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Forum: Offtopic Plattenspieler


Autor: Hopsi (Gast)
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Mir ist so die Idee gekommen,
ob man nicht einen Plattenspieler so umbauen könnte, das man auch CD's 
damit abspielen kann. Man müsste
1. erst mal die Drehzahl hochbringen, die Drehzahl von CD's ist nämlich 
höher als von 33 1/3 Schallplatten.
2. CD's werden von innen nach aussen abgespielt.
3. Einen Laserpointer und eine Photodiode am Tonarm anbringen.
4. Einen geeigneten Digital nach Analogwandler anbauen, die Abtastung 
bei CD's ist nämlich nicht analog sondern digital!
5. Für MP3 CD's und DVD's braucht's noch einen Audiocodec. Würde hier 
der AT85C51snd3B gehen?

Wer hat schon Erfahrung mit sowas? Ich selber bin noch relativer 
Anfänger...

: Verschoben durch Moderator
Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Und wie bewegst du den Arm seitwärts?

Autor: Frank L. (hermastersvoice)
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6. in die CD eine Rille schneiden damit der Tonarm auch eine Führung hat 
hast du vergessen.

Du solltest weniger kiffen, dann kommt man nicht auf so dusslige Ideen. 
Alternativ auch die dritte Klasse endlich erfolgreich abschliessen.

Autor: Jürgen Franz (unterstrom)
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Hallo,
klar würde das gehen. Wenn Du einen
geeigneten Drehzahlregler nimmst (CD´s drehen sich "innen" schneller als 
außen), einen
geeigneten Laserpointer mit
geeigneter Photodiode, einen
geeigneten Abstandsregler für beides einbaust, einen
geeigneten Analog/Digitalwandler aussuchst, und noch einen
geeigneten Audiocodec verwendest,
dann wird das gehen.

Aber wozu?

Jürgen

Autor: Benjamin S. (recycler)
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Ausserdem ist der Laser nicht unbedingt fürs Auge bestimmt.
Die Lageregelung wirst du mit einem so instabilen System nie gescheit 
hinbekommen.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Wenn schon dann sollte man die Elektronik auch nur mit 
Einzeltransistoren aufbauen und nicht diese neumodischen komischen ICs 
verwenden.

Autor: sven (Gast)
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Aber cool finde ich, dass Hopsi gleich ein Bild von einem Plattenspieler 
angefügt an. So kann sich auch die jüngere Generation etwas darunter 
vorstellen... ;)

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Wenn schon dann bitte so was. Dann braucht er nur noch eine 
Drehzahlreglung fuer die Handkurbel.

Autor: aaa (Gast)
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Das Ganze waere eine tolle Diplomarbeit fuer ein ganzes Team. Leider 
kann man nicht damit hausieren gehen, in 6+ Monaten ein 50Euro tTeil 
nachgebaut zu haben...

Autor: Thomas (Gast)
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Man kann aber Schallplatten "optisch abspielen"

Autor: Peter (Gast)
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es sollte ja schon Stereo sein....

Autor: Jens G. (jensig)
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also wenn schon, dann ich würde gleich einen Brenner draus machen ...

Autor: Hopsi (Gast)
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@ Frank L. (hermastersvoice)

>6. in die CD eine Rille schneiden damit der Tonarm auch eine Führung hat
>hast du vergessen.

Der Tonarm brauch bei CD's keine Führung, die Tonarmbewegung wird mit 
Magneten gemacht, ähnlich wie der Tonarm in einem Festplattenlaufwerk 
bewegt wird.

>Du solltest weniger kiffen, dann kommt man nicht auf so dusslige Ideen.

Habe nie gekifft aber ich glaube ich sollte es mal tun, um Leute wie 
dich zu vergessen.

>Alternativ auch die dritte Klasse endlich erfolgreich abschliessen.
Habe ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium. Und selber?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ist mit Sicherheit ein interessantes Projekt, aber unterm Strich wohl 
technischer Unfug...
Denk dran, du musst auch noch deinen digitalen Datenstrom 
auseinandernehmen, da wird noch fehlerminimierend kodiert!

Autor: (Gast) (Gast)
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Es gibt einen Plattenspieler mit Laser!

Autor: Jürgen Berger (hicom)
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> Habe ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium. Und selber?

BWL?

Autor: Sam Fischer (fm85)
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>Ich selber bin noch relativer Anfänger...

HOCHSTAPLER!!!

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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(Gast) schrieb:
> Es gibt einen Plattenspieler mit Laser!

Ja, die sollen aber in erster Linie das Vinyl schonen und nicht CDs 
abspielen.

