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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Digitales Oszilloskop? Owon oder Rigol? Welche Frequenz


Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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Hallo ich will mir nun endlich mal ein Oszilloskop kaufen

es soll entweder von Owon sein oder von Rigol


nun meine Frage...welche Frequenzen sollte man messen können? also ist 
die Grenze von 25MHz realistisch für den hobbybereich?  bei welchen 
hobbyanwendungen stößt man da auf Probleme?

auf was sollte man sonst noch achten?

aus andren topics habe ich bereits herrausgelesen dass rigol wohl 
"besser" ist....


ps geld für ein tektronix oder agilent ist definitiv nicht vorhanden!!

Autor: Gibts Doch (Gast)
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Mach deinen Mopsbeutel auf, schau rein, zähl die Kröten und nehme ein 
Gerät das dazu kompatibel ist.

Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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das war in keinster weise eine antwort auf meine fragen;)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> welche Frequenzen sollte man messen können?

Die, die man bei seinen Schaltungen benötigt.

> also ist die Grenze von 25MHz realistisch für den hobbybereich?

Das hängt ganz davon ab, was man mit dem Gerät messen will.

> bei welchen hobbyanwendungen stößt man da auf Probleme?

Bei welchen, bei denen höhere Frequenzen auftreten, die man auch messen 
möchte.

Wenn Du beispielsweise eher Audio-Schaltungen oder Blinklichter mit dem 
NE555 baust, dann ist die obere Grenzfrequenz des Oszilloskops eher 
unbedeutend.

Bei einfachen Digitalschaltungen sieht das nicht sehr anders aus.

Wenn Du 'ne serielle Schnittstelle, 'ne I2C-Schnittstelle oder ähnliches 
testen willst, ist's auch noch nicht kritisch.

Aber das externe Speicherinterface eines mit 16 MHz getakteten AVR ist 
schon erheblich heikler, wenn Du da wirklich plausible Messungen machen 
willst, reicht eine Grenzfrequenz von 25 MHz nicht ansatzweise aus. 
Schließlich kommt es hier auf Gatterlaufzeiten im einstelligen bis 
niedrigen zweistelligen nsec-Bereich an, da ist anderes Gerät 
erforderlich.

Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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ah diese antwort ist schon wesentlich hilfreicher:)



wofür brauch man dieses externe speicherinterface?

(mal abschätzen ob mich das iwann betreffen wird;))



ansonsten bastel ich mit avrs .....da gehen die frequenzen ja meist nur 
bis max 16MHz


schneller sachen hab ich eigentlich noch nicht vor da die avrs für meine 
anwendungen meist ausreichen:)


also sollte ein 25MHz oszi reichen?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> wofür brauch man dieses externe speicherinterface?

Für mehr RAM als im Controller eingebaut.

Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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ah achso...naja das reicht bis jetz noch alles:)


also kann man beruhigt ein 25 MHz oszi kaufen?


auch gängige prookolle wie rs232 i2c usb etc gehen laut deiner aussage 
problemlos

Autor: Sven (Gast)
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Ja kannst Du. Aber glaube nicht, dass, wenn Du an einem 16MHz 
Digitalsignal mit deinem Oszi misst, das Bild auf dem Bildschirm deinem 
Signal entspricht! Dafür ist die Bandbreite dann zu gering.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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gehen schon, bring aber selten was.
Das ist aber weniger eine Frage der Bandbreite als der Kanalanzahl.
Man nimmt auch eher logicanalyzer dafür.
Ich bin mit dem 25Mhz OWON sehr zufrieden.
Die Batterie ist überlegenswert, weil man dann das Oszi nicht erden 
muss.
Für messungen an Netzspannung z.B.

Autor: André H. (andrekr)
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Ich habe die gleiche Frage recherchiert und der allgemeine Konsens war, 
daß Owon ne Ecke schlechter ist als Rigol.

Habe mir daher das Rigol DS1052 mit 50 MHz Eingangsbandbreite und 1 GS/s 
geholt (Batronix) und hatte noch keine Messung bei der die Bandbreite 
nicht ausgereicht hätte.

Autor: Robert Teufel (robertteufel)
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Also zum Thema Bandbreite, falls Dein Interesse sich auch auf Ebeneen 
ausserhalb der AVRs bezieht, z.B. Cortex-M3, die Dinger laufen bereits 
mit 100 MHz, kosten bei vergleichbarem Speicher oft gleich viel oder bei 
groesseren Chips sogar weniger als ein AVR, benoetigen jedoch ein Oszi 
das mehr als 25 MHz kann. Die seriellen Interfaces kann man damit immer 
noch anschauen, ausser vielleicht SPI @ max. speed und USB sieht wohl 
auch mit einem 25 MHz scope etwas unkenntlich aus.

Kommt also darau an, was Du als Hobby ansiehst.

Robert

Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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ah ok...an fpgas und so geh ich erstmal nicht ran da die avrs ja 
ausreichen (ich seh erstmal keine notwendigkeit für solche schnellen 
sachen...)

ab wann gehen denn die frequenzen von solchen ARMs los?

Autor: Alf Sch (alfsch)
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Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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oh das sieht interessant aus...vor allem kostet es nicht viel mehr als 
ein owon 25MHz

Autor: André H. (andrekr)
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Wofür wohl der LAN-Anschluß ist?

Firmware und Frontpanel sind übrigens nahezu identisch zum Rigol. 
Vielleicht gibts in China Oszilloskop-Bausätze auf dem Wochenmarkt zu 
kaufen, auf hantek.com.cn gibts auch welche mit dieser Firmware.

Autor: Gast (Gast)
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Das UT2062C gibts bei Farnell sogar nur für 270,-...

Autor: A. K. (prx)
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André H. schrieb:

> Vielleicht gibts in China Oszilloskop-Bausätze auf dem Wochenmarkt zu
> kaufen, auf hantek.com.cn gibts auch welche mit dieser Firmware.

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sich die Chinesen auch 
gegenseitig beklauen.

Autor: Gibts Ne (schneeblau)
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also bei mir steht bei farnell 380€....also als student knapp 400€ weil 
ja +16%-12%

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