Nintendo Spielemodule reparieren

Gast #1293163
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Hallo zusammen,
ich bin neu hier, denke aber an der richtigen Adresse zu sein.

Ich habe ein Super Nintendo-Modul (Anhang: Beispielfoto), dessen 
Kontakte an der Unterseite komplett abgenutzt sind. Ich habe das Modul 
gebraucht gekauft, mir kommt es auch so vor als ob mit einem spitzen 
Gegenstand auf den Kontakten rumgekratzt wurde. Naja, jedenfalls 
funktioniert das Spiel nicht. Ich hatte nun die Idee die einzelnen 
Kontake nachzulöten.

Jetzt meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit diese Kontakte leicht 
"nachzulöten" bzw. leitbar zu machen? Kennt ihr diese Tipp-Ex Dosen mit 
dem kleinen Pinsel dran. Sowas mit einer leitenden Substanz wäre super. 
Gibt es sowas?

Besten Gruß, Patrick
Angehängte Dateien:
#1293905
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Silber hat das Problem, dass es sehr schnell auf der Oberfläche 
oxidiert. Das verhindert einen guten Kontakt. Lötzinn wird meist von 
einer dünnen Schickt Flussmittel umschlossen, das muss man erst weg 
bekommen, ansonsten gibts auch hier keinen guten Kontakt.
Gold hat den großen Vorteil, dass es nicht oxidiert.
#1293917
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Ich stimme Klaus2 zu.
Die Leitsilberschicht währe viel zu dünn und du hättest wenig Spass 
daran.
Mach dir keine Sorgen wegen dem Löten.Nimm dir doch einfach ne alte 
ISA-Karte und übe vorher ein wenig.
Aber denke daran. Die Leiterbahn möglichst schnell erhitzen und genauso 
schnell verzinnen. Alte Platinen haben leider die negative Eigenschaft 
das sich der Kleber der die Leiterfolie auf die Platine klebt gern bei 
zu hohen und oder zu langem erhitzen löst. Es reicht ja aus nur die 
Fehlstellen zu überbrücken.

Gruss, und viel Erfolg

Michael
Gast #1293926
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Auf jeden Fall löten. Ist schnell und billig. Evtl. liegt es ja auch gar 
nicht an den Kontakten. Ich denke mal du hast genau geschaut, dass keine 
Kurzschlüsse zwischen benachbarten Kontakten da sind?
Zum Löten: Am besten mit meißelförmiger Spitze. Kontakt mit Kolben heiß 
machen, Zinn rauf, mit der Lötspitze glattziehen.
Gast #1299588
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Du wirst du unterbrochenen Kontakte loeten muessen.

Dabei hilft, dass Zinn(Blei) weniger fest ist als Gold(Kupfer).

Du lötest erst die durchtrennten Kontakte zusammen, mit einem kleinen 
Klecks Lötzinn der bei ausreichend Flussmittel sicherlich sehr gut von 
den Goldkontakten angenommen wird. Nur ein kleiner Kelcks, du sollst 
nicht die Goldkontakte mit Lötzinn vollsauen, sondern nur den Kratzen 
abdecken.

Du hast dann einen kleinen Hügel auf dem Kontakt.

Dann schleifst du diesen Hügel wieder plan, mit feinem Sandpapier, das 
du so sauber führst, dass du die Goldflächen möglichst NICHT berührst 
(kleine Kratzer aus Versehen stecke das Hartgold durchaus weg). Ist der 
Hugel fast fanz runtergeschliffen, feilst du noch den Zwischenrau 
zwischen den Kontakten (falls sich dort aus Versehen eine Lötbrücken 
gebildet hast) frei, und polierst die Kontakte mit einem Leinenlappen.

Im Ergebnis hast du zwischen den möglichst vollständig erhaltenen 
Goldfingern eine kleine Stelle mit Loezzinn, die aber flach ist und das 
Reinschieben der Karte in den Slot nicht verhindert.
#1299625
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Patrick W. schrieb:
>
> Wie kann ich die einzelnen nichtleitenden Stellen zwischen den Kontakten
> "abkleben"?

Das musst du nicht... Das Lötzinn wird nicht so wie du es dir vorstellst 
über die Grenze des Kontaktes "hinwegfließen"...

Probiers einfach mal aus, wies mein Vorposter beschrieben hat... Sollte 
gut klappen...

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