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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ir-Licht über Antenne empfangen


Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Hallo,
ich habe mich eines gefragt, als ich einen Hubblecast über 
Radioteleskope gesehen habe:
Kann man nicht auch IR-Licht mit einer Antenne einfagen.
Die Wellenlänge von IR beginnt bei ca. 10um.
Die Formel, um auf die Frequenz zu kommen lautet Lichtgeschwindigkeit 
durch Wellenlänge(Oder???). Da kommt dann 300000/0.00001 = 3000000000Hz 
= 30000Mhz = 30Ghz!!!
Wie wären denn die Daten für so einen Schwingkreis???
Nitnelav
PS: Bitte sagt mir auch, wenn ich mit verrechnet habe!

Autor: Roland Praml (pram)
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300'000'000 m/s : 0,000'01m = 30'000'000'000'000 Hz = 30 THz

Ich denke dass du dich bei 10µm Wellenlänge schwer tust, einen 
Halbwellendipol zu bauen

Gruß
Roland

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das geht problemlos, nur der Gleichrichter dahinter ist schwer, um die 
Energie sinnvoll weiter zu verwenden:
http://tinyurl.com/np4jbo

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Was Du per Antenne einfangen kannst, ist die Trägerfrequenz und deren 
Modulation, mit der die IR-Sendediode angesteuert wird. Ein IR-Sender 
strahlt auch immer etwas an elektromagnetischen Wellen (außer dem 
IR-Licht) ab. Halte mal eine Fernbedienung in die Nähe eines 
E-Gitarren-Pickups und drücke eine Taste ;-)

Autor: Peter R. (pnu)
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Aber Hallo,

Infrarotlicht ist genauso eine elektromagnetische Welle wie eine 
Funkwelle. Der technologische Abstand zwischen Funk und langwelligem 
Infrarot ist meines Wissens bereits überwunden. Es gibt daher einen 
Frequenzbereich, in dem man Wärmestrahlung wie ein Funksignal 
verarbeiten kann.

Auf der Empfängerseite kann man Wärmestrahlung, von einer Gasentladung 
ausgesendete Strahlung oder von einem Funksender ausgesendete Strahlung 
nur anhand der Modulation oder anderer sekundärer Eigenschaften 
unterscheiden.

Bei der Fernbedienung nimmt der Gitarren pickup allerdings nur die von 
den Diodenzuleitungen usw. abgestrahlten Impuls-Oberwellen ab, die haben 
mit dem Infrarotlicht nix zu tun.

Autor: Ulrich (Gast)
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Die oben genannten 10 µm sind schon mitten im IR Bereich. Die Grenze ist 
mehr etwas unter 1 µm.
Bei 10 µm ist der Empfang als Lichtquent aber noch deutlich besser.
Der Empfang mit einer Antenne ähnlich wie beim Funksignal setzt voraus 
das man für die Frequenzen noch einen Verstärker, oder wenigstens einen 
Mixer hat. Das geht dann im Wellenlängenbereich 100µm los.

Für ein sehr starkes Signal geht es sogar im sichbaren Bereich, mit 
Lasern und nichtlinearen optischen Effekten.

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