Am besten Du legst die gesamte Print eigensicher aus!
Z.B. dürfen sich im Fehlerfall die Bauteile nicht über ein bestimmtes
Maß hinaus erwärmen. Dieser Wert ist wiederum abhängig in welcher
Ex-Zone das gesamte Teil angewendet werden soll. Ich hatte früher
mehrfach mit Ex-Zulassungen zu tun, am Besten man stellt sein Konzept
der Prüfstelle vor! dem Layouten vor bzw. frägt vorher den für die
spätere Zulassung in Frage kommenden Sachbearbeiter. Damals sind wir von
der Firma zur BVS (Bergbauversuchstrecke) heute DMT (Deutsche Montan
Technologie) in Dortmud gegangen, kann mich über die sehr gute
Zusammenarbeit nicht beschweren. Die Leute dort geben natürlich auch
sehr gute Tips aus der Praxis!
Außer zur DMT kann man auch noch zur BAM, (Bundesanstalt für
Materialprüfung) gehen.
Paß z.B. bei Kondensatoren größerer Kapazität auf, da muß z.B. ein
entsprechender Widerstand in Reihe zur Strombegrenzug in eine Zuleitung.
Der Verbindungspunkt R-C wird am Besten vergossen. Bei ICs kann auch ein
Widerstand in der Versorgungleitung hilfreich sein.
Vergießen der gesamten Schaltung kann manche Probleme lösen.
Auf die Spannung kommt es in der Regel gar nicht so an, wichtig ist
vielmehr die Energie die unkontrolliert im Fehlerfall freigesetzt werden
kann.
Ich würde in jedem Fall erst mal mein Konzept bei der Prüfstelle
vorzeigen, ist allemal billiger als nachträgliches Ändern, die Leute
dort sind hilfsbereit, keine Angst, man kann sich nicht blamieren.
MfG
Miraculix