Wie GPS Empfaenger vergleichen ?

Gast #1295922
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Wird schwierig. Da die GPS-Sats sich in 23h um die Erde bewegen ändern 
sich die Bedingungen. Alle nebeneinander auf die Wiese legen und die 
Zeit messen bis sie was gescheites anzeigen dürfte evtl. die einfachste 
Lösung sein. Wenn man Vergleichsmessungen mit genauen Spannungen machen 
möchte wirds ganz schwer, da ein Eingriff das Empfangsverhalten ändern 
kann.
Gast #1295929
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Hallo,

auf alle Fälle über die verwendeten Chipsätze informieren.
Evtl die Daten der verwendeten Antennen ausmessen.
Einfachster Test (wie schon im Beitrag vor mir erwähnt): nebeneinander 
legen, mit einem Rechner verbinden, einschalten und warten wie lange sie 
für einen Fix benötigen. Dann die Signalstärken der gefundenen Sats mit 
dem Rechner auslesen.


Martin
Gast #1295931
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Hi, "Daniel",

Welche Qualitätsmerkmale sind das Testen denn wert?
* Feldstärke eines Satellitensignals, bei dem die Fehlerrate 
inakzeptabel wird?
* Feldstärke, bei der die Synchronisation inakzeptabel lange dauert?
* Störfestigkeit?
* Oszillatorstörstrahlung?
* Antennendiagramm?
* Qualitätsmerkmale der Ergebnisse?
* Bereich der Arbeitsspannung?
* Verträglichkeit mit Bordnetz und Lichtmaschine?

Wenn die Empfänger einen Antenneneingang haben, dann können wir ein 
Antennensignal verstärken, ein einstellbares Dämpfungsglied, dann ein 
Multikoppler und die zu vergleichenden Empfänger.

Jetzt haben alle identische Verhältnisse am Eingang, der Einfluss der 
Antenne ist keine Unbekannte mehr.

Nun kannst Du mit der Dämpfung spielen, die Statusmeldungen über die 
Satellitensignale abfragen und vergleichen. Oder die Zeiten messen, bis 
ein Ortungsergebnis da ist.

Die Hersteller verfügen sicher über Testgeneratoren, so dass auch der 
Zufall der Satellitenbewegungen eliminiert werden kann. Es müsste sie 
auch von Meßtechnik-Herstellern geben.

"Wissenschaftlich" würde ich das nicht nennen, denn das ist keine 
Forschung mehr. Sondern eher Qualitätsprüfung.


Ciao
Wolfgang Horn
#1295942
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Für eine grobe Einschätzung reicht es wohl, die Empfänger direkt 
nebeneinander zu betreiben und das Ausgangssignal ein paar Stunden lang 
aufzuzeichnen. Interessiert dich das Warm-/Kaltstartverhalten oder die 
Zeit vom Verlust des Signals bis zur Ausgabe valider Daten, kannst du 
die Antennen zusammen abschatten oder die Stromversorgung ein paar mal 
ein- und ausschalten. Das wäre dann ein ganz grober Überblick über die 
"statische" Performance.

Bei GPS-Empfängern steckt allerdings viel Filterung und Schätzung in der 
Software, so daß auch das dynamische Verhalten interessant sein könnte, 
zum Beispiel bei abruptem Anhalten aus großer Geschwindigkeit, 
plötzlicher Richtungswechsel oder generell bei starken Beschleunigungen 
- je nach Anwendungszweck lassen sich die Filter manchmal umschalten.

Viele Empfänger halten auch softwaremäßig die Position bei sehr geringer 
Geschwindigkeit "fest", um das langsame driften um einen Punkt herum 
auszuschalten, das beispielsweise bei Moving-Map-Systemen zum ständigen 
Drehen und Verschieben der Karte führt. Deshalb könnte es auch 
interessant sein, das Verhalten bei sehr niedriger Geschwindigkeit zu 
messen.

Sei kreativ! Verlege ein paar Meter Modelleisenbahn im Garten und fahre 
ein wenig mit den Empfängern im Kreis, wenn du nicht zufällig einen 
Testgenerator im Keller hast.

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