Autor: OliverKroll (Gast)
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Zu 1: Drehzahl hochbringen : Laut 
http://de.wikipedia.org/wiki/CD-ROM-Laufwerk beträgt die maximale 
Rotationsgeschwindigkeit einer CD 15000 U/min=250 U/sec; Plattenspieler 
sind dafür nicht konstruiert und würden durch die entstehende Wucht vom 
Tisch heruntergeschleudert,
2: von innen nach außen abspielen : kein Problem,
3: Laserpointer : für das Lesen von CDs werden 3 Laser nebeneinander 
verwendet (für die bessere Spurkorrektur) (ist ein spezielles Bauteil),
4: Digital-/Analogwandler : kein Problem : DA-Wandler mit 24 Bit bei 192 
Khz für 4,10 Euro bei CSD Elektronik: Bauteilname "CS4344-CZZ",
5: Audiocodec : Die CD-Daten müssen erst einmal ausgelesen werden, 
CD-Musik-Daten sind im Red-Book beschrieben, das früher schwer zu 
beschaffen war, jetzt aber anscheinend frei verfügbar ist 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Rainbow_Books#Red_Book)

Das Projekt "CD auf Plattenspieler abspielen" scheitert an Punkt 1 und 
3.

Autor: (Gast) (Gast)
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Punkt 3 ist falsch.

Autor: einer (Gast)
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Punkt 1 ist bei CDA Unsinn

Autor: (Gast) (Gast)
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Würde dann eher versuchen, ein HD-Laufwerk (den Lesearm) mit CD-LW zu 
verheiraten.
Das geht aber nur in Grenzen, da das Lager für's Tracking auf CD-radiale 
Bewegung ausgelegt ist. Wenn der Kopf geschwenkt wird, klappt das mit 
dem Tracking wohl nicht so gut.

Autor: TheMason (Gast)
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@hopsi

>Der Tonarm brauch bei CD's keine Führung, die Tonarmbewegung wird mit
>Magneten gemacht, ähnlich wie der Tonarm in einem Festplattenlaufwerk
>bewegt wird.

das ist nicht dein ernst oder ?!

wie groß ist der abstand der rillen bei einer cd ?!?!?! und wie groß bei 
einer schallplatte ? wieviel spiel hast du bei der tonarm-mechanik 
(überschlag mal die größenordnungen "spiel tonarm" - "abstand der 
'rillen' bei einer cd" und dann überschlag dich vor lachen ...
wieviel kraft brauchen die "ärmchen" um den schreib-lese-kopf in einer 
festplatte zu bewegen und wieviel kraft bräuchte man (bei entsprechender 
genauigkeit und besagtem spiel) um den "tonarm" des plattenspielers zu 
bewegen ...
also ohne deine freude als anfänger über eine solche idee zu trüben ... 
aber vergiss es besser ...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Zu 1: Drehzahl hochbringen : Laut
> http://de.wikipedia.org/wiki/CD-ROM-Laufwerk beträgt die maximale
> Rotationsgeschwindigkeit einer CD 15000 U/min=250 U/sec;

Es sind nur zwischen 200 und 500 U/min, hier geht es um Audio-CDs!

> Plattenspieler sind dafür nicht konstruiert

In der Tat.

> und würden durch die entstehende Wucht vom
> Tisch heruntergeschleudert,

Die "Wucht" tritt bei Drehzahländerungen auf, und die sind hier in der 
Tat ein Problem. Da eine CD mit konstanter Umfangsgeschwindigkeit (und 
nicht konstanter Winkelgeschwindigkeit!) abgespielt wird, muss die 
Drehzahl beim Abspielen verändert werden. Zunächst wird mit maximaler 
Drehzahl abgespielt, und diese nach und nach reduziert. Beim Springen 
zwischen einzelnen Tracks gibt es mehr oder weniger ausgeprägte 
Drehzahlsprünge, und diese erzwingen eine möglichst geringe bewegte 
Masse.
Also keinen Plattenteller (von einem schwachsinnigen CD-Player 
abgesehen, in den die CDs kopfüber eingelegt werden mussten, hat das 
auch nie wer konstruiert).

> 2: von innen nach außen abspielen : kein Problem,

Ja.

> 3: Laserpointer : für das Lesen von CDs werden 3 Laser nebeneinander
> verwendet (für die bessere Spurkorrektur) (ist ein spezielles Bauteil),

Nö, ein Laser, Strahlaufteilung, mehrere Photodioden o.ä. zur 
Spurnachführung.

> 4: Digital-/Analogwandler : kein Problem : DA-Wandler mit 24 Bit bei 192
> Khz für 4,10 Euro bei CSD Elektronik: Bauteilname "CS4344-CZZ",

Der DAC ist das geringste Problem, die Leselektronik und die 
Fehlerkorrektur ist da schon kniffliger.

> 5: Audiocodec : Die CD-Daten müssen erst einmal ausgelesen werden,
> CD-Musik-Daten sind im Red-Book beschrieben, das früher schwer zu
> beschaffen war, jetzt aber anscheinend frei verfügbar ist
> (http://de.wikipedia.org/wiki/Rainbow_Books#Red_Book)

CD-Audio verwendet keinen "Codec", sondern speichert 
16-Bit-Stereosamples als Rohdaten.


Punkt 1 verdammt das Projekt zum Scheitern.

Autor: Regenwolke (Gast)
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> es sollte ja schon Stereo sein....

Einfach zwei Tonarme verwenden, einmal Links und einmal für rechts.

Autor: Knochen Kotzer (Firma: Riesenhoster in EU) (knochenkotzer)
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>4. Einen geeigneten Digital nach Analogwandler anbauen, die Abtastung
>bei CD's ist nämlich nicht analog sondern digital!

