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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bitte drüberschauen, USB-VS1053-ATMEGA


Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Hallo,
anbei mein Schaltplan, es soll ein LIMG GDIHR18650Z
von reichelt über usb geladen werden, über den ftdi mit dem atmega reden 
und ein vs1053 zur Klangerzeugung angesteuert werden.
3,3V soll die Versorgungsspannung sein,
Das alles dann in SMD, die Platine will ich fertigen lassen.

Was habe ich vergessen?
Sind die Abblockkondensatoren ok, oder sollen es mehr sein?

Vielen Dank,
Hansi

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Hans Mayer schrieb:
> Was habe ich vergessen?
> Sind die Abblockkondensatoren ok, oder sollen es mehr sein?

Generell sollte an jeden Versorgungspin ein Abblockkondensator, das 
ist zumindest beim VS1053 und FT232 nicht der Fall.

Abgesehen davon versuche mal deinen Schaltplan etwas aufzuräumen - so 
viele schräge Linien habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Danke, ich hab das mal beides gemacht,
passt es so?

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Warum schließt du den VS1053 nicht an die Hardware-SPI des AVRs und 
wofür ist der OP am Ausgang des VS?

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Naja, ich schicke nur Midi-daten, da ist software-spi schnell genug,
aber ich habs mal umgebaut, sollte ja nicht schaden.

Zum Opamp:
Ich hab dieses Dokument gelesen:
http://www.vlsi.fi/uploads/media/vs10XXan_output_01.pdf

Das sagt letztlich, daß man an solange man gbuf benutzt keinen lineout 
benutzen darf, da man dann evtl. gbuf auf Masse legt (hier z.B. über usb 
und den Verstärker).
Deshalb muss man, wenn man den Lineout benutzen will entkoppeln.
Aber die Schaltung, die die dafür anbieten (Figure 8)
schien mir nicht so gut für Kopfhörer geeignet.
Deshalb den opamp als impedanzwandler.
Ist das nicht zuende gedacht?

Autor: Andreas Watterott (andreasw) Benutzerseite
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Ich dachte, du wolltest nur einen normalen Line-Out. Als Verstärkung für 
einen Kopfhörer ist der Impedanzwandler schon richtig.

Autor: Sebastian (Gast)
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Also ich hab an meinem VS1011 die Schaltung 7 aus dem pdf. Läuft auch 
mit Kofphörern ganz gut. Ist dafür zwar nicht ausgelegt, aber zumindest 
im Zimmer reicht die Lautstärke. Kommt aber natürlich auch auf den 
Kopfhörer an.
Wenn du's wirklich korrekt machen willst brauchst du sowieso zwei 
Ausgänge. Einen für Kopfhörer und einen für Line-Out, damit die 
Ausgangsimpedanz an die Lastimpedanz angepasst ist. Aber da du eh nur 
midi spielen willst dürfte das wohl ehr egal sein...

Wieso hast du den Hochpass hinter den Opamps? Damit wird deine 
Grenzfrequenz lastabhängig. Wenn du schon extra Opamps draufsetzt würd 
ich's richtig machen: Einer nimmt den Bias raus (über einen aktiven 
Filter) und einer macht als Spannungsfolger ne Impedanzwandlung. 
Andererseits bräuchtest du dann natürlich ne negative 
Versorgungsspannung. Ist vielleicht doch nicht so dumm, den Bias bis 
hinten zu behalten...

Zeichne mal die Resetleitung des AVR noch sauber. Da darfst du auch noch 
nen 10k Pullup und 100n nach Masse spendieren, muss aber nicht sein.
Gehört das so, dass der FT232 mit _dtr über einen Serien-C am Reset-Pin 
der ISP-Schnittstelle hängt? Schaut komisch aus...

Den DREQ vom VS kannst du noch an nen Int-Eingang hängen. Wenn dein 
Programm bissl blöd aufgebaut ist krigst du evtl. nen Bufferunderrun im 
VS wenn du DREQ nur pollst. War bei mir so, weil die Festplattenzugriffe 
zu lange dauern.

Die GPIO des VS sollten korrekterweise auch nicht kurzgeschlossen werden 
sondern jeder seinen eigenen Pulldown bekommen. Wird zwar wahrscheinlich 
so auch laufen, sicherer ists aber andersrum.

