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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik [DC-DC Conv.] Dimensionierung der Schaltung für Vbat


Autor: Peter K. (Gast)
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Hi,

ich möchte den DC-DC Konverter TLE7368 von Infineon verwenden
(Application Schematic: siehe Attachment).

Wie gehe ich am besten vor, um die Eingangsbeschaltung (Filterung) von 
der Batteriespannung zu dimensionieren (also von Vbat bis zum Pin-In)?

- Die verschiedenen Kondensatoren sind ja im Prinzip nichts anderes als 
eine Bufferung bzw. Tiefpaßfilterung. Wie kommt man da zu den Werten?
Erfahrung?

- Für was ist eigentlich die Spule in Längsrichtung? Um schnelle 
Stromänderungen zu verhindern oder als Speicherdrossel?

lg P.

Autor: Peter K. (Gast)
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Hallo,

bei der Schaltung in der Versorgungszuleitung handelt es sich
um ein LC-Siebglied um unerwünschte Frequenzen zu dämpfen...

- Mir ist bei der Dimensionierung jedoch nicht ganz klar, ob ich den 
Spannungsregulatorbaustein vor einer Welligkeit der Batteriespannung 
schützen will oder aber die Batteriespannung vor den Oberwellen des 
Schaltreglers?
Das LC-Siebglied ist ja eigentlich ein Pi-Glied...
Kann mir jemand die grundlegende Funktion kurz erklären?

- Habe bei dem Buck-Converter zwei Frequenzen gefunden, wobei mir nicht 
klar ist, welche auf die Versorgungsspannung rückwirkt, also für die 
Dimensionierung der Schaltung entscheidend ist.
--> Buck-Regulator-frequency: 370kHz
--> Charge-pump-frequency: 2 MHz

Danke und LG,
P.

Autor: Frank (Gast)
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Rückwirken tun beide frequenzen, doch die 370kHz des Buck Hauptwandlers 
wohl viel stärker. Ein Buck zieht Pulsförmigen strom, daher das 
LC-filter um den Strom "kontinuielicher" zu machen. Die Drossel soll 
stromänderunegn verhindern. Die Landungspumpe dient ja nur zur 
Spannungserzeugung für den high-side treiber.

Autor: Peter K. (Gast)
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Ok danke...

Zur Berechnung: Der Buck-Converter wird ja bei 370kHz relativ viele 
Störungen auf der Versorgungsleitung verursachen. Wo soll ich da bei der 
Bauteilwahl die Resonanzfrequenz (f=1/(2*pi*sqrt(LC)) hinlegen. Sollte 
ja wahrscheinlich relativ weit unter den 370kHz liegen?
Wie sieht es mit der Güte aus (sqrt(L/C)... ist besser eine geringere 
Güte damit keine Resonanzüberhöhung oder?

lg

Autor: Frank (Gast)
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Also ich (eher wir) hab die EMI-filter für die Schaltnetzteile immer so 
dimensioneirt, das die Grenzwerte für EMI eingehalten werden.  370kHz 
liegt eh schön über 150kHz.

Weiß nicht wie das bei deinem Gerät ist (welche Granzwerte du hast oder 
was wie gestört werden kann), aber leg das Filter mal auf so 25Khz (zb 
100µH/500nF) das dämpft die 370kHz um 50Bd und versuchs. Dann vl die 
Bauteile (L od C) verkleinern.
Um die Resonanz würd ich mir keine sorgen machen, Die Eingangsimpedanz 
dämpft die Überhöhung genug.

(Andere haben vl bessere Vorschläge)

MFG

Autor: Peter K. (Gast)
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Danke...

Jetzt mal ne ganz grundlegende Frage:
Inwieweit unterscheidet sich die Berechnung eines LC-Tiefpasses von 
einem
Pi-Glied(C-L-C)?
Die generelle Formel für die Resonanzfrequenz (f=1/(2*pi*sqrt(LC))) gilt 
ja auch für das Pi-Glied... aber man hat ja zwei Kondensatoren?
Teilt man den Kapazitätswert einfach auf die beiden C's auf?

lg

Autor: Peter K. (Gast)
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Ok hab die Formel schon gefunden... soweit ich das verstanden habe, muss 
man für die Spule den doppelten Induktivitätswert nehmen.

Also für L=10uH und C=100uF bekommt man für die Resonanzfrequenz
ungefähr 7,1kHz oder?

lg

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