Nein wirklich? Hier lernt man ja immer wieder neues.

>Der Tonarm brauch bei CD's keine Führung, die Tonarmbewegung wird mit
>Magneten gemacht, ähnlich wie der Tonarm in einem Festplattenlaufwerk
>bewegt wird.

Seit wann das denn?

>Habe nie gekifft aber ich glaube ich sollte es mal tun, um Leute wie
>dich zu vergessen.

Nein, eher um fauler zu werden damit du keinen Bock hast dir die Mühe zu 
machen solche Fragen zu stellen.

Autor: Hopsi (Gast)
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@ alle:

Also verstehe ich das jetzt richtig, daß ihr mir alle sagt, es geht 
nicht?
Ich meine, ich könnte doch erstmal Bauteile aus einem alten CD-Diskman 
nehmen, die Laserabtasteinheit, das Motörchen und die Elektronik. Das 
Motörchen mit der Schnecke die den Schlitten bewegt müsste jetzt einfach 
den Tonarm drehen. So kleine Zahnrädchen könnte man mit der CNC-Fräse 
aus Platinenmaterial machen.

Ha, wenn ich das hinkriege, dann schaut ihr aber schön doof aus der 
Wäsche!

Autor: _Patrick_ (Gast)
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ein schickes Projekt für das es auch sicher einen Markt gibt (nicht als 
Schüttgut sondern als Luxusgerät).
Problem dabei ist sicher eine edle Optik hin zu bekommen, bei der man 
die technische Spielerei auch sehen kann, aber dennoch die notwendige 
Laser-Schutzklasse zu garantieren

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Hopsi schrieb:

> Motörchen mit der Schnecke die den Schlitten bewegt müsste jetzt einfach
> den Tonarm drehen. So kleine Zahnrädchen könnte man mit der CNC-Fräse
> aus Platinenmaterial machen.

Nur ist der Tonarm erheblich länger und schwerer als der Schlitten im 
CD-Laufwerk -> eine Bewegung die bisher für 0,01mm gereicht hat bewegt 
jetzt eben um 10mm.

Und ob Platinenmaterial so stabil ist, gerade in solchen 
Größenordnungen...


Wenn du es hinbekommen solltest glotzen wir alle doof, das ist richtig, 
aber ich bin gespannt ob es so weit kommt :)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Hopsi schrieb:

> Ha, wenn ich das hinkriege, dann schaut ihr aber schön doof aus der
> Wäsche!

Ja, dann mach mal.
Und als nächstes (oder davor?) baust du dann gleich noch ein Handy zum 
drüberstreuen.

Ist ähnlich einfach:
Du nimmst eine alte Gegensprechanlage, einen DAC (weil Handy ist digital 
und nicht analog wie die Gegensprechanlage), einen Funkteil aus einer 
alten Fernseher-Funkfernsteuerung und voila: Du hast ein Handy. Da noch 
Java mit einzubauen ist dann nur noch die Zugabe.

Mann. Was auch immer du rauchst: Hör auf damit!

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jürgen Berger schrieb:
>> Habe ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium. Und selber?
>
> BWL?

Wohl eher Theologie.
Denn bei so einem Projekt braucht man einen festen Glauben.


(Soll jetzt kein Angriff auf religiös gläubige Menschen sein)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Also verstehe ich das jetzt richtig, daß ihr mir alle sagt, es geht
> nicht?

(singt) Mein Gott, jetzt hat er's!

> Ich meine, ich könnte doch erstmal Bauteile aus einem alten
> CD-Diskman nehmen, die Laserabtasteinheit, das Motörchen
> und die Elektronik.

(flucht) O nein, doch nicht.

Dir wurde ausführlich beschrieben, daß bereits der Plattenteller ein 
nicht überwindbares Hindernis für Dein Projekt darstellt und daher 
jede weitere Überlegung sinnfrei ist.

Sicher, sofern du die Abstasteinheit an den Tonarm hängst und dafür 
sorgst, daß diese in einem definierten (geringen) Abstand über der CD 
schwebt, dann bestehen Chancen, daß das funktionieren könnte - der 
Tonarmantrieb muss halt etwas kräftiger ausgeführt werden als der 
Antrieb des Abtasteinheitsschlittens, da die bewegte Masse bedeutend 
größer ist. Aber bevor Du dieses Problem untersuchst, ist die 
Drehbewegung der CD das viel größere Problem. Und das kannst Du mit 
einem Plattenteller nicht lösen.

Punkt.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Rufus t. Firefly schrieb:

> Sicher, sofern du die Abstasteinheit an den Tonarm hängst und dafür
> sorgst, daß diese in einem definierten (geringen) Abstand über der CD
> schwebt, dann bestehen Chancen, daß das funktionieren könnte

Oh. Ich wüsste noch eins.
Ich stell es mir ausgesprochen schwierig vor, den Tonarm so anzusteuern, 
dass die Nadel-äh-Lasereinheit der Spur folgen kann. Der Abstand 
zwischen 2 'Rillen' einer CD beträgt gerade mal 0.0016mm. 
Nachführgenauigkeit muss also besser als das sein. Und das bei einem 
Tonarm, der geschätzt 20cm lang ist :-)

Das wird ein feinmechanisches Meisterwerk. Mit ein paar Zahnrädern die 
mit der Laubsäge aus Platinenmaterial geschnitten werden, wird das wohl 
nichts werden.