Hast du mit dem Controller noch was anderes vor? So auf den ersten Blick 
wirkt der maßlos überdimensioniert. Kleinere Typen lassen sich dank 
größerem Pitch schöner löten und sind billiger.

Allgemein würde ich dir mal zu einem Testaufbau raten. Als AVR einen den 
man noch als DIP bekommt und für den VS und den FT232 ne Adapterplatine. 
Ist zwar erstmal ne Investition die unnötig erscheint, aber wenn ich mir 
deinen ersten Schaltplan so anschaue glaub ich nicht, dass der erste 
Aufbau (egal ob Lochraster oder geätzt) von Elektrischer Seite auf 
anhieb funktioniert. Und wenns aufs Geld ankommt: Bau mrMIDI aus der 
Codesammlung nach, der funktioniert.
Nur ein gut gemeinter Rat.

Sebastian

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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@Andreas: Ja, dachte ich bis vorhin auch, aber was bringt der 
impedanzwandler? Der Ausgang ist ja schon laut genug, da kommen bei der 
passiven beschaltung (figure 8) bloß 100ohm dazu, Sebastian findet es ja 
sogar mit den 470ohm in reihe laut genug.

Ich würde mir den opamp gerne sparen, da das alles sehr klein werden 
soll.

@Sebastian
Warum braucht man Impedanzanpassung? Ein niedriger Ausgangswiderstand 
sollte doch als Lineout auch gehen, oder?
Nur ob ich den relevant verkleinere durch den Impedanzwandler ist mir 
nicht ganz klar.

Ganz richtig, das Problem ist daß ich keine negative versorgung habe, 
das wird sich auch nicht so leicht ändern lassen.

Das mit dem Reset hab ich angepasst.

Ansonsten:
Ich hab das schon aufgebaut, mit nem arduinoMega und dem breakoutbord 
von Andreas. Klappt auch alles wie es soll.
Vom Arduino hab ich auch die Sache mit dem serien-c, dadurch kann man 
über usb per bootloader programmieren.

dreq hab ich angepasst, das mit nur einem pulldown hab ich aus einer 
application note von denen, das sollte also gehen, ich erspare mir gern 
weitere smd-widerstände.

Ja, ich brauch die vielen Pins für viele Taster, die gleichzeitig 
gedrückt werden können(soll ein musikinstrument werden).

Vielen Dank soweit, kann ich jetzt das Layout fertigmachen?
Darf ich den Opamp rauswerfen?

Autor: Sebastian (Gast)
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>Vielen Dank soweit, kann ich jetzt das Layout fertigmachen?
>Darf ich den Opamp rauswerfen?

Dürfen sowieso, ist nur eine Frage der Konsequenzen ;-)

Vergiss meine Aussage über die Impedanz. Da hatte ich wohl irgendwas 
vertauscht (ups...)
Meine Aussage von wegen laut genug bezog sich übrigens auf 3,3V 
Analogspannung. Und LAUT ist es auch nicht, aber laut genung um im 
Zimmer mit Kopfhörern zu hören.
Aber mit den 100 Ohm Serie aus Schaltung 8 sollte es echt laut genug 
gehen... Und als Line Out kannst du ihn dann ja auch verwenden.

Du könntest natürlich auch Schaltung 7 Aufbauen und Parallel dazu an die 
Ausgänge des VS noch nen Spannungsfolger hängen für Kopfhörer.

Mir solls recht sein mit dem gemeinsamen Pulldown. Wenn du halt durch 
nen Softwarebug ein paar Pins setzt und die anderen nicht, dann 
knallts...
Du könntest aber auch Widerstandsnetzwerke nehmen. Hat Reichelt mit 4 R 
in einem SMD-Gehäuse. Braucht kaum mehr Platz als ein normaler SMD-R

Müssen Mic+ und Mic- nicht beschalten werden? Offene Eingänge machen 
gerne mal Elektrosmog. Und wofür ist eigentlich Line1 und Line2 da?

