Reichweite vom Funkmodul reduzieren

Gast #1302490
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Hallo zusammen,


für ein Projekt wird eine Funkreichweite von kleiner 1m, ca. 50cm 
(Zentimeter !) benötigt.
RFID scheidet leider aus, da der Sensor in einer Metalleinhausung sitzt 
und zudem der Transponder sehr viel Energie für die Übertragung 
erfodert!

Naja, dann wohl doch ein Funkmodul...

Einsetzen wollte ich das Funkmodul RFM12 auf 433MHz, bzw. das mit 
868MHz, da dort nicht so viel Gesummse in der Luft ist.
Was ist besser?

Einsetzen wollte ich folgende PCB-Antenne:
http://www.antennafactor.com/documents/ANT-433-SP_Data_Sheet.pdf

Was muss ich tun, damit ich die Reichweite auf ca. 1m drossel.

Oder sollte ich mir eine PCB-Antenne selber designen, also die 
Wellenlänge von lamda/4 (17,4cm/8,7cm) als Struktur auf das PCB 
aufbringen. Natürlich erst, wenn die Funkverbindung sauber mit einer 
ordentlichen Antenne funktioniert.

Wie kann ich den Antennengewinn reduzieren?



Vielleicht gibt es hier ja einen HF-Spezi, der sich mit dieser Materie 
auskennt und mir nützliche Tipps bei der Vorgehensweise geben kann.

Viele Grüße,

Michel
Gast #1302508
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Hi,

klar, das geht ja.
Aber wo ist beschrieben was meine schlechteste Reichweite ist. Im 
Datenblatt steht nur, dass die Reichweite bei optimalen Parametern > 
150m ist.

Ich denke, die Antenne muss "verschlechtert" werden, bzw. die 
Impedanzanpassung an 50Ohm muss anderst realisiert werden?


Viele Grüße,

Michel
Persönliche Seite #1302512
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Michel schrieb:
> klar, das geht ja.
> Aber wo ist beschrieben was meine schlechteste Reichweite ist.

Die ist von deiner Platine und den Umgebungsbedingungen abhängig.

> Ich denke, die Antenne muss "verschlechtert" werden, bzw. die
> Impedanzanpassung an 50Ohm muss anderst realisiert werden?

Du kannst die Reichweite natürlich über ein schlechtes Layout 
reduzieren, aber warum kannst du nicht einfach das Layout so optimal wie 
möglich machen und dann die Sendeleistung reduzieren? Ist doch viel 
flexibler...
Moderator Persönliche Seite #1302646
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Normalerweise löst man sowas, indem man eine Adresse in die
Datenpakete mit einbaut.  Jeder Empfänger verwirft dann alle
Datenpakete, die nicht an ihn adressiert sind.

Dreh die Leistung in der Software runter, soweit es geht.  Wenn
es dann immer noch zu viel ist, kannst du auf der Senderseite
ja allemal noch ein T- oder Pi-Dämpfungsglied reinbauen.
Gast #1302862
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Wobei ein Dämpfungsglied halt auch den Empfang um den entsprechenden 
Faktor schlechter macht. Ist in diesem Fall vielleicht nicht so schlimm 
- sollte man aber trotzdem mit bedenken.

Viele Grüße,
 Martin L.
#1302867
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Hallo Jörg!

Echt nett von Dir, dass du dich meinen Gedanken und Gehirnverwindungen 
annimmst!

: )

Ich werde in den nächsten Tagen eine Funkverbindung aufbauen und dann 
mal schaun, wie ich das mit der Sendeleistung hinbiege.

Kann man eigentlich ungefähr abschätzen in wie fern der Strom beim 
Senden von der Sendeleistung abhängt.

Das mit den T- bzw. Pi-Dämpfungsgliedern habe ich mir auch schon 
überlegt, vielen Dank für den Tipp!

Schönen Abend noch!


Viele Grüße,
Michel
#1302874
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Martin Laabs schrieb:
> Wobei ein Dämpfungsglied halt auch den Empfang um den entsprechenden
> Faktor schlechter macht. Ist in diesem Fall vielleicht nicht so schlimm
> - sollte man aber trotzdem mit bedenken.
>
> Viele Grüße,
>  Martin L.

Danke Martin für die Info! Behalte ich im Hinterkopf!

Viele Grüße,
Michel
Gast #1303227
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Da würde ich auch mal den Standort der Empfangsantenne optimieren 
(ausrichten) und notfalls den Empfänger etwas UNempfindlicher machen 
(wenn wirklich keine Adressierung im Datenpaket möglich ist).

Problem ist ja, daß auf diesen Frequenzen noch andere funken können.
#1304512
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Hallo,

Du wirst den Empfänger bei den RFM ziemlich unempfindlich einstellen 
müssen,
mein RFM12 auf dem Steckbrett empfing komplett ohne Antenne den RFM02 
aus dem Keller (2 Mauerwerkdecken + Zimmerhöhe + ca. 4m) ohne Probleme.
Der Sender stand auf maximaler Leistung und hat den üblichen Draht dran.

Gruß aus Berlin
Michael

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