Autor: Hopsi (Gast)
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@ Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite

>Es sind nur zwischen 200 und 500 U/min, hier geht es um Audio-CDs!
Stimmt

>Plattenspieler sind dafür nicht konstruiert

Wieso, wenn ich dem Motörchen mehr Saft gebe?


>Die "Wucht" tritt bei Drehzahländerungen auf, und die sind hier in der
>Tat ein Problem. Da eine CD mit konstanter Umfangsgeschwindigkeit (und
>nicht konstanter Winkelgeschwindigkeit!) abgespielt wird, muss die
>Drehzahl beim Abspielen verändert werden. Zunächst wird mit maximaler
>Drehzahl abgespielt, und diese nach und nach reduziert. Beim Springen
>zwischen einzelnen Tracks gibt es mehr oder weniger ausgeprägte
>Drehzahlsprünge, und diese erzwingen eine möglichst geringe bewegte
>Masse.

Sehe ich auch so, stellt bei einem kräftigen Antriebsmotor aber kein 
unüberwindbares Hindernis da.

>Also keinen Plattenteller (von einem schwachsinnigen CD-Player
>abgesehen, in den die CDs kopfüber eingelegt werden mussten, hat das
>auch nie wer konstruiert).

Dies war die Firma Pioneer, die Geräte sind bei High-Endern sehr 
geschätzt!

>Punkt 1 verdammt das Projekt zum Scheitern.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Hopsi schrieb:
> @ Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
>
>>Es sind nur zwischen 200 und 500 U/min, hier geht es um Audio-CDs!
> Stimmt
>
>>Plattenspieler sind dafür nicht konstruiert
>
> Wieso, wenn ich dem Motörchen mehr Saft gebe?
>

Deshalb sind sie trotzdem nicht dafür gedacht ;)

Zwischen 33/44 U/min und 500 U/Min. ist schon ein ordentlicher 
Unterschied.

Autor: SuperUser (Gast)
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Wer sagt denn, dass die CD in Echtzeit ausgelesen werden muss....

Man könnte die CD ja langsamer auslesen, die Daten zwischenspeichern und 
später aus dem Buffer abspielen. Dann ist Punkt 1 nicht mehr ganz so 
kritisch :-)

Autor: Knochen Kotzer (Firma: Riesenhoster in EU) (knochenkotzer)
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>Ha, wenn ich das hinkriege, dann schaut ihr aber schön doof aus der
>Wäsche!

Bist du so naiv? Oder doch eher Tagträumer?

Autor: Sid (Gast)
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Herrlich welche naive Vorstellung manche von der Technik haben. :D

Bei CDs gehts um Strukturen im Mikrometerbereich und die willst nen 
Tonarm vom Plattenspieler positionieren?

Zum Thema DAC: bevor du überhaupt dazu kommst solltest du dich mit dem 
Low-Level-Format einer CD auseinandersetzen ...
Von MP3 mal ganz zu schweigen. Dazu fehlt noch Dateisystem, Decodierung 
usw ...


mit zwei Worten:

Vergiss es!


Was hast du eigentlich studiert? :)

Autor: Johnny (Gast)
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Wieso die CD nicht einfach mechanisch abtasten, wie es der 
Plattenspieler eh schon kann und dafür konstruiert worden ist?
Du musst Dir allerdings die gerade im Werk gepressten Teile der CD's 
holen, bevor diese mit dem Decklack und Aufdruck versehen werden.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ich wär ja dafür, lieber einen optischen Plattenspieler zu bauen, also 
für echte Schallplatten. Hätte auch was Ästhetisches...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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SuperUser schrieb:
> Wer sagt denn, dass die CD in Echtzeit ausgelesen werden muss....
>
> Man könnte die CD ja langsamer auslesen, die Daten zwischenspeichern und
> später aus dem Buffer abspielen. Dann ist Punkt 1 nicht mehr ganz so
> kritisch :-)

Man könnte auch mit einer wirklich hochauflösenden Web-Cam ein Bild der 
CD machen und da dann Bilderkennung drauf los lassen.

Autor: Hopsi (Gast)
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@   Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)

>Man könnte auch mit einer wirklich hochauflösenden Web-Cam ein Bild der
>CD machen und da dann Bilderkennung drauf los lassen.

Für Schallplatten gibt's das schon, wird für historisch wertvolle 
Schallplatten verwendet die so gammelig sind, das sie normal nicht mehr 
abspielbar sind. Aber das ist dann keine Web_cam sondern ein Laserscan.
Die Datenmenge dabei geht in die zig Gigabyte und ein Coputerprogramm 
extrahiert aus dem Verlauf der Rille die Tonaufzeichnung.

Autor: OliverKroll (Gast)
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>@ alle:
>
>Also verstehe ich das jetzt richtig, daß ihr mir alle sagt, es geht
>nicht?

