dahin die geeignete 
Technik zur Bergung/Erkundung nicht gab.

Die genaue Position der letzten Meldung würde aber mal erheblich den 
Suchradius eingrenzen. Um Folgeunfälle zu vermeiden, ist man immer daran 
interessiert an die Datenschreiber bzw. Voicerecorder zu kommen. Von 
daher ist es schon ein Unterschied, ob man 6000m tiefes Wasser in einem 
5000 km oder einem 10 km Radius absuchen muß. Im übrigen könnte man 
solche Sender durchaus von der restlichen Bordelektronik unabhängig 
gestalten.

guude
ts

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hauptschul-Ing. schrieb:

> Scheint ja alles Steinzeittechnik zu sein. Wahrscheinlich traut sich
> keiner mal was neues einzufuehren aus Angst irgendwelche Freigabetests
> nicht zu bestehen.

Freigabetests haben nichts mit Angst zu tun. Sondern sind sehr 
zeitaufwendig und teuer.

Dass in Flugzeugen eher erprobte zuverlässige Technik sitzt, und nicht 
der neueste Nehalem-Core die Maschine fliegt, ist mir durchaus recht.

Und so wirst du die neueste Rechentechnik in diesen Vögeln nur im 
Unterhaltungsbereich finden. Das hat verdammt gute Gründe.

> Jedes kleine Boot hat z.B. einen Peilsender der auf Notfallfrequenzen
> sendet wenn er mit Wasser in Beruehrung kommt.

Wie aus den Medienberichten auch hervorgeht haben die Flugschreiber 
sowas drin, 30 Tage akustisch zu orten. Ob das auch bei 3-4km Tiefe noch 
funzt ist eine andere Frage.

> Jeder Dreck wird uebermittelt, man macht sich Gedanken ueber
> Mobiltelefonieren und Internetsurfen im Flugzeug, aber man ist offenbar
> nicht in der Lage sekundenweise Trackingdaten auszusenden.

Vielleicht kommt das auch mal.

> Natuerlich waere es noch wichtiger zu wissen wie es zu einem Absturz
> kommen konnte. Ab einer gewissen Flughoehe muesste es doch moeglich sein
> ein trudelndes Flugzeug wieder abzufangen.

Erstens geht es vor allem darum, es nicht so weit kommen zu lassen.

Zweitens hält so ein Vogel nicht beliebig viel aus, ist ja keine 
Kunstflugmaschine. Irgendwann knackst es. Für's Trudeln sind die nicht 
ausgelegt.

Drittens ist es erfahrungsgemäss oft zu spät, wenn der Pilot kapiert hat 
was vorgeht. Sofern überhaupt. Totale Verwirrung und völlige 
Fehleinschätzung im Cockpit ist ein immer wiederkehrendes Element im 
Flugunfalluntersuchungsberichten.

> Wenn das Piloten nicht koennen dann doch hoffentlich Regelkreise
> die schnell genug die Lage erfassen und die Kontrolle uebernehmen
> bis das Flugzeug wieder stabilisiert ist.

Andersrum. In fly-by-wire Steuerungen wie im Airbus sorgt normalerweise 
die Elektronik dafür, dass es nicht so weit kommt.

Schafft man aber trotzdem. Der Wahnsinnige, der in einer Maschine mal 
seinen Sohnemann ans Steuer liess und nicht wusste, dass 
Steuerbewegungen den Autopiloten teilweise aushebeln, der fand damit 
einen Weg. Hatte ziemlich lange gedauert bis der Groschen fiel, und da 
war es zu spät.

> Aber offenbar ist Multimedia-Droehnung mal wieder wichtiger als
> elementare Funktionen...

Was für elementare Funktionen? Was wäre damit gerettet? Schnelle 
Nachvollziehbarkeit nach der Katastrophe ist keine elementare Funktion.

Autor: Hauptschul-Ing. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein Notfallsender irgendwo im Hoehen- oder Seitenruder kann bei 
Wasserberuehrung abgesprengt werden. Mit einem duennen Draht am 
Flugzeugteil festgemacht koennte er mitgezogen werden falls die Teile 
wegtriften.

