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Forum: Offtopic Arm oder Reich


Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

Sind wir Reich oder sind wir arm als Mensch in der heutigen Zeit.

Materiell sind wir oder zumindest ein großer Teil von uns als eher reich 
zu bezeichnen.

Ansonsten sind wir wohl eher arm.
Arm an Vertrauen,
arm an Zufersicht,
arm an einer unbeschwerte Zukunft (Arbeit Umwelt),
arm an Werten,
arm an Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt und sonst.

Wir kommen somit immer näher an den Grundton der lautet
The Fittest Will Survive!
Im Job und im Leben.

Das Geld und somit das Materielle nimmt man uns (der Masse) in der 
nächsten Zeit.
(wird es zumindest versuchen)
(Muss auch so sein. Ist das Schwein Fett, führt man es zum Schlachter.
Eine andere Berechtigung gibt es für das Schwein nicht.)

Die Erben Generation steht vor der Tür.
Da Erbt man schonmal ein Häuschen von den Eltern oder von der Oma.
Oder Bares. Hier kann man sich Bildung leisten und für die Rente 
vorsorgen.
Andere kriegen nichts mit. Keine Bildungsschance, keine Rentenzahlungen.
Keine Chance auf Arbeit.

Wer von euch ist zuversichtlich, dass er 30 Arbeitsjahre zusammenkriegt 
?
Wer von euch ist zuversichtlich, das er von seiner Rente leben kann ?
Wer von euch ist zuversichtlich, das sich seine Bildung unterm Strich 
für IHN lohnen wird. (Bildung lohnt sich immer. Meine hier Materiell)

Das Geld, das an oberster Stelle steht, wird einen Zacken höher gehängt.
Nur noch die Leistungsfähigsten kommen daran. (Pyrrhussieg)

Der Tackt wird weltweit erhöht. Alle strampeln schneller zum Nutzen 
einzelner, die sich zur rechten Zeit die Filetstücke angeeignet haben.

Wir sind arm, da wir uns als Mensch, weltweit, gegeneinander ausspielen 
lassen.
Wir zeigen uns nicht solidarisch.
Wir sind froh (werden froh sein), das wir in gutem Lohn stehen und die, 
für die es keine Arbeit gibt, für die werden wir keinen Blick haben.
(Volkswirtschaften werden um Arbeit konkurieren zum überproportionalen 
Nutzen derer, die die Arbeit stellen. )

Wir sind im allgemeinen wirklich noch prähistorische arme Viecher,
die glücklich sind, wenn der Kühlschrank voll, der Kleiderschrank voll 
und der Fernseher an ist.

Ich denke, wir sind, unterm Strich ärmer geworden.
Das Spiel ist Facettenreich aber garstig wie die wahre Natur.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Arm an Geschwalle sind wir jetzt jedenfalls nicht mehr.

Autor: Gast (Gast)
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aber reich an Gedanken, nach so vielen Überlegungen :)

(nur zur Info ist nicht mein Text; bin der andere Gast, der den Thread 
über den Iran erstellt hat)

Autor: grubsch (Gast)
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Uch hier gilt wieder: nicht so viel kiffen!

Autor: Gast (Gast)
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@ grubsch

er wollte sich halt mal was von der Seele schreiben ;)

Autor: Knochen Kotzer (Firma: Riesenhoster in EU) (knochenkotzer)
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Alter....
Was willst du?
Geh zu Mamis Rockzipfel und heul dich da aus.
Dein Post ist ja kaum zu ertragen.
Läufst du demnächst Amok oder was? Das hört sich nämlich so an.

Autor: mr.chip (Gast)
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Ist das jetzt eine Werbung für die Mikrocontroller der gleichnamigen 
Firma? ^^

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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@ Gast: Mach dir nichts draus, manche hier sind so.

Aber wenn du nichts zu meiner Alternative zu sagen hast, dann war das 
wirklich nur Geschwafel:

http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=4&t=98...

Autor: Mr.X (Gast)
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Besser Arm dran als Arm ab!

Autor: Klaus (Gast)
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Ich finde, im Prinzip hat Gast schon recht. Es gibt vieles was uns im 
inzwischen im Alltag fehlt, was sich nicht mit Geld kaufen lässt.

Autor: Reicher (Gast)
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Ich denk schon wir sind reich.

Wir haben ein Dach überm Kopf.

Wir müssen nicht hungern.

Und im Winter müssen wir nicht frieren.

All das ist nicht selbstverständlich!

Autor: Klaus (Gast)
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Richtig, das ist auch nicht selbstverständlich.

Aber darüber hinaus haben wir noch viel mehr materiellen Krams. Aber das 
alleine macht das Leben auch nicht Lebenswert (nein, ich bringe mich 
desswegen nicht um, sondern ich Laufen einfach nicht meine gesammte Zeit 
noch mehr Reichtum hinterher).