C2 fehlt ein Anschluss und an der ein oder anderen Ecke darfst du noch 
ein Vcc/GND Symbol spendieren (z.B. an C1, am Max1811 und am RX-Pin des 
VS, dann geht da keine Leitung quer durch)

500 mA Sicherung erscheint mir auch etwas viel für die Schaltung. Wobei 
ich aber ehrlich gesagt nicht weiß, wie viel man zum standartverbrauch 
normalerweise zuschlägt bei Auslegen einer Sicherung.
Wichtig ist halt, dass vor allem die Versorgungsleitungen auf der 
Platine mehr als 500mA aushalten, damit die Sicherung als erstes 
abraucht.

Die Steuerleitungen des VS würde ich auf einen Port zusammennehmen, also 
z.B. DCS noch zu PortE dazu. Programmiert sich schöner.

Du solltest auch mal alle Bauteile (incl. GND und VCC Symbole) der Reihe 
nach mit MOVE an die Maus nehmen und ein stückchen bewegen. Wenn alle 
leitungen mitgehen ist alles OK, bleiben welche liegen haben diese aus 
Sicht von Eagle keinen Kontakt zum Bauteil. Die musst du dann noch 
nacharbeiten.

Hast du schonmal über eine Tastenmatrix nachgedacht? Wenn ich das 
richtig sehe brauchst du 28 Taster. Das geht mit einer 5*6 Matrix, also 
11 Pins. Oder schöner zu programmieren: Eine 8*4 Matrix, also 12 Pins. 
Wenn du jedem Taster noch ne Diode spendierst kann man auch mehr als 2 
gleichzeitig drücken.

Gruß, Sebastian

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Sebastian schrieb:
>>Vielen Dank soweit, kann ich jetzt das Layout fertigmachen?
>>Darf ich den Opamp rauswerfen?
>
> Dürfen sowieso, ist nur eine Frage der Konsequenzen ;-)
>
> Vergiss meine Aussage über die Impedanz. Da hatte ich wohl irgendwas
> vertauscht (ups...)
> Meine Aussage von wegen laut genug bezog sich übrigens auf 3,3V
> Analogspannung. Und LAUT ist es auch nicht, aber laut genung um im
> Zimmer mit Kopfhörern zu hören.
> Aber mit den 100 Ohm Serie aus Schaltung 8 sollte es echt laut genug
> gehen... Und als Line Out kannst du ihn dann ja auch verwenden.
>
> Du könntest natürlich auch Schaltung 7 Aufbauen und Parallel dazu an die
> Ausgänge des VS noch nen Spannungsfolger hängen für Kopfhörer.
>

Dann lass ich den opamp weg, ist eh schon eng genug alles

> Mir solls recht sein mit dem gemeinsamen Pulldown. Wenn du halt durch
> nen Softwarebug ein paar Pins setzt und die anderen nicht, dann
> knallts...
> Du könntest aber auch Widerstandsnetzwerke nehmen. Hat Reichelt mit 4 R
> in einem SMD-Gehäuse. Braucht kaum mehr Platz als ein normaler SMD-R
>
Ach, ich will den VS eh nicht weiter programmieren, bloß midi abspielen, 
sollte kein problem sein.

> Müssen Mic+ und Mic- nicht beschalten werden?
solange man die aufnahme-funktion nicht benutzt ist das so ok
> Offene Eingänge machen
> gerne mal Elektrosmog. Und wofür ist eigentlich Line1 und Line2 da?
>
Rechter und linker linein

> C2 fehlt ein Anschluss
da hatte ich wohl versehentlich ein bauteil gelöscht
> und an der ein oder anderen Ecke darfst du noch
> ein Vcc/GND Symbol spendieren (z.B. an C1, am Max1811 und am RX-Pin des
> VS, dann geht da keine Leitung quer durch)
>
hab ich gemacht

> 500 mA Sicherung erscheint mir auch etwas viel für die Schaltung. Wobei
> ich aber ehrlich gesagt nicht weiß, wie viel man zum standartverbrauch
> normalerweise zuschlägt bei Auslegen einer Sicherung.
Der Akku wird mit max. 500mA geladen, und den will ich auch vor 
kurzschlüssen schützen

> Wichtig ist halt, dass vor allem die Versorgungsleitungen auf der
> Platine mehr als 500mA aushalten, damit die Sicherung als erstes
> abraucht.

nach
http://www.gru.fh-heilbronn.de/userfiles/File/PSM/...
sollten 8mil für 1A reichen ich hab 12 für die gesamte Versorgung

>
> Die Steuerleitungen des VS würde ich auf einen Port zusammennehmen, also
> z.B. DCS noch zu PortE dazu. Programmiert sich schöner.

