Ja, ich hab es damals auch verstanden, nur jetzt irgendwie nicht mehr...
Ich versuche es einmal so zu erklären, wie ich es mir denke (mir fehlen
leider nur ein paar Teile, damit ich alles komplett verstehe...)
Der rechte OPV sorgt dafür, dass bei - Eingang 0 V anliegt. Also muss
beim Schnittpunkt von 2R2 und dem anderen 2R2 auch 0 V sein. Damit jetzt
am Ausgang 2 Positive Halbwellen kommen, müssen also bei diesem
Schnittpunkt 2 negative Halbwellen sein. (weil die sich dann Aufheben
und somit 0V beim - Eingang anliegt)
Die Frage ist jetzt nur, wie werden 2 negative Halbwellen durch die
Vorschaltung erzeugt?
Ganz Links ist ein Spannungsfolger, welcher nur dazu da ist, einen
großen Eingangswiderstand zu haben, um die Vorschaltung nicht zu
beeinflussen.
Liegt hier eine positive Halbwelle an, so muss wieder dieser OPV auf 0 V
bei - Eingang regeln. Also muss er eine negative Halbwelle machen, damit
sich beide wieder kompensieren auf 0 V. Dies wäre die erste negative
Halbwelle (die würde über die obere Diode D1 fließen. (Sperrrichtung,
hätte aber negative Spannung, deshalb geht das???)
Bei der negativen Halbwelle müsste wieder kompensiert werden, aber mit
einer positiven Halbwelle, welche direkt über die untere Diode2 den
Strom fließen lässt. Aber wie kommt diese Halbwelle zum Punkt, wo sich
2R2 und 2R2 treffen?
Über den Widerstand 2R2 ganz oben? Oder für was ist dieser gut? Und
stimmt meine Erklärung so oder ist das kompletter Schwachsinn?