Hallo Wissende,
1.) ich suche einen Transistor(wohl nen fetten FET), der mir bei 12 Volt
bis 25 Ampere durchschaltet. Das Ganze natürlich möglichst mithilfe von
nem AVR Port.
2.) ist es möglich mithilfe einer PWM 12 Volt so "aussehen zulassen",
dass sich einen 6 Volt Motor damit treiben kann, ohne das der mir
abraucht. (Also PWM-Verhältniss < 1:1), oder zerstören mir dann die
"Spannungsspitzen" von 12 Volt den Reihenschlussmotor?!
Danke u8nd bis glei...
Keine Ahnung, aber ich würde es nicht probieren. Das geht vieleicht
kurzfristig aber auf Dauer, uuuhh ich weiß nicht.
Wieso nimmst du nicht ein 6V PWM oder einen 12V Motor?
Dann kannst du den natürlich stufenlos über PWM steuern.
6 Volt PWM?
dann müsst ich ja über nen Spannungsteiler oder nen Festspannungsregler
meine 12 Volt BAtt.Spannung wegbrutzeln...
Wegen dem Motor, hab den falschen gekauft...?! :\
Aber gut... hätt halt gedacht es funzt. Heiss ist das schon, vor allem
wegen den Strömen.
Nochmal zur 6 Volt PWM...wie hast du dir das vorgestellt?!
Ach soo, du hast 12V Batteriespannung. Ich dachte du baust auch noch ein
Netzteil, dann wärst du flexibel gewesen.
Dann wird das mit den 6V (vor allem bei diesen Strömen)schon
schwieriger.
Entweder dur verheizt(wie auch immer) die überrflüssige Spannung, oder
du baust dir einen Schaltregler, der dir die Spannung runter regelt.
Was willst du denn mit diesem Motor antreiben?
Scheibenwischermotor wär mein Vorschlag(lässt sich gut über PWM steuern;
hab ich auch schon gemacht). Gibts in 12V aber auch für 24V(LKW; die
haben mehr Power), dann must du halt zwei Batterien in Reihe schalten.
Weiß ich net, ich kenn mich da net so gut aus. Aber wenn du das schon
mal gemacht hast, wirds schon gehen.
Ich hatte nur wegen den 12V Spitzen meine Bedenken. Spricht da intern
bei zu hoher Spannung auch nix an(Varistor, Suppressor-Diode ...)?
ein motor hat doch keine Elektronik die etwas gegen die Spitzen haben
kann. Der motor besteht aus einen Isolierten stück draht. Das einzigste
was passieren kann ist das die Isolation mit der Spannung nicht klar
kommt - was aber bei 12V nicht passieren sollte.
Du musst bloss 100% dafür sorgen das bei einem Fehler im µC der Motor
niemals auf dauer die 12V bekommt, sonst zieht er einfach zu viel strom
und wird vermutlich sehr warm.
Ich weiß ja nicht, was für einen Motor er verwendet!
@Robbert: Was für einen Motor verwendest du denn?
@Bertram S.: Kondensator? Willst du das PWM glätten?
Ja Freilaufdiode, aber das ist sowieso klar.
Nein, keinen Kondensator am Ausgang der PWM. Der Fet ist sonst hinüber.
Ein guter Kondensator (HF Elko) aber an der Versorgung, Leitungen
kurzhalten!
Grüße Gebhard
Ich hätte gedacht, dass bei doppelter Spannung der doppelte Strom
fliesst und daher ingesamt die vierfache Leistung auftritt. Aber
vielleicht habe ich Herrn Ohm falsch verstanden.
Verdammt, Du könntest recht haben!
vierfache Momentanleistung, Tastverhältnis 50% => doppelte Leistung wie
bei halber Gleichspannung.
Da hab' ich nicht nachgedacht, Verzeihung!
...dann müsste man bei rein ohmscher Last, wenn es darauf ankommt, die
Leistungsaufnahme entsprechend zu steuern, entweder:
1. das Tastverhältniss entsprechend verändern (25% statt 50%) oder
2. ein L-C-Filter einbauen, damit an der Last eine halbwegs konstante
Spannung liegt.
Um auf das vorliegende Problem zurückzukommen:
Wie sich das bei einem Motor verhält, ist wahrscheinlich nicht ganz
einfach zu sagen und kommt auf das Modell an:
einerseits ist ein Motor ja immer auch eine induktive Last, andererseits
wird er bei mechanischer Belastung mehr oder weniger ohmsch.
Wenn man aber beim Tastverhältnis nicht über 25% kommen darf, dann ist
aber nicht mehr viel mit präzise steuern. Wie gesagt, man müsste mal die
Anwendung und die technischen Daten des Motors kennen.
> Selbstverstaendlich kann man den 6V-Motor per PWM an 12V betreiben!
Ja, kann man, das Drehmoment wird sogar höher, aber auch die
Verlustleistung. Das wurde hier vorgerechnet, allerdings wurde der
novellierende Effekt durch die Motorinduktivität vergessen mitzurechnen.
Da Motoren thermisch limitiert sind, und die 6V zur thermischen
Maximallast führen, ist bei PWM etwas weniger als 50% möglich (weil der
Motor schon bei etwas weniger genau so warm wird), aber mehr als 25%.
Oder man kühlt den Motor aktiv, z.B. durch Zwangsbelüftung.
Auf keinen Fall einen Kondenstor hinter den MOSFET ! Der Tip war grober
Blödsinn. Wenn überhaupt, kommt eine Spule in Reihe zum Motor, da er
aber selbst schon eine Spule ist, ist es nicht notwendig.
Aber einen Elko vor den MOSFET, zum Filtern der Versorgungsspannung bei
den Pulsen, der Tip war richtig.
Der IRFZ34 ist unterdimensioniert. Man braucht schon 4 parallel.
Schliesslich muss der Anlaufstrom ausgehalten werden, und man hat keinen
optimalen Kühlkörper.
Aber die Umschaltverluste nehmen zu, man braucht eine stärkere
Ansteuerschaltung, einen leistungfähigeren MOSFET Treiber. Ohne Treiber
(wie der Hinweis "bei 5V am AVR" nahelegt) sollte man diese MOSFETs gar
nicht betreiben, das Umladen der Gate-Kapazität dauert viel zu lange,
der Transistor wird zu heiss und schon bei kleineren Leistuungen
ableben.