Verstärkerschaltung analysieren

#1302745
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Guten Abend!

Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich die Schaltung im Anhang berechnen 
kann..

Die Aufgabe ist es, die Gleichstromverhältnisse zu klären.
Vorgaben sind, das die Transistoren im aktiven Bereich arbeiten und im 
Arbeitspunkt ein B (Verstärkungsfaktor) von 200 haben

Zu berechnen sind Kollektorstrom von Q1 und Q2, sowie den Strom durch 
RL..

Mein Problem ist, ich weiss nicht wie recht anfangen..

Mit welcher Berechnung soll ich anfangen?
Was für einen Einfluss hat die Wechselstromquelle bei Q1 auf die 
Gleichstromverhältnisse?

Ich wäre für jeden Ratschlag echt dankbar, weil wie gesagt im Moment 
stehe ich mehr auf dem Schlauch, als dass sinnvoll Überlegen kann
Angehängte Dateien:
#1302864
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Wenn man annimmt das an Punkt 5 0V anliegen kann man den Strom durch R2 
ausrechnen:

IR2 = (12V - 0.7V) / 10K = 1.13mA


Jetzt kann du den Spannungsabfall an R1 ausrechnen unter der annahme das 
der Basisstrom von Q2 kleiner als der Strom durch R1 ist.

Also UR1 = R1 * IR2 = 3.3K * 1.13mA = 3.729V

Also liegt an Punkt 2

12V - 3.729V = 8.271V

Damit liegt an Punkt 4

8.271V - 0.7V = 7.571V

Gruss Helmi
#1305182
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Der Spannungsabfall ueber R5 ist stark von der Stromverstaerkung von Q1 
abhaengig. Da diese sehr start streut kann man da kaum exakte Rechnung 
machen. Aber mal kurz ueberschlaegig berechnet:

Der Kollektor/Emitter Strom ist rund 1.13mA
Bei einer angenommenen Stromverstaerkung von 200 von Q1 erhalten wir 
einen Basisstrom von

IB = IC / B = 1.13mA / 200 = 5.6uA

Das ergibt einen Spannungsabfall von 0.3842V an R5. Da die Spannungen am 
Emitterwiderstand b.z.w. Kollektorwiderstand quasi um den Faktor 10 
groesser sind kann man mit ruhigen Gewissen sagen das der Spannungabfall 
an R5 = 0V ist und damit die Basis von Q1 an 0V liegt. Die 0.3842V 
aendern an den Verhaeltnissen nicht allzu viel. Wenn die 
Stromverstaerkung noch hoeher wird werden diese Fehler noch kleiner. Um 
das jetzt exakter auszurechnen muesstes du mit den neuen Werten die 
ganze Sache nochmal durchrechnen dich allso iterativ dem Ergebnis 
naehern. Aber fuer eine ueberschlaegige praxisorientierte  Rechnung 
kannst du den Spannungsabfall ueber R5 auf 0 setzen.

Gruss Helmi

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