Hallo!
Ich benutze einen Fotowiderstand, um die Umgebung zu messen. Jetzt hab
ich aber folgendes Problem. Wie erkenne ich einen Ausfall (Defektes
Bauteil, eine Leitung defekt oder Lötstellen defekt)??
Den Wert, den mir der Widerstand bringt mess ich mit dem ADC eines PICs.
Das klappt auch schon gut. Habe die Eingangsleitung (Die Leitung die zum
ADC Pin führt) parallel mit einem Pull-Down Widerstand auf Masse gelegt.
Wenn ich jetzt den Fotowiderstand abziehe, dann zieht mir der Pull-Down
Widerstand die Messleitung auf Masse, der ADC misst den Wert "0" und der
Controller erkennt so einen Ausfall des Fotowiderstandes.
Das Problem ist jetzt nur, dass der Fotowiderstand bei absoluter
Dunkelheit auch den Wert "0" misst und der PIC behandelt dies jetzt
natürlich wie einen Ausfall.
Gibts irgendeine Möglichkeit einen Ausfall und den Messwert "0" zu
unerscheiden?
Mit einem Pull-Up widerstand hab ich ja das Problem auch,wenn auf den
Fotowiderstand direkt die Sonne draufscheint. Dann hab ich wieder zwei
gleiche Werte.
Vielleicht habt ihr ne bessere Idee, vor allem die auf funktioniert,
oder ist sowas gar nicht möglich?!?
Hoffe auf konstruktive Antworten.
Danke schon im Voraus.
MfG Darkleon
Wie wäre es, eine kleine LED nahe am Fotowiderstand anzubringen, die
über den Controller geschaltet werden kann. Damit kann die gesamte Kette
Fotowiderstand-Verstärker-AD-Wandler getestet werden.
Gruss
Mike
@ rufus.
Das dachte ich mir auch gerade ;) was soll die auch parallel bringen:))
Aber die LED verfälscht ja das Messergebnis, vor allem wenn es nahe
einem Schaltpunkt ist. Vor allem hätt ich da keinen Platz und es sieht
nicht gut aus, wenn man die LED vor dem Widerstand sieht und die dann
plötzlich anfängt rumzuleuchten...
MfG
Eigentlich gar nicht holger....
Seh schon, dass verläuft sich irgendwie ins Unendliche, wenn ich jedes
Bauteil mit dem uC kontrollieren muss. Dachte nu vielleicht gibts da
einen Trick oder so.
Also gibts nicht wirklich eine vertretbare Möglichkeit einen Ausfall des
Fotowiderstandes zu erkennen...
Wie würdet ihr das machen? Ich muss im Prinzip nur bei zwei
Lichtschwellen zuverlässig schalten.
MfG Darkleon
@...
Diese Idee ist sicher besser, nur hab ich da keine LED (normal oder IR)
Platz. Denn der Widerstand wird in einer Rundung planflächig eingebaut
und wenn da noch eine LED davor irgendwie in der Luft hängt, dann sieht
das bei Gott alles andere als Schick aus.
MfG
Oder der Controller... oder die LED.. oder die Betriebspannung....
Ist es den Wahrscheinlich das der Photowiderstand defekt sein wird?
(Rauhe Umgebung, Mechanische Belastung).
Ansosnten ist das nämlich verlorene Liebesmüh da andere Bauteile sicher
kritischer wären als der Photowiderstand...
> Ich muss im Prinzip nur bei zwei Lichtschwellen zuverlässig schalten.
Definiere zuverlässig.
Bist du speziellen Vorschriften unterworfen, z.B. Ex, KFZ, etc.
Welche Folgen hat ein Ausfall und wie wahrscheinlich ist er?
Also ich hab das bei mir mal mit einem Temperaturabhängigen Widerstand
dermaßen gemacht das ich das ganze als Spannungsteiler geschaltet habe,
d.h. der Meßwert bewegt sich irgenwo zwischen 2.5V und 0V.
War der Meßfühler nicht angeschlossen war nurnoch der Widerstand gegen
VCC da und somit der Meßwert > 2.5V.
Damit kannst du aber nur feststellen das der Meßwiderstand garkeinen
Kontakt mehr hat, wenn er derart "kaputt" ist das er z.B. nicht mehr auf
Licht reagiert oder einen Kurzschluß hat kriegst du das nicht mit...
Ich schätze, das Hauptproblem ist, dass Umwelteinflüsse den Sensor zu
machen. Da hilft es auch nix, wenn man mit einem Parallelwiderstand
einen Mindestdunkelstrom vorgibt.
@ esko.
Also Einsatz findet dieser (und noch ein) Fotowiderstand im KFZ. Damit
will ich bei gegebener Lichtschwelle das Fahrlicht ein- oder
aussschalten.
Ein Sensor misst vorne bei der Scheib raus und der andere bei der
hinteren Scheibe nach oben.
Ein Ausfall eines Sensors würde die Funktion deaktivieren und falls das
Licht eingeschaltet ist, würde dies bis zum Abstellen des Motors auch so
bleiben. Ungeachtet der Umgebungshelligkeit. Beim nächsten Starten des
Motors würde diese Funtkion dann nicht mehr aktiv sein.