Im Wasser koennten die Kraftstofftanks durch Gas ausgeblasen werden. 
Dies koennte dazu fuehren das Flugzeug an der Oberflaeche zu halten. 
Zudem koennte man deartige Funktionen dezentralisieren, dass wenn ein 
z.B. Fluegel abgebrochen ist es immer noch funktioniert.
Oder Gepaeckraum oeffnen, Dreck raus, Airbags aufblasen. Alles auch 
Funktionen die vor der Bodenberuehrung ausgefuehrt werden koennen.

Ein Stein hat im Vergleich zu einem Flugzeug keine Turbinen oder 
ausbringbare Fallschirme um die Fallkurve zu beeinflussen. Es ist fuer 
mich als Laie unverstaendlich wie man bei einem Gegenstand im freien 
Raum keine Korrekturmassnahmen einleiten kann/will und stattdessen alle 
Hoffnung mit dem Piloten begraebt.

Wie gesagt, blos nix neues andenken.

Autor: Matti (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
...
Wozu soll das gut sein? Von der Titanic kannte man die exakte Position
und es dauerte trotzdem lange Jahre, ehe sie gefunden wurde.
...

...
Ein Stein beschreibt nun mal im wesentlichen
eine Wurfparabel, egal wie gut der Werfer ist.
...

Hier postet die technische Spitzenklasse.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas S. schrieb:

> daher ist es schon ein Unterschied, ob man 6000m tiefes Wasser in einem
> 5000 km oder einem 10 km Radius absuchen muß.

Jetzt in diesem Moment, noch nicht mal 24 Stunden später lauten die 
Pressemeldungen: Wrackteile gefunden.
Also: Was hätte man mit dem Wissen einer exakten Positionsangabe der 
letzen einwandfreien Flugsekunden besser machen können. Retten kannst du 
sowieso niemanden mehr.

> Im übrigen könnte man
> solche Sender durchaus von der restlichen Bordelektronik unabhängig
> gestalten.

Die Blackbox hat eigenes Sonar, die wird gefunden werden. Ob man sie 
bergen kann, hängt von der Wassertiefe ab.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde mal abwarten was rauskommt, bevor man hier den schwarzen Peter 
zuschiebt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das sowas von sinnlos.

Zugegeben, man braucht einen langen Atem dafür. Wenn's nicht total auf 
der Hand liegt, dann muss man für einen Abschlussbericht mindestens 2-3 
Jahre warten. War es spektakulär genug, dann gibt es nach ein paar 
Monaten vorab schon was. Aber was jetzt in den nächsten Tagen 
herumschwirrt ist zu 99% Blödsinn, und der mit den 1% hatte einfach nur 
Glück.

Autor: Eddy Current (chrisi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
mr.chip schrieb:

> Die Leute auf dem Meeresboden würden in der Tat nicht mehr lebendig.

Und Du entscheidest jetzt einfach mal, dass es keine Überlebenden mehr 
gibt? Dann sag das mal den Angehörigen.

Die Absturzposition wäre in jedem Fall noch wichtig zu wissen! Auch wenn 
einer der schlauen Herren den Unfallhergang praktisch ohne jegliche 
Informationen rekonstruiert hat und ein Überleben für ausgeschlossen 
hält. Und wieviel Rettungsaufwand rechtfertigt ein Menschenleben?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hauptschul-Ing. schrieb:

Du machst deinem Namen alle Ehre.

> Ein Notfallsender irgendwo im Hoehen- oder Seitenruder kann bei
> Wasserberuehrung abgesprengt werden. Mit einem duennen Draht am
> Flugzeugteil festgemacht koennte er mitgezogen werden falls die Teile
> wegtriften.

Das Teil sinkt sowieso. Damit rechnet man und der Schreiber hat 
Ausrüstung mit um ihn wiederzufinden.

> Im Wasser koennten die Kraftstofftanks durch Gas ausgeblasen werden.

