Op's

Gast #97565
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Hi Leute,
Ich versuche gerade eine Strommessschaltung aufzubauen, aber es
scheiter an meinem Wissen über Operationsverstärker (LM324). Ich hab
eine Messwiderstand von 0,1 Ohm in die Minusleitung und messe nun
mittels OP (als Nichtinventierer geschaltet) den Spannungsabfall am
Widerstand, allerdings ist mir aufgefallen das die Spannung am Ausgang
des OPs nicht linear zum Strom verläuft. Woran kann das liegen? Hab ich
den falschen OP?
mfg
michi
Gast #97569
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@ Michi,

die GrundSchaltung ist richtig aufgebaut. Zu beachten ist, daß der
Verstärkungsfaktor beim nichtinvertierenden Verstärker immer größer 1
ist: A= 1+ 10K/1K.
Auch ich möchte nun wissen was Du mit nichtlinear meinst. Wie groß sind
denn die Abweichungen vom rechnerischen Ergebnis?

MfG  Manfred Glahe
Gast #97570
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Hi,
Ja ich weiß linear ist der falsche Ausdruck. Strom und Spannungsgrade
verlaufen nicht parallel.
Also wenn durch den Messwiderstand 0,5A fließen, liegt die
Ausgangsspannung bsw bei 0,3V. Bei einem Strom von 1A liegt die
Spannung dann bei 1,3V. Bei 2A dann bei 2,8V. Sie gehen also immer
weiter auseinander. Da die Verstärkung des OPs aber immer gleich
bleibt, müsste doch die Ausgangsspannung immer in gleichen Verhältnis
wie der Strom zunehmen oder?
mfg
michi
Gast #97574
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Hallo Michi

olegk hat recht, Du brauchst einen Rail-to-Rail OP, das ist einer, der
am Eingang und am Ausgang Spannungen zuläßt, die der Versorgung
entsprechen und trotzdem noch linear sind. z.B. der LMC6482 (ist ein
2-fach OP) ist so einer.


Gerhard
Gast #97576
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Wie ist die Versorgungsspannung des OP?
(symmetrisch +/- 5V? oder asymmetrisch +5V gegen GND?)

Ich denke mal, dass du ohne negative Spannung nicht auskommen wirst,
wenn du ein exakt lineares Verhalten haben willst.

...HanneS...
Gast #97578
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Hi,
Mit symmetrischer Spannung funktioniert das ganz gut! Nur der
Schaltungsaufwand ist mir ein bisschen groß wenn ich alles auf
Symmetrischer Spannung umstellen muß. Funktionieren die Rail-to-Rail
OPs mit unsymmetischer Spannung und sind dabei trozdem linear? Wenn ja,
kennt jemand noch ein anderen als den LMC6482?
mfg michi
Gast #97579
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@Michi,

wenn Du schon den OP hast, dann baue einen invertierenden Verstärker
auf und klemme die Eingangsspannung (entkoppelt über z.B. 1K) mit einem
Widerstand an +5V. Den R so wählen, daß bei 0A am Ausgang +5V liegen.
Mit zunehmendem Strom wird der Ausgang linear gegen 0 gefahren.

MfG  Manfred glahe
Gast #97581
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hi,
deine ganz am Anfang gezeigte Schaltung stimmt eigentlich schon.
Mit dem LM324 und einer symmetrischen Versorgung [Gnd und
ca13V((10A*0.1 Ohm*11)-2V)] sollte die Schaltung funktionieren. Ich
glaube eher das du Probleme mit den Bauteiltoleranzen der Widerstände
hast. Was für einen Widerstand hast du den als Shunt eingesetzt? Schon
mal den Verstärkungsfaktor überprüft?

Sebastian
Gast #97583
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@Sebastian Graf,

deshalb verzichte ich ( weil eben nicht alle realen Parameter richtig
berücksichtigt werden) auch wieder auf Pspice! Da funktionieren eben
nicht alle Schaltungen oder, wie in diesem Falle, es funktioniert nur
im Prog. aber nicht in der Realität.
Übrigens auch die RR Verstärker gehen NICHT bis GND runter, sondern nur
annähernd im 10-200 mV Bereich. Ohne Signaloffset ist das auch so mit
dem RR nicht zu machen.

MfG  Manfred Glahe

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