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Forum: Platinen Stencil / Lötpastenschablone aus Plastikfolie


Autor: Marco Schramm (hochfrequenz)
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Hallo,
beim recherchieren zum Thema Stencils/Lötpastenschablonen bin ich auf 
diese Seite gestoßen:

http://www.pololu.com/catalog/product/446

Hier werden Stencils als Plastikfolie angeboten. Gibts sowas 
mittlerweile auch bei uns in D?

Unabhängig davon, was kostet denn eigentlich so feine 
Laserschneidgeräte. Für Folie und auch ein größeres für Aluminium / 
dünnes Blech?  Kriegt man sow was eigentlich schon mal gebraucht oder 
ist das exorbitant teuer?


Grüße
Marco

Autor: Al (Gast)
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Mit den kleinen Laserdingern kann man unmöglich Metalle schneiden, dünne 
Kunststoffe könnten allerdings funktionieren.

So ein Gerät für ca. 20x20 cm Arbeitsfläche kostet in der billigen 
China-Version so ca. 1300,- Euro.

Autor: Denker (Gast)
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Was aber nicht schlecht an dem Service ist:
Für nur 120% Serviceaufschlag ist der Satz "Aber bitte bis gestern!" 
keine Utopie mehr ;-)

Autor: chris (Gast)
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Ich habe für so einen Laser 25x20cm ca 600 Euro inkl Transport gezahlt.

Autor: Al (Gast)
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>Ich habe für so einen Laser 25x20cm ca 600 Euro inkl Transport gezahlt.

Verätst du auch wo ? Einige Chinadinger auf E**y liegen zwar auch in dem 
Dreh, da kommen aber noch mächtig Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und vor 
allem Porto drauf.

Welche Leistung hat dein (CO2?)Laser, wie sieht es mit dem Gravieren von 
eloxiertem Aluminium aus ?

Autor: Marco Schramm (hochfrequenz)
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Hallo Chris,

schenke uns ein Parr Informatioenen, was du mit dem Laser machst und was 
geht und was nicht. Und veilleicht etwas zur Software.


Grüße
Marco

Autor: Schwups... (Gast)
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Fragt mal bei LPKF nach aber erschreckt euch nicht über den Preis.

Autor: chris (Gast)
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Der Laser ist ein 40W mod B, 230mmx200mm (bis 4mm Materialhöhe) 
sowie(Clamp is) 140mmX100mm für höhere Sachen.
Hatte ihn damals für 500$ von China importiert, ca 600 Euro nach
Transport sowie Zoll inkl Ersatzlaser mit 2xErsatzspiegel und 
Ersatzlinse.
Ein Österreichischer Ebay-Verkäufer hatte ihn damals auch für 600€.
SW ist scheiße, aber funktioniert. Das gleiche Modell wird auch für 
1000-1500$ verkauft, also suchen lohnt sich, in China selbst wird es für 
200-250$ verkauft, und wurde eigentlich zum Schneiden für Dichtungen 
entwickelt. Darauf ist auch die SW zugeschnitten.
Ich benutze ihn für SMD-Schablonen, schneiden von kleinen 
Plastikgehäusen
(Stecker usw, kein PCV, das gibt giftige Gase), sowie Gravieren 
derselben.
Gravieren, Farbe drauf, sowie mit Lappen welcher leicht in Lösungsmittel
getränkt ist, auf Holzstab aufgewickelt, weggewischt. Dann bleibt nur
das gravierte übrig.
Eloxiertes Alu geht auch. Laser dürfte ca 32-35W sein, ausgehend von der
Länge der Laserröhre. Am Anfang habe die Laser eine Leistung von 
120-130%.
Kein Not-Aus, Verkabelung von Erde ist neu zu machen, üblicher 
China-Scheiß.
Auch sollte man sich eine Laser-Schutzbrille besorgen, bei der geringen
Leistung ca 12€. Da ich viel Prototypen sowei Kleinstserien 1-10 
Platinen
mache, sowie ab und zu Kleinserien <30 Platinen/Panele, hat sich das
für mich ausgezahlt. Material kaufe ich bei Obi ein, als Meterware.
Was ich auch ab und zu mache, sind Stempel, da sie mich praktisch nichts
kosten. Sonst ist das Gerät unbenutzt. Lebensdauer des Lasers ca 
800-1200 Stunden. Was blöd ist, ist weil es eine sehr kleine Leistung 
hat, hat
es keine automatische Linsenreinigung (sprich Druckluft), wobei auch der
Vorteil ist, daß es kein Druckluft braucht, es würde aber auch nur ein 
kleiner Ventilator genügen. Deshalb schlägt sich der Rauch auf der Linse
an, und man muß das peinlichst genau reinigen, oder die Linse bricht.
Auch darf man beim Reinigen die Linse nicht mit bloßen Fingern anfassen,
da sonst auch die Linse springen würde. Das nerft ein bisschen, und
verhindert auch z.B. das schneiden von Balsaholz, da dort zuviel Rauch
sich entwickelt, und ohne eine solche Vorrichtung entwickelt sich zuviel
Rauch.

Autor: Marco Schramm (hochfrequenz)
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Hallo Chris,
wäre ein Einbau des Lasers in eine der typischen Selbstbau CNC Maschinen 
denkbar. Habe auf der Bucht gesehen, dass die Laser wohl mit Wasser 
gekühlt werden. Gibt es einen Link auf die Bedienungsanleitung 
(englisch) deines Gerätes (wenn es eine solche überhaupt gibt) oder 
irgendetwas an homepage oder was auf youtube usw. ?


