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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltnetzteil instabil --> lösungen?


Autor: Björn (Gast)
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Guten Tag,

ich habe ein Schaltnetzteil aus einem Beamer, den ich wieder zum laufen 
bringen will. Das NT leistet unter Belastung keine ausreichenden 
Spannungen mehr.

Das NT hat folgende Outputs:
-5V , 3.3V , 5V , 12V , 15.6V

Das NT macht Geräusche (ein "klicken" bei ca. 2Hz).
Der Schalttransistor scheint sehr heiss zu werden, denn er richt nach 
ca. 1min betrieb (ist evtl. normal, bin da noch nicht so erfahren).
Da das NT zu anfangs gar nicht lief, habe ich die mittlere Diode und 2 
Elkos (darunter der kleine auf der primär Seite) erneuert (s. Bild).

Welches Bauteil könnte den Leistungseinbruch erklären?

Eienen Kurzschluss auf der Sek. Seite konnte ich nicht feststellen und
Ich möchte jetzt nicht unötig viel Bauteile auslöten.

Anm. Ich bin Elektroingenieur noch im Studium. Mir ist die vom NT 
ausgehende Gefahr der hohen Spannung bewusst.

bin für jede Hilfe dankbar!
grüße
Björn

Autor: Björn (Gast)
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und hier noch die Rückseite

Autor: Ich (Gast)
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Den Primärelko überprüfen/testweise ersetzen (Kap.zu gering durch 
Austrocknung).

Dioden überprüfen (Flußspannung).

Netzteil außerhalb des Beamers mit Lastwiderständen für Tests betreiben.

Autor: oszi40 (Gast)
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1.Mal ergründen ob Überlast oder das Netzteil die Ursache ist.

2.Evtl. linke Diode genauer ansehen, sieht braun aus
3.Auge + Lupe auf Rückseite (sieht links schmutzig aus an der Diode)
4.Evtl. weitere ausgetrocknete Elkos mit nur 85 Grad?

Autor: Gast (Gast)
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Die 2 Transistoren in der mitte auf der platine sehen nicht
so ganz gut aus, genauso wie der Widerstand daneben.
Aber warum die hinüber sein sollten kann ich jetzt mal auf der
schnelle nicht sagen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Die Anleitung

" sam goldwasser repair small switchmode "


power supplies per yahoo/google suchen und bei der Fehlersuche nutzen.
Hilft in 99% der Fälle weiter wenn das SNT defekt  ist.

Autor: Björn (Gast)
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Vielen Dank für eure Hilfe soweit!

Die Anleitung von Sam Goldwasser ist wirklich gut. Ich werde mich da mal 
einarbeiten.
Die Bauteile zum tauschen muss ich erstmal besorgen und z.Z. muss ich 
mich um andere Sachen kümmern.
Wenn ich weitergekommen bin, melde ich mich aber!

viele grüße
Björn

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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zu 99%: siehe Bild

Autor: Alexander (Gast)
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Sag mal lest ihr überhaupt, was der TE schreibt? Der markierte Elko ist 
schon getauscht.
Ach ja, überprüfe mal den Optokoppler, ob zwischen den Pins auf der 
Primärseite eine Spannungsdifferenz vorliegt. Bei meinem letzten NT war 
dieser kaputt und nur ca. 45 mV dran -> zieht MOSFET Gate auf Masse. 
Dieses Ticken läßt aber auf Überlast schließen. Kannst mal das Signal am 
Gate anschauen und die Spannung über den Strombegrenzungswiderstand 
messen und damit abschätzen, ob Überlast vorliegt.

Autor: Ich (Gast)
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@ Alexander (Gast)

Ich rede von C5, der ist noch nicht getauscht.
Also ruhig Blut.  :)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Aber die wahre Ursache: Der Feinschluß im kleinen blauen 
Keramikkondensator links unterhalb von U3.

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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@Alexander: ne, sorry, hatte ich nicht so genau gelesen.
Ist aber der Standardfehler bei solchen Netzteilen..., Asche auf mein 
gebeugtes Haupt.

Autor: Jens G. (jensig)
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Also ein Ticken deutet auf Überlast hin. Da kann praktisch auf 
Primärseite nix sein.
Da also vermutlich ohnehin Kurzschluß, könnte man das Ding auch mal ohne 
Last betreiben, und die Ausgangsspannungen messen (fürn ersten Test nur 
kurz einschalten zum Abschätzen). Die sind zwar gering (falls der Kurze 
noch ohne Last (sprich Beamerschaltung) vorhanden ist), aber die 
Spannung, in der der Kurze liegt, dürfte Null zeigen (die anderen >0). 
Dort dann weitersuchen (also Elko durch, oder Diode). Falls der Kurze 
nicht im Netzteil ist, sollte man fast die zu erwartenden Spannungen 
messen sollen (vielleicht etwas drüber). Wenn dem so ist, dann ist die 
Beamerschaltung etwas hinüber ....

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