Hat schon Jemand eine Schallkamera gebaut?

Gast #1292320
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Hallo Leute

Ich frage mich gerade ob schon jemand versucht hat eine sehr simple 
Schallkamera zu bauen?

Ich weiss es ist sehr sehr snspruchsvoll und braucht DSPs und sehr viel 
mathematisches Wissen.

Könnte man nicht mit 4 Microphone Quadratisch anordnen und von allen 
Micros eine Aufnahme gleichzeigig machen und die Daten danach auf dem PC 
errechnen? Sicher auch nicht einfach

http://www.acoustic-camera.com/


Gruss

Lachsschokolade
Gast #1292362
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Was mal interessant wäre zu wissen:

Kann man mit so einer "Kamera" und einem "Schallsender" (wie auch immer 
der aussieht) ein virtuelles Bild der Umgebung in absoluter Dunkelheit 
(Anwendungsfall) so erstellen, dass man nirgeds dagegenrennt (Echtzeit)? 
Oder ist das technisch nicht möglich.
#1292374
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Ich glaube das ist mit Schall kein Problem! Die Laufzeiten sind sehr 
lang, und ein DSP kann das sicher auch in Echtzeit berechnen. Man 
braucht ja zum "Spielen" keine 32Bit Auflösung! 8Bit oder gar 4Bit 
würden ja ausreichen um am Bildschirm die Schallquelle farbig 
anzuzeigen.

Interessannt wäre noch ein Mikrofonmodul, welches Schall in einen 
Datenstrom wandelt. Verteilt im Haus oder im Garten könnte man dann 
Personen orten.
Gast #1292585
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Klingt interessant. Wobei das Rotieren sicher auch Lärm erzeugt was man 
dann rausfiltern muss.

vielleicht sollte man die micros in einem Dreieck anordnen und zwar so 
dass man 3 Dreieck in einander hat?
Admin Persönliche Seite #1292675
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> ...oder man lässt 4 micros auf einem ring um die cam rotieren und hat
> quasi beliebige abstände

Kann man machen, nennt sich synthetische Apertur und ist bei 
bildgebendem RADAR weit verbreitet. Ob man das aber als Amateur bei 
Schall machen will halte ich für zweifelhaft, da kommen noch einige 
weitere Schwierigkeiten dazu (Windgeräusche!).

> Wobei aber zu beachten ist, dass eine gleichmässige Anordnung nicht von
> Vorteil ist.

Für Breitband-Arrays nimmt man gern eine verschachtelte Anordnung. Um 
Wandler zu sparen könnte man zwischen den Sub-Arrays mit Analogschaltern 
umschalten, je nachdem welchen Frequenzbereich man gerade betrachtet.

Für den Anfang würde ich es erst mal mit 2-4 Mikrofonen auf einer Linie 
in gleichmäßigem Abstand probieren, nicht gleich 2-dimensional. Die 
Mikrofone an eine Soundkarte mit genügend Eingängen, dann kann man die 
Signale aufnehmen und ohne Zeitdruck mit der Auswertung herumspielen. 
Und die erste Ernüchterung erleben, ohne vorher viel Geld und Zeit in 
Mikrofone, DSP-Hardware und Echtzeit-Software gesteckt zu haben ;) (das 
soll nicht entmutigen, es ist auf jeden Fall ein interessantes Projekt).

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