Wieso funktionieren Halogenleuchten nicht mit Labornetzteilen?

Gast #1286423
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Hallo,

also die verwendeten Lampen haben alle so ca. 0.2 bis 0.5 Ohm, gemessen 
mit handelsüblichem Multimeter.

Jetzt habe ich noch ein PC-Netzteil ausprobiert mit 12V,10A aber auch da 
null und noch einen LIPO Akku mit 12,6V und auch da null. Keine 
leuchtet....

hmm, klingt komisch, ist aber so ;o)

Da werde ich mir wahrscheinlich irgendwelche Glühlampen für 
Taschenlampen besorgen müssen, die funktionieren. Auch eine KFZ 
Glühlampe funktioniert am Netzteil, keine Halogen, sondern normale 
Rückfahrleuchte

Lg
Peter
#1286426
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Benedikt K. schrieb:
> Der Einschaltstrom dieser Lampen liegt bei einem Vielfachen des normalen
> Stromes. Wenn das Netzteil eine empfindliche Strombegrenzung hat und
> abschaltet, dann siehts schlecht aus. Dann hilft nur eine Softstart
> Schaltung, die den Strom zunächst begrenzt.



Oder gleich ein anderes Netzgerät nehmen. Eben ein richtiges 
Labornetzteil.

Der TE nutzt wohl ein modifiziertes PC-SNT. Da schaltet auch bei sehr 
kurzfristiger Überlast das SNT ab. Das man allerdings sowas als 
Labornetzteil bezeichnet : Auweia.


hth,
Andrew
#1286431
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Peter schrieb:
> Hallo,
>
> also die verwendeten Lampen haben alle so ca. 0.2 bis 0.5 Ohm, gemessen
> mit handelsüblichem Multimeter.

Was leicht errechnen Läßt: Einschaltstrom im kalten Zustand über 24A.


>
> Jetzt habe ich noch ein PC-Netzteil ausprobiert mit 12V,10A aber auch da
> null

Siehe oben.

und noch einen LIPO Akku mit 12,6V und auch da null. Keine
> leuchtet....

Nimm einen Motorrad oder Kfz-12V Akku.

>
> hmm, klingt komisch, ist aber so ;o)

>s.o. : Auch Birne defekt.

>
> Da werde ich mir wahrscheinlich irgendwelche Glühlampen für
> Taschenlampen besorgen müssen, die funktionieren. Auch eine KFZ
> Glühlampe funktioniert am Netzteil,

Wir kommen der Ur-Sache näher

> keine Halogen, sondern normale
> Rückfahrleuchte

Und die hat nur 21W, keine 50W.


Ja, nee, iss klar.

cnr,
Andrew
Gast #1286439
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Probier mal folgendes aus:
- Die Lampe zuerst an den 5V-Zweig klemmen, bis sie maximal hell 
leuchtet
- dann zügig an den 12V-Zweig hängen.

Der 5V-Zweig ist deutlich belastbarer als der 12er; mit der Art 
'Vorheitung' klappt das bei mir recht zuverlässig.
Gast #1286444
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...bei nem alten (BJ01!) AT Netzteil MIT Ü-strom erkennung klappt das 
mit ner H4 Birne 1A - nur wenn man den 12V Zweig auf 24V aufbohrt und 
dann daraus 120W zieht fängt es leicht an zu fiepen :)

...alles etwas komisch, hier.

Klaus.
Moderator Persönliche Seite #1286469
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Peter schrieb:
> und noch einen LIPO Akku mit 12,6V und auch da null.

Wenn du damit eine komplette Batterie (und nicht einfach ein paar
in Reihe geschaltete Einzelzellen) meinst: die haben eine integrierte
Schutzschaltung, die bei Überlast oder Kurzschluss mehr oder minder
schnell abschaltet.  Selbst das Aufladen eines großen Kondensators
kann damit schon problematisch werden.  Been there, done that...

Ein normaler Labornetzteil arbeitet eher mit einer CV-CC-Kennlinie,
also konstante Spannung bis zum Erreichen der Stromgrenze, danach
Weiterarbeit mit konstantem Strom.  Damit hat man kein Problem, eine
Glühlampe ,,hochzufahren'', da er während der Aufheizphase einfach
im CC-Betrieb arbeitet (und damit diese Phase etwas verlängert).

Selbst bei foldback-Kennlinie (bspw. bei einem 7812-Linearregler)
hätte man kein Problem, außer dass die Aufheizphase noch länger
dauert.  Problematisch sind nur Spannungsquellen, die bei kurzzeitiger
Überlast komplett abschalten und dann erst einmal die Last abgeklemmt
wissen wollen.
#1286488
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Jörg Wunsch schrieb:

> Ein normaler Labornetzteil arbeitet eher mit einer CV-CC-Kennlinie,
> also konstante Spannung bis zum Erreichen der Stromgrenze, danach
> Weiterarbeit mit konstantem Strom.  Damit hat man kein Problem, eine
> Glühlampe ,,hochzufahren'', da er während der Aufheizphase einfach
> im CC-Betrieb arbeitet (und damit diese Phase etwas verlängert).

Jau, so isses.

Nicht jedes Netzteil, was man in ein Labor stellt, ist damit auch gleich 
ein "Labornetzteil".

Entweder die Threadüberschrift ist falsch oder der Netzstecker steckt 
nicht drin.


Peter
#1286495
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Er schreibt doch deutlicher im 5. Beitrag : Ein PC Netzteil.
Und sein Ursprüngliches Netzteil (1. Beitrag) ist  (so zu vermuten) von 
ähnlicher Ausführung.

Also  wohl eher  eine der gemoddeten Schaltungen, die in ebay immer mal 
wieder "bilig" als  "stabiles 12V 10 15 20A" Netzteil in Laborqualität 
angeboten werden.

@ Jörg: Wie schon weiter oben gesagt, ein LAbornetzteil macht soetwas 
nicht.

Aber der TE hat kein  NT in der Form/vom Verhalten, die wir uns als 
LaborNT vorstellen.


Das Verhalten 50W Halogen zu 21W RüLEuchte ist für die SNT Klasse sehr 
typisch. Been there, done that ;)

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