Gast
#1296138
Ich will ein Projekt basteln, bei dem ich die Resonanzfrequenz eines lose gekoppelten Parallelschwingkreises feststellen will. Der Amplitudengang wird mit einem AD-Wandler aufgenommen wobei die Frequenz in gewissen Schritten erhöht wird. Dazu bilde ich dann nach Aufnahme des Amplitudenganges numerisch die erste Ableitung (indem ich die Differenzen berechne). Dann suche ich die Nullstelle (da ja beim Maximum die erste Ableitung Null ist). Dazu habe ich folgende Fragen: 1. Der berechnete Wert der Steigung ist doch dem Frequenzwert zwischen den tatsächlich eingestellten Frequenzen zuzuorden, oder? 2. Wegen der AD-Wandler-Fehler kann es doch sein, das mehrere kleine Maxima nahe dem eigentlichen Maximum auftreten. Ich denke an eine Mittelwertbildung aus jeweils zwei Werten. Dieser ist dann doch wieder den Stützstellen zuzuorden, oder? Kann man den Fehler irgendwie quantifizieren um die Anzahl der Werte für die Mittelwertbildung abzuschätzen? 3. Gibt es noch andere Wege die möglichen mehrfachen Maxima herauszufiltern? 4. Wie wirkt sich allgemein die Wobbelgeschwindigkeit aus? Verschiebt sich dann die (so ungefährt glockenförmige) Kurve insgesamt oder wird sie sozusagen "windschief"? Ich habe mal bei google geguckt und finde leider nichts richtiges, insbesondere zur 3. und 4. Frage.