Mototsteuerung für DC-Motor

Gast #96926
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hallo ihr
ich bastle gerade an einem autonomen Robotor und brauche eine schaltung
für jeden motor (links und rechts) um die motoren mit einem avr steuern
zu können.
hab mir eine schaltung ausgedacht und diese (bitte nicht lachen) in
paint aufgezeichnet.
würde die schaltung funktionieren? hab ihr eine bessere idee?
in1 und in2 sind eingänge
M ist der Motor

1000 dank im voraus
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Gast #96927
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Hi Christoph...

Such mal hier im Forum nach H-Brücke, da wirst du sicher fündig.

Deine Schaltung (ich habe nicht gelacht, sondern an meine Anfängerzeit
gedacht) geht zwar in die richtige Richtung, stimmt aber noch lange
nicht...

Gruß... - ...HanneS...
Gast #96928
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Hallo christoph,
ich schließe mich Hannes an. Das Ding wird dir um die Ohren fliegen.
Wenn du dem oberen Transistor nur 5 V gibst, stellt sich am Emiter ca.
4,3 V ein. Das heißt, du hast 8V * Motorstrom Verlustleistung in den
oberen Transistoren.
Michael
Gast #96930
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Moin!
Die Schaltung entspricht doch schon fast dem Aufbau einer H-Brücke.
Bis auf das Fehlen von Emitter-Pfeilen und ein paar Widerstände...
Die unteren beiden Transistoren müssten NPN-Typen sein, und die beiden
oberen PNP.
Und das Zusammenschalten der Basen solltest Du dir noch mal
überlegen...


Gruß Rahul


PS: ein bißchen Grinsen musste ich schon... das mache ich aber auch,
wenn ich wieder irgendwelches Zeug "verdreht" habe.
Gast #96931
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Danke leute, ich bin beim surfen auch auf diesen motortreiber L298
gestoßen, hört sich gut an, außerdem gibts den auch bei reichelt.

ich hab mal vor einiger zeit eine motorschaltung gefunden, die ich
sogar nachgebaut habe. die schaltung ist im anhang zu finden. was an
der schaltung mist ist: der motor läuft nicht an, oder nur manchmal,
aber der soll immer mit voller power anlaufen! kann ich die schaltung
trotzdem nehmen, muss ich vielleicht nur andere wiederstände einbauen
oder so? oder soll ich den motortreiber L298 nehmen?

Danke
christoph
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Gast #96932
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Das ist nichts für einen Motor, sondern für ein Motörchen. Wenn der
angeschlossene Motor nicht anläuft, denke ich die Betriebsspannung ist
zu gering oder der angeschlossene Motor benötigt mehr als 200 bis 300
mA. Die BC 557 und 547, welche Typen sind das von der
Stromverstärkung?
Michael
Gast #96933
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meine motor ist ein 12V gleichstrommotor, braucht bis zu 2,5 A, 12V und
ist mit 1000 bis 4000 umdrehungen pro minute angegeben. also kein
kleiner motor.

dem entsprechend habe ich die schaltung auch mit den altanativ
angegenbenen transistoren aufgebaut. der BD235 und BD236 sind
angegeben. bei der schaltung läuft der motor trotzdem zu langsam an,
der schein nicht genug strom zu bekommen, er, wenn er läuft, keine
großartige kraft hat.

christoph
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Gast #96937
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@ Chritoph,
ich habe eben mal nach dem Datenblatt des Transistors gegoogelt. der
hat eine Stromverstärkung von 25. Das bedeutet, daß du die
Basisvorwiderstände so dimensionieren mußt, daß ein Strom von 2,5 A /
25 = 100mA in die Basis des einzelnen Widerstandes fließen muß.
Überschlagen würde ich sagen, daß du 100 Ohm basisvorwiderstände
einsetzen mußt.
Michael
Gast #96938
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super, langsam kommen wir zum ziel,
heiß das, ich kann die angehangene motorschaltung verwenden? ich muss
nur die basiswiederstände anders dimensionieren? aber alle gleich denke
ich mal oder?

wenn das so ist werde ich das wahrscheinlich noch heute, an sonsten
aber morgen ausprobieren!

danke euch allen
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Gast #96939
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toll, ich hatte keine 100 ohm wiederstände, hab also einfach die
wiederstände weg gelassen, der motor hat sich immer noch nicht so stark
wie erwartet gedreht. aber daführ hat es lustig gequalmt schäm

oh oh gott, ich glaube ich bestell mir nen L298 und versuch es damit.

wenn das nicht klappt erschieß ich mich

danke

gruß
christoph
Gast #96940
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Hi...

Nimm lieber Relais, fallst du die Motoren micht per PWM in der Drehzahl
steuern mussst. Brauchst dann 2 Relais mit je einem Wechsler und für
jedes einen NPN-Transistor mit Basiswiderstand und Freilaufdiode.

...HanneS...
Gast #96941
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oder gleich die einfache "Profivariante": Pulsweitensteuerung mit
einem npn Transi (oder FET) gegen Masse und Drehrichtung über ein
Relais. Hat noch dazu den Vorteil dass nur ein Schaltwiderstand im
Lastzweig ist.

grüsse leo9
Gast #96945
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Natürlich raucht es, wenn man einen Bipolaren Transistor ohne
Basisvorwiderstand betreibt...
Da wird er doch sehr übersteuert...
Die Variante mit dem Relais hat auch den Vorateil, dass man nicht
soviele Verluste über Transistor-Strecken hat, und somit weniger
Leistung verbrät.
Der Vorwiderstand an der Basis eines Transistor begrenzt den Strom, der
in die Basis fliesst (NPN; beim PNP fliesst der Strom aus der Basis).
Wenn man also mit 5V den Transistor schalten will, braucht man bei
einem Basisstrom von 100mA einen Vorwiderstand von Rv=(5V-0,7V)/0,1A =
43Ohm. 39Ohm sollten auch noch gehen...
Übrigens übersteuert man Transistoren auch gerne, da die
Gleichstromverstärkung nur ein Richtwert ist. Die Übersteuerung gleicht
dann Bauteilschwankungen aus.

Gruß Rahul
Gast #96946
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ich besorge mir nochmal 100 ohm wiederstände in den nächsten tagen, löte
die ein und versuch es noch einmal, wenn das nicht funktioniert bestelle
ich mir bei reichelt einfach diese motortreiber L298 . die können PWM
was ich für den roboter auf jedenfall benötige.

melde mich wenn das funktioniert hat und fotos vom roboter gibts dann
auch bald mal.

danke an alle
Christoph

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