Grüße
Marco

Autor: eagle (Gast)
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Zahlt sich nicht aus. Übliche Diodenlaser haben zu wenig Leistung,
und Co2 Laser sollten nicht senkrecht eingebaut werden.
Für den Co2 Laser brauchst du den Laser, Spiegel, Spiegelhalter, Linse,
sowie Linsenhalter. Das Zeug musst du von China importieren. Dann zahlt
sich ein Selbstbau nicht mehr aus. Weiters bezweifle ich, daß du für den
Selbstbau die notwendige Genauigkeit schaffst, welche du für einen 
Stencil
brauchst. Zwar könntest du ev. Drucker verwenden, usw, aber auch da,
zahlt es sich nicht aus. Zudem hast du keine SW, welche Bitmaps machen 
kann,
sprich Logos, was auch den Einsatzbereich dann auf das Schneiden 
beschränkt,
wobei du dafür aber zu wenig Leistung hast, und dann nur Plastikfolien 
oder
Papier schneiden kannst. Für Laser brauchst du Geschwindigkeit, 
0.5mt/sec
sind da die untere Grenze.

Autor: chris (Gast)
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Hier, das ist ein baugleicher Laser,
Youtube-Video "JCUT-40W-A/B Laser engraver/cutter"

Autor: chris (Gast)
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der günstige Laser sieht so aus.
Wenn da ein Not-Aus Taster oben ist, kostet er gleich das doppelte.
Dieser Not-Aus Taster kostet weniger als 10€.
CE Zertifikate sind sowieso alle Fake.

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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Ich sehe noch eine Möglichkeit: Alles vom Dienstleister machen lassen. 
Als Beispiel für einen derartigen Dienstleister hier ein Angebot aus 
Stuttgart: http://www.wiesingermedia.de .

Auf "Filialen", dann "Stuttgart Breitscheidstraße".

Im letzten Absatz heißt es:
"Zur Erweiterung unseres Angebotes bieten wir unter anderem Architekten 
die Möglichkeit, ihre Modellbauteile mit unserem Laser zu schneiden 
und/oder gravieren zu lassen."

Ich schätze, daß so etwas auch in anderen Städten angeboten wird.

Bernhard

Autor: Dietmar (Gast)
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> wurde eigentlich zum Schneiden für Dichtungen entwickelt

Ich denke "seal" meint im Zusammenhang dieser Laser nicht "Dichtungen", 
sondern "Siegel" (Brennen von Produktmarkierungen).

Autor: chris (Gast)
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Nein, sind definitiv für das Schneiden von Dichtungen gemacht worden,
zumindest das Programm, welches ich benutze, sowie das Gerät.

Autor: Dietmar (Gast)
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Der YH-40B, das Gerät des youtube-Links?, ist definitiv eine 
Siegel-Gravier-Maschine (Laser Seal Engraving Machine) und Seal hat nix 
mit Dichtungen zu tun.

Beispiele für derartige Siegel stehen auf der Homepage 
http://www.laser-cutter.XX/Article/PRODUCT/151.html und 
http://www.laserworld.com.XX/cp/f4040b.htm (XX durch cn ersetzen - 
blöder Forum-Spam-Filter).

Die Software (Newly Seal, Newly Draw) ist auch ganz offensichtlich für 
diese Art der Anwendung - Logos brennen:
http://img.auctiva.com/imgdata/7/6/2/9/6/1/webimg/...

Das folgende denkt sich der Hersteller zu Seals (fälschungssichere 
Markierung von Produkten): 
http://www.laser-cutter.XX/Article/news/183.html

Der Titel ist übrigens ein hübscher freudscher Versprecher für den 
angehenden asiatischen Fälscher: Laser engraving machine in the 
anti-seal application ;)

Autor: chris (Gast)
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Ja, du beziehst dich auch auf NewlySeal, das wurde hauptsächlich für
Bitmaps entwickelt, sowie für Stempel. Das Modell des Videos ist mit
Parallel-Schnittstelle, also ungeeignet für Bitmaps. Es gibt dasselbe
Modell mit USB Schnittstelle, ca 50€ teurer, jedoch mehr als doppelt so
schnell sowie genauer. Das ist für Bitmaps geeignet.
Wie gesagt, ursprünglich wurden die Geräte für Dichtungsschneiden 
verwendet,
deshalb auch "so langsam" sowie die Orginal-SW auf das Schneiden (hpgl)
optimiert, mit sehr vielen Eigenarten (Bugs) im Bitmap Bereich.
Weiters sind diese SW für richtige Stempelherstellung ungeeignet, da sie
das Seitenprofil nicht richtig macht, ein Muß für richtige 
Stempelproduktionen. Es geht auch ohne, nur dauern die Stempel dann 
nicht so lange, bzw Fransen nach öfteren Gebrauch leicht aus.
Die NewlySeal SW erledigt das.
Ich bezog mich auf Geräte, welche für unter 200$ in China verkauft 
werden,
und an nicht Chinesen für 500$. Daß diese dann mit anderer SW für 
Stempel
sowie Branding, sowie mit Not-Aus Schalter usw verkauft werden, das 
bestreite ich nicht. Weiters wurden diese Geräte dann für das optimiert,
mit USB Schnittstelle, und wurden schneller, was für Bitmaps wichtig 
ist.
Destotrotz gehen die neuen Geräte aus den alten hervor, welche für 
andere
Einsatzzwecke optimiert wurden, und auch nur die Hälfte oder ein Drittel
der neuen Geräte kosten, weil weniger Elektronik, weniger komplizierte 
SW,
bzw deren Wartung sowie schon oft Verkauft, usw.

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