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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zu Netzteilanforderung bei Induktiven Lasten? Empfehlung für Netzteil?


Autor: Thomas O. (kosmos)
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Hallo,

ich spiele ja sehr viel mit Zündspulen, Gasentladungslampen, Blitzröhren 
usw rum. Begrenze die primäre Induktionsspannungen auf etwa 400V und bin 
die letzten 15 Jahre mit meinem Netzteil von PAN 
http://www.pan-international.de/Cybershop-Bilder/N... ganz gut 
gefahren, einmal ist eine kleiner 16V Elko explodiert (kein 
Ausgangselko) wahrscheinlich ausgetrocknet der dann gleich durch einen 
Elko für höhere Temps, Low ESR und höherer Betriebsspannung getauscht 
wurde. Aber ansonsten gab es noch keine Ausfälle.

Leider ist es mir das Netzteil mit 6A Dauerleistung etwas schwach auf 
der Brust, hatte letztens eine PWM-Ansteuerung für einen Lüftermotor im 
Auto gebaut und das Netzteil konnte den Motor nicht richtig antreiben 
und ich musste eine KFZ-Batterie hernehmen wo sich dann eine 
Dauerleistung von 25A rausstellte.

Nun ja ich wollte mal fragen was sind die "must have" Merkmale eines 
Netzteils für meine Einsatzzwecke? Pan bezeichnet dieses Gerät ja als 
"Profi-Netzteil" wodurch dieses Netzteil zum Profigerät mutiert ist mir 
völlig unklar. Vielleicht kann jemand hierzu was sagen.

Ich bin nun auf der Suche nach einen Netzteil das ca. 14V 
Ausgangsspannung liefert und mind. 20A Dauerleistung schafft. Regelbare 
Ausgangsspannung bis 24V oder 30V wäre schön aber nicht zwingend 
notwendig, eine Strombegrenzung ist auch nicht nötig. Wichtig ist halt 
das das Gerät auch solche Induktionsspitzen meiner Verbraucher verträgt.

Sollte man zu einem Trafonetzteil greifen oder gibt es auch bezahlbare 
Schaltnetzteile die für solche Einsatzzwecke die nicht so empfindlich 
sind und dauerhaltbar sind.

Meine Preislimit wäre so grob bei 250€. Ein Gerät aus der gleichen 
Baureiche 13,8V/20A würde bei 100€ liegen, mich interessiert aber was 
man für 250€ bekommt das vielleicht etwas mehr Ausstattung hat.

Wie würde man ein Netzteil zusätzlich vor dieses Spannungsspitzen 
schützen? Müsste da einfach eine Drossel an den Ausgang um zu verhindern 
das solche kurzen Impulse zum Regelung zurückgelangen da die 
Ausgangstransistoren ja auch keine 400V sehen dürfen?

Autor: peppi (Gast)
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Also ich hab mit den Netzteilen von Manson gute Erfahrungen gemacht.
Die hatten so 30 V und 30 A. Da ich 60 A gebraucht hab, hab ich einfach
zwei parallelgeschalten. Das war noch ein Spaß...

>Wie würde man ein Netzteil zusätzlich vor dieses Spannungsspitzen
>schützen? Müsste da einfach eine Drossel an den Ausgang um zu verhindern
>das solche kurzen Impulse zum Regelung zurückgelangen da die
>Ausgangstransistoren ja auch keine 400V sehen dürfen?

Das mit der Drossel am Ausgang vergiss bitte besser mal. Das kann nach 
hinten losgehen und das Ganze noch verschlimmern.

Was du brauchst sind Zener-Dioden und Varistoren parallel. Die 
Varistoren
schalten nicht so schnell, können aber saumäßig viel Strom aufnehmen. 
Die
Zener-Dioden schalten dafür schnell und können auch (kurzfristig) viel
Strom aufnehmen.

Autor: Jens G. (jensig)
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Guck mal bei Funkaamateurläden rein - die haben Netzteile mit um die 14V 
regelbar (oder fest), und einige 10A, und HF-fest (was wohl auch ein 
bißchen Induktionsfest implizieren dürfte). z.B.
http://www.wimo.com/cgi-bin/verteiler.pl?url=netzg...
Mit extrem billig ist da aber wohl nicht so viel.

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