Autor: Katapulski (Gast)
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@Gast
Halelujah Brüder! Sehet, ich bin zu Euch gekommen, um die Verirrten
Schäflein in die Herde zurückzuführen. Selig sind die Bekloppten, denn 
sie
brauchen keinen Hammer.

gez. Katapulski

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Es gibt da einen schönen Satz:

"Geld macht einen Menschen nicht reicher - es beschäftigt ihn nur mehr."

Vieles Materielle ist überflüssig und praktisch alles, was wichtig ist, 
gibt es nicht für Geld.

Einige materielle Sachen möchte ich aber nicht missen:

- Dusche und WC
- Wirksame Reinigungs- und Waschmittel
- Heizung
- Elektrizität
- Antibiotika und gute medizinische Versorgung
- Abwasser-/Müllentsorgung

Chris D.

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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Klaus schrieb:
> Es gibt vieles was uns inzwischen im Alltag fehlt,
> was sich nicht mit Geld kaufen lässt.

Klar, es gibt Werte (auch lebensnotwendige!), die man nicht in Geld 
ausdrücken kann, soweit gehe ich mit. Aber welche meinst du konkret, die 
uns im Alltag fehlen, und warum? Und wenn sie uns fehlen, warum schaffen 
wir sie uns dann nicht einfach? Kostet doch kein Geld.

Chris D. schrieb:

> "Geld macht einen Menschen nicht reicher - es beschäftigt ihn nur mehr."

Ich finde den Spruch besser: "Geld macht nicht glücklich, aber es 
beruhigt."

Einerseits ist es gut, dass Not erfinderisch macht - bis zu einer 
gewissen Grenze. (An die ich ständig stoße.) Darüber hinaus ist es nur 
noch unheimlicher Stress, wenn man mit jedem Cent rechnen muss und 
trotzdem nie hinkommt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Gast (Gast)

>Wir kommen somit immer näher an den Grundton der lautet
>The Fittest Will Survive!

Übersetz den Spruch mal. Und bitte richtig.

>Das Geld und somit das Materielle nimmt man uns (der Masse) in der
>nächsten Zeit.

I wo. Man wird es schon auf einem gewissen Level halten.

>(Muss auch so sein. Ist das Schwein Fett, führt man es zum Schlachter.
>Eine andere Berechtigung gibt es für das Schwein nicht.)

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Die Masse ist eher die Kuh, die 
ewig gemolken wird. Ein tote Kuh gibt keine Milch mehr.

>Da Erbt man schonmal ein Häuschen von den Eltern oder von der Oma.
>Oder Bares. Hier kann man sich Bildung leisten und für die Rente
>vorsorgen.
>Andere kriegen nichts mit. Keine Bildungsschance, keine Rentenzahlungen.
>Keine Chance auf Arbeit.

Du rührts hier einen Quark zusammen, eieieie

>Wer von euch ist zuversichtlich, dass er 30 Arbeitsjahre zusammenkriegt
>?

Ich hoffe nicht! Denn wer will schon so lange schaffen? 20 reichen auch 
;-)

>Wer von euch ist zuversichtlich, das er von seiner Rente leben kann ?

Only the good die young.

>Wer von euch ist zuversichtlich, das sich seine Bildung unterm Strich
>für IHN lohnen wird. (Bildung lohnt sich immer. Meine hier Materiell)

Ich.

>Das Geld, das an oberster Stelle steht, wird einen Zacken höher gehängt.
>Nur noch die Leistungsfähigsten kommen daran. (Pyrrhussieg)

Oder schlicht Inflation, sowie Auslagerung einfacher 
Geschäftstätigkeiten.

>Der Tackt wird weltweit erhöht. Alle strampeln schneller zum Nutzen
>einzelner, die sich zur rechten Zeit die Filetstücke angeeignet haben.

Ohl leider wahr. Aber es bleibt noch sehr viel für Brot und Spiele der 
Masse übrig.

>Wir sind arm, da wir uns als Mensch, weltweit, gegeneinander ausspielen
>lassen.

Tja, ist wohl leider so.

>Wir zeigen uns nicht solidarisch.

Ist der Mensch im Prinzip kaum.

>Wir sind froh (werden froh sein), das wir in gutem Lohn stehen und die,
>für die es keine Arbeit gibt, für die werden wir keinen Blick haben.

Wieso Futur? Das ist die Gegenwart!

>(Volkswirtschaften werden um Arbeit konkurieren zum überproportionalen
>Nutzen derer, die die Arbeit stellen. )

Dito.

>Wir sind im allgemeinen wirklich noch prähistorische arme Viecher,
>die glücklich sind, wenn der Kühlschrank voll, der Kleiderschrank voll
>und der Fernseher an ist.

Ahhhh, langsam dämmerts.

>Ich denke, wir sind, unterm Strich ärmer geworden.

Menschlich ja, materiell nein.

>Das Spiel ist Facettenreich aber garstig wie die wahre Natur.

Hnmmm.