Ach.
Wo nimmst du das Gas her?

Zusätzlich zu den paar Hundert Tonnen Kerosin sollen also noch ein paar 
Zig Tonnen Gas mitgeführt werden.
Schon mal überlegt, dass ein Flugzeug vor allen Dingen eins sein soll: 
leicht?

> Zudem koennte man deartige Funktionen dezentralisieren, dass wenn ein
> z.B. Fluegel abgebrochen ist es immer noch funktioniert.

Und wie verhinderst du das Eindringen von Wasser?
Solange das Flugzeug intakt ist, schwimmt es ohnehin eine Zeitlang, weil 
zumindest die Kabine einigermassen dicht ist.
Nur: die wenigsten Flugzeuge kommen aus Reiseflughöhe unbeschadet bei 
einem Absturz runter.

> Ein Stein hat im Vergleich zu einem Flugzeug keine Turbinen oder
> ausbringbare Fallschirme um die Fallkurve zu beeinflussen.

Was bringt dir das?
Der Atlantik ist gross. Ob der Einschlag 10 km weiter weg ist oder 
nicht, spielt kaum eine Rolle.
Und ein Flugzeug von der Größe und vor allen Dingen der Masse eines 
Transatlantikfliegers mit Fallschirmen sanft runterzuholen: Das schlag 
dir gleich mal wieder aus dem Kopf.

> Wie gesagt, blos nix neues andenken.

Physik lässt sich nicht überlisten.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eddy Current schrieb:

> Die Absturzposition wäre in jedem Fall noch wichtig zu wissen!

Man kennt sie bereits ca. 24h später. Kein schlechtes Ergebnis.

> Und wieviel Rettungsaufwand rechtfertigt ein Menschenleben?

Fliegerei ist Kompromiss, auch wenn dir das nicht gefällt. Mehr 
Sicherheit kostet viel mehr Geld. Wenn du nach Malle 5000€ zahlen musst, 
weil in den Vogel nur 10 Leute reinpassen, bist du bestimmt auch nicht 
zufrieden. Und wärst evtl. immer noch nicht mit der Sicherheit 
zufrieden, denn auch das wäre nur ein Kompromiss.

Aber das gilt nicht nur für Fliegerei. Du setzt dich wahrscheinlich 
tagtäglich in einen ähnlichen Kompromiss rein. Vielleicht sogar als eher 
mässig ausgebildeter "Pilot", nur abgemildert durch die Illusion, dass 
du es in deiner Macht hättest, das Schlimmste zu verhindern.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eddy Current schrieb:

> Informationen rekonstruiert hat und ein Überleben für ausgeschlossen
> hält. Und wieviel Rettungsaufwand rechtfertigt ein Menschenleben?

Praktisch jeder Aufwand ist gerechtfertigt.
Aber man muss auch realistisch bleiben. Die Chancen im kalten Wasser 
nach über 1 Stunde noch zu leben, sind minimal. Und in weniger als 1 
Stunde kriegt niemand es auf diesem Planeten hin, vor Ort zu sein. Noch 
nicht einmal dann, wenn er die exakten Koordinaten kennt.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Karl heinz Buchegger schrieb:

> Aber man muss auch realistisch bleiben. Die Chancen im kalten Wasser
> nach über 1 Stunde noch zu leben, sind minimal.

Naja, eher ist der Vogel gegen den Äquator geprallt, als dass du dort 
solche Wassertemperaturen findest. Da sind die Haie schneller.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es geht doch nix über eine lebhafte Diskussion, basierend auf massenhaft 
Halbwissen ;-)

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was meinst du wie langweilig es in diesem Forum (im gesamten, nicht nur 
im Offtopic) zuginge, wenn ausschliesslich amtlich zertifizierte vor 
Gericht zugelassene Experten antworten dürften.

Schlimmer noch, keiner würde was lernen. Vor allem nicht die mit dem 
Halbwissen.

