tja ohne weiter Infos zum Hersteller etc. wirds schwierig bis unmöglich.
Schau doch mal nach wieviele Leitungen vom PIC zu einem ext. Anschluss
führen. Ist sowas wie max232 drauf ?? Oder RS485 Treiber ?
Detailbilder von der "Umgebung" des PIC sind notwendig. BILDFORMATE !!
Hm, und alle möglichen Baudraten probieren, und, wenn man diese hat,
alle möglichen Formate der Eingangsdaten probieren??
Ich würde den PIC rausschmeissen, schauen, wie es von da zu den LEDs
geht und dann einen neuen brennen.
WIrd schneller gehen als probieren...
Ist auf der Platine irgendeine Tabelle aufgedruckt?
Möglichst in der Nähe des RS-232 Anschlusses.
Wenn man der Platine die Baudrate vorgeben kann, dann wird da wohl
irgendeine Form eines Mäuseklaviers drauf sein, mit der man die Baudrate
bzw sonstige Parameter einstellen kann.
Und dann einfach mal: Ran mit dem Teil an den PC. Hyperterminal auf und
einfach mal Ziffern an die Platine schicken und schaun was passiert.
mein problem ist leider auch, dass ich nich weiß, welche
versorgungsspannung is wählen soll! und wo ich diese Anschließen soll!
leider gibt es keine Aufdrucke oder sonstiges!
Markus Plass schrieb:
> mein problem ist leider auch, dass ich nich weiß, welche> versorgungsspannung is wählen soll! und wo ich diese Anschließen soll!> leider gibt es keine Aufdrucke oder sonstiges!
Dann würde ich sage: das war wohl ein Fehlkauf.
(Leg die Platine auf den Scanner und mach ein Bild, das du hier
einstellst. Aber bitte eines auf dem man die IC Bezeichnungen auch lesen
kann. Irgendwo am Rand der Platine wird es ja wohl einen Anschluss mit
dickeren Leitungen geben. Die dicke Leitung, die quer über die ganze
Platine führt, wird wohl Masse sein. Wenn da noch eine 2te dickere dabei
ist, dann wird das wohl die Versorgungsspannung sein. Diese Leitung kann
man mal auf der Platine verfolgen, wo sie hinführt. Wenn sie zu einem
bekannetn IC Typ führt, holt man sich das Datenblatt dieses IC's und
sieht nach, was auf diesem Pin liegt. Und so führt eins zum anderen und
im Endeffekt kann man auch so rauskriegen welcher Anschluss was macht.
Aber da muss man dann eben mit ein bischen Phantasie und logischen
Schlussfolgerungen rangehen und ein bischen Detektiv spielen. Solange da
Stansdard-IC verbaut sind kommt man so schon weiter.
Markus Plass schrieb:
> mein problem ist leider auch, dass ich nich weiß, welche> versorgungsspannung is wählen soll! und wo ich diese Anschließen soll!> leider gibt es keine Aufdrucke oder sonstiges!
Da ist doch ein 7805 Regler drauf, Spannung 8-9 Volt und wo -> einfach
mal dem Pfad folgen
Hi
Sieht mir nach industrieller Großanzeige aus, daher tippe ich mal auf 12
oder 24 V. Die LED pro Segment könnten in Reihe liegen, bzw. bei der
Anzahl der Widerstände tippe ich mal, das für jede jede Reihe ein
Widerstand existiert. Entweder bekommt die Platine einen BCD-Code oder
es ist wirklich ein Schnittstellenbaustein drauf, was ich bezweifleich
kann jedenfalls keinen Schnittstellenbaustein entdecken. Ich schätze, es
wird BCD-Codiert und ein Select-Signal für die Stelle, also eine
Freigabe irgendwo eingespeist. Dadurch können mehrere parallel
(gemultiplext..) betrieben werden. Die Ansteuerung (BCD-Code könnte auf
einer Basisplatine gewesen sein. Schau dir mal das Datenblat eines SN
7442 an. Ich glaube das ist ein BCD zu 7-Segment Decoder. Das sollte dir
weiterhelfen.
Sorry, ist ein SN 7447
Gruß oldmax
>Platine wird geprüft und ist betriebsbereit.
Also müssen die ja wissen wie es geht...einfach mal ne mail schreiben
>RS422- Treiber
Also nix mir rs232 vom PC...
Habe diese Displays auch und bin gerade dran, sie zu untersuchen. Daten
vom Hersteller scheint es keine zu geben.
Über den 4-poligen Steckverbinder kommen angeblich 19 Volt
(offensichltich Laptopnetzteil oder so) und RS422. Die Baugruppe
empfängt nur, es gibt keine Rückmeldung!
Die vier Jumper auf der Leiterplatte codieren offensichtlich eine
Adresse, da die Anzeigen an einen Bus angeschlossen werden. Damit sind
16 Adressen möglich.
Aufgrund der geringen Pinanzahl des PIC sind Pins mehrfach verwendet,
man benutzt hier einen Trick: Die Jumper schalten die Pins zwischen
Pull-Up und Pull-Down um (über Widerstände, die groß genug sind, um die
Pins trotzdem aus Ausgänge zu benutzen).
Der ICSP-Anschluß für den PIC ist herausgeführt (5-polig, 1-reihig), es
ist bloß keine Stiftleiste eingelötet.
Also: Mikro mit UART (oder PC mit Terminalprogramm) benutzen, Tx auf
einen SN75176 führen (Treiber aktiviert, Empfänger deaktiviert, RE/DE
richtig beschalten), die Leitungen a und b ans Display.
Displayversorgung anschalten, vom PC oder Mikro aus mit diversen
Baudraten ASCII-Zeichen senden. Falls nichts passiert, 9-bit Modus
versuchen.
Wenn alles nichts hilft, PIC umprogrammieren. Da kein Quarz vorhanden,
ist Software-UART eigentlich eh ungünstig. Pulslängencodierung (wie bei
DCF) mit automatischer Kalibrierung des Empfängers anhand des ersten
Impulses wäre mein Favorit für so etwas, ich glaube aber nicht, daß
HiTech das so gelöst hat. Obwohl man es mit dem 16 Bit-Timer gut
implementieren könnte.
ich habe den PIC jetzt einfach ausgelötet, den Treiberbaustein "ULN2003"
und dann den BCD to 7-segment decoder "4511" angelötet! ist zwar vl.
nicht die beste lösung, aber es funtioniert!
Hallo zusammen!
hier ist der Edel-Schrotti ganz persönlich.
Im Anhang kann an sehen, welche rs422 telegramme ich mit meinem atmel
als "gültige" telegramme ermittelt habe. es werden 10 bytes zum display
übertragen, wobei die erstn 8 bytes die daten sind, das byte 9 ist die
helligkeit und byte 10 ist die crc die ich nicht hetausgefunden habe,
obwohl ich einen original sender habe. leider lassen sich die pics nicht
auslesen.