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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fernsteuerung Funktionsweise


Autor: Philipp (Gast)
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Hallo,
Ich muss übermorgen, am Freitag, für die Schule eine Präsentation über 
das oben genannte Thema machen. Jedoch finde ich äußerstwenig seiten 
über die Funktionsweise von Fernsteuerungen. Ich weiß, dass die 
Bewegungen der Steuerknüppel mit Potentiometern in Spannungen 
umgewandelt werden. Ich weiß auch, dass später bestimmte Impulse unter 
einer bestimmten Frequenz im Pulsweitenmodulations Verfahren an den 
Empfänger übermittelt werden.
- Doch wie in aller Welt werden aus den Spannungen die Impulse???
Habe zwar schon was von Frequenz-Spannungs-Wandlern gehört, doch hab ich 
keine Ahnung ob die dabei zum Einsatz kommen und vorallem wie sie 
funktionieren?
Und noch eine Frage:
-Wozu dient der Quarz???

- Wie wird beim Puls-code Verfahren der binärcode, der die Informationen 
entählt an den Empfänger übertragen? auch über eine Frequenz, aber 
wie???
..dass umschreiben von der Spannung in den code übernimmt ja vermutlich 
der Microprozessor der Fernsteuerung oder?

hoffentlich hat hier jemand ahnung und kann mir wenigstens bisschen 
weiterhelfen...
DANKE!!!!!!!!!!!!!!!

Autor: Miraculix (Gast)
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Immer das Selbe, "auf den letzten Drücker"......

Aber nun aus der Erinnerung aus "Modellbauzeiten", ist schon
eine ganze Weile her, habe selber mal eine Fernsteuerung gebaut....

Steuerknüppel-Potistellung in Puls verwandeln:
Entweder mißt ein µP die Spannung und rechnet diese in einen Impuls um,
oder so habe ich es damals gemacht:
Das Poti ist das Zeitbestimmende Glied (zusammen mit einem Kondensator) 
in einem sogenannten Mono-Flop. Die Zeit die der eine Ausgang des Monos 
auf H liegt ist ebenfalls eine Funktion der Stellung des Steuerknüppels.

Die Potis wurden der Reihe nach abgefragt, die Impulse unterschiedlicher 
Breite hintereinander mit einem besonders langen Synchronimpuls 
gesendet.

Der Empfänger hat dann die einzelnen Impulse den Servos (Rudermaschinen) 
zugeornet und diese haben die Impulse in die Ruderstellung umgesetzt.

Die Umsetzug im Servo funktioniert in etwa so:
Der Impuls vom Sender wird mit einem Impuls, der in dem Servo erzeugt 
wird, verglichen. (Das zeitbestimmende Poti ist mit dem Ruderhebel 
verbunden.) Ist der Impuls vom Servo kürzer als der vom Sender dreht der 
Steuerhebel des Servo z.B. nach Rechts bis beide Impulse gleich lang 
sind. Dann Stoppt das Servo.

Die Impulslänge lag damals so im 1-stelligen ms-Bereich.

Der Quarz dient zur Einstellung der diversen Sende und 
Empfangsfrequenzen, damit können dann mehrere Fernsteuerungen an ein und 
dem selben Ort betrieben werden.

Schalte niemals eine Fernsteurung ein, bevor Du nicht sicher bist daß
Du nicht einen Anderen Störst! Bei Schiffs- und Automodellen ist das 
zwar äußerst lästig, bei Flugmodellen aber auch recht gefährlich, die 
können naämlich auch herunterfallen, was dem Besitzer wohl nicht 
gefallen wird......

Vielleicht hilft das ein bisschen weiter.

Gruß und Erfolg für Deinen Vortrag


Miraculix

Autor: OlliW (Gast)
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gebe mal Begriff wie rc ppm in google ein... Olli

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Wenn ich mich richtig erinnere, war das keine Pulslängencodierung 
sondern eine Pulspositionscodierung (sprich jeder Kanal hat ein 
Zeitfenster und die Position des Impules in diesem Zeitfenster bestimmt 
die Servostellung). Ist aber schon seeeeeehr lange her (> 20 Jahre), daß 
ich mit damit befasst habe ...

Schon damals gab es immer mehr Fernsteuerungen, die mit der Übermittlung 
digitaler Werte (PCM) arbeiten. Keine Ahnung wie das heute ist...

Gruß, Marcus

Autor: Thilo M. (Gast)
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Hier mal als Ausgangspunkt ein Link:
http://wiki.rc-heli-fan.org/index.php/Fernsteuerung

Den Rest kannst du ja weiter suchen. ;)

Autor: Guido Körber (Gast)
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Nein, es ist eine Pulslängencodierung. Die Pulse sind ca. zwischen 0,5 
und 2millisec lang, die Werte variieren etwas zwischen den Herstellern. 
Wenn alle Kanäle durch sind kommt eine etwas längere Pause und dann 
werden wieder alle Kanäle übertragen. Die Wiederholrate liegt auch 
wieder abhängig von Hersteller und Kanalzahl zwischen ca. 20 und 50 Hz.

Die ursprüngliche Funktionsweise der Sender war ganz einfach eine Reihe 
von Monoflops, deren Zeit durch die Potentiometer bestimmt wurde, dazu 
ein Zähler der jeweils ein Monoflop getriggert hat und am Ende ein paar 
Leerzeiten eingelegt. Der Empfänger hat dementsprechend auch einen 
Zähler der einen Demultiplexer steuert, der dann jeweils einen der 
Impulse über einen Ausgang rausgibt.

Autor: Sepp (Gast)
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>Die Pulse sind ca. zwischen 0,5 und 2millisec lang
Dass ist nicht so ganz richtig.
Der Quasistandard ist eine Highzeit von 1ms bis 2 ms.
Wobei die Servostellung dazwischen linear  ist.
Also 1,5ms entspricht Mittelstellung.
Aber die meißten gehen etwas unter die 1ms und über die 2ms.
Aber bei so gut wie allen Failsavesystemen werden Signallängen < 0.7ms 
und >2.3 ms standardmäßig als Fehler interpretiert.

Autor: Alter Kacker (Gast)
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