Autor: Normal (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es ist immer noch so, wenn etwas ein bisschen außerhalb der total 
überwachten Zivlisationszusammenballungen passiert, da wo Mutter Natur 
das Sagen hat, werden die Schwächen unserer Technik sofort sichtbar.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du weisst also schon was passiert ist? Sag!

Im Ernst: Derzeit weiss niemand was passiert ist. Es kann Technik 
gewesen sind, eine Bombe, ein Selbstmörder am Steuer (hat's gegeben!). 
Also was soll dieser Unsinn?

Autor: Normal (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich meinte eigentlich die Technik, um den Havaristen zu finden..

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
In 24h gefunden finde ich kein übles Ergebnis. Welchen Anspruch hast du? 
Manche im Gebirge runtergegangenen Flieger hat man erst Jahrzehnte 
später gefunden.

Autor: User (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mal was anderes zum Thema.

Warum wissen die ewig lange nie wieviele Leute an Bord waren und woher 
diese kamen? Die Personen werden doch so massiv überwacht und 
gespeichert, dass es doch kein Problem sein müsste 10 Min. später schon 
genaue Daten zu melden.

In den Reisepässen müssen die Fingerabdrücke sein, die am Flughafen 
sicher auch gespeichert werden. Sie speichern sicher auch alle Leute die 
an Bord gehen und somit eingecheckt haben. Die Daten sind ja vorhanden 
warum bei jedem Flugzeugabsturz die selben Probleme. Vermutlich X 
Personen, ob Deutsche, Österreicher oder sonst welche dabei waren weiß 
man noch nicht.
Zig Stunden später: VIELLEICHT könnte...
Nochmal einige Stunden später: Wahrscheinlich!

Liste ausdrucken -> den zuständigen Stellen schicken(auch per Mail sogar 
noch schneller) und die Länder und Presse informieren.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schäuble schrieb:
> Wetterst du nicht woanders ständig gegen die Aufweichung des
> Datenschutzes? Wär ja noch schöner, wenn die Fluggesellschaften ihre
> Passagierlisten im TV und Bildzeitung veröffentlichen.
>
> Aber Hauptsache, Uhus haben was zu meckern, dann sind sie glücklich.

Und das war jetzt kein Meckern?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
User schrieb:
> Dafür braucht es keine stundenlange Diskussion darüber wieviele es sein
> könnten. Die Daten müssten vorliegen!

Aber User, die sind doch streng geheim. Noch nie was von Datenschutz 
gehört?

Das war sogar in der guten alten Zeit schon so, als es von der Post die 
ersten Telefoneinzelverbindungsnachweise gab - da waren grundsätzlich 
die letzten drei Ziffern ausgeixt...

Autor: User (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So genau meine ich das doch nicht!

Sondern so wie ich das Beispiel geschrieben habe:
"Wie der Flughafen XYZ nach Angaben der Passagierliste meldet, waren 123
Personen an Bord wovon 45 aus X waren/sind, 6 aus Y usw."

Die Sachen sind doch inzwischen längst veröffentlicht, mir geht es nur 
um die Dauer. Die Listen sind doch vorhanden, warum ist es dann so 
schwer die Daten zu sagen?

Keine Namen, usw, nur so wie sie es jetzt auch machen.

Oder auf dein Telefonbeispiel: Es ist ja auch keine Datenschutzverstoß 
wenn der Anbieter sagt: Im Ort ABC sind 123456 Telefonanschlüße 
geschaltet.
Sonst dürfte man ja nicht mal öffentlich die Einwohnerzahlen sagen.

Autor: Stefan May (smay4finger)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und wer sagt Dir, daß Passagier X, der mit einem deutschen Pass 
eingecheckt hat auch tatsächlich Deutscher ist? Er kann genauso gut 
türkischer Staatsbürger mit deutschem Pass sein.

Und ist die Nationalität der Passagiere nicht total zweitrangig? Mir ist 
es sowas von egal ob da nun 68 der 72 Deutsche an Board waren. Die Info 
"es waren auch Deutsche an Bord" würde mir vollkommen ausreichen. Und 
die Zahlen die in der Presse verbreitet werden sind sowieso Bullshit.

mfg, Stefan.