Hab ich gemacht
>
> Du solltest auch mal alle Bauteile (incl. GND und VCC Symbole) der Reihe
> nach mit MOVE an die Maus nehmen und ein stückchen bewegen. Wenn alle
> leitungen mitgehen ist alles OK, bleiben welche liegen haben diese aus
> Sicht von Eagle keinen Kontakt zum Bauteil. Die musst du dann noch
> nacharbeiten.

Mach ich, aber würde der erc das nicht anzeigen?

>
> Hast du schonmal über eine Tastenmatrix nachgedacht? Wenn ich das
> richtig sehe brauchst du 28 Taster. Das geht mit einer 5*6 Matrix, also
> 11 Pins. Oder schöner zu programmieren: Eine 8*4 Matrix, also 12 Pins.
> Wenn du jedem Taster noch ne Diode spendierst kann man auch mehr als 2
> gleichzeitig drücken.

Nachgedacht schon, aber da verliere ich Zeitauflösung, oder?


Was anderes:
Doppelseitig muss die Platine werden.
Soll ich auch doppelseitig bestücken? Ich könnte mir vorstellen, daß das 
löten leichter geht, da man dann mehr Platz aussenrum hat.
Oder fallen einem dann die anderen Bauteile auf der anderen Seite wieder 
runter?

Gruß, Hansi

Autor: zweifler (Gast)
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bist Du sicher, daß Du SCK, MISO und MOSI ohne Pegelwandler einfach 
verbinden darfst?

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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ja, avr und ft1053 haben beide 3,3v i/o-spannung

Autor: Sebastian (Gast)
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Wenn die IO Pins des VS mit 3,3V laufen ja, denn der Mega läuft ja auf 
3,3V. Und so wie ich das aus der Schaltung rauslese hat der VS ne extra 
Versorgungsspannung für die IOs, die hier ja auch auf 3,3V liegt. Sollte 
also gehn.

Bist du sicher, dass du ohne doppelseitige nicht auskommst? Hier und da 
mal ne Drahtbrücke könnte vielleicht noch reichen. Macht die Platine 
jedenfalls deutlich billiger.
Wenn du doppelseitig nimmst kannst du auch doppelseitig bestücken. Als 
richtlinie würde ich dann die ICs oben hinsetzen und Pullups und 
Blockkondensatoren und ähnliches auf Bottom. Dadurch kann man sehr 
leicht sehr kurze Leitungen zu den Block-Cs gewährleisten.

Wenn du's richtig machst verlierst du keine Zeitauflösung durch die 
Matrix. Du musst deine Taster sowieso entprellen, hast also sowieso eine 
kurze Verzögerung zwischen Tastendruck und Aktion. Das ist im Bereich 
von ein paar bis höchsten 30ms was da nötig ist. Zwischen zwei so 
samples kannst du bequem noch die anderen Zeilen der Matrix abfragen.
Die Zeit fürs Entprellen ist aber sowieso so kurz, dass man sie nicht 
wahrnimmt. Wenn man die Matrix richtig ausliest dauerts damit auch nicht 
länger. Außerdem sparst du dir dann Stiftleisten und damit 
Platinenplatz.

Eine andere überlegenswerte Alternative: Wenn die Tastatur abgesetzt ist 
könntest du direkt zu den Tastern nen zweiten kleinen µC setzen und die 
beiden über UART kommunizieren lassen. Zeitmäßig wirst du das auch nicht 
merken, ist aber störsicherer und braucht weniger Platz auf der Platine. 
Bei der Tastatur wirds auch nicht stören. Die Rückseite der Platine wird 
ja sowieso ziemlich frei sein.

Ich würde den Mikrofon- und Lineeingängen trotzdem nen Pulldown 
spendieren, damit sie nen definierten Pegel haben. Außer natürlich VLSI 
sagen in den Appnotes explizit was anderes. Das müsstest halt prüfen.

