> ...oder man lässt 4 micros auf einem ring um die cam rotieren und hat
> quasi beliebige abstände
Kann man machen, nennt sich synthetische Apertur und ist bei
bildgebendem RADAR weit verbreitet. Ob man das aber als Amateur bei
Schall machen will halte ich für zweifelhaft, da kommen noch einige
weitere Schwierigkeiten dazu (Windgeräusche!).
> Wobei aber zu beachten ist, dass eine gleichmässige Anordnung nicht von
> Vorteil ist.
Für Breitband-Arrays nimmt man gern eine verschachtelte Anordnung. Um
Wandler zu sparen könnte man zwischen den Sub-Arrays mit Analogschaltern
umschalten, je nachdem welchen Frequenzbereich man gerade betrachtet.
Für den Anfang würde ich es erst mal mit 2-4 Mikrofonen auf einer Linie
in gleichmäßigem Abstand probieren, nicht gleich 2-dimensional. Die
Mikrofone an eine Soundkarte mit genügend Eingängen, dann kann man die
Signale aufnehmen und ohne Zeitdruck mit der Auswertung herumspielen.
Und die erste Ernüchterung erleben, ohne vorher viel Geld und Zeit in
Mikrofone, DSP-Hardware und Echtzeit-Software gesteckt zu haben ;) (das
soll nicht entmutigen, es ist auf jeden Fall ein interessantes Projekt).