Autor: _Gast_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Stefan May (smay4finger) wrote:

> Mir ist
> es sowas von egal ob da nun 68 der 72 Deutsche an Board waren. Die Info
> "es waren auch Deutsche an Bord" würde mir vollkommen ausreichen.

Dir würde das vielleicht ausreichen, vielen anderen aber nicht. Je mehr 
Menschen ums Leben gekommen sind, desto größer die öffentliche 
Anteilnahme. Wegen EINEM Verkehrsopfer wird kein Trauerflor getragen, 
wenn 100 Menschen ums Leben kommen sieht die Sache schon anders aus, 
siehe z.B. Eschede. Das die Anteilnahme wenn es um die eigenen 
Landsleute geht IMMER wesentlich größer ist, ist auch vollkommen normal 
(hätte einen ja schließlich auch selbst erwischen können, gelle).

> Und
> die Zahlen die in der Presse verbreitet werden sind sowieso Bullshit.

Quark! Mit Zunahme der Zeit werden die Zahlen immer präziser und 
erreichen schließlich den offiziellen, bestätigten Endwert.

Autor: User (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Er kann genauso gut türkischer Staatsbürger mit deutschem Pass sein.
Und im Ausweis steht dann: Staatsbürgerschaft: Türkisch oder so ähnlich 
was im Flughafen aufgenommen und gespeichert wird.

MIR ist es auch egal woher sie kommen, ich versteh nur nicht warum die 
so massive Probleme damit haben die Passagiere zu nennen. Jeder der an 
Bord will muss einchecken und ist damit im Flughafen für den Flug 
gespeichert.

Falls sie ein halbwegs gutes Programm nutzen, wovon man ausgehen kann, 
zeigt das die Anzahl der Personen an. Das sollte keine 5 Min. dauern die 
Zahl nachzuschauen.

Autor: _Gast_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> ich versteh nur nicht warum die
> so massive Probleme damit haben die Passagiere zu nennen. Jeder der an
> Bord will muss einchecken und ist damit im Flughafen für den Flug
> gespeichert.

Also die Reihenfolge geht doch i.A. so:

Tod mit absoluter Gewissheit feststellen (vermisst != Tod ?!)
Angehörige benachrichtigen
Öffentlichkeit informieren

Autor: _Gast_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
neueste Spekulation:

"Anstellwinkelsensor" defekt => Sequenz von Fehlermeldungen (die liegen 
nach allen Angaben vor und könnten genau auf diesen Defekt hin deuten)

Auswirkung für das Flugzeug => geht in steilen Sturzflug über

würde erklären, warum beim (unterstellten) Triebwerksausfall nicht die 
Segelfähigkeit der Maschine (noch) zum Tragen kam

würde erklären, warum so wenig Trümmer vorhanden sind (zuviel 
Gewalteinwirkung beim Aufprall)

gab in der Vergangenheit genau schon mal einen ähnlichen Vorfall

ist aber dennoch alles derzeit Spekulation

Autor: Knochen Kotzer (Firma: Riesenhoster in EU) (knochenkotzer)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab das jetzt mal auf mich wirken lassen (das Bier auch).
OK da ist ein Fluggerät abgeschmiert.
Sofort wird darüber diskutiert wie man das verhindern/besser 
dokumentieren könnte.
Und das obwohl noch nicht mal der Grund feststeht.

Der Grund wird doch wohl in 99% der Fälle durch den Flugschreiber 
aufgeklärt.
Und leck mich am A**** aber wen juckt denn da die Nationalität?
Wieviele Menschen sterben Täglich in unserer Welt, sei es Unterernährung 
oder Autounfälle oder, oder, oder?

Fakt ist doch das man sowas nicht verhindern kann.
Die Natur wird immer ein Ass im Ärmel haben um jemand abkratzen zu 
lassen.
Sterben ist ja auch nur natürlich.