Wo kommt eigentlich das N$1 am IC5 her? das hab ich sonst nirgends 
gefunden. Nicht, dass dein ganzer 1,8V-Teil keine Spannung bekommt.
Wo kommt das Signal AKKU am IC3 her? Ich find nur AKKU_GND
Allgemein hab ich den Eindruck, dass deine Versorgungsnetze nicht ganz 
so gezeichnet sind, wie du dir das vorgestellt hast.

Ich würde drüber nachdenken den Plan nochmal komplett neu zu zeichen. 
Dann gleich mit GND und Vcc-Symbolen für alle Versorgungsspannungen.

Das Reset-Netz des AVR hat z.B. auch kein Vcc-Symbol. Ausserdem gibts da 
einen Abzweig ohne Kringel. Ist der wirklich verbunden?

Ist das richtig so, dass am FT232 _Reset über 3V3out versorgt wird? Ich 
kenn das IC nicht, aber nicht, dass er nie aus dem Reset raukommt, weil 
3V3out erst kommt, wenn der Reset weg ist.
Und braucht der Kammerad keinen Quarz?

Sebastian

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Sebastian schrieb:
> Bist du sicher, dass du ohne doppelseitige nicht auskommst? Hier und da
> mal ne Drahtbrücke könnte vielleicht noch reichen. Macht die Platine
> jedenfalls deutlich billiger.

Wenn es bei den 5x5cm bleibt, dann kosten mich 4 Platinen mit Versand 
50€, das ist ok

> Wenn du doppelseitig nimmst kannst du auch doppelseitig bestücken. Als
> richtlinie würde ich dann die ICs oben hinsetzen und Pullups und
> Blockkondensatoren und ähnliches auf Bottom. Dadurch kann man sehr
> leicht sehr kurze Leitungen zu den Block-Cs gewährleisten.
>
Werd ich mal weiter probieren, aber erst muss ich wohl weiter den 
Schaltplan überprüfen.

> Wenn du's richtig machst verlierst du keine Zeitauflösung durch die
> Matrix. Du musst deine Taster sowieso entprellen, hast also sowieso eine
> kurze Verzögerung zwischen Tastendruck und Aktion. Das ist im Bereich
> von ein paar bis höchsten 30ms was da nötig ist. Zwischen zwei so
> samples kannst du bequem noch die anderen Zeilen der Matrix abfragen.
> Die Zeit fürs Entprellen ist aber sowieso so kurz, dass man sie nicht
> wahrnimmt. Wenn man die Matrix richtig ausliest dauerts damit auch nicht
> länger. Außerdem sparst du dir dann Stiftleisten und damit
> Platinenplatz.

Ich brauche mindestens ms-genau die zeit zwischen zwei kontakten, um 
daraus die Anschlagsgeschwindigkeit auszurechnen.
>
> Eine andere überlegenswerte Alternative: Wenn die Tastatur abgesetzt ist
> könntest du direkt zu den Tastern nen zweiten kleinen µC setzen und die
> beiden über UART kommunizieren lassen. Zeitmäßig wirst du das auch nicht
> merken, ist aber störsicherer und braucht weniger Platz auf der Platine.
> Bei der Tastatur wirds auch nicht stören. Die Rückseite der Platine wird
> ja sowieso ziemlich frei sein.

Das wäre eine Möglichkeit, ist auch vorgesehen, für die zweite 
Eingabeeinheit sec_g
>
> Ich würde den Mikrofon- und Lineeingängen trotzdem nen Pulldown
> spendieren, damit sie nen definierten Pegel haben. Außer natürlich VLSI
> sagen in den Appnotes explizit was anderes. Das müsstest halt prüfen.
>
Ich hab da irgendwo gelesen, daß man die frei lassen kann

> Wo kommt eigentlich das N$1 am IC5 her? das hab ich sonst nirgends
> gefunden. Nicht, dass dein ganzer 1,8V-Teil keine Spannung bekommt.

