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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schalter trotz Elektrosmog sicher abfragen


Autor: stoerer (Gast)
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Hallo, ich habe drei Taster (einfache Schließer mit gemeinsamer Masse) 
in der Nähe einer Leuchtstoffröhre. Die will ich mit AVR-Pins abfragen 
(ca. 3 Meter entfernt). Die Leitung dazwishen ist nicht geschirmt, also 
einfach 4 Adern. Ich möchte Fehlauslösungen und Überspannung am AVR 
natürlich vermeiden. Software-entprellen ist mir klar, aber wie extern 
beschalten? So?


   5V
    |
   1K
    |
+---+----10k--+----- zum AVR (Eingang, interner Pullup EIN)
|             |
|           100nF
 / Tast       |
/             |
|             |
GND-----------+

Autor: Jürgen Berger (hicom)
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da könnte auch ein Optokoppler nicht schaden

Autor: stoerer (Gast)
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schaden nicht, aber ist er notwendig..? Außerdem ist mir aufgefallen, 
daß ich evtl. nicht ausreichend gegen Spannungsspitzen auf der Leitung 
geschützt bin.. wäre eine Z-Diode (5,1V) parallel zum 100nF ausreichend?

Autor: B. Bremer (bib)
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Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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           5V
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    lange  1K
   Leitung  |
 +-/\/\/\/--+--10k--+----- zum AVR (Eingang, interner Pullup AUS)
 |                  |
 |                  |
  / Taster        100nF
 /                  |
 | Leitung          |
 +-/\/\/\/----------+----- GND

Je kleiner der Pullup desto höher die Störsicherheit und der 
Stromverbrauch.
Je größer der 10k und der 100nF desto höher die Störsicherheit.

Z-Diode ist nicht nötig.

Autor: stoerer (Gast)
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@B.B. - wo soll ich die Schutzdiode denn hinplatzieren? Wenn ich den 
Link verfolge, dann vermute ich: eine vom Eingang in Sperrrichtugn gegen 
Masse und eine vom Eingang in Sperrichtung an 5V - also so wie im Bild 
unter "Schutzdioden am IC"? Sind die nicht schon im AVR verbaut?

Autor: B. Bremer (bib)
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Der Tipp von esko ist schon gut. Du hast hier ja ein Tiefpass mit der 
Grenzfrequenz von 159 Hz d.h. schnelle (Hochfrequente) Störungen kommen 
sowieso nicht mehr durch.
(Rechner: http://www.elektrotechnik-fachwissen.de/wechselstr...) 
Wenn Du zu 100% sicher gehen wills kannst du noch ein Paar Dioden wie im 
Bild 
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Cl...) 
gezeigt vor den Eingang des MC verbauen.

Meiner Meinung nach müssen das (wenn Du den Tiefpass vorher hast) nicht 
mal schnelle Schottky Dioden sein

Die Lösung ist aber vermutlich etwas overengineered....

Und ja - die Schottky sind wohl schon im AVR enthalten - ich kenne die 
Schaltung aber z.B. für den externen Schutz eines FPGAs der wohl gerade 
negative Spannungen ziemlich übel nimmt....

B.B.

Autor: stoerer (Gast)
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ich danke Euch.

Autor: oszi40 (Gast)
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In Ernstfall Leitungsführung noch mal überdenken.
Bei 3m scheint das harmlos. Bei 50m wäre das anders.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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stoerer schrieb:
> Hallo, ich habe drei Taster (einfache Schließer mit gemeinsamer Masse)
> in der Nähe einer Leuchtstoffröhre. Die will ich mit AVR-Pins abfragen
> (ca. 3 Meter entfernt).

Das ist kein Problem, SW-Entprellung und gut is.
Spezielle Schutzschaltungen sind unnötig.


Peter

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Peter Dannegger schrieb:
>> Die will ich mit AVR-Pins abfragen (ca. 3 Meter entfernt).
>
> Das ist kein Problem, SW-Entprellung und gut is.
> Spezielle Schutzschaltungen sind unnötig.

Endprellen muss man ja sowieso noch machen, z.B. mit deiner C-Routine ;)
Aber wenn die Leuchtstoffröhre zündet kann ich mir gut vorstellen dass 
es einige Störungen auf der Leitung gibt, die der µC falsch 
interpretiert.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Alexander Schmidt schrieb:

> Endprellen muss man ja sowieso noch machen, z.B. mit deiner C-Routine ;)
> Aber wenn die Leuchtstoffröhre zündet kann ich mir gut vorstellen dass
> es einige Störungen auf der Leitung gibt, die der µC falsch
> interpretiert.

Die Störungen müßten dann exakt zum Abtastzeitpunkt den zum Signal 
entgegengesetzten Pegel erzeugen und das 4-mal hintereinander.
Die Warscheinlichkeit dafür ist praktisch Null.


Peter

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Stimmt natürlich, ich wusste nicht, dass deine Routine ein Prellen 
erfordert um zu schalten.
D.h. mit einem Transistor kann man dann gar keinen Taster simulieren?

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