Als ich vom Gymnasium auf die Hochschule gewechselt bin (Studiengang 
Technische Informatik), habe ich mich schnell gelangweilt, daß es statt 
zehn Fächern nur noch ein Fach gab: Informatik den ganzen Tag - und 
davon auch nur die Kurse für Anfänger (Zahlensysteme usw.). Da habe ich 
mir vorgestellt, wie ich
einen CD-Spieler, einen Videorekorder und einen Fernseher bauen könnte. 
Beim CD-Spieler war klar, daß ich die Laser-Bauteile und die 
Feinmechanik nicht selber bauen könnte, deshalb hatte ich mir gedacht, 
daß ich das Gerät einmal auseinanderbauen könnte und dann wieder 
zusammenbauen würde, und dabei unbekannte ICs durch eigene Schaltungen 
ersetzen würde. Ich habe dann etliche Berechnungen angestellt, mir 
Bücher über Maschinenbau aus der Bibliothek geholt, ich habe mir aus 
Holz eigene Zahnräder gesägt, die man sogar richtig bewegen konnte 
(Übertragung 1:1) - ich habe echt etwas daraus gemacht.
Von den drei Geräten fertiggeworden ist aber eigentlich nur der 
Fernseher, und auch nur ein Teil: ich konnte auf meinem Oszilloskop ein 
invertiertes Schwarzweiß-Bild vom Video-Ausgang meines Videorekorders 
sehen - ich konnte also das BAS-Signal darstellen, das noch keine 
HF-Modulation hat. Alle anderen Versuche mußte ich aus Zeitgründen auf 
später verschieben (ist bis heute nichts weiter draus geworden).
Trotzdem hat es mir sehr viel gebracht, und vor allem konnte ich zuhause 
zeigen, daß die Professoren an bestimmten Stellen Dinge falsch 
dargestellt hatten, die sie vielleicht wegen dem Lehrplan falsch 
darstellen mußten:
beim Frequenzverhalten von RC-(Widerstands-Kondensator-)-Netzwerken hat 
uns der Professor erzählt, daß es einen frequenzabhängigen Widerstand 
gäbe - und es dabei belassen. Ich habe gefragt, was es denn mit den 
Frequenz-Kennlinien auf sich hätte, das wäre doch eine geschwungene 
Kurve. Keine Antwort, meine Frage paßte nicht in die Vorlesung.
Zuhause habe ich das RC-Netzwerk mit Differentialgleichungen berechnet 
(Laplace-Transformation konnte ich damals noch nicht, hatte ich bis 
heute keine Zeit für) und konnte schwarz auf weiß zeigen, daß das 
Frequenzverhalten natürlich ein polynomiales ist 
(x^3+x^2+x+c)(vermutlich sogar noch mit Nenner) und nicht nur ein 
konstantes, das dann aus der Kreisfrequenz omega gebildet wird 
(konstanter Widerstand).
Als ich den Professor in einer der nächsten Vorlesungen noch einmal 
danach gefragt habe, daß seine Lösung doch nur für eine Frequenz (also 
eine einzelne Frequenz aus dem Bereich von 10 Hz bis 10 kHz) gültig sei, 
man die Aufgabe doch aber auch für alle Frequenzen auf einmal lösen 
könne (mit einer Differentialgleichung (oder der 
Laplace-Transformation)), hat er genervt "Ja" geantwortet (er selber 
wußte es anscheinend), wollte aber nichts weiter davon hören - und die 
anderen Studenten wollten davon erschreckenderweise auch nichts hören 
(viele von denen wußten gar nicht, was ich meinte).
Der wesentliche Teil meines Studiums hat in meiner Freizeit mit eigenen 
Bauvorhaben stattgefunden, deshalb würde ich nie jemandem von etwas 
völlig abraten.

>Ich meine, ich könnte doch erstmal Bauteile aus einem alten CD-Diskman
>nehmen, die Laserabtasteinheit, das Motörchen und die Elektronik. Das
>Motörchen mit der Schnecke die den Schlitten bewegt müsste jetzt einfach
>den Tonarm drehen. So kleine Zahnrädchen könnte man mit der CNC-Fräse
>aus Platinenmaterial machen.

So ungefähr wollte ich es auch machen. Ich hatte schon längst Kataloge 
von Zahnradfabriken (Plastikzahnräder kosteten glaube ich weniger als 
einen Euro bis ungefähr 30 Zähnen), nur die Schrittmotoren wären alle 
viel zu groß gewesen.

>Ha, wenn ich das hinkriege, dann schaut ihr aber schön doof aus der
>Wäsche!

Ich würde dir sehr wünschen, daß du es hinbekommst - und wenn du nur 
einen Teil des CD-Spielers hinbekämst, wäre es schon sehr viel. Deshalb 
hatte ich auf jeden Punkt einzeln geantwortet: dann weißt du, womit 
anzufangen (meiner Meinung nach) einfach ist. Lösbar sind natürlich alle 
fünf Punkte (nur eben vielleicht nicht für Privatpersonen).