Also regt euch mal ab und wartet auf Fakten.
(auch wenn manche nicht daran glauben werden...)

Autor: Belustigter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hach, war das jetzt unterhaltsam, diesen Thread zu lesen. Versammeltes 
Fachwissen. Mein Popcorn ist jetzt leer, muss erst mal Nachschub 
holen...

So. Popcorn wieder aufgefüllt. Bitte weiter machen.

Was ich nicht verstehe: Es gibt doch Wasserflugzeuge, die können ohne 
Probleme auf dem Wasser landen. Warum baut man so etwas nicht in 
Linienmaschinen ein? Sparen da etwa die Fluggesellschaften aus 
Profitgier auf Kosten der Passagiere?

Und warum gibt es in Flugzeugen keine Airbags? In Autos schon längst 
Vorschrift!

Ich finde so etwas unverantwortlich!

Autor: Ich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"Was ich nicht verstehe: Es gibt doch Wasserflugzeuge, die können ohne
Probleme auf dem Wasser landen. Warum baut man so etwas nicht in
Linienmaschinen ein? Sparen da etwa die Fluggesellschaften aus
Profitgier auf Kosten der Passagiere?"

Problem ist das Gewicht der "Linienmaschinen" (erforderlicher Auftrieb 
durch die Schwimmkufen).



"Und warum gibt es in Flugzeugen keine Airbags? In Autos schon längst
Vorschrift!"

Ab einer bestimmten Geschwindigkeit macht das keinen Sinn mehr.



Zuviel Popcorn ist übrigens auch nicht gut.  :)

Autor: Jürgen W. (lovos)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Im Ernst: Derzeit weiss niemand was passiert ist. Es kann Technik
> gewesen sind, eine Bombe, ein Selbstmörder am Steuer (hat's gegeben!).

Die Bombe wurde in den Nachrichten auch erwaehnt.
Aber: ist das moeglich bei den scharfen Kontrollen? Handgepaeck, Koffer 
werden doch durchleuchtet und eine Bombe faellt doch sicherlich auf?

Autor: Klaus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Warum werden die Pasagiere nicht vor dem aufprall auf die Oberfläche 
gebeamt? Ich finde das unverantwortlich!

Autor: Micky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Warum werden die Pasagiere nicht vor dem aufprall auf die Oberfläche
> gebeamt? Ich finde das unverantwortlich!

Das hängt vermutlich damit zusammen, dass das Wegbeamen meist 
funktioniert, das umgekehrte jedoch leider noch nicht immer. Irgendwie 
braucht die durchaus interessante Geschäftsidee des Beamens noch etwas 
Zeit. Ich werde es wohl nicht mehr erleben, eher gibt es Digitalstrom zu 
kaufen :-)

Autor: Klaus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Warum werden die Pasagiere nicht vor dem aufprall auf die Oberfläche
>> gebeamt? Ich finde das unverantwortlich!
>
>Das hängt vermutlich damit zusammen, dass das Wegbeamen meist
>funktioniert, das umgekehrte jedoch leider noch nicht immer. Irgendwie
>braucht die durchaus interessante Geschäftsidee des Beamens noch etwas
>Zeit. Ich werde es wohl nicht mehr erleben, eher gibt es Digitalstrom zu
>kaufen :-)

Ja, mir fehlt nur noch der Heisenberg-Kompensator, dann is der erste 
Prototyp in meinem Keller fertig.

Autor: volltroll.de (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Toll, da ist ein Flugzeug abgestürzt, ja und? Es gibt schlimmeres als ab 
und zu paar Tote von nem Absturz.

Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Unter den Toten ist eine Wissenschaftlerin die ein Buch veröffentlicht 
hat mit dem Titel: "Ich bin erst glücklich, wenn ich fliegen kann"

Das Schicksal treibt mit uns Menschen ein zynisches Spiel. Gott muss 
einen sehr schwarzen Humor haben.

Autor: Mouse (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Das Schicksal treibt mit uns Menschen ein zynisches Spiel. Gott muss
>einen sehr schwarzen Humor haben.

