Erstmal musst du eine grobe Vorstellung davon bekommen, was das Teil
später leisten soll. Insbesondere musst du wissen, was an Peripherie
angeschlossen werden soll, wieviele mathematische Operationen pro
Sekunde der Controller können soll und welche (genügt einfache
Grundschulmathematik oder soll er z.B. auch eine AES-Verschlüsselung in
Hardware können...).
Abhängig davon entscheidest du dich dann für eine Bittiefe des
Controllers.
Üblich sind 8bit, 16bit und 32bit.
Wenn du völliger Anfänger bist, kann dich die Programmierung von
komplexen Controller überfordern. Insbesondere die 32 bit Controller
sind in aller Regel mit Abstand komplex genug, dass man als Anfänger
damit völlig überfordert ist.
Wenn du dann weißt, was der Controller leisten soll, suchst du dir bei
den gängigen Herstellern einen aus. Ist es wichtig, dass die
Entwicklungstools kostenlos sind, so musst du auch darauf achten. Könnt
ihr Leiterplatten fertigen und bestücken und mit welcher Präzision könnt
ihr das? Um beispielsweise einen 32bit AP7000 von Atmel zu löten braucht
man fast eine ganze industrielle Fertigungsstraße. Einen Atmega (8bit)
im DIP-Gehäuse kann man dagegen mit jedem Haushaltslötkolben verlöten.
Vielleicht erzählst du einfach etwas mehr über das Projekt, dann schlägt
dir bestimmt jemand ein paar geeignete Controller vor. Ansonsten kann
hier niemand den Controller x auf Demoboard y empfehlen, weil er deinen
Einsatzzweck z nicht kennt. Alleine zum Erlernen einer
Programmiersprache eignet sich ein PC besser. Und ein Demoboard sucht
man ja nicht aus um damit Programmieren zu lernen oder den Umgang mit
Mikrocontrollern allgemein. Man möchte damit ja ein bestimmtes Problem
lösen und in der Regel eignen sich bei komplexen Problemen schon mal
eine ganze Reihe an Controllern nicht, die man so von vorn herein
ausschließen kann.
Grüße,
Peter