Mir ist gestern noch etwas eingefallen (deshalb alle fünf Punkte noch 
einmal): weil der CD-Spieler nur zum Experimentieren ist und nicht im 
Laden verkauft werden soll, könntest du mit 33 1/3 Umdrehungen (oder 45 
1/2) von der CD in einen Puffer einlesen und dann mit richtiger 
Geschwindigkeit ausgeben. Ein 3-Minuten-Lied würde bei 45 1/2 
Umdrehungen 16 1/2 Minuten zum Laden brauchen.
Punkt 1 ist also kein Problem mehr.
Punkt 2 war nie ein Problem.
Punkt 3 bleibt schwierig, auch wenn du die Lasereinheit eines 
ausgeschlachteten CD-Spielers verwendest: du könntest den Tonarm des 
Plattenspielers auf einem kleinen Schwamm über die CD gleiten lassen 
(alles erden, um statische Aufladung zu verhindern),um die vertikalen 
Schwankungen des Plattentellers (mehr als 1 mm) grob auszugleichen, für 
die horizontalen Schwankungen habe ich aber im Moment keine so einfache 
Lösung: die CD wird auch bei sorgfältigem Einlegen mit Leichtigkeit 
einen Millimeter vom Dreh-Mittelpunkt entfernt sein - die Datenspuren 
einer CD sind aber nur einen Mikrometer breit. Du müßtest den 
Linearmotor des CD-Spielers am Tonarm anbringen (zum Drehzentrum hin 
ausgerichtet), um der Datenspur genau zu folgen.
Punkt 4 ist einfach: gibt's zu kaufen.
Punkt 5: Wenn das Datenformat unkomprimiert und unverschlüsselt vorliegt 
(
>CD-Audio verwendet keinen "Codec", sondern speichert
>16-Bit-Stereosamples als Rohdaten.
), umso besser.
Was ein AT85C51snd3B ist, weiß ich nicht. Wenn es ein Mikrokontroller 
ist: jeder schnellere Mikrokontroller z.B. aus dem Reichelt-Angebot 
reicht.

Vielleicht darf ich meine Einschätzung anders formulieren:
einige der 5 Punkte sind leicht, andere sind schwer - lösbar sind alle.
Wenn du nur ein Wochenende veranschlagt hast und danach auf alle, die im 
Forum "es geht..." geantwortet haben , schimpfst: ein Wochenende wird 
wohl nicht reichen.
Wenn du Jahre lang "Zeit" hast wie ich und meinst, daß man dich in 
deinem Studiengang irgendwie nicht richtig für voll nimmt, wird dich 
sowieso nichts und niemand auf dieser Welt abhalten, es selber 
rauszufinden.

Der Grund, warum die meisten sagen, "es geht nicht", wird sein, daß 
viele solcher Vorschläge "Schnapsideen" vom "Stammtisch" sind ("man 
müßte mal ..."), die am nächsten Morgen wieder vergessen sind, wenn der 
Rausch ausgeschlafen ist.

Nachdem ich nun anderthalb Stunden auf eine eventuelle Schnapsidee 
geantwortet habe, sollte ich vielleicht einen Alkoholtest machen. :-)

Autor: Hopsi (Gast)
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@ Sid (Gast)

Was hast du eigentlich studiert? :)

Philosophie und Elektrotechnik.
Magisterarbeit zum Thema "Aristotelische Physik" bei Proffessor Scheyer.
Bin Co-Autor eines Artikels über Meßgeräte mit DSP in der 
Fachzeitschrift Elektronik. Also durchaus qualifiziert.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Hopsi schrieb:
> @   Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)
>
>>Man könnte auch mit einer wirklich hochauflösenden Web-Cam ein Bild der
>>CD machen und da dann Bilderkennung drauf los lassen.
>
> Für Schallplatten gibt's das schon, wird für historisch wertvolle
> Schallplatten verwendet die so gammelig sind, das sie normal nicht mehr
> abspielbar sind. Aber das ist dann keine Web_cam sondern ein Laserscan.
> Die Datenmenge dabei geht in die zig Gigabyte und ein Coputerprogramm
> extrahiert aus dem Verlauf der Rille die Tonaufzeichnung.

Gut.
Wenn du darauf verzichten kannst, vergammelte CD abzuspielen, reicht 
dann auch eine wirklich hochauflösende Webcam. Denn da CD ja digital 
sind, muss die ja nur 0 und 1 unterscheiden können. Und das sollte ja 
kein Problem sein. 0 ist mehr rundlich, 1 mehr stabförmig (je nachdem wo 
die CD gepresst wurde. In den USA schreibt man eine 1 mit nur einem 
senkrechten Strich, in Europa kommt noch so ein seltsamer Haken dazu). 
Selbst mit ein wenig Moder drauf kann man das noch gut unterscheiden. 
Aber eine normale WebCam mit 640*480 Punkten wird da nicht reichen. 
1024*768 sollten es dann schon sein.

Autor: Hopsi (Gast)
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@ Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)

>Gut.
>Wenn du darauf verzichten kannst, vergammelte CD abzuspielen, reicht
>dann auch eine wirklich hochauflösende Webcam. Denn da CD ja digital
>sind, muss die ja nur 0 und 1 unterscheiden können. Und das sollte ja
>kein Problem sein. 0 ist mehr rundlich, 1 mehr stabförmig (je nachdem wo
>die CD gepresst wurde. In den USA schreibt man eine 1 mit nur einem
>senkrechten Strich, in Europa kommt noch so ein seltsamer Haken dazu).
>Selbst mit ein wenig Moder drauf kann man das noch gut unterscheiden.
>Aber eine normale WebCam mit 640*480 Punkten wird da nicht reichen.
>1024*768 sollten es dann schon sein.