Passend dazu: Air France hat übrigens bis zum Absturz sogenannte 
"Blitz-Specials" von/nach Rio angeboten, zum Preis von 328 Euro.

Makaber.

Autor: AL (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Toll, da ist ein Flugzeug abgestürzt, ja und? Es gibt schlimmeres als ab
>und zu paar Tote von nem Absturz.
Für die Wirtschaft ist das auf jeden Fall gut. Ein größerer 
Flugzeugabsturz ist aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die 
Absturzquote müsste sich mindestens verzwanzigfachen, damit die 
positiven Effekte fühlbar werden.
Arbeitsplätze werden frei und es gibt Bedarf an neuen Flugzeugen.
Heute gab es schon wieder eine Negativmeldung, dass ein 
Bordküchenhersteller mangels Bedarf massig Belegschaft entlassen will. 
Die Mitarbeiter wären sicherlich nur zu froh, wenn mehr von diesen 
Vögeln runterkommen würden.
Die Flugangst würde zwar zunehmen aber trotzdem würden die meisten 
Menschen weiterfliegen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Toll, da ist ein Flugzeug abgestürzt, ja und? Es gibt schlimmeres als ab
> und zu paar Tote von nem Absturz.

- Verkehrsunfälle 10000 Tote/Jahr
- Verpfuschte Operationen 20000 Tote/Jahr
- Krebs 50000 Tote/Jahr

Dafür interessiert sich niemand.
Aber wehe es gibt mal eine andere Totesursache, dann wird es breit 
getreten.

(PS: Zahlen geschätzt)

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zum Thema Ortbarkeit von Flugzeugen über dem Atlantik:

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/A447...

Autor: mr.chip (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Aber: ist das moeglich bei den scharfen Kontrollen? Handgepaeck, Koffer
> werden doch durchleuchtet und eine Bombe faellt doch sicherlich auf?

Na klar ist das möglich. Die Kontrollen mögen einiges erschweren, aber 
hundertprozentige Sicherheit garantieren sie nicht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Unglücks-Airbus funkte minutenlang Fehlermeldungen
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,628437,00.html

Autor: _Gast_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein Bericht der Schreckens. Wage mir gar nicht vorzustellen, was für 
eine Panik sich dort im Cockpit und bei den Passagieren binnen Minuten 
hochgeschaukelt hat. Vom mulmigen Gefühl, über die pure Angst, hin zur 
Panik war wohl alles dabei und das bei wahrscheinlich Null Sicht aus den 
Bullaugen - vielleicht mit heftigem Auf- und Abtrieb der Maschine - 
Spielball der Winde. Dagegen ist Hollywood ein Dreck ..

Autor: peppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Toll, da ist ein Flugzeug abgestürzt, ja und? Es gibt schlimmeres als ab
>> und zu paar Tote von nem Absturz.
>
>- Verkehrsunfälle 10000 Tote/Jahr
>- Verpfuschte Operationen 20000 Tote/Jahr
>- Krebs 50000 Tote/Jahr
>
>Dafür interessiert sich niemand.
>Aber wehe es gibt mal eine andere Totesursache, dann wird es breit
>getreten.

Ich weiß, was du meinst, aber es ist eben ein Merkmal der menschlichen
Informationsverarbeitung, alltäglichen Ereignissen weniger Beachtung zu
schenken, als Ereignissen, die selten auftreten. Dafür kann niemand was.
Gäbe es jeden Tag einen Flugzeugabsturz, würde das auch kaum jemand 
beachten.

Autor: _Gast_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Gäbe es jeden Tag einen Flugzeugabsturz, würde das auch kaum jemand
> beachten.

Dann gäbe es auch keine Flugpassagiere mehr .. ;)

Autor: Normal (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>In 24h gefunden finde ich kein übles Ergebnis. Welchen Anspruch hast du?
>Manche im Gebirge runtergegangenen Flieger hat man erst Jahrzehnte
>später gefunden.

und nun? also doch nicht so doll mit der Technik..