Deshalb wollte ich einen Ausfall erkennen. Wenn ich jetzt keine
Detektion hab, dann würde im Normalfall nur mehr ein Sensor messen, und
das kann zu einem Fehlverhalten der Funktion führen, da beide Sensoren
logisch "und" verknüpft sind. Also der erste misst "0" (wegen Aufall und
Pull Down), der zweite befindet sich unter der Schwelle (z.B.: bei 120
(10bit)) und der Controller schaltet das Licht ein, obwohl der erste
ensor eigentlich defekt ist.
Deshalb wollte ich einen Ausfall eines Sensors erkennen, damit die
Funktion dann deakiviert wird.
MfG
@ esko.
Also Einsatz findet dieser (und noch ein) Fotowiderstand im KFZ. Damit
will ich bei gegebener Lichtschwelle das Fahrlicht ein- oder
aussschalten.
Ein Sensor misst vorne bei der Scheib raus und der andere bei der
hinteren Scheibe nach oben.
Ein Ausfall eines Sensors würde die Funktion deaktivieren und falls das
Licht eingeschaltet ist, würde dies bis zum Abstellen des Motors auch so
bleiben. Ungeachtet der Umgebungshelligkeit. Beim nächsten Starten des
Motors würde diese Funtkion dann nicht mehr aktiv sein.
Deshalb wollte ich einen Ausfall erkennen. Wenn ich jetzt keine
Detektion hab, dann würde im Normalfall nur mehr ein Sensor messen, und
das kann zu einem Fehlverhalten der Funktion führen, da beide Sensoren
logisch "und" verknüpft sind. Also der erste misst "0" (wegen Aufall und
Pull Down), der zweite befindet sich unter der Schwelle (z.B.: bei 120
(10bit)) und der Controller schaltet das Licht ein, obwohl der erste
Sensor eigentlich defekt ist.
Deshalb wollte ich einen Ausfall eines Sensors erkennen, damit die
Funktion dann deakiviert wird.
MfG
>Ein Sensor misst vorne bei der Scheib raus und der andere bei der>hinteren Scheibe nach oben.
Ach, und bei Gegenverkehr wird das Licht ausgemacht oder wie?
Eben nicht @ holger
Da eben der zweite hintere Sensor einen anderen Wert misst, da dieser
nach oben schaut. Auch wenn der hintere Sensor genau dann auch unter
einer Lampe durchfährt wird das Licht nicht ausgeschaltet, da es zwei
verschiedene Helligkeitsschwellen gibt.
z.B.: Licht ein, bei dem Wert 240, Licht aus bei dem Wert 760.
Dazwischen findet keine Änderung des Lichts statt.
Hab mir dazu eine kleine Platine mit LCD gebaut und mal testweise im KFZ
mitgeführt. Und das hat ohne Probleme funktioniert.
MfG
@lkmiller
Wie ich schon im vorogen Post geschrieben hab ist das kein Problem, da
ich mit zwei Schwellwerten arbeite. Die Testplatine hat zuverlässig
gearbeitet und mir NIE eine Fehlansteuerung zwecks Lciht von vorne und
oben oder hinten... gemacht.
Die Autohersteller kochen ja auch nur mit Wasser. Bei Ihrer Lösung sitzt
ja auch kein Gnom drin und schaltet das Licht ein oder auch, sondern die
arbeiten auch mit zwei Sensoren. Ein Sensor vorne raus, der andere
hinten raus.
Mir gehts jetzt nur um die ungewollte "Fehlansteuerung", falls ein
Sensor kaputt ist.
In diesem Fall würde das Licht eingeschaltet werden, sobald auch der
zweite Sensor unterhalb der Einschaltschwelle ist, denn der defekte ist
ja mit dem Messwert "0" ja schon drunter. Nur schaltet es sich bei
Helligkeit während der Fahrt nicht mehr aus, da der defekte Sensor nie
die Schwelle überschreiten wird.
Schalt ich dann den Motor aus, so wird das Licht ja deaktiviert. Starte
ich ihn und es ist hell, dann bleibt es ausgeschaltet, da ja der
funktionierende Fototransistor ja noch über der Einschaltschwelle ist,
sobald dieser die Schwelle unterschreitet, wird das Licht eingeschaltet
und erst wieder mit dem Ausschalten des Motors ausgeschaltet.
Das wär der absolut schlimmste Fall, was passieren könnte. Fallen beide
Sensoren aus, dann hätte ich ein Tagfahrlicht.
Hoffe ihr habt mich jetzt verstanden.
MfG Darkleon
...ich würd mir da keine Gedanken machen - eher steigt irgend was
anderes aus, als die beiden Sensoren. Hatte das mal "analog" mit nem
speziellen Dämmerungsschalter IC, ging dabei auch mit einem LDR
(Frontscheibe) recht gut.
Klaus.
Fotowiderstände können bei Sonnenlicht mit der Zeit auch altern!
Bei Fototransistoren habe ich keine Erfahrung. Aber Schmutz kann alle
Sorten verdecken.
Daher ist mir noch nicht klar was man "zuverlässig" nennen könnte.
Wahrscheinlich müßte man die Sensoren mit einer Vergleichs-LED
täglich/stündlich kalibrieren ?