MfG
Falk

Autor: Hartmut Kraus (Gast)
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>>Das Geld und somit das Materielle nimmt man uns (der Masse) in der
>>nächsten Zeit.
>
> I wo. Man wird es schon auf einem gewissen Level halten.

Falsch. Der Level sinkt seit Jahren. Für die Masse.

>>(Muss auch so sein. Ist das Schwein Fett, führt man es zum Schlachter.
>>Eine andere Berechtigung gibt es für das Schwein nicht.)
>
> Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Die Masse ist eher die Kuh, die
> ewig gemolken wird. Ein tote Kuh gibt keine Milch mehr.

Nein, die Masse ist nicht eine Kuh, sondern eine Riesenherde 
Rindviecher. Für jedes geschlachtete wachsen mehrere Kälber heran. Und 
fühlen sich noch ("the fittest will survive"), weil sie nicht kapiert 
haben, dass sie auch nur gemolken und / oder geschlachtet werden.

>>Wer von euch ist zuversichtlich, das er von seiner Rente leben kann ?
>
> Only the good die young.

Nein. Sozial verträglich ableben heißt: Einen Monat vor dem ersten 
fälligen Antrag auf ALG, ALGII oder sonstiger Stütze - spätestens also 
vor der ersten Rente.

>>Wer von euch ist zuversichtlich, das sich seine Bildung unterm Strich
>>für IHN lohnen wird. (Bildung lohnt sich immer. Meine hier Materiell)
>
> Ich.

Ich auch. Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, darf man nicht 
noch den Kopf hängen lassen. <:-)

>>Das Geld, das an oberster Stelle steht, wird einen Zacken höher gehängt.
>>Nur noch die Leistungsfähigsten kommen daran. (Pyrrhussieg)
>
> Oder schlicht Inflation, sowie Auslagerung einfacher
> Geschäftstätigkeiten.

Auch falsch. Nicht die Leistungsfähigsten kommen dran, sondern die, die 
sich am besten "verkaufen". S. 90% unserer Manager, Politiker etc.

>>Der Tackt wird weltweit erhöht. Alle strampeln schneller zum Nutzen
>>einzelner, die sich zur rechten Zeit die Filetstücke angeeignet haben.
>
> Ohl leider wahr. Aber es bleibt noch sehr viel für Brot und Spiele der
> Masse übrig.

Von wegen "Brot und Spiele". Das war mal, im alten Rom vielleicht. In 
Deutschland hieß das "Zuckerbrot und Peitsche" (Sozialgesetzgebung und 
Sozialistengesetz, unter dem "eisernen Kanzler" Bismarck, glaub ich).

"Das Zuckerbrot verachten wir - die Peitsche zerbrechen wir!"

Oder (aus der jüngeren Vergangenheit) - da fragte mich mal eine: "Warum 
waren Sie gestern nicht dabei?" (Bei der Grillparty, die die Gemeinde 
hier geschmissen hat.) Ich also: "Auf Almosen scheiß ich!"

Mit einem Bruchteil des Geldes, das allein da "spendiert" wurde, hätte 
ich die notwendigen "Investitionen" für meine "Firma" gehabt, die sie 
schon lange verzinst zurückhaben könnten - hatten wir auch schon öfters. 
<:-)

>>Wir sind arm, da wir uns als Mensch, weltweit, gegeneinander ausspielen
>>lassen.
>
> Tja, ist wohl leider so.

Selber schuld.

>>Wir zeigen uns nicht solidarisch.
>
> Ist der Mensch im Prinzip kaum.

Ist er. In jedem Menschen steckt ein "guter Kern", der "nur" entwickelt 
werden muss.

>>Wir sind froh (werden froh sein), das wir in gutem Lohn stehen und die,
>>für die es keine Arbeit gibt, für die werden wir keinen Blick haben.
>
> Wieso Futur? Das ist die Gegenwart!

Nein, die Gegenwart ist: Arbeit für alle ist mehr als genug da. Aber die 
Geschäftemacherei mit den Arbeitslosigkeit auf Staatskosten wohl immer 
noch einträglicher als eine effektive Arbeitsvermittlung.

>>(Volkswirtschaften werden um Arbeit konkurieren zum überproportionalen
>>Nutzen derer, die die Arbeit stellen. )

Schwachsinn.

>>Wir sind im allgemeinen wirklich noch prähistorische arme Viecher,
>>die glücklich sind, wenn der Kühlschrank voll, der Kleiderschrank voll
>>und der Fernseher an ist.

Das sind die echten Armen!

>>Das Spiel ist Facettenreich aber garstig wie die wahre Natur.

Jetzt fehlt als Krönung des Schwachsinns nur noch: "Das ist die Natur 
des Menschen, weil er aus dem Tierreich stammt." Der Mensch bildet sich 
eigentlich ein, vor geraumer Zeit von den Bäumen auf den Boden der 
Tatsachen heruntergekommen zu sein - aber auch zu einem aufrechten Gang. 
<:-)

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