Doch, vielen Dank, das war ein Fehler
> Wo kommt das Signal AKKU am IC3 her? Ich find nur AKKU_GND

Da fehlte das Label

> Allgemein hab ich den Eindruck, dass deine Versorgungsnetze nicht ganz
> so gezeichnet sind, wie du dir das vorgestellt hast.
>

Ja, das ist ein schlimmes gefummel, ich hab halt kein supply-symbol fü 
+1V8 gefunden, jetzt hab ich mir mit VCCINT beholfen

> Ich würde drüber nachdenken den Plan nochmal komplett neu zu zeichen.
> Dann gleich mit GND und Vcc-Symbolen für alle Versorgungsspannungen.
>

Jetzt besser?
Der FTDI lebt absichtlich nur vom usb, den brauch ich nicht wenn usb 
nicht angeschlossen ist.

> Das Reset-Netz des AVR hat z.B. auch kein Vcc-Symbol. Ausserdem gibts da
> einen Abzweig ohne Kringel. Ist der wirklich verbunden?

war verbunden, hab den kringel hinzugefügt und das vcc-symbol
>
> Ist das richtig so, dass am FT232 _Reset über 3V3out versorgt wird? Ich
> kenn das IC nicht, aber nicht, dass er nie aus dem Reset raukommt, weil
> 3V3out erst kommt, wenn der Reset weg ist.
Das ist laut datenblatt ok, man kann ihn aber auch unbeschaltet lassen, 
so mach ich das jetzt.

> Und braucht der Kammerad keinen Quarz?
>

Nein, macht er intern


Vielen Dank nochmal für die nützlichen Tips, ich mach jetzt das Layout

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Hab nachgesehen, ist doch teurer, wegen Bestückungsdruck und Lötmaske 
120€, aber das ist auch ok, Hauptsache ist das löten ist nicht zu 
kompliziert.

Autor: Sebastian (Gast)
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>Ich brauche mindestens ms-genau die zeit zwischen zwei kontakten, um
>daraus die Anschlagsgeschwindigkeit auszurechnen.

Halt ich für eine gewagte Aussage. Woher kommt die Forderung? Das soll 
doch ein Musikinstrument werden, oder? So präzise kannst du die Taster 
garnicht drücken.
Das Problem ist, dass die meisten Taster schon mindestens so lange 
prellen. Um eine Entprellung kommst du also nicht rum...
Die Zeit zwischen zwei entprellten Zuständen kannst du mit und ohne 
Matrix messen. Mit ist's halt u.U. etwas aufwändiger. Aber auf 1ms 
genauigkeit kommst du nur, wenn du dich auf die erste erkannte Flanke 
beziehst. Wird höchstwahrscheinlich eklig...

Ich würde die Tastatur mit nem extra Controller versehen. Wenns sein 
muss, darf der auch die Zeiten messen und über UART rüberschicken.


Ich möchte dir auch wirklich ans Herz legen, den Schaltplan nochmal 
komplett neu zu zeichnen. Du hast jetzt so viele Änderungen reingemacht, 
gibst selbst zu, dass es bei den Versorgungspins etwas wild zugeht und 
ich hab mir auch nicht alles bis ins letzte Detail angeschaut (und 
trotzdem genug gefunden). Ich würde lieber die paar Stunden als Leergeld 
abtun, als evtl. 120 Euro noch dazurechnen zu müssen.

Sebastian

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Sebastian schrieb:
>>Ich brauche mindestens ms-genau die zeit zwischen zwei kontakten, um
>>daraus die Anschlagsgeschwindigkeit auszurechnen.
>
> Halt ich für eine gewagte Aussage. Woher kommt die Forderung? Das soll
> doch ein Musikinstrument werden, oder? So präzise kannst du die Taster
> garnicht drücken.
> Das Problem ist, dass die meisten Taster schon mindestens so lange
> prellen. Um eine Entprellung kommst du also nicht rum...

Das sind keine normalen Taster, die kontakte werden nacheinander 
geschlossen um
daraus die Anschlagsgeschwindigkeit auszurechnen.
Das ist schon getestet und funktioniert.

> Die Zeit zwischen zwei entprellten Zuständen kannst du mit und ohne
> Matrix messen. Mit ist's halt u.U. etwas aufwändiger. Aber auf 1ms
> genauigkeit kommst du nur, wenn du dich auf die erste erkannte Flanke
> beziehst. Wird höchstwahrscheinlich eklig...

