1:1 (600 Ohm) Übertrager hier geeignet?

OP #1291980
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Hallo,
ich möchte meine Telefonleitung daheim galvanisch getrennt anzapfen.
Wenn ich den 1:1 (prim und sec. 600 Ohm) Übertrager an die 
Telefonleitung parallel anklemme (in Reihe mit einm C, um DC-Durchfluß 
zu verhindern), und sekundärseitig auch annähernd mit 600 Ohm 
abschließe, dann "sauge"< ich doch die max.mögliche Leistung aus dem 
Telefonetz.

Aber das will ich doch eigentlich nicht. Besser wäre es 
doch,mgl.hochohmig das Gespräch auszukoppeln. Oder?

Wäre dann ein 1:10 Übertrager bessser. Wie wäre der denn abzuschließen?


Ganz andere Frage: Wo kommen eigentlich die 600 Ohm her (Geschichte)?


Grüße
Marco
#1292034
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Hallo,

1:1 ist das Übersetzungsverhältnis. Wenn Du hinter dem Übertrager z.B. 
einen Verstärker mit 5k Eingangswiderstand schaltest, sind es auch auf 
der anderen Seite 5k Last. Allerdings hängt der Frequenzgang u.a. von 
der Induktivität der Trafospulen ab und die ist bei einem Trafo für 600 
Ohm geringer als bei einem Trafo mit 10k und 1:1.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #1292036
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Mit zwei Kondensatoren und einem vernünftigen Differenzverstärker 
auskoppeln. Stellt für die Telefonleitung keine Last dar. Keine DC-Last 
und AC ist wohl auch zu vernachlässigen.

Ists inzwischen legal?
#1292061
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kurz schrieb:
> Mit zwei Kondensatoren und einem vernünftigen Differenzverstärker
> auskoppeln. Stellt für die Telefonleitung keine Last dar. Keine DC-Last
> und AC ist wohl auch zu vernachlässigen.

Genau so ist das.

>
> Ists inzwischen legal?


Theoretisch ist das Abhören von Telefonaten noch prinzipiell immer nicht 
legal und an gesetzliche Auflagen gekoppelt.
Praktisch dagegen...

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