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Warren Spector (jcdenton)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
zitat spiegel

Angesichts der schwierigen Suche nach dem Flugschreiber fordern 
Luftfahrtexperten, dass das Bordsystem künftig alle Flugdaten, die in 
der Black Box festgehalten werden, über ein Satellitensystem direkt an 
die Leitzentralen der Fluggesellschaften melden soll. Laut SPIEGEL- 
Informationen existiert bereits heute ein einfaches Kommunikationssystem 
namens Acars, das dem Wartungspersonal am Boden Fehlermeldungen 
übermittelt.

allerdings, eins finde ich seltsam.

die amis haben doch im atlantik nich nur ein sonarsystem, sondern gleich 
mehrere versenkt. zudem überwachen die doch ihren luftraum sicherlich 
großflächig.

mich nimmt es schwer wunder, das das amerikanische militär nicht genaue 
daten liefern kann.

noch mehr wunder nimmt es mich, das die so träge sind. die haben doch 
mehr aufklärungsflugzeuge als jeder andere auf der welt, und ne große 
küstenwache usw.

Autor: Fuzzy (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ein Bericht der Schreckens.

Vieleicht sind die Passagiere vor Schreck alle nach hinten gerannt und 
die Kiste ist wegen dem hinteren Schwerpunkstlage abgetrudelt :)

Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den Geschwinigkeitssensor hat man bei der Wartung nicht ausgetauscht

aus Kostengründen ?

aus Dummheit ?

mit Absicht ?

Haben die tollen Ingenieure bei Airbus (Mindeststudienzeit Pflicht, 
Notendurchschnitt sprich Auswendiglernfaktor sehr hoch) mal wieder 
geschlampt.

Bei uns auf der Uni war auch so ein F.rüchtchen von dort Ausbildner 
(Professor). Hatte immer wieder lammentiert wie kompliziert und wie 
viele Variable doch die Gleichungen für derartige Sensoren haben. Als 
dann in den 90er Jahren blöderweise so ein toller Airbus beim Testflug 
in den Wald gesegelt ist und das live im TV zu sehen war, ja dann hatte 
der Gute wohl ein schlechtes Gewissen und lehrte fortab über Hausbusse 
und wollte uns von fernsteuerbaren Rollläden begeistern.

Autor: Mouse (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Den Geschwinigkeitssensor hat man bei der Wartung nicht ausgetauscht

Es gab auch keinen dringlichen Grund, noch nicht einmal eine 
"Empfehlung" von Airbus. Das System ist 3-fach redundant ausgelegt. Der 
Austausch der Pitot-Sensoren sollte für die A 330/340-Flotte über einen 
längeren Zeitraum erfolgen. Denke daher nicht, dass man der Air France 
hier irgendwas nachweisen kann.

Autor: Natuerlich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es waere uebrigens das erst Mal, dass sich ein Naturereignis vorher nach 
der Befindlichkeit von irgenwelchen Elektronikteilen erkundigt haette...

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich kann mich dunkel dran erinnern daß vor der afrikanischen Küste mal 
ein Bundeswehr-Transportflugzeug mit irgend einem anderen Flugzeug 
zusammengestoßen war, welches keine Transponderlösung zur 
Zusammenstoßvermeidung hatte.
Afrika ist auch auf dem Gebiet der Flugsicherheitsabdeckung ein 
"schwarzer Kontinent", d.h. es gibt dort keine entsprechenden 
Radaranlagen.
Über dem Atlantik ist man wohl auch allein.

Sinnvoll wäre aber ein letzter "Notschrei", d.h. eine digitale 
Übertragung im Notfall, welche durch Kommunikationssatelliten 
aufgenommen wird und z.B. die letzten GPS-Koordinaten überträgt.

Oder eben das minütliche Melden der Flugzeuge mit GPS-Positionsangabe an 
den Satelliten.

Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wieder ein Airbus scheinbar abgestürzt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
U-Boot ortet Flugschreiber der Unglücksmaschine
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,693375,00.html

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.