Ich habs als zustandsautomat programmiert, geht ganz gut.
>
> Ich möchte dir auch wirklich ans Herz legen, den Schaltplan nochmal
> komplett neu zu zeichnen. Du hast jetzt so viele Änderungen reingemacht,
> gibst selbst zu, dass es bei den Versorgungspins etwas wild zugeht und
> ich hab mir auch nicht alles bis ins letzte Detail angeschaut (und
> trotzdem genug gefunden).
Aber wie mache ich nicht nochmal die selben Fehler?
Den alten Plan daneben legen?
Oder gerade nicht und hinterher vergleichen?

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Hans Mayer schrieb:
>> Ich möchte dir auch wirklich ans Herz legen, den Schaltplan nochmal
>> komplett neu zu zeichnen. Du hast jetzt so viele Änderungen reingemacht,
>> gibst selbst zu, dass es bei den Versorgungspins etwas wild zugeht und
>> ich hab mir auch nicht alles bis ins letzte Detail angeschaut (und
>> trotzdem genug gefunden).
> Aber wie mache ich nicht nochmal die selben Fehler?
> Den alten Plan daneben legen?
> Oder gerade nicht und hinterher vergleichen?

Das ist dir überlassen. Achte mal einfach darauf, einen optisch schönen 
Plan zu zeichnen. Die schönen sind in der Regel auch am einfachsten zu 
verstehen. Lieber etwas mehr Platz benutzen und vor allem die einzelnen 
Teile sinnvoll platzieren - das ist auch der Schlüssel für ein späteres 
Layout.

Autor: Sebastian (Gast)
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Ok, wenn das spezielle Taster sind muss ich's dir wohl glauben.

Ja, würde den alten Plan ausdrucken und daneben legen. Dann kann man 
auch schön abhaken was man schon neu gezeichnet hat.
Aber auf jeden Fall mitdenken und nicht nur stupide abmalen, sonst hats 
keinen Sinn.

Aber so im großen und ganzen kennst du ja jetzt die Fehler, die du 
gemacht hast. Die solltest du hat vermeiden ;-)

Und poste vielleicht mal deine Bauteilplazierung bevor du mitm 
eigentlichen Routen anfängst.

Sebastian

Autor: Sebastian (Gast)
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Was mir grad noch eingefallen: Du wirst auf ziemlich sicher einen 
Einschalt- und Ausschaltknaks haben so wie die Analogausgänge momentan 
beschalten sind. Wie man den am einfachsten effektiv unterdrückt hab ich 
aber auch noch nicht rausgefunden...

Sebastian

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Na das steht ja in diesem Dokument, man zieht die beiden Eingänge mit 
transistoren auf masse und gibt sie erst frei wenn die Kondensatoren 
geladen sind.
Ist mir nicht so wichtig, ich wills lieber klein haben.

Na mein einziger fataler Fehler war, daß ich den 1.8V spannungsregler 
gelöscht habe und als ich hier darauf hingewiesen wurde ihn wieder 
einkopiert habe und dabie die Verbindung zum Akku vergessen habe.

Den mach ich natürlich nicht nochmal.

Zu schön:
Warum kann man denn nicht im Schaltplan die Pingruppen des AVR 
verschieben?
Dann könnte ich die anderen Bausteine sinnvoll aussenrum anordnen und 
mit nets direkt verbinden.
So muss ich mit ganz vielen Labels arbeiten, da vergisst man immer mal 
was.

Autor: Sebastian (Gast)
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Die Stiftleisten nach rechts zwischen die anderen ICs und den AtMega. VS 
und so haben ja jeweils nur ein paar Leitungen. Spannungsversorgung, 
Akkuanschluss und Ladeelektronik nach links neben den AVR. So ist auch 
der logischere Aufbau: Links kommt Strom rein und rechts kommen Signale 
raus :-)


Hab auch gedacht, dass das mit dem VS decklicken so einfach wäre, aber 
zumindest bei mir läuft die Schaltung nicht wirklich. Hab jetzt einen 
Klick beim Einschalten und einen beim unmuten. Das Signal wird aber gut 
abgeschwächt. Also total falsch kann mein Aufbau nicht sein. Hab aber 
ehrlich gesagt auch nicht weiter gesucht.

Sebastian

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