L165 geht schon mal gar nicht bei 3V,
TDA2822 bringt keine 0.8W.
Aber das ist auch schwierig, an 8 Ohm braucht man +/- 2.5V (RMS
Mittelwert!) und 310mA, um 0.8W zu erzeugen. Woher sollen die -2.5V
kommen, wenn man nur +3V hat.
Ein normaler OpAmp geht also schon mal gar nicht, selbst wenn er einen
Rail-To-Rail Ausgang mit 300mA Belastbarkeit hat, weil der keine +/-2.5V
liefert, man braucht eine Brückenschaltung.
National Semiconductors hat extra die Boomer Serie aufgelegt, um bei
niedriger Spannung kleine Lautsprecher versorgen zu können, aber selbst
LM4860 erzeugt bei 3V an 8 Ohm keine 0.8W, sondern nur 0.65W bzw. würde
4 Ohm benötigen. Der bei Reichelt beschaffbare LM4861 bringt nicht mal
die Hälfte.
Effektiver arbeiten Class D Boomer wie LM4670, aber auch dort kommen nur
0.6W bei 3V an 8 Ohm raus. Class D gibt aber einen anderen Hinweis:
Warum erst für teures Geld und Stromverbrauch Digitalwerte in Analog
wandeln, um dann mit einem Class D Verstärker den Lautsprecher wieder
digital anzusteuern, wenn man den PWM Ausgang des Microcontrollers
gleich als als 1 Bit D/A Wandler verwenden kann. Dann braucht man nur
einen Gegentakttreiber, 310mA bei 3V schafft die bei Reichelt
erhältliche ZXMHC6A07T8, man braucht wohl noch 1 Inverter.