Äh, kann es denn sein, das ich hier verarscht werde?

Autor: Michael W. (retikulum)
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Hopsi schrieb:
> @ Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)
>
>>Gut.
>>Wenn du darauf verzichten kannst, vergammelte CD abzuspielen, reicht
>>dann auch eine wirklich hochauflösende Webcam. Denn da CD ja digital
>>sind, muss die ja nur 0 und 1 unterscheiden können. Und das sollte ja
>>kein Problem sein. 0 ist mehr rundlich, 1 mehr stabförmig (je nachdem wo
>>die CD gepresst wurde. In den USA schreibt man eine 1 mit nur einem
>>senkrechten Strich, in Europa kommt noch so ein seltsamer Haken dazu).
>>Selbst mit ein wenig Moder drauf kann man das noch gut unterscheiden.
>>Aber eine normale WebCam mit 640*480 Punkten wird da nicht reichen.
>>1024*768 sollten es dann schon sein.
>
> Äh, kann es denn sein, das ich hier verarscht werde?

Nein, das würdest du merken.

Autor: Johnny (Gast)
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Also isch schliesse mich den meisten hier nicht an, dass es unmöglich 
ist, so ein Ding zu Hause zu bauen. Natürlich muss man auf einige 
fertige Teile zurückgreifen, die man aus Laufwerken oder anderen Geräten 
ausbaut und wiederverwendet. Aber mit genügend Zeit und Ausdauer bringt 
man auch zu Hause erstaunliches zustande. Natürlich wird es nie so gut 
sein wie was gekauftes, aber es soll ja auch nur ansatzweise 
funktionieren und muss auch nicht ausgereift oder günstig herzustellen 
sein.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Sicher mag es möglich sein, wenn man einen geeigneten Ansatz verfolgt. 
Aber die Mechanik eines Plattenspielers ist ungeeignet, und damit wird 
das Projekt ähnlich realistisch wie "Ich baue mir ein GSM-Telephon" oder 
"Ich baue mir ein Atomkraftwerk".

Schulz.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Sicher mag es möglich sein, wenn man einen geeigneten Ansatz verfolgt.
> Aber die Mechanik eines Plattenspielers ist ungeeignet, und damit wird
> das Projekt ähnlich realistisch wie "Ich baue mir ein GSM-Telephon" oder
> "Ich baue mir ein Atomkraftwerk".

Du hast den 'Jetzt ätze ich meine Chips selber' Thread vergessen :-)

Aber vielleicht gehts ja noch weiter.
Will jemand Popcorn?

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Rufus t. Firefly schrieb:

> "Ich baue mir ein Atomkraftwerk".

Uran, Hammer, Meißel.

Wenn man jetzt die richtige Stelle am Uran trifft hat man zumindest 
genug Licht für die letzten Millisekunden des Lebens LOL

Autor: Schwerer Löter (Gast)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Mecki

 Hopsi [Bearbeiten]

Außerirdischer Früh-Punk (bereits Ende der 1960er) mit grüner Frisur und 
enormer Sprungkraft (über 60 Meter pro Sprung).

Eh Leute, laßt euch doch nicht von so einem Spinner verarschen!
Wetten, das hier ist ein Troll-Thread!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Autor: Johnny (Gast)
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Es ist sicher auch möglich, sich zu Hause ein kleines Atomkraftwerk zu 
bauen. Was spricht denn dagegen? Mit genügend Eifer ist alles zu 
organisieren und zu beschaffen. Es gibt auch viele pensionierte 
Wissenschaftler, die bei einem Besuch im Altersheim gerne aus dem 
Nähkästchen plaudern.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ah, endlich.
Mein Popcorn ist schon ausgekühlt.

Autor: Sid (Gast)
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> Es ist sicher auch möglich, sich zu Hause ein kleines Atomkraftwerk zu
> bauen. Was spricht denn dagegen? Mit genügend Eifer ist alles zu
> organisieren und zu beschaffen. Es gibt auch viele pensionierte
> Wissenschaftler, die bei einem Besuch im Altersheim gerne aus dem
> Nähkästchen plaudern.

Ja wer kennt das nicht, Uranstäbe grad mal wieder alle -> schnell auf zu 
OBI  neue besorgen.

Autor: Johnny (Gast)
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Hab ja nicht gesagt es sei einfach oder legal, aber wenn man Uran haben 
will, dann bekommt man es auch auf irgendwelchen Wegen.
Menschen sind zu vielem im stande, wenn sie wollen, das ist nicht zu 
vergessen.
Aber hier im Forum scheinen sich nur noch senile, alte Knacker zu 
tummeln, ohne jegliche Motivation oder Träume.

Autor: Knochen Kotzer (Firma: Riesenhoster in EU) (knochenkotzer)
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>Es ist sicher auch möglich, sich zu Hause ein kleines Atomkraftwerk zu
>bauen. Was spricht denn dagegen? Mit genügend Eifer ist alles zu
>organisieren und zu beschaffen.

Seh ich auch so, aber als Moderator würde ich anstatt Wasser eher zu 
Dieter Thomas Heck greifen.
Da hat man mehr von. duckundweg

Autor: Heinz_Heinz (Gast)
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Ich hab sowas mal in einem Austin Powers Film gesehen,
da war der Typ 30 Jahre eingefroren und hatte alles nicht mitgekriegt.
Der hat dann eine CD auf seinen Plattenspieler gelegt und wollte die 
abpsielen. Der Film heisst eventuel Goldständer, ist eine James Bond 
Parodie auf Goldfinger.

Von einer britischen Punkband gibt's eine CD, die hat auf der anderen 
Seite Vinyl und kann auf einem Plattenspieler abgespielt werden.
http://en.wikipedia.org/wiki/Deathcar

Von Fisher gab es mal einen 5-fach CD-Wechsler der auch einen Tonarm 
hatte und damit Schallplatten abspielen konnte.

Bei Conrad gibt es einen Plattenspieler mit eingebautem CD-Brenner.
Kostet 349€ Artikel-Nr.: 303560 - 62

Also ich denke mal, ein Plattenspieler der auch CD's abspielen könnte 
ist eine gute Sache. Ich würde den Laser für's abspielen der CD nicht an 
den Tonarm bauen, sondern einfach ein Slot-in-CD-Laufwerk in den 
Plattenspieler intgrieren.

Autor: Knallblättle (Gast)
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Über eines habt Ihr Euch noch garkeine Gedanken gemacht:
Die Signalverarbeitung...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Pippifax!

Autor: El Jefe (bastihh)
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Na, Uran bekommt amn selbst bei eBay... (Nein, kein scherz..)

Autor: Knochen Kotzer (Firma: Riesenhoster in EU) (knochenkotzer)
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Ja, aber welches Uran? Bzw. in welcher zusammensetzung?

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Mich hatte mal interessiert, welche Drehzahl eine CD maximal aushält. 
Daher: Testaufbau mit Mikrofon. Damit alles kontrolliert abläuft, einen 
Mülleimer über den Aufbau ("Schatz, ich leih' mir mal Deinen Mülleimer 
aus!"), man ist ja vorsichtig.

Das Ergebnis, siehe Anhang.

Ein Schutzbrille ist als Schutz nicht ausreichend! Die Splitter 
durchschlagen mühelos Pappdeckel, Stoff & Kunststoff.

Eine Auswertung der aufgezeichnete maximalen Drehzahl ergab 14000U/min.

Splitter der CDs sind auch noch Jahre später immer mal wieder 
aufgetaucht :-)

Autor: gast (Gast)
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@Heinz-Heinz


>Also ich denke mal, ein Plattenspieler der auch CD's abspielen könnte
>ist eine gute Sache.


"WENN" dann würde ich den umgekehrten Weg gehen und einen CD-Player um 
die Fähigkeit des Schallplattenspielers aufrüsten.
Das wäre einfacher.
Einer der letzten Bildplattenspieler würde da in punkto Abmesungen sogar 
noch besser gehen da diese neben besagten Bildplatten auch noch CDs 
spielen.

Aber nur "WENN"


@Eddy Current


Ja die Polycarbonatscheiben sind nicht ohne.
Denk mal an die 72-Fach Slot-In Laufwerke von Panasonic die mal kurz auf 
dem Markt waren.
Fast alle CD-Player auf dem Markt hatten die Macke ab und an die CD mal 
nicht vollständig zu stoppen bevor sie ausgeworfen wird.
Bei Schubladen tanzte der Datenträger nur in selbiger herum aber bei den 
slot-In Geräten konnte es passieren das der Träger herausgeflogen kam 
(aufgrund der auswurfmechanik).
Bei besagten Panasinic war das dann schon etwas heftig wenn die Scheibe 
an der gegenüberliegenden Wand zerschellte.
Erinnerte dann immer an den Diskwerfer einiger Ego-shooter. :D
Darüber hinaus sind in diesem Laufwerk öfters mal CD's geplatzt und 
haben das Laufwerk dabei natürlich zerstört.

Autor: El Jefe (bastihh)
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@ Knochenkotzer Pechblende (Uranoxid) ;)

Ist zwar kein reines Uran aber Unfug kann man damit dennoch machen...

Kaufen muss man es auch nicht unbedingt... Reicht auch mal in Sachsen 
spazieren zu gehen...

Autor: Knochen Kotzer (Firma: Riesenhoster in EU) (knochenkotzer)
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Ich dachte eher daran welcher Anteil U235 und U238 da drinnen ist.

Autor: Knochen Kotzer (Firma: Riesenhoster in EU) (knochenkotzer)
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@Eddy:
14000Upm sind ja noch human.
Ich weiß noch das ich früher immer CDs in den Dremel gespannt hab und 
Asche!
Der Dremel schafft ja laut Herstellerangaben 33000Upm, klar mit ner CD 
vorne dran packt der das nicht ganz, aber manche CDs waren so hartnäckig 
das man da schon irgendwas reinwerfen musste das die zerplatzt sind.

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