Gast
#1286131
Ich bräuchte mal ein wenig kreative Unterstützung.. :-) Es sollen 10 Stationen (teilweise) mit Bewegungsmelder, LED Beleuchtung (9 W) und schaltbarer 230 V Steckdose möglichst stromsparend an einem 5-adrigen Erdkabel betrieben werden. Bislang werden alle 10 Glühlampen über das Relais des aktivierten Bewegungsmelders geschaltet, der Außenleiter also auf eine weitere Ader, an dem alle Lampen nach Nullleiter geschaltet sind. Die Bewegungsmelder brauchen ca. 4 * 1 W und sind der reine Schrott (fallen immer aus, sprechen zu leicht an) und im Zuge der Renovierung soll das ganze System auf LEDs umgestellt werden. 3*3 W warmweiße LEDs könnten funktionieren. Mir fallen da zwei Möglichkeiten ein: Entweder das bestehende System wird nachgebildet (Bewegungsmelder werden durch eigene Schaltung ersetzt, z.B. mit den kleinen Panasonic PIR-Sensoren, Glühlampen durch einen kleinen Trafo und Gleichrichter und Vorwiderstand). Oder das Ganze wird digitalisiert und vernetzt und ermöglicht die Umsetzung sämtlicher Fantasien hinsichtlich selektiven Dimmens, Schaltens (Steckdose) und Justierens der Sensoren. Sobald ein Bus ins Spiel kommt, könnte auch eine digitale Gegensprechanlage realisiert werden, Posteingang erfasst, usw. Preis, Leistung und Energiebedarf sind abzuwägen. Die zentrale Stromversorgung mit Gleichspannung und eine hohe bidirektionale Datenrate (Sprachübertragung) über die zwei verfügbaren Leitungen wird wohl nicht gehen (12 V, 10 A). Die eigenständige Stromversorgung aus den überall vorhandenen 230 V ist mit höheren Kosten aber auch höherem Energiebedarf wohl der Favorit. Dann ließen sich die beiden Leitungen über RS485 vernetzen. Die Frage ist, ob die höheren Kosten der Bauelemente und der durch den vielfachen Leerlaufbetrieb der Netzteile verursachte Standby Bedarf die basteltechnischen Komfortfunktionen rechtfertigen. Vielleicht kann man kombinieren und das System zentral abschalten, aber die Sensorik über Pufferkondensatoren am Laufen halten.. mhh. Was hat das Internet für Ideen?