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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Parktransformation


Autor: Eddie K. (etstudent)
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Hallo Leute,
ich weiß nicht, ob das so ganz hier reinpasst aber
ich hätte da mal eine Frage zur Parktransformation:

Ich verstehe nicht, wieso sich die Simulink abc-dq-Transformation und 
die in der Literatur zu findende derart unterscheiden, dass sin und cos 
in der Transformationsmatrix vertauscht sind.
Ich habe probeweise nachgerechnet, indem ich die a-Phase aus einem 
gegebenem Raumzeiger berechnet habe und komme auf das gleiche Ergebnis 
wie die Literatur es vorgibt. Damit die Matrix von Simulink stimmt, 
müsste ich d- und q-Achse vertauschen.

Oder was läuft da schief?
Danke vielmals...

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Ich glaube, das hat etwas damit zu tun, dass man in der Technik 
elektrischer Maschinen die Realachse nach oben und die Imaginärachse 
nach links zeichnet. Im Endeffekt musst du es einfach so schreiben, dass 
es auf das Koordinatensystem deiner Maschine bzw. deines 
Drehgebersystems passt.

Grüße,

Peter

Autor: Eddie K. (etstudent)
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Danke für deinen Beitrag,
aber ich denke, das würde doch nichts an der Berechnung ändern, da die 
Reihenfolge gleich bleiben würde.

Autor: Eddie K. (etstudent)
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Habe nochmals meine Berechnung aufgezeichnet,
Der Raumzeiger URZ ist gegeben, ich möchte aus seinen dq-Komponenten 
URZd und URZq die abc-Komponenten berechnen. Im Bild sieht man nur die 
Berechnung der a-Komponente (ist gleichzusetzen mit der 
alpha-Komponente). Das entspricht der 1.Zeile der Berechnungsmatrix aus 
der Literatur.
Das dq-System rotiert mit Kreisfrequenz w. Das abc-System ist stationär.

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Ich empfehle immer wieder gerne die Appilication Notes von TI, dort 
werden die Zusammenhänge recht gut dargestellt.
In diesem Fall lohnt sich ein Blick in das folgende pdf:

http://focus.ti.com/lit/an/bpra073/bpra073.pdf

Grüße,

Peter

Autor: Eddie K. (etstudent)
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Danke dir Peter,
ich denke der Unterschied ist einfach, dass die Literatur ihre drei 
Phasen mit cosinus-Termen definiert, also: a=cos(wt), b=cos(wt-2pi/3) 
und c=cos(wt+2pi/3), während das in Matlab mit sinus-Termen geschieht...

Autor: Eddie K. (etstudent)
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Hallo nochmal,
ich muss mich noch einmal korrigieren, man versteht etwas halt erst dann 
richtig, wenn man es zehnmal versucht zu erklären.
Die Transformationen sind deshalb unterschiedlich, weil sie einen 
unterschiedlichen Winkel zur Berechnung heranziehen.
Die Simulink-Variante verwendet den Netzwinkel, also der Winkel, den die 
Phase A hat. Zur Zeit t=0 wären das 0°. Die Transformation aus der 
Literatur verwendet den Winkel des Raumzeigers, das wären bei t=0 -90°.
P.S. Hat eigentlich jemand Erfahrung mit den Linkports des TS201-EZ-Kit 
Lite Board von AD? Konkret soll das DSP über den Linkport Daten an ein 
Altera-FPGA-Board senden.

Autor: Michael (Gast)
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Mit dem Tigersharc habe ich noch nicht gearbeitet, aber mit zwei Sharc 
Prozessoren und dem 8bit Linkport. Das war relativ easy. Mit DMA und 
Packing kamen die 32-48 Bit Daten aus dem Speicher. Hakelig wird eine 
bidirektionale Kommunikation über denselben LinkPort. Sofern Du das 
benötigst empfehle ich Dir zwei Linkports zu nehmen, einen für RX und 
einen für TX.

Wenn ich mich nicht irre, dann sind die Linkports bei den TS mit 
differentiellen Leitungen ausgestattet. Irgendwo (bei Xilinx glaube ich) 
gibt es auch einen VHDL Code für die Anbeinung an den Linkport.

Bei den neueren Generationen der Sharcs ist der LinkPort quasi 
ausgestorben, dafür steigt die Anzahl der serial ports. Für ein 
Industrieprodukt würde ich mir nochmal überlegen ob der TigerSharc 
langfristig sinn macht. Hat zwar viel Floatingpoint Rechenpower (die 
Sharcs holen bereits stark auf) aber wenig universelle Peripherie.

Gruß
Michael

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