Hallöchen Ich möchte mit eine Piezo-Schallwandler Erschütterungen messen. Die Messung muss nur alle 10 Minuten einen Mittelwert liefern. Ich würde die Spannung die der Piezo liefert gleichrichten und damit einen Kondensator laden. Den Kondensator möchte ich an eine AD-Eingang des uC schalten und alle 10 Minuten die Spannung am Kondensator messen. Danach den Eingang als Ausgang schalten und die Kondensator gegen Masse entladen. Der AD-Eingang des AVR muss aber sehr hochohmig sein damit der Kondensator nicht darüber entladen wird. Nun meine Frage : im Datenblatt steht was von 100 Mohm Analog Input Resistance. Das ist also der Widerstand des Pins gegen Masse wenn der Pin nicht als Ausgang geschaltet ist und keine AD-Wandlung erfolgt. Oder ? Wird dieser Wert auch gehalten wenn der uC im Sleepmodus ist ? Vielen Dank für Eure Hilfe. hmg Mandi
Gast
#1297995
Für die Gleichrichtung brauchst Du vermutlich sowieso einen OPV, um auch den mV Bereich abzudecken. Dann nimm doch auch gleich einen OPV, um die Ladung zu entkoppeln oder beschalte ihn als Integrator. Dieser liefert dann den Mittelwert und nicht nur Maximalwerte (je nach Schaltung).
Gast
#1298317
Die 100 MOhm sind mehr als grobe Größenordnung zu verstehen. Ein großer Teil der Last am Eingang kommt durch den S&H Kondensator von ein paar pf, der für jede Wandlung einmal auf geladen wird. Da macht es schon einen Unterschied ob man immer nur den einen Kanal, oder im wechsel auch noch was anderes mißt. Dazu kommt dann noch der Leckstrom von der Eingansschaltung. Bei der maximalen Temperatur kann das bis etwa +-1 µA werden. Bei mehr normaler Temperatur aber eher im nA Bereich. Auch wenn man nur den Wert alle 10 Minuten braucht, sollte man die analoge Mittelung / maximalwertbildung über kürzere Zeiten machen (z.B. 0.1 ... 1s) öfter messen und dann digital mitteln oder den Maximalwert bestimmen. 10 Minuten sind analog einfach nicht gut zu handhaben.
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