Auslegung v. Varistoren + Schmelzsicherungen (für kleine SNT)

Gast #1308407
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Hallo,

ich schaue mir gerade ein kleines Festspannung-SNT (12W) und ein 
Standby-SNT eines TV an, die Überspannungsschäden durch einen sehr nahen 
Blitzeinschlag bekommen haben. Beim einen hats den 22uF/400V Elko 
durchgeblasen, beim TV ist der kleine DIL4 Gleichrichter (DF06) 
kurzgegangen, beide Schmelzsicherungen sind durch, wobei die 5x20 
Sicherung beim TV innen recht schwarz aussieht. Beide NT haben 
Varistoren verbaut.

1) Die Varistoren sind sicher gut belastet worden. Sollte man diese 
auswechseln, auch wenn sie nach dieser Überspannung noch funktionieren 
würden (d.h. mangels Messmöglichkeiten: sie werden nicht heiss im 
Betrieb)?
Wenn ich neue reinbaue, wäre U_RMS=250V ausreichend, oder sollte ich 
höher gehen ?

2) Sind die 80A Schaltstrom normaler 5x20 mm Glassicherungen überhaupt 
ausreichend, um diese SNT primärseitig abzusichern?

3) Beides sind träge Sicherungen. Würden mT den Einschaltstrom aushalten 
(10..22 uF, 1,5R Schutzwiderstand in Reihe zur Sicherung). Hält ein 
DIL4-Gleichrichter (I_FSM=40..50A) wirklich den Einschaltstrom in einen 
4,7..10uF aus?

4)Ist es tatsächlich so, dass die Varistorhersteller unterschiedliche 
Bauteilbezeichnungen verwenden, d.h. die einen drucken U_RMS aufs 
Gehäuse, die anderen U@1